13. November 2008 von Redaktion
Wenn die Schweiz der Ausdehnung der Personenfreizügigkeit nicht zustimme, schrieb die NZZ, “…seien sämtliche bilateralen Verträge in Gefahr!”. Im Klartext heisst das, dass die EU sämtliche Gastarbeiter aus der Schweiz abzieht und wir dann mit abgesägten Hosen dastehen.
Glauben Sie das?
Wohl kein Mensch mit einem letzten Rest an Realitätssinn wird diese Aussage für bare Münze nehmen. Doch was scheert man sich um die Realität, wenn man bei der NZZ arbeitet?
Immerhin zeigt diese Mitteilung deutlich, wie erfolgreich beim NZZ-Verlag in den letzten Jahren gespart wurde. Immer einfachere Gemüter bringen dort immer wortreicher Blödsinn zu Papier. Entsprechend entwickelt sich auch die Auflage.
Besonders bemerkenswert sind die Beilagen dieses Käsblatts. Dort erfährt der Yuppiebanker, welche Uhren er sich mit seinen Boni anschaffen muss, um “lifestylig” zu sein, und welchen Wein er trinken soll, und wie er das Haus einrichten soll, und wo man sich jetzt ein Ferienhäuschen anschafft, usw. Alles nützliche Dinge, die ein Boni-Yuppie heute einfach haben muss. (Psst … diese Berufsgattung ist soeben ausgestorben. Wahrscheinlich wird das so ca. in einem Jahr auch bei der NZZ jemand merken)
Besonders sinnig sind die Wirtschaftsinterviews auf der Webseite der NZZ. So viel Worthülsiges und so billige Allgemeinplätze bekommt man sonst höchstens noch von einer emotional angeschlagenen linken Aromatherapeutin.
Nun hat der Redaktionsleiter der NZZ bekanntgegeben, dass weiter gespart werden muss. Wieviel konnte er nicht sagen, aber gut 20% sollten es schon sein. Zumindest in der Buchhaltungsabteilung scheint noch einer zu sitzen, der auf 10 zählen kann.
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Bei einer Stalinistisch ausgerichteten Zeitung kann nicht mehr erwartet werden als das diese Makulatur für den Holzofen bedruken.
Die gute NZZ war früher einmal eine angesehene, rechtsstehende Zeitung, die auch international Beachtung fand. Die Qualität hat sich leider seit einigen Jahren von Jahr zu Jahr verschlechtert. Welches die Gründe dafür sind, ist mir nicht näher bekannt. Ich muss aber davon ausgehen, dass es in der Kasse nicht mehr richtig klimpert und nur noch 3. Klass-Journalisten zum Sparpreis eingestellt werden. Leider. Ja, die gute alte NZZ, was ist aus ihr geworden? Verkommen zu einem Käseblatt eher linkslastiger Prägung. Kein Wunder, dass immer mehr Leute das Käseblatt abbestellen und der Schmalhans regieren muss. Man hätte früher besser überlegen müssen, in welche Richtung man sich bewegen muss. Bei linken Kunden war noch nie viel Geld zu holen. Die holen auch lieber als dass sie bringen.
Einen mir bekannten FDP Gemeinderat eines mickligen Kaffes behauptete ab der Kanzel seiner Akademiker Bildung kürzlich auch, die EU würde alle Verträge künden im Falle eines Neins des Schweizer Volkes.
Danach fragte ich mich ob es an der stramm geführte Parteidisziplin liegt oder ob er wirklich einen Titel ohne Background besitzt.
Sicher hätte die EU diese Möglichkeit, so wie wir auch.
Aber wollen die wirklich ein Paar hunderttausend zurück in ihren Sozialsysteme holen?
Ein Nein wäre ein guter Neuanfang, der jedoch nutzlos ist mit eine solche Bundesratzusammensetzung, und da wird auch den Schmid Nachfolger nichts ändern können.
Die EU soll Gastarbeiter aus der Schweiz abziehen, dass ich nicht lache. Erstens einmal kann das die EU gar nicht, weil sie zum Glück keine Verfügungsgewalt über die Menschen hat. Die Gastarbeiter sind heilfroh, wenn sie in der Schweiz arbeiten können. Besserer Lohn, weniger Steuern. Zurück in die EU-Länder, in denen die Arbeitslosigkeit 100 % bis 300 % höher ist als in der Schweiz?
Wir könnten das als Waffe einsetzen, wenn es hart auf hart geht – spurt ein Staat nicht, shicken wir seine Bürger zu einem Teil retour, der in der Arbeitslosenstatistik auffällt.
Mal sehen, wie lange die dann noch gegen die Schweiz vorgehen.
Von selber werden die Gastarbeiter auf jeden Fall nicht gehen, da sie keinen Grund dazu haben.