Methode Gaillard

9. November 2008 von McCarthy - 5 Kommentare

Ab nächstes Jahr tritt ein neuer Gesamtarbeitsvertrag für die Temporärbüros in Kraft. Dieser wird die Temporärarbeit massiv verteuern und viele der 250 000 Arbeitsplätze in der Schweiz kosten.

Mit dem neuen GAV Temporär werden die Mindestlöhne stark angehoben (damit könnte man ja noch leben), zusätzlich aber erhalten die Gewerkschaften 32 Mio. Franken für den Vollzug (sprich Kontrollinspektoren) und Weiterbildung.

Erfunden hat diese Konstruktion seinerzeit Serge Gaillard, damals noch Gewerkschaftssekretär. Ihm ist es zu verdanken, dass die Gewerkschaften dem Freizügigkeitsabkommen zustimmten. Die Gegenleistung war die Schaffung eines Beamtenapperates, rekrutiert aus Gewerkschaftsfunktionären, die nun auf Staatskosten und in dessen Auftrag Arbeitgeber schikanieren.

Als oberster Chef dieser Behörde empfahl er sich gleich selbst. Kurz nach der Freizügigkeitsabstimmung wurde er zum Chef des Seco berufen. Gemäss eigenen Aussagen „total überraschend”. Seither kassiert er jährlich einen Judaslohn von 400000 Fr. dafür, die Arbeiterschaft an den europäischen Arbeitsmarkt verkauft zu haben.

In regelmässigen Abständen lässt uns das Staatsfernsehen wissen, dass das Kontrollsystem hervorragend funktioniere und sich bewährt habe. Überprüfen kann man es nicht, aber Journalismus in der Schweiz ist ja nicht kritisches Hinterfragen, sondern linkes Missionieren. 

Der neue GAV temporär wird die Schweiz weitere 50000 Arbeitsplätze kosten.

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  1. Karin

    Ich war vor 10Jahren mal Temporär und nie mehr, lieber Arbeitslos als Temporär.
    Statt 4500Fr. verdient ich noch 3600 mit 13. Monatslohn und Ferien, die Differenz dazwischen verdient das Temporärbüro. Moderne Sklaverei und als Temoprärer wirst du als nichts könner, als Dubel, du machst die dreckigsten Arbeiten, und als eine billige Arbeitskraft angesehen. Fazit nie mehr, vorher gehe ich aufs Sozialamt.

    Wollen die Firmen Arbeitskräfte sollen sie, sie doch gleich selber einstellen und fair bezahlen.

    Ich für mich habe einen Preis und verkaufe mich nicht darunbter, klingt arrogant, aber so soll es sein.

  2. Der Designer

    Warum wohl gibt es Temprorärbüros? Weil die Arbeitgeber Angst haben jemand einzustellen. Und warum? Wenn ein Angestellter blöd tut, dann kostet das sofort eine mächtige Stange Geld.

    Und im welchen Job ist man nicht am Anfang mal der Dubel? Ich glaube, das gibt es nicht.

  3. Antikommunistischer Grasdackel

    Jedem seinen Preis.

    Ist der Preis zu hoch, gibt es allerdings keine Jobs mehr. Deswegen sind die Bilateralen auch so beliebt - sie senken entgegen den Beteuerungen der EU-Liebchen und Sozialisten den Preis der Arbeit.

    Komisch nur, dass gestandene Sozialisten wie Serge Gaillard diese Fakten ausser acht lassen und sich uneingeschränkt für die Personenfreizügigkeit einsetzen.

    Abgesehen davon wird RAV und Sozialamt die Leute zuerst zu Temporärbüros schicken, anstatt zu zahlen, was ja auch Sinn macht. Ich habe nämlich auch keine Lust für Leute zu zahlen, die sich eigentlich selber aus dem Schlamassel helfen können.

    Das Einfachste, um den Preis der Arbeit zu heben, wäre eine Ablehnung der Personenfreizügigkeit im Februar - sinkt das Angebot, steigen die Preise. Mal sehen, wie viele Journis, Sozis, Scheinliberale und Grüne diese einfache marktwirtschaftliche Erkenntnis schon erkannt haben.

  4. Karin

    “Warum wohl gibt es Temprorärbüros? Weil die Arbeitgeber Angst haben jemand einzustellen. Und warum? Wenn ein Angestellter blöd tut, dann kostet das sofort eine mächtige Stange Geld.”

    - Ich bezweifle deine Theorie stark und dies aufgrund unserer Gesetzeslage, da gibt es eine 3Monatige Kündigungsfrist und zum anderen kannst du jeden Angestellten innerhalb von 3Monaten entlassen. Welche Angst oder Risiken sollten den ein Arbeitnehmer haben???

    Der Vorteil der Temporärstellen ist das sie GAV-Verträge unterlaufen und den Arbeitnehmer seiner rechte oder seines effektiven Lohnes berauben.
    - massiv weniger Lohn
    - schlechtere Sozialleistungen, das absolute minimum
    - keine bezahlte Tage für Weiterbildung
    - kein Zügelfreier Tag
    - etc.
    Manche versuchen sogar bei den Pensionskassen zu zulangen in dem man schaut das der Lohn des Angestllen unter 19`000Fr ist, so spart man Pensionskassen Gelder, der Staat kann ja dann später Ergänzungsleistungen zahlen.
    Im Prinzip schneiden sich die Unternehmer selbst in die Finger, dies aufgrund des sinkenden Inland Konsum, der durch eine immer grössere Zuwanderung zu lasten des Sozialstaates aufgebläht wird. Der Ground Zero wird kommen, es ist nur die Frage wann.

    “Und im welchen Job ist man nicht am Anfang mal der Dubel? Ich glaube, das gibt es nicht.”
    - Da sehe ich gewaltige Differenzen, manche Temporäre werden ja wie Hunde behandelt, dies auch aus dem Grund das die Angestellten in ihm nur eine vorübergehende erscheinung und nicht einen ewigen zukünftigen Mitarbeiter.

  5. Ach sowas!
    Dann müssen sich Frau und Herr Ch mal die Finger aus dem A***h zihen und mehr qualitative Leistung erbringen als jergend ein gestrandeter Pole der man sogar in Polen nicht brauchen konnte.
    Weniger Blau machen und mehr mitdenken.
    Auch rein auf Zahlen orientierten Untenehmen merken jergendwann, dass die Produktivität des einzelnen Mitarbeiters nicht vollkommen bedeutungslos ist, spätestens wenn in der Produktion 90% Kosovaren stehen und die Arbeit kaum voran kommmt und das einzige was wächst der Lohnaufwand ist.
    Genau diesen werden jedoch die looser der Freizügigkeit sein, doch noch so gerne werden sie sich vom Sozialstaat verhalten lassen, so wie es sie sich seit 50 Jahren in ihrer Heimat gewohnt sind.
    Die Menschen vom Ostblock mögen vielleicht ungebildet sein, aber arbeitscheuer als die Südbalkanesen ist fast gar nicht möglich.
    Freuen wir uns auf eine Anstieg der Sozialkosten zugunsten des Kosovos!


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