29. November 2008 von David Frankfurter
Die WOZ erfindet ein Interview mit Ospel, die NZZ macht die Publicity dazu. Überrascht war nur einer: Marcel Ospel.
Es gibt zwei Publikationen in der Schweiz, die man garantiert nicht lesen muss. Auf der linksextremen Seite ist es die WOZ, auf der rechtsextremen Seite den ZeitGeist. Beide haben vieles gemeinsam: sie hetzten gegen Kapitalismus und Israel und sind weit von der Realität entfernt. Die einen erfinden (wie bei den Linken üblich*)) Interviews und “Fakten”, die anderen sind in direkter Verbindung mit dem “Zeit-Geist”, wahrscheinlich irgend so eine paranormale Erscheinung, die dort durch die Redaktion spukt.
Wer ist extremistischer?
In einem Aspekt jedoch unterscheiden sich beide Zeitungen deutlich. Die WOZ ist wesentlich extremistischer als der Zeitgeist. Ungeniert wird dort der Holodomor als Missernte bezeichnet. Das wäre etwa so, wie wenn der Zeitgeist Kozentrationslager als suboptimale Unterbringung von Zivilisten im Kriegsgebiet bezeichnen würde.
Auch sonst haben die Linken eine unbegrenzte Narrenfreiheit, die von den Gerichten jedes Mal mit “journalistischem Informationsauftrag”, “Meinungsfreiheit”, usw. gedeckt wird. Und Richter verhalten sich wie Jetsetterinnen in Gegenwart eines Verlegers oder Chefredaktors**): für Sex gibt es Publicity, bzw. für das “richtige” Urteil einen schönen Bericht. Denn der Richter will ja in 4 Jahren wiedergewählt werden.
Karriereleiter für Journalistinnen
Auch in der Karriere der Journalisten gibt es eklatante Unterschiede. In der Regel ist es so, dass eine WOZ-Journalistin (Tina Fassbind, Michelle Roten, etc.) nach einer gewissen Zeit zu 20min wechselt und dann beim Tagesanzeiger unterkommen. Das beim Zeitgeist nicht der Fall, dort landet keiner bei der NZZ. Übrigens: eigenartigerweise machen immer nur die Frauen der WOZ Karriere.
Doch seit kurzem haben die WOZ Schreiberlinge noch eine weitere Aufstiegschance und zwar gerade zur eben dieser NZZ. Sie publizierte ungeprüft ein widerrechtliches Inserat, welches das Bild von Ospel enthielt. Als “Wirtschaftszeitung” (das glauben die jedenfalls zu sein) hätte denen das auffallen müssen, den zu übersehen war das Inserat nicht: es war eine ganze Seite gross!
Wahrscheinlich wollte die NZZ hier den Linksextremen ein bischen unter die Arme greifen, was einmal mehr klar zeigt:
Liberale sind Kommunisten im Anzug.
*) bei Linken ist die Lüge und die Diffamierung ein legitimes Mittel im Klassenkampf
**) Darum will jeder Journi Chefredaktor werden
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apropos holodomor. ich hab es kaum geglaubt – heute steht im sankt galler tagblatt eine ganze seite über den holodomor – und zwar ziemlich kritisch… als ich das im kaffe gelesen habe, hab ich laut sagen müssen – anscheinend hat der cheffredaktor ferien oder war sonst auf drogen – ich war wirklich überrascht !!
Nee, sie haben zuerst Winki gelesen … Der Artikel hatte seeeehr viele Leser. Die Tatsache aber, dass man er Wochen nach dem Jahrestag darauf eingeht ist entlarvend.
du wirst lachen echnaton – ich habe auch zuerst gedacht wow der beweis winki wird auch vom tagblatt gelesen. ^^ da bekommt man ja schon fast angst – die könnten meinen blog und meine kommentare auch lesen ^^ muss ich wohl verschlüsseln von nun an ^^