PKK verübt Brandanschläge

29. Oktober 2008 von Herakleitos - 5 Kommentare

Jugendorganisationen der kurdischen Arbeiterpartei (PKK) haben mehrere Brandanschläge auf türkische Einrichtungen in der Schweiz verübt.

Die Vorgehensweise ist immer ähnlich: Unbekannte werfen Molotow-Cocktails in eine türkische Einrichtung und verschwinden sofort wieder. So zum Beispiel am 18. Oktober 2008 in Basel. Dort fing ein Gast in einem türkischen Café Feuer und musste mit Brandwunden ins Spital gebracht werden. Gleichentags wurde ein türkisches Reisebüro in Bern von einem ähnlichen Anschlag heimgesucht. Am 22. Oktober wurde in Regensdorf ein türkisches Vereinslokal angezündet. Bisheriger Höhepunkt der Anschlagsserie waren am 23. Oktober drei Anschläge auf ein türkisches Reisebüro in Winterthur-Töss, auf die Beyazit-Moschee der Schweizerisch-Islamischen Glaubensgemeinschaft in Bellach SO sowie auf ein türkisches Vereinslokal in Wattwil SG.

Gefährdung von Menschen

 Der Anschlag in Wattwil geschah in der Nacht: Unbekannte Täter hatten in einem türkischen Vereinslokal Feuer gelegt. Sie warfen mehrere Brandsätze und faustgrosse Steine gegen die Hausfassade. Ein Brandsatz durchschlug die Eingangstüre, wobei die Holztreppe Feuer fing. Der Brand wurde um 01.30 Uhr in der Nacht bemerkt und von der Feuerwehr gelöscht. Gleich neben dem Vereinslokal wohne eine Frau mit Kindern. Hätten Nachbarn im Wohnquartier den Brand nicht entdeckt, wäre das Haus wohl niedergebrannt und womöglich hätte das Feuer auf benachbarte Gebäude übergegriffen.

Auch in Deutschland und Österreich gibt es Anzeichen, dass die PKK für die Attacken verantwortlich ist. Laut «Welt Online» hat die Hamburger Polizei nach drei Anschlägen in Hamburg ein Bekennerschreiben der PKK erhalten. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Anschläge mit den Berichten über die Misshandlung des PKK-Führers Öcalan durch die türkischen Behörden zusammenhängen. «Wir haben die Täter nicht - aber das Motiv kommt aus dem Bereich der PKK-Sympathisanten», zitiert «Welt Online» den Polizeisprecher.

Gewalt-Mobilisierung

Bereits im Frühjahr 2007 kam es zu mehreren Brandanschlägen in Westeuropa, zu denen sich ebenfalls eine Jugendorganisation der PKK bekannte. Die PKK ist in der Schweiz im Unterschied zu anderen westeuropäischen Ländern nicht verboten. In der aktuellen Anschlags-Serie hält sich die Bundespolizei mit Informationen stark zurück. PKK-Jugendorganisationen haben sich jedoch im Internet zur Anschlagsserie in der Schweiz bekannt.

Die Bundespolizei hat bereits in ihrem Bericht zur Inneren Sicherheit 2007 festgestellt, dass kurdische Gruppierungen mit vorwiegend jugendlicher Mitgliedschaft zunehmend zu aggressiveren Mitteln tendieren, um auf die Lage in der Türkei aufmerksam zu machen. «Das Mobilisierungs- und Gewaltpotential türkischer und kurdischer Gruppierungen ist in der Schweiz nach wie vor vorhanden», stellt die Bundespolizei fest.

Die sifa fordert

 Es kann nicht Aufgabe der Schweiz sein, sich in die inneren Angelegenheiten der Türkei einzumischen. Und wer Gewalt zur Durchsetzung seiner Ziele gebraucht, hat sein Aufenthaltsrecht in der Schweiz definitiv verspielt. Die sifa verurteilt Anschläge dieser Art aufs Schärfste. Damit können keine politischen Ziele erreicht werden. Die sifa fordert die Bundespolizei deshalb auf, Gewaltauseinandersetzungen zwischen Kurden und Türken früh zu unterbinden. Es darf kein Stellvertreterkrieg zwischen kurdischen und türkischen Extremisten in der Schweiz stattfinden. Wer als Ausländer in der Schweiz Gewalt gegen Sachen und Personen anwendet, muss die Schweiz sofort verlassen Das gilt auch für alle Beteiligten in der kurdisch-türkischen Auseinandersetzung. Die Schweiz darf sich nicht zum Spielball von ausländischen Extremisten machen.

(Reinhard Wegelin/Sifa-Post vom 29.10.2008)

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  1. baron77

    Türken = Islamlamisch, PKK (Kurdische Befreiungsorganisation) = Kommunistisch.
    Das kommt mir wie in Italien vor, wo diverse Mafiaklans sich gegenseitig bekriegen.
    Sollen sie sich doch runtermetzeln, aber nicht in unserem demokratischen Land.
    Doch werden diese PKK’s und Türken doch von den Linken verhätschelt.

    In solchen Fällen soll die Polizei in Zivil und uniformiert (Kampfanzug) in die “islamisch- kulturellen” Zentren einmarschieren können und die Leute vor Ort verhören.
    Leisten sie Widersstand, sei es kurdische oder türkische, werden sie bei der Polizeikaserne von der Kripo verhört, bis sie alle geständig werden. Solche militante Personen ziehen sich oft in solchen Zentren zurück mit der Hoffnung, dass sie nicht polizeilich verhört werden.
    Dasselbe sollte auch in autonomen rechtsfreien Zonen wie Berner Reitschule, rote Fabrik, u.s.w. passieren, wenn bei Demos die Chaoten alles kreuz und klein verschlagen, sei es Gegenstände oder Personen.

  2. Also mir ist es gleich wenn nicht sogar recht, wenn sie sich gegenseitig in unserem Land abmurksen. Das erspart Gefängnis und Gerichtskosten, aber es müssen beide ins Gras beissen.

  3. “Die PKK ist in der Schweiz im Unterschied zu anderen westeuropäischen Ländern nicht verboten”

    Als würden sich Kurdenjungs um Verbote von ungläubigen Europäern kümmern…. das ich nicht lache.
    Warum die PKK in der Schweiz nicht verboten ist, können wir uns auch ausmahlen.
    Natürlich sind jedoch sämtliche Handlungen die Menschen ausserhalb der Konfliktsparteien gefährden aufs schärfste zu verurteilen und drakonisch zu bestrafen, Ausschaffung ja, aber zu erst einige Jahre harter Arbeitstherapie zum Nutzen der Allgemeinheit.
    Die Entwicklung ist jedoch äusserst bedenklich:
    Kurden in der schweiz verüben Attentaten gegen türkische Einrichtungen um Politische Entscheide in der Türkei zu erzwingen; dass sie die Nutzlosigkeit solcher Aktionen nicht einsehen, ist vermutlich ein Zeichen für Realitäsferne gewisser Döner-Phantasten.
    Es ist aber mit Phase 2 zu rechnen:
    Kurden verüben Attentaten auf Schweizer Einrichtungen u.s.w. in der Schweiz um die Schweiz zur Druckausübung gegenüber der Türkey zu zwingen (unseres heiteres Septett würde da natürlich höchstbegeistert mitspielen) was in Anbetracht der Reichweite ihrer Vorstellungskraft leider nicht ganz auszuschliessen ist.
    Meiner Meinung nach ist die einzige Möglichkeit solches Verhalten zu unterbinden, das verfügen härtester Strafen für gefasste und verurteilte Täter, natürlich mit anschliessender Abschiebenug zu den zuständigen Behörden des EU Anwärters Türkey.
    Danach dürften die Pyromanische Neigungen kurdische Jungs sich wieder mildern.

  4. Echnaton

    Die PKK ist eine schwer kriminelle Organisation, die vor allem vor dem Töten von Kindern nicht zurückschreckt: Bilder gefällig?

    http://images.google.de/imgres.....e%26sa%3DN

  5. @Echnaton
    Genau deshalb wird Calmy Rey sich für die stark machen, Dialog fördern, Steuergeldern zuschieben, den Verbrecher Asyl gewähen etc. etc. ….
    und das alles um wiedermal im Rampenlicht zu stehen während die Qualitätsmedien eifrig zujubeln.
    Wetten…?


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