6. November 2008 von Redaktion
Der Einlegerschutz wird von 30000 Fr. auf 100000 Fr. erhöht, können die Leser in allen Tageszeitungen heute zur Kenntnis nehmen. Die elektronischen Medien verbreiteten diese frohe Kunde schon gestern auf allen Kanälen. Schaut her, was der Bundesrat nicht alles Gute für Euch tut. Doch das stimmt nicht ganz …
Immerhin wird die Sicherheit verdreifacht. Wenn also eine Bank Konkurs geht, bekomme der Sparer noch die ersten 100000 Fr. seines Guthabens. Ist das wirklich so?
Aber Moment: eine konkursite Bank hat in der Regel ja gar kein Geld mehr? Nehmen wir mal an, eine Bank habe 100000 Konten mit 100000 Fr. darauf, also 10 Mrd. Woher kommt dieses Geld also?
Kollektive Haftung der Banken
In der Schweiz funktioniert das so: alle Banken haften gemeinsam. Aber nicht unbegrenzt, sondern bis anhin bis 4 Mrd. CHF. kumulativ. Mathematisch gesehen würde man bei der obigen Bank also nur 40000 Fr. seiner 100000 Fr. wieder sehen, also 40%.
Die Haftungssumme ist jetzt auf 6 Mrd. erhäht worden, d.h. man bekommt 60000 Fr. zurück., also statt 40%, 60 % seiner Einlage.
Fazit: Was folgert der Winkelried-Leser daraus?
- Je kleiner die Bank, je weniger Einlagen sie hat, je grösser ist die Wahrscheinlichkeit, dass man seine Moneten wiedersieht.
- “Der Bundesrat hat den Einlegerschutz mehr als verdreifacht … ” , sagte Bundesrat März. Sorry, aber als Finanzminister sollte man ja wenigstens den Dreisatz können. Na ja, mittlerweile weiss ja jeder Schweizer, das ein Sitz im Bundesrat noch lange kein Intelligenzbeweis ist.
- Die Medien sind einmal mehr überfordert und betreiben Propaganda, statt das sie recherieren würden.
Andere Beiträge
Abstimmung Antifa Ausländerkriminalität Balkan Bern Blocher Blogwerk Bundesrat Deutschland EDA Einwanderung EU Euro Europa Experte Finanzplatz Grüne Internet Islam Italien IV Journalismus Justiz Kanton Kommunismus Korruption Kryptomarxismus Meinungsfreiheit Migranten Nationalrat Personenfreizügigkeit Rassismus Schengen SCHWEIZ Sozialhilfemissbrauch Sozibusiness SP Sport Statistik Steuern SVP USA Verwaltung Wahlen Welt
Der Schweiz steht ein «Jahrhundert-Ereignis» bevor. Bundesrätin Calmy-Rey darf es – pardon: Darf sich selber für dieses Ereignis – inszenieren. Für ihre grosse Show verlangt Bundesrätin Calmy-Rey volle 35 Millionen aus der Bundeskasse. Schliesslich würden dreitausend Gäste erwartet. Die Kosten pro Gast belaufen sich... [Mehr ...]
(von Fact-Fiktonen) Claudia von Werlhof (Foto) ist parawissenschaftliche Professorin für Frauenforschung in Innsbruck. Sie gilt zusammen mit Maria Mies und Veronika Bennholdt-Thomsen als Begründerin... [Mehr ...]
22:29 Linke ChampignonsSelten. ganz selten, ist auch bei den Linken so was wie Intelligenz erkennbar. Sie erheben sich wie Champigons über den Mist, auf dem sie kultiviert werden. Unlängst machte ein deutsche Abgeordnete... [Mehr ...]
16:07 Griechenland soll kaufenSarkozy drängt Griechenland, die Bestellung von mehreren Fregatten nicht rückgängig zu machen – und verspricht Hilfe. Westerwelle will, dass Griechenland 90 Eurofighter bestellt und... [Mehr ...]
-- Die unteren Sieben --> 15:25 Burkaverbot ist “too much”08:00 Longchamp wird “rekonstruiert”
08:47 Presse hyperventiliert
13:05 Lieber Herr Ministerpräsident
08:17 Baraks Eingebungen
03:59 Sicherheitsrisiko Bundesrat
00:03 Eigenartiges aus Luzern
17:10 Nazikeule auf die eigene Birne
11:46 Politisch korrekte Einzelfälle
15:37 Der Abschiedsbrief von Andrew Joseph Stack
Zuhören statt berieseln lassen
Probieren Sie es aus: Suchen sie bewusst im Autoradio bewusst Diskussionen, statt sich von Musik berieseln zu lassen. Sie nutzen so Ihre Zeit effektiver. Auch Hörbücher sind eine gute Alternative. Andere BeiträgeDie Inquisitoren melden sich wiederSchulte-Wermeling: ein Volksheld im 3. JahrtausendDie Notlüge “Treibhauseffekt”... [Mehr ...]
Antidiskriminierungsgesetze dienen in erster Linie der Diskriminierung des politischen Gegners und wirken sich sehr positiv auf die Reisemöglichkeiten der Beamten aus (siehe Teil 1). Ausländergewalt, Sozialmissbrauch und Integrationsprobleme,... [Mehr ...]
Das Gesetz gegen die Rassendiskriminierung (ARG) dient der Diskriminierung der politischen Rechten. Doch das war nicht immer so. Alles begann viel mondäner: die Bundesbeamten leiden notorisch unter Fernweh. Jedes neue Abkommen, jede neue Konvention,... [Mehr ...]
Das Bankendebakel ist noch nicht ausgestanden und schon droht der Schweiz das nächste Schlachtfeld: die Briefkastenfirmen. Schon in den Jahren 2008 und 2009 sorgten sie für rote Köpfe in der EU – vergebens. Doch diesmal will die... [Mehr ...]
Das uns der Longchamp seine in Zahlen gefasste Meinung als Umfrage um die Ohren haut, ist mittlerweile bekannt. Doch es geht noch schlimmer: in diesen Tagen wurden korrekte Zahlen zur Wirtschaftsentwicklung veröffentlicht, doch kein Journalist hat... [Mehr ...]
Wir können noch viel lernen von unseren sozialhilfeabhängigen Kulturbereicherer. Mit “Sofort Bargeld” kaufen sie Autos zusammen – keine Steuern, keine Abgaben. Bargeld hat der Staat nicht unter Kontrolle. Selbst wenn der Händler... [Mehr ...]
Walenstadt SG: Einbruch in Baustellenmagazin In der Nacht auf den Donnerstag (18.03.2010) ist an der Leestraße in ein Baustellenmagazin eingebrochen worden. Es wurden Maschinen und Meßgeräte im Wert von einigen tausend Franken entwendet. Anm. d. Red.: Ein ... [Link]
Zuzwil SG: Drei Einbrüche Am Mittwochabend (17.03.2010) sind Einbrecher in drei Mehrfamilienhäuser an der Oberdorf-, an der Wiesengrundstrasse sowie am Grünring eingebrochen, berichtet die Kapo St. Gallen: An einer Örtlichkeit wurde die ... [Link]
Rapperswil-Jona SG: Einbruch an der Eisenbahnstraße Am Mittwochabend (17.03.2010) zwischen 1915 Uhr 2015 Uhr ist an der Eisenbahnstraße in eine Erdgeschoßwohnung eingebrochen worden. Die unbekannte Täterschaft durchsuchte die Wohnung oberflächlich und entwendete unter ... [Link]
Steinhausen: Erfolg für die Kapo - Zivilfahnder stellen Autoknacker - Der algerische Staatsangeörige kommt "vorläufig" in Haft Die Zuger Polizei hat einen Mann festgenommen, der eine Tasche aus einem parkierten Auto gestohlen hatte. Weil er möglicherweise weitere Straftaten begangen hat, verfügte die Zuger Staatsanwaltschaft die Zuführung. ... [Link]



Ähm… Ich weiss ja nicht genau, was Ihr unter dem Dreifachen versteht. Aber für mich ist 90′000CHF das dreifache von 30′000CHF. Denn 3×30′000= 90′000CHF. Da 100′000 mehr sind als 90′000 ist 100′000 mehr als das dreifache.
Zitat: “Mathematisch gesehen würde man bei der obigen Bank also nur 400000 Fr. seiner 100000 Fr. wieder sehen, also 40%”.
Wha geil da kriegt man ja vier mal mehr als die Einlage!!!
Fazit: Was folgert der Winkelried-Leser daraus? Auch Winkelried ist nicht vor Tippfehlern gefeit.
Die ganze Sache ist eh nur um die Leute zu beruhigen, damit die nicht all ihr Geld abziehen und weitere Banken in Not geraten. Wie das zum Beispiel mit der UBS passiert ist, die paar Milliarden vom Bund liegen aber jetzt auf den Cayman Islands. Lol finde ich schon lustig, das der Bund nicht einmal mehr unsren Banken traut.
Noch eine kritische Frage: Woher weisst du das? Gibt es da irgendwelche Belege/Beweise? Ich meine ich kann auch behaupten ich sei Christoph Blocher aber würde man dies mir glauben, nur weil ich es behaupten?
Ich verfolge nun die Berichte schon seit einiger Zeit, aber manchmal fehlen mir einfach die Beweise, die den Berichten hier die nötige Glaubwürdigkeit geben. Hinterlässt faden Geschmack heisser Abluft.
Ich finde das ganze Bankgeschäft eigentlich eh nur suspekt, frag mich wie das überhaupt funktionieren kann… Die nehmen 1 Franken und verteilen diesen dann an 10, da ist doch was faul.
Tja und noch etwas für alles was ich jetzt gesagt habe habe ich keine Beweise, es sind Vermutungen aber ich bin ja auch ein intelligenter Mensch.
” Mathematisch gesehen würde man bei der obigen Bank also nur 400000 Fr. seiner 100000 Fr. wieder sehen, also 40%.”
Ich muss annhemn ihr habt euch da vertippt?
@Ed Arob
Ich bin mit dir einverstanden, dass das Bankgeschäft vermutlich nicht das edelste ist was die Menscheit hervorgebracht hat.
Nicht von ungefähr haben diverse Religionsgründer auch Zinsnahme abgelehnt.
Doch ohne das Ergebnis diesen teils fragwürdigen Geschäften könnten wir heute hier nicht Bloggen.
Wer glaubt der Reichtum der Schweiz rühre von Käse, Schoggi und Uhren hat was falsch verstanden….
Ohne die die üblen UBS-CS Gelder würden wir Schweizer uns von UNO Hilfslieferungen ernähren, dann lasse ich aber lieber die Banken walten.
Planwirtschaft würde auch nicht helfen.
@schlechtmensch
Tja, aber müssen es immer die Extreme sein? Totale freie Marktwirtschaft funktioniert nicht, wie es die jüngste Krise zeigt aber Planwirtschaft auch nicht. Wäre da nicht etwas dazwischen angebracht?
Es ist doch offensichtlich das die Gewinne privatisiert wurden, und jetzt wo es Milliardenverluste gibt soll es die Nationalbank und Bund richten (wir alle!), Klar ist dies notwendig, weil sonst der ganze Finanzplatz abkackt, aber mir gibt das schon etwas zu denken, wenn die Liberalen sagen der Markt regelt sich von alleine. Hat toll funktioniert, echt.
Zinsen sind ja noch ok, aber diese ganzen Börsengeschäfte Aktien Futures sind doch nur Luftschlösser…
@Ed Arob
Die UBS hätte man sinken lassen sollen, sowie jedes unternehmen das versagt.
Bestimmt wäre sie in diesem Falle aufgekauft worden, und wir hätten weiterhin Banken und Zahlungsverkehr sowie Möglichkeit zur Aufnahmen von Krediten gehabt.
Ich bin der Meinung, der Staat hat ganz berechnend mit unser Geld sein Einfluss in der UBS ausgebaut.
Der Markt hätte sich von selbst reguliert, wenn nicht weltweit einige Staaten begonnen hätten zu garantieren, da musste auch die Schweiz mitzihen und den Bundesrat tat dies offenbar mit Begeisterung, denn es geschah mit unser Geld.
Kaum ist BR. HR Merz wieder im Amt, wird er kritisiert. All das geschah in der Zeit als Merz im Spital und in der Reha war.
Unsere Madame Justizia EWR hat das eingefädelt. Vergesst das nicht!!