Nur für Migranten

10. November 2008 von Echnaton - 6 Kommentare

Ein eingeborener Schweizer bekommt im Ausland keine Sozialhilfe. Das entschied soeben das Bundesgericht. Ein Kulturbereicherer dagegen schon.

Nehmen wir das Beispiel eines Serbens. Er kommt als Kind in die Schweiz und macht hier auf Kosten der Eingeborenen gar eine Ausbildung. Wie üblich wird ihm der Schweizer Pass angetragen. Er sollte eigentlich in der Lage sein, sein Leben selbst zu bestreiten, doch arbeiten ist mühsam.

Wenn es dann mit der IV nicht klappt, ist das noch kein Grund zu verzweifeln: die Schweizer Sozialhilfe ist ja auch nicht schlecht. Er zieht also zurück an die Adria in sein Haus, pardon in das seines Bruders, liegt dort an die Sonne oder betreibt irgendwo ein Cafe. Um sein Einkommen noch oben abzurunden, beantragt er Sozialhilfe. Und er bekommt sie umgehend und problemlos. Als Serbe hat er dort eine Aufenthaltsbewilligung und ist aufgrund seiner Herkunft sozial integriert.

Das wäre doch eigentlich auch eine Perspektive für eingeborene Schweizer ohne das Qualitätsprädikat “Migrationshintergrund”? Weg an die Sonne, von der Sozialhilfe leben, zumindest so lange, bis die Krise vorbei ist. Das dachte sich zumindest ein Schweizer, der zur Zeit in Argentinien lebt. Denkste …

Das Bundesgericht hat nun entschieden, dass er zurück in die Schweiz kommen muss. Im fehlt im Gegensatz zum Serben der Migrationshintergrund.

Nun muss er in die Schweiz zurückkehren und statt das er den Steuerzahler 2000 Fr. im Monat in Argentinien kostet, kostet er ihn 12500 Fr.*).

Abgesehen von den Kosten zeigt dieser Fall klar auf, dass Schweizer diskriminiert werden.

*) durchschnittliche Kosten eines Sozialfalls für den Steuerzahler, gemäss Angaben von Monika Stocker. Achtung: das heisst nicht, dass der Sozialfall dieses Geld bekommt. Das meiste Geld geht an die Soziindustrie, die sich rumd um diese Leute gebildet hat.

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  1. Karin

    Nun muss er in die Schweiz zurückkehren und statt dass er den Steuerzahler 2000 Fr. im Monat kostet, kostet er ihn 12500 Fr. (Angaben von Monika Stocker).

    Wie soll ein Sozialfall 12500Fr. im Monat kosten? Wer heute doch noch Arbeitet ist ein Idiot, warum nicht Sozialhilfe beziehen sich Wohnungsunfähig schreiben lassen und in einem Hotel residieren.

    Aber es wäre mal interessant zu erfahren wieviel Schweizer Steuerfränkli ins Ausland fliessen für dubiose Menschen, ich glaube viele würden sich dann noch wundern.

    “Konkret hatten die Richter in Bern den Fall eines Hochbauzeichners zu beurteilen. Der Mann hatte im Jahre 2002 seine Stelle verloren und war 2004 ausgesteuert worden.”
    Nochmals zum Fall zurück, 2003 begang in der Schweiz der Bauboom somit kann ich es mir gar nicht vorstellen das ein Hochbauzeichner keine Stelle fand, auch fehlen in diesem Bereich Arbeiter. Weil alle jungen nur noch das KV machen.

  2. Wenn das stimmt, ist es eine gewaltige Sauerei. Man müsste als Schweizer wegen Diskriminierung eigentlich klagen. Allerdings bin ich noch nicht voll überzeugt, dass ein im Ausland wohnhafter Mistkerl mit Migrationshintergrund in der Schweiz Sozialfürsorge erhält. Ich muss mich noch erkundigen. Nimmt mich dann nur noch Wunder, wieviel Sozialhilfe dann ausgerichtet wird, diejenige die er in der Schweiz auch erhalten würde oder in etwa indexiert an die Lebenshaltungskosten des Wohnsitzstaates? Wenn das erstere zutrifft, kann der Schmarotzer dort uU als halber King leben. Wenn ich dieses Thema mit einem mir bekannten Baumeister anspreche, läuft dieser sofort rot an und kommt beinahe einen Tobsuchtsanfall. Er hat die Erfahrung gemacht, dass es das erste Ziel des grössten Teils der Immigranten aus dem Balkan ist, möglichst rasch IV zu werden, dazu würden alle Tricks und Mittel eingesetzt hin bis zu massivsten Drohungen gegen Aerzte und deren Familienangehörige. Allein aus seiner Bude kenne er vier angebliche IV-Bezüger, die weit gesünder seien als er selbst, alle IV-geschrieben durch einen weitherum bekannten Arzt, den die Balkanesen voll im Griff hätten.

  3. Echnaton

    @Oeko-Clown
    Doch, Sozialhilfe gibt es im Ausland:

    Die schweizerischen Vertretungen arbeiten eng mit der SAS zusammen. Sie nehmen die Gesuche entgegen und ergänzen sie. Die SAS prüft die Anträge, macht Abklärungen und entscheidet über die Unterstützungen. Je nach Situation leistet sie finanzielle Hilfe im Ausland, oder sie ermöglicht die Rückkehr in die Schweiz. Die Hilfsmöglichkeiten hängen entscheidend davon ab, ob sich jemand als Auslandschweizer/in oder Tourist/in im Ausland aufhält.

    Von den Kosten her gesehen wäre es letzlich viel günstiger, alte Arbeitslose und Sozialfälle irgendwo an den Strand in die Karibik zu schicken. Für 1000 Fr. leben die dort wie Könige und für 1000 Fr. Sackgeld sind alle Bedürfnisse gedeckt.

  4. Bürgermeister Hans Waldmann

    Die Sozialhilfe ist eigentlich zur spezial Unterhaltsleistung für Immigranten verkommen. Auch sind gewisse Politiker der Auffassung man solle zwecks Prävention der Kriminalität den Ausländer grosszügigere Hilfen gewähren, dazu gehören schöne Wohnungen, aufwändige und mindestens jährliche Behandlungen beim Zahnarzt und natürlich unzälige Kuren, Untersuchungen bei Ärzten um eine Invalidisierung erreichen zu können.

  5. 12k sfr für ein sozialhilfeempfänger - wo bleiben den die 11.5k sfr die verschwinden da pro person nur ca 1,5k ausbezahlt wird?

  6. Tell

    Hahahahah!!!

    Mein Gott wir Schweizer sind so was von blöd geworden :-)

    Und alle sehen dass und nützen unser System aus, das eigentlich gemacht wurde falls es uns mal dreckig geht.


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