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Die Seilschaften funktionieren perfekt. Respekt vor unserer Justiz muss wohl keiner mehr haben.

Wie Linke Vorurteile schaffen

3. November 2008 von pi-news.net - 16 Kommentare

Linke kämpfen gegen Rassismus und Vorurteile. Doch die Realität ist anders. Wie keine andere Ideologie zuvor schaffen sie Vorurteile selbst, wie ein Bericht auf 20min zeigt. PI setzte sich mit dem Thema auseinander:

Vielleicht müssen sich als ungefährlich gelten wollende Bürger bald dem Antifa- oder Muslim-Dresscode unterwerfen. Als tabu und rechtsradikal gilt neu nämlich nicht allein die Marke Thor Steinar (PI berichtete), sondern generell alles, was irgendwie “patriotisch” oder “nordisch” aussieht. Ganz gefährlich sind insbesondere Norwegerflaggen, aber auch isländische und dänische Fahnen. Jeder moderne Kämpfer gegen Rechts™ weiß den Rechten jetzt an seinen Kleidungsstücken zu erkennen oder zumindest zu denunzieren.

Der modebewusste Rechtsextreme von heute trägt Kleider der Marke Thor Steinar: “patriotische Kleidung” mit “nordischer Attitüde” Neonazis brauchen längst keine Nazi-Symbole wie die in Deutschland verbotenen Hakenkreuze mehr, um sich gegenseitig zu erkennen.

Jeder, der ein Kleidungsstück von Thor Steinar trägt, ist sowieso schon zum Nazi gestempelt. Neu trifft es zudem alle, die sich gerne nordisch, patriotisch oder speziell norwegisch, isländisch oder dänisch kleiden. Demnach müssten alle Nordländer, die ihre Fahne mögen, automatisch Nazis sein. Bobmberjacken, Glatzen und “schwere Stiefel” sind sowieso schon auf dem Index. Obwohl es auch mal gute, linke Glatzen gab.

Früher war alles viel einfacher: Wer freiwillig Glatze trug und dies mit Bomberjacke und schweren Stiefeln kombinierte, war ein Rechtsextremer. Zwar war dieses Erscheinungsbild nicht von Beginn weg rechtsradikal besetzt — es gab in der Szene, die in der britischen Arbeiterschicht wurzelte, ebenso unpolitische und linke Skinheads. Doch im Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit setzte sich die Gleichung Glatze = Nazi durch.

Das Problem: Der Rechtsradikale von heute verkleidet sich - zum Teil sogar als linker Antifant. So haben

manche Rechtsradikale den Dress-Code der autonomen Linken — schwarze Kapuzenpullis, schwarze Baseballcaps und dunkle Sonnenbrillen — vereinnahmt, so dass die Polizei bei Ausschreitungen zuweilen links und rechts nicht mehr unterscheiden kann.

Man merke: Als Antifant kann man machen, was man will, man gehört “bei Ausschreitungen” automatisch zu den Guten.

Zum andern legen sich viele Rechtsextreme diskretere und modischere Kleidungsstile zu und versuchen so, völkische Symbolik und rechten Lifestyle salonfähig zu machen. Davon profitiert beispielsweise das Label Thor Steinar der Firma Protex aus Königswusterhausen (Brandenburg), das es den Rechtsradikalen ermöglicht, sich stilvoll und qualitativ hochwertig zu kleiden, ohne Verrat an der eigenen Gesinnung zu üben.

Die rechtsextreme Symbolik ist dabei aber so codiert, dass nur Insider sie entschlüsseln können.

Am ständigen Entschlüsseln und Verschwörungen Aufdecken sind insbesondere die linken Denunzianten, die auf Grundlage derartiger Stigmatisierungs-Regeln bald Hexen-Jagd auf “verdächtig” Gekleidete machen werden.

Erste Fahndungsfotos für Jäger gegen Rechts™ im Dienste der Gesinnungsdikatoren finden sich hier.

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  1. also trag ich von nun an unterhosen mit schweizerkreuz drauf und bin dadurch ein absolut fundamentalistischer patriot äh nazi ;p *gröööööööööööööööhlt*

  2. Ist übrigens in der “Charta” der Studendenrevolution zu finden: Mittels Schlagworten und Emotionen Vorurteile und Ressentiments schüren. Und “soetwas” masst sich moralische Überlegenheit an … wohl eher nicht. Es ist lediglich ideologische Verblendung - daher passen ja Islam, Rechts- und Linksextremismus seit vielen Jahren so herrvorragen zueinander.

  3. Karin

    Ich lehne politische Kleidung grundsätzlich ab, wo bleibt den sonst der Spass?
    So kann man dann eben im Ausgang auch mal mit Punkern diskutieren, ich lache mir heute noch in den Buckel als ich diesen beiden Idioten gesagt habe, im Suff das ich noch Autofahre heute, sie meinten das sei verboten. Darauf gab ich erst gas, ich sang Lieder von den Onkelz “Gesetze sind zum Brechen da” und rief Parolen wie “scheiss auf den Staat”.
    Oder lustig fand ich an einem Quartierfest als so Idioten am SVP(Bin nicht Mitglied) Zelt ständig mit ihren “Freiheit für Camenisch” T-shirten vorbei rannten. Irgendwann sagte jemand mal was das den soll und es kam zum Gespräch, da versuchte ich als unparteischer zu vermitteln zwischen der SVP und dem Linken. So sagte ich, das ich Neutral sei links sind die Kommunisten und Rechts die Kapitalisten, deshalb bin ich National-Sozialist. Ob mein Gott ihr hätte sein Gesicht sehen sollen einfach köstlich. Also es gab noch ne deftige Dikussion und ich amüsierte mich, ich wurde von den anderen gebeten still zu sein und man trennte sich in frieden.
    Wieso laufen diese Spinner durch die Strassen und schreien SVP=Nazis und wenn dann jemand so Nazi-mässig tut sind sie verwundert.

    Solche köstliche Erlebnisse macht man nur in neutraler Kleidung, was ich auch viel traf das sich Leute abschätzig über die SVP äusserten, knallhart ansprechen vor versammelter Gruppe, was sie gegen mich haben haben hat immer funktioniert, meist werden diese Leute dann Rot im Gesicht, ja es ist plötzlich peinlich, vorallem wenn man ihnn unterstellt nicht demokratisch zu sein.
    Ich war vor einem Jahr in einer Schule, es wurden auch die Themen wie Wirtschaft und Gesellschaft unterrichtet, ohne mich wäre der Unterricht links dominiert gewesen, alleine durch meine äusserungen stimmten Teilnehmer mir zu und die Linken hatten Angst sich zuäussern. Wäre ich politisch angezogen gewesen, hätte sich niemand zu meinen Thesen bekannt. Wer sich politisch kleidet isoliert sich selber, wer sich politisch neutral kleidet und Rhetorisch was auf dem Kasten hat, für den ist die ganze Welt eine Spielwiese, man verarscht, man hat Spass und man erreicht mehr, ausserdem muss man sich nicht mit 18-Jährigen Punk-Kiddis abgeben. Und jedes mal wenn man in eine neue Gruppe kommt werden die Karten Neutral verteilt und man kann sein wirken selber festlegen und die Leute nach Gusto manipulieren. Die Menschen sind grundsätzlich feige Schweine, wer Neutral angezogen ist kann viel sagen und es kommt keine Nazi-Keule und auch keine Gewalt, die Leute wurden ja erzogen Nazis zu hassen und zusammen zuschlagen und wer nicht ins Klische passt, den können sie nicht fangen oder fassen in ihrem Suchradar. Das ganze geht soweit das man den Leuten die NS-Ideologie beibringen kann und sie finden sie wunderbar, in meinen praxis versuchen ging das soweit das sie den National-Sozialismus wunderbar fanden, jedoch die Nazis und Hitler hassten. Jeder denkt jetzt ich spinne, der fehler liegt eben in ihrer Erziehung, man hat den Menschen beigebracht Nazis zuhassen, nun wissen sehr viele Mitbürger nicht das Nazi die Abkürzung vom National-Sozialismus ist und ohne die Juden, Hitler und den Wehrmachtsverbrechen können sie das nicht fassen.

    Ich habe mich füher intensiv mit allen politschen Meinungen auseinader gesetzt, aber dieses Tabu das in unserer Gesellschaft herrscht ist schon witzig, zumal 99% der Bevölkerung gar nicht in der Lage sind die differenzen zwischen Kommunismus, Faschismus, National-Sozialimus, Frei Marktwirschaft und Sozialer Marktwirtschaft zunennen oder auszumachen. Noch interessanter wird es wenn man bedenkt das alle es in der Schule behandelt haben.

  4. Bürgermeister Hans Waldmann

    Das Schweizer Kreuz sollte auch verboten werden, schliesslich hat das schon viel mit dem Hakenkreuz der Nazis gemein.
    Die Bananenrepublik Fahne von 1845 würden den Linken und Immigranten sicher besser gefallen.

    Dass sich Ämter und Gerichte mit solchem Scheiss abgeben ist schon schlimm genug. Es könnte sich aber auch um einen PR Gag der sich die Marke geleistet hat handeln.

  5. Adolfinetschad hat ja auch etwas gegen den “westlichen” Kleidungsstyl (primär Hemd und Kravatte) …

    @ Karin

    “Politisch neutrale” Kleidung: was ist das? Für mich sind Kleider dazu da, nicht nack rumzulaufen - womit ich persönlich eigentlich wenig Probleme hätte. Da allerdings ein gewisses Mass an Anstand für ein friedliches Miteinander nötig ist, ziehe ich mir Kleider über und bin gegen die “over sexed” (meist “under fucked”) Gesellschaft (inkl. FKK’lern).

    Auf der internationalen Business Bühne zeugt übrigens Anzug, Hemd und Kravatte (ursprünglich aus dem katholischen Kroatien - daher die islamische Ablehnung) von gegenseitigem Respekt. Was ist falsch daran? Politisch ist dies jedenfalls nicht.

    Die Linken versuchen hier wieder einmal aus etwas völlig banalem zu generieren, was sie dann für ihre Zwecke nutzen können. Für uns ist es schlicht und einfach oberflächlich und dumm. Genau wie das Fussfolk aller extremistischen Bewegungen von Links über Rechts bis zum Islam.

  6. Das Schweizerkreuz ist eindeutig zu Christlich. Weg damit (…)!

  7. Berner Bär

    Sofort melden, wenn jemand beobachtet wird, wie er mit der hautpflegenden Salbe mit norwegischer Formel die Hände einreibt! Schliesslich prangt hier das Wappen des Königreich Norwegen gleich auf der Tube !!!

  8. spürnasse marcello

    . . . Jodeln und Ländlermusik gehören ebenfalls auf schwarze Liste. Als Outfit empfiehlt sich das Tragen von löchrigen Schafswoll-Pullovern, abgewetzten Jeans und Sandalen. Lange, ungepflegte Haare sowie ein wild wuchernder Bart sind unerlässlich um nicht mehr Gefahr zu laufen, in die rechte Ecke gestellt zu werden.

  9. Hansmartin

    Wenn 20min schon einen Artikel über politische Kleidung schreibt, müssten die Che-Shirts auch erwähnt werden! Oder nein, war ja kein Nazi, sondern nur ein Massenmörder…

  10. Die Linke sind doch einfach einfersüchtig, dass ihre drecks Klamotten nicht so gelungen sind wie die Steinar Produkte, die übrigens sehr ansprechend sind und bestimmt qualitativ hochwertig.
    Wird man in der Schweiz jedoch nie bekommen, denn wir haben ja genug Sittenwächter die die Moral für sich gepachtet haben und sich aufspielen als Päpste des Gutmenschentum.

  11. Karin

    @Die Realität
    “Die Linken versuchen hier wieder einmal aus etwas völlig banalem zu generieren, was sie dann für ihre Zwecke nutzen können. Für uns ist es schlicht und einfach oberflächlich und dumm. Genau wie das Fussfolk aller extremistischen Bewegungen von Links über Rechts bis zum Islam.”

    Die Linken haben eher Angst das sie weiter bei den Jungen an Terrain einbüssen, besonders jene Junge Menschen definieren sich über Kleidung, Musik und Gruppenstyle. In den 80ern gab es praktisch keine Rechte Jugendkultur und heute gibt es eine Vielzahl von rechten Jugendkulturen. Wo fängt der Skinhead an und wo fängt die Black Metall Szene an??? Die Linken haben viel verloren in den letzten beiden Jahrzenten und dies nicht nur Ideologisch. Und man versteht sie immer weniger um ihre alten Idole reisst sich doch heute bald kein jugendlicher mehr.

  12. An Schlechtmensch:

    Dochdoch: Thorsteinar bekommst du in der Schweiz. Such mal nach united-style im Internet. Und dieser Versand wird nichtmal von einem Rechten betrieben… Ist ja schon bezeichnend, was man da immer als Rechts hinzustellen versucht.

  13. tobi_26

    Hallo Leute

    Habe mich vor kurzem angemeldet.. : )

    Unswar wollte ich fragen, ob ihr über diese seite etwas wisst?

    http://www.dawa-news.de

    Wozu dient die seite, von wem ???

    Auf eine Rückantwort würde ich mich sehr freuen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Tobias

  14. @Martin
    Danke für die Info.
    Ich frage mich wirklich, wie weit muss die Phantasie reichen um Skandinavische Pullis als “Rechtsextrem” einzuordnen.
    Da reicht schon weniger Phantasie aus um ein “Che” t-Shirt als Massenmörderverehrlichung zu betrachten.
    Ich frage mich immer was ein “Che” Anhänger mit t-shirt an einem Angehörigen eines “Che” Opfer zu sagen hätte, im Falle eine Begegnung.
    Im übrigen denke ich, dass die Antifa Inszenierung nun dieser Marke noch Auftrieb verleihen wird, ich kannte sie persönlich bisher gar nicht.
    So ne Lachnummer “Antifa leistet unfreiwillig Werbearbeit für ein von ihr als Rechtsextreme gebrandmarktes Kleiderlabel”.

  15. J0nas

    Rechter Lifestyle scheint in der Mitte der Gesellschaft angekommen zu sein. So wünscht es sich scheinbar der Geschäftsführer Uwe Meusel, der auf die Anfrage zu seiner eigenen Haltung zum Rechtsextremismus nur: „Ich muss mich hier nirgendwo distanzieren“ äußerte. Dem ehemaligen Mitbegründer der Firma, Axel Kopelke, werden Kontakte zur Szene der extremen Rechten nachgesagt. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Nazigeschäfte auch immer Neonazitreffpunkte werden, z.B. 2007 in einem Naziladen in Borgfelde, wo Neonazis Hitlers Geburtstag mit einer „Hakenkreuztorte“ feierten.

    So weit hergeholt ist dass mit der “Nazimarke” garnicht ;)

  16. Calmy-Ray distanziert sich weder von Bin Laden, noch von Rachmadadinedschjihad, noch vom Holocaustleugnen, Palästinenser sind auch Freunde.
    Da sagt aber niemand was, links oder linksextrem ist offenbar gerechtfertigter als rechts oder Nazis.
    Wer eine solche Ansicht vertritt ist ein Ignorant.


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