Die Schweiz aus konservativer Sicht  
Was man wissen sollte

16. November 2008 von

Namentlich ist der nächste Präsident der USA ein “Afroamerikaner”. Damit bezeichnen wir Menschen, die eine afrikanische Wurzel besitzen und eine amerikanische. Allerdings unterscheidet sich die afrikanische Wurzel von Barack Hussein Obama junior deutlich von derjenigen der überaus meisten Afroamerikaner. Darüber hinaus ist sie sehr dünn und brüchig. Ein Grund, sich in der Biographie des demnächst mächtigsten Mannes der Welt etwas umzusehen.

Stanley Ann Dunham (1942 – 1995), die spätere Barack-Mutter, schreibt sich 1960 auf der University of Hawai’i in MÄnoa ein. Dort begegnet ihr Barack Obama senior, der erste schwarze Student auf den Inseln. Die beiden gehen eine Beziehung ein. Möglicherweise erwacht hier schon der Forschungsdrang der künftigen Anthropologin in ihr. Auch später findet sie Geschmack an exotischen Männern.

Obwohl beide Familien dagegen sind, heiraten sie am 21. Februar 1961. Zu diesem Zeitpunkt ist Stanley Ann bereits im dritten Monat schwanger. Für Barack Hussein senior ist sie seine zweite Frau; denn er ist gleichzeitig noch in Kenia mit Kezia verheiratet. Der gute Mann ist also ein Bigamist. Dieser hat mit 23 die schwangere Kezia und seinen erstgeborenen Sohn verlassen, um auf Hawaii zu studieren (später wird er zurückkehren und zwei weitere Kinder mit ihr zeugen; insgesamt brachte es der Senior auf stattliche sieben Kinder von vier Frauen).

Stanley AnnAm 4. August 1961 bringt Stanley Ann, die jetzt 18 Jahre alt ist, ihr Baby zur Welt. Es wird nach dem Vater benannt: Barack Hussein Obama. Im Juni 1962 schließt Barack Hussein senior sein Studium auf Hawaii ab und siedelt über nach Cambridge in Massachusetts. Stanley Ann und der Baby-Barack leben abwechselnd in Seattle und auf Hawaii, unterbrochen von einem kurzen Aufenthalt bei Barack Hussein Obama senior in Cambridge. Im Januar 1964 reicht Stanley Ann die Scheidung ein. Barack Hussein senior wird seinen Sohn nur noch ein einziges Mal wiedersehen, als dieser zehn Jahre alt ist. Der neue Präsident der USA hat seinen Vater lediglich in seinem ersten Lebensjahr richtig kennenlernen können, was Barack Hussein junior später (1995) nicht davon abhalten wird, ein dickes Buch mit dem Titel “Dreams from My Father” (”Träume meines Vaters”) zu schreiben.

Lolo SoetoroDrei Jahre nach ihrer Scheidung trifft Stanley Ann, wieder auf Hawaii, wieder auf der Uni, den indonesischen Studenten Lolo Soetoro (1936 – 1987). Sie heiraten und ziehen nach Jakarta in Indonesien, wo er als Lobbyist für eine Ölfirma arbeitet. Das Paar hat eine Tochter, Maya Kassandra Soetoro, die am 15. August 1970 zur Welt kommt, eines von Barack Hussein Obama juniors sieben Halbgeschwistern.

Beide “Väter” des zukünftigen Präsidenten der USA waren Mohammedaner, sollen aber dem Vernehmen nach nicht religiös gewesen sein. In Jakarta besucht Barack Hussein junior zuerst eine Katholische Grundschule (1967 – 1970). In seiner Schulakte wird unter der Rubrik Religion “Islam” eingetragen. Anschließend besucht er eine staatliche Schule (1970/71), auf der er am Islam-Unterricht teilnimmt. Hier lernt er Koran-Suren, die er heute noch auswendig vorsagen kann. Eine seiner Lehrerinnen äußerte später über ihn: “Er wollte immer reden, auch wenn er die Antwort nicht wusste!” Aus so einem Kind kann eigentlich nur ein Politiker werden.

Obamas GroßelternAuch den zweiten “Vater” erlebt Barack Hussein junior nicht lange, denn er kehrt 1971, jetzt 10-jährig, nach Hawaii zurück, um bei den Eltern seiner Mutter zu leben; es sind Madelyn (1922 – 2008) und Stanley Dunham (1918 – 1992).

Barack Hussein junior besucht die renommierte Privatschule Punahou School, wo er seine Ausbildung 1979 mit Auszeichnung abschließt. Anschließend studiert er Politologie in Los Angeles und New York (Bachelor 1983). Nach einigen Berufsjahren studiert er erneut: diesmal jedoch Jura, Abschluss im Jahr 1991. Er tritt als Aushilfskraft in eine Chicagoer Anwaltskanzlei ein, wo ihm die echte Afroamerikanerin Michelle Robinson als Tutorin zugeteilt wird. Im Oktober 1992 heiraten sie.

Michelle ObamaMichelle Obama (* 17. Januar 1964 in Chicago, Illinois) hat einen ganz anderen Hintergrund als Barack Hussein junior. Sie stammt aus einfachen Verhältnissen: der Vater ist Maschinist, die Mutter Sekretärin. Dank vorzüglicher Leistungen überspringt das Mädchen eine Klasse und schafft ihren High School-Abschluss bereits mit 17 Jahren. Anschließend studiert sie Soziologie und Afroamerikanische Studien in Princeton. Unmittelbar nach ihrem Abschluss dort wechselt sie zum Jura-Studium zur Harvard University, wo sie 1988 ihre Ausbildung beendet.

Fassen wir zusammen: Barack Hussein junior wuchs quasi zweifach vaterlos auf. Den leiblichen Vater erlebt er nur in seinem ersten Lebensjahr, der indonesische Stiefvater bleibt ihm auch nur etwa vier Jahre lang erhalten. Seine Kindheit und Jugend sind geprägt von zwei weißen Frauen, von seiner Mutter und seiner Großmutter. Auch sonst bewegt er sich in einem weißen Umfeld. Wer oder was brachte den Mann dazu, sich eine schwarze Identität zu konstruieren?

Rein biologisch gesehen ist Barack Hussein junior zur Hälfte weiß und zur Hälfte schwarz. Ja, er ist sogar etwas mehr weiß als schwarz, weil er wie alle Buben von Mutter Stanley Ann das große X-Chromosom, vom schwarzen Vater dagegen nur das kleine und an Genen arme Y-Chromosom bekommen hat. Und alle seine Mitochondrien sind ebenfalls von der Mutter. Sein Energiehaushalt ist damit, wenn man so will, reinrassig “weiß”.

Zum einen macht Barack Hussein junior schon vor seiner politischen Laufbahn eine wichtige Erfahrung: Leistungen, für die man als Weißer nur gelobt wird, werden überschwänglich gefeiert, wenn man schwarz ist. Schwarz sein lohnt sich also. 1988, in seinem ersten Jahr Jura, wird er zum Herausgeber einer juristischen Uni-Zeitschrift gewählt, deren Präsident er zwei Jahre später wird. Beide Ernennungen werden berauschend bejubelt, denn es ist nicht nur ein junger Mann, dessen Leistung hier gewürdigt wird, sondern ein “schwarzer” junger Mann. Zum ERSTEN MAL wurde ein Afroamerikaner Präsident dieser Zeitschrift! Er heiratet eine “richtige” Schwarze und tritt einer schwarzen Sekte bei, der Trinity United Church of Christ.

Dreams ObamaDoch der Meilenstein im Leben von Barack Hussein junior ist das Buch “Dreams from My Father”. Er schreibt das Werk, das ihn zum Millionär machen sollte, erst nachdem er Michelle geheiratet hat. Mit dieser Ehe, der schwarzen Sekte und dem Buch konstruiert er sich eine schwarze Biographie, die er gar nicht hat.

(Gastbeitrag von Yaab)

Andere Beiträge



TIPP: Kommentiert bitte auf Facebook. Warum?
Sie können uns direkt auch ein Mail schreiben an arnold.winkelried@gmail.com
Winkelried auf Facebook


Abstimmung Antifa Ausländerkriminalität Balkan Bern Blocher Blogwerk Bundesrat Deutschland EDA Einwanderung EU Euro Europa Experte Finanzplatz Grüne Internet Islam Italien IV Journalismus Justiz Kanton Kommunismus Korruption Kryptomarxismus Meinungsfreiheit Migranten Nationalrat Personenfreizügigkeit Rassismus Schengen SCHWEIZ Sozialhilfemissbrauch Sozibusiness SP Sport Statistik Steuern SVP USA Verwaltung Wahlen Welt
  1. Peter

    Obama Hautfarbe ist schwarz – das reicht genug um sagen zu können, dass er der erste schwarze Präsident ist, was ein positives Zeichen gegen Rassismus ist und Millionen von Amerikanern Hoffnung und Mut gibt.
    Was ist nun der Sinn des Artikels? Entweder Yaab versucht zu zeigen wie ausserordentlich Obamas Leistung war, was in den letzten Wochen doch schon genug zu lesen war – oder der Artikel ist ein kläglicher Versuch herrunterzuspielen was für ein wunderbares Symbol Obama als erster schwarzer Präsident darstellt.

  2. Echnaton

    @Peter
    Der Artikel will vor allem sagen, dass der Obama aus seiner Hautfarbe Profit gezogen hat. Ehrlich gesagt, habe ich vor seiner Frau viel mehr Respekt als vor ihm.

  3. Der Überwachungspresindent!
    50 Mio $ kassiert von der Überwachungsindustrie! (von der Waffenlobby bekam er bloss ca.800.000$)
    Da kann er auch grün oder violett sein, es spielt keine Rolle.
    Den “Patriot Act” wird man wohl mit jergend einer Begründung verstärken müssen.
    Inszenierte Anschläge, oder Entdeckungen von Plänen für solchen inklusive.

  4. Karin

    @Peter
    Ich berichtige dich nochmal er ist nicht Schwarz sondern Farbig, er ist ebensowenig Schwarz wie Weiss.
    Zeichen gegen Rassismus? Wohl kaum, wer gibt sich im Privatleben mit Schwarzen ab? Also ich kenne niemanden in meiner Umgebung obwohl alle gegen Rassismus sind, sowas nennt man doppel Moral. Ca 90% der Weissen haben Obama nicht gewählt in den USA.
    Da ich die Latino Kultur welche sich in den USA breit macht kenne, kann ich dir sagen das der Traum einer jeder Latina ein Baby ist, mit blauen Augen und blonden Haaren, je schwärzer ein Mensch ist desto weniger Wert hat er dort. In Santo Domingo ist es sogar eine Beleidigung eine Obama farbigen als schwarzen zu bezeichnen. Den dies würde heissen du würdest ihn auf die selbe stufe stellen wie ein voll schwarzer. Das Schwarze gesellschaftlich diskriminiert werden Weltweit liegt darin das sie unseren Vorfahren gleichen die aus Afrika kammen.

    Aus dieser Tatsache heraus schlussfolgere ich:
    Rassismus gab es immer, gibts es und wird es immer Geben.

    Was den Artikel betrifft lies ihn einfach und lassen ihn wirken und mach dir deine Gedanken.

  5. @Karin
    “kann ich dir sagen das der Traum einer jeder Latina ein Baby ist, mit blauen Augen und blonden Haaren, je schwärzer ein Mensch ist desto weniger Wert hat er dort. In Santo Domingo ist es sogar eine Beleidigung eine Obama farbigen als schwarzen zu bezeichnen”

    Kann ich zu 100% bestätigen, bin mit Dominikanern Verwandschaftlich verbunden, da sagen die Müttern zu den Töchtern “du musst einen blonden weissen Mann wählen, damit sich deine Rasse aufbessert”.
    Solche Sprüchen fand ich schockierend.

  6. Peter

    @Echnaton
    naja was heisst “aus seiner Hautfarbe profit geschlagen”. Es war bis jetzt unmöglich für einen Schwarzen Präsident zu werden, nun hat er es geschafft. Und er hatte sicher bei genug vielen Rassisten einen Nachteil – schlussendlich hat er eh va wegen der Finanzkriese gewonnen (und palin…).

    @Karin – kA was du wieder zusammenschreibst. 45% der Weissen haben Obama gewählt (Quelle: national election pool [NEP]). Das deine 90% hinten und vorn nicht sein können, zeigt allein dass 75% aller Amerikaner weiss (es sei denn dein Argument ist, dass die Leute die garnicht wählen gehen, nicht für Obama gestimmt haben… was recht lächerlich wär…)
    Zeichen gegen Rassismus: sicher – vor 60 Jahren hatten Schwarze in Amerika keine Bürgerrechte, auch jetzt noch haben Schwarze durchschnittlich einen tieferen lohn, eine geringere lebenserwartung etc etc – wenn kandidat A und B 1:1 gleicher Meinung bei jedem Thema wären etc etc – wär ich trotzdem für den Schwarzen einfach nur wegen dem Symbolwert und um einer von Rassismus geplagten Nation Hoffnung zu schenken. (Natürlich nur beim ersten mal) – also nicht aus “Rassismus” sondern weil es besser fürs Land ist.

  7. Karin

    @ Peter
    “Zeichen gegen Rassismus: sicher – vor 60 Jahren hatten Schwarze in Amerika keine Bürgerrechte, auch jetzt noch haben Schwarze durchschnittlich einen tieferen lohn, eine geringere lebenserwartung etc etc.”

    “Während rund 78 Prozent aller Weissen eine Schule abschliessen, sind es gerade mal 55 Prozent der Schwarzen. Überdurchschnittlich vertreten sind Schwarze nur in den Gefängnissen. Dort kommt ein Afroamerikaner auf einen Weissen.”
    Quelle: http://www.bazonline.ch/auslan.....y/23090473

    Sind die Weissen Schuld das die Schwarzen die Schule frühzeitig abbrechen und so weniger verdienen und gerne im Gefängnis sitzen?

  8. Baron77

    Ach, ach, was streitet ihr alle über einen “Teilpigmentierten”. Weder Schwarz oder Weiss, ich betone absichtlich Teilpigmentiert, wenn man nun Obama meint.

    Zur Person; Obama, er wird irgendwann sein wahres Gesicht zeigen.
    Das wird in Amerika weiter so laufen, wie vorher. Statt von Rechts nach Links, von Links nach Rechts. Er wird bald Verbündete finden, wie Hugo Chavez und Raul Gastro, Evo Moralez. Mit Medwedev hat er schon bereits sich unterhalten und Putin wird er auch treffen.
    Ganz schlicht gemeint Obama ist linksliberaler Demokrat. Die USA wird links regiert.

    Das wird auch die Schweiz mit den Banken zu spüren bekommen.

  9. Suse

    Danke für den spannenden Artikel. Es scheint mir aber im Grunde eher weniger darum zu gehen, wo Obama herkommt, als darum, wo er hinwill. Und das ist meiner bisherhigen Aufassung und nach Beobachtung seines Wahlkampfes (siehe unter anderem http://news.de.msn.com/politik.....d=10584346 ) eine Politik, die auf umfassendem Dialog basiert. Und das ist doch super!

  10. Karin

    “eine Politik, die auf umfassendem Dialog basiert. Und das ist doch super!”

    Dialog heisst ja nur sprechen, Hitler führte auch mit Stalin einen Dialog. Das Problem ist eher das Obama einen Monolog führt als einen Dialog. Wir Europäer kriegen ja mehr Mitspracherecht und wir müssen mehr Verantwortung tragen. Das heisst soviel wie das wir 50% aller Kosten für die Kriege übernehmen und statt 10% zusagen haben wir nun 30% was zusagen. Und amerikanische Firmen plündern in der zwischenzeit diese Länder.

    Bravo so soll es sein. :-)

  11. Globi

    Antwort: Eine Puppe die von Rockefeller und der New World Order kontrolliert wird. (Bilderberg Groupe)

    Rockefeller’s body Berschinsky hatt die Wahlcampanie von Mc. Cain geleited, Berschinsky’s Sohn hatt Obamas Campanie geleited, so beide Kandidaten dienen den gleichen Herren. So Rockefeller und die Rothschild Bank sind nun 100% am Hebel in den USA. Beide Kampanien sind von UBS und Credit Swiss unterstuetzt worden.

    So nach Lenin, Hitler, Mao, nun die Obama production, kontrolliert und gesteuert von den alt bekannten Finanz Herren.
    Wir werden sehen…


© WINKELRIED 3.3 Theme by DREAMTHEME

Schweizerische Websites: Arlesheim | Stöhlker | Arrogant | SNOOP | Gedankenblitze | Campusblog | Fach-Websites: Maskulist | IDS | Pixelökonom | Oekologismus | IFU | Für Ökonomen: Monatshefte | Wirtschaftsgeschichte | Oekonomenblog | Wirtschaftliche Freiheit | Wall Street Journal | Deutschsprachige Websites: Neocon | Die Achse des Guten | Kopp | A. Unterberger | Salaminews | Anonyme Blogger: Fact-Fiktionen | Lizas Welt | Gegenstimme | Dolomitengeist | Bierhalunken | Zölibat | heplev | Geisteswelt | Höllensturz | Zettels Raum | Grüne Pest | Kybeline | Linke Webseiten: Augenauf | Juso | Medien: Junge Freiheit | Tacheles | Pikom | EF-Magazin | Preussische Allgemeine Zeitung | Weltwoche | English: Religion of Peace | Atlas Shrungs | Bewegungen: Konservativ Subversive Aktion |