25. Oktober 2008 von Redaktion
Die linke Gleichmacher-Ideologie hat uns die Finanzkrise eingebrockt und nicht etwa die Spekulanten der Wallstreet. Man kann den Linken zwar nicht vorwerfen, diese bewusst herbeigeführt zu haben, deren Auslöser aber waren sie allemal.
Schon Carter zwang die amerikanischen Hypothekarbanken per Gesetz, das Hypothekarkredite nicht nur in bestimmten Gebieten vergeben werden dürfen. Damals erhielt ein Amerikaner in bestimmten Gebieten überhaupt keine Hypothek (z.B. in Ghettos). Dahinter steckte durchaus eine gute Absicht. Menschen, die sich sehr wohl eine Hypothek leisten konnten, mussten diese Gebiete verlassen, was die Verslumung noch verschlimmerte. In einigen Gebieten der USA führte dieses Gesetz dann auch tatsächlich zu einer Reduktion der Kriminalität.
Der eigentlichen Verbrecher waren aber die Clintons. Sie senkten die Kriterien für die Kreditvergabe auf 2,5% Eigenkapital ab (Schweiz 20%) und gestatteten den Banken, die Hypothekarkredite in Form von gebündelten Wertschriften (Inmoblienfonds) weiter zu verkaufen. Das Unheil fand damit seinen Anfang. Überall in den USA kaufte sich jeder McDonald-Fittierer ein Haus. Der Inmobilienmarkt boomte, was enorme Renditen auf Immobilienpapiere zur Folge hatte.
Solange das System sich weiter aufblähte, war auch alles in Ordnung. Irgendwann aber kam die Wirtschaft ins Stocken. Als der Oelpreis dann noch durch die Decke ging, platzte die Blase. Den Rest kennen alle.
Die Boni-Show
Und nun erleben wir wieder klassische linke Politik: zuerst bringen sie den Patienten um und dann schreien sie nach staatlichen Massnahmen*). Zur Zeit konzentriert sich die Propagandawelle auf die Boni.
Natürlich haben da einige ganz ordentlich abgesahnt – die Banken waren hoch profitabel und das Geld für solche astronomischen Batzen war da. Doch wenn man die Presse liesst, meint man, dass jeder Schalterbänkler gleich noch eine Million Boni nach Hause getragen hat – dabei sind es 1000 Fr. (aufwärts).
Der Fehler ist nur, dass das Ding bei den Banken “Boni” statt “Grati” heisst. Doch letztlich ist das nur ein Verteilungsproblem innerhalb der Bank. Exzesse müssen die Aktionäre verhindern und nicht der Gesetzgeber. Denn wenn es jemandem am Säckel abgeht, dann eben den Aktionären.
Abzocker gegen das Abzocken
Die eigentlichen Abzocker der letzten Jahren waren auch bei uns die Linken: Gebühren hier, Steuererhöhungen und Abgaben dort. Die Schweiz ist heute alles andere als ein Steuerparadies – zumindest für die armen “Sieche”, die hier leben müssen. Die ganzen Jusos/Studenten der UNI Zürich, die untertags sich die Zeit gönnen, statt zu studieren, die Banken zu besetzen. Auf Kosten des Steuerzahlers.
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Danke für diesen ausgezeichneten Artikel!!
Nun mal zur Graphik oben, es ist ja allen klar das wenn man Geld verteilt die Wirtschaft brummt. Es gab Kredite für jederman sogar in Afrika.
Jetzt findet doch nur eine Markt bereinigung statt.
Alles Sieger der letzen Jahre fallen zusammen:
- Rohstoffe (Erdöl sollte nach Analisten 300$ pro Barrel kosten ende 2008)
- Immobilien
- ABN-Amro Bank
- CS (Vermutlich ende 2009) und UBS (In vier bis fünf Monaten Konkurs)letztere verkündete 2005 sie habe es geschafft und sei auf so kleine Wixer wie mich und durchschnittsbürger nicht mehr angewiesen.
- Island
- Osteuropa
- Spanien
- Irland
- China
- Indien
- Brassilien
- Russland
- Süd Korea
etc.
Die meisten dieser Lànder stehen jetzt kurz vor dem Bankrott und ebenso der Euro.
Der Boom der letzen Jahre kommt einfach daher das man Häuser rund um den Globus wie verrückt baute.
Für mich ist das eher positiv jetzt kann ich mir bald eine Immobilie oder Auto zu fairen Preisen kaufen. Das Leben wird wieder billiger.
Sind die Linken wirklich schuld? Ich glaube nicht, schliesslich sind ja auch die Industriellen SVPler für eine globale Welt. Das sollte man nicht vergessen, sie wollten den freien Personen Verkehr, da Schweizer zu teuer, faul, unflexibel sind, da ist ein Jugoslawe schon eine wirtschaftlicher Gewinn. Schweizer Kinder waren zu teuer, ein 20Jühriger Auslànder muss man nicht mehr Bilden, da spart man 20Jahre Investitionen. Besser man holt sich indische Computer spezialisten die sind schon ausgebildet.Gleichzeitig fragen sich diese Industriellen in den Talk Shows warum Schweizer keine Zukunftsperspektiven mehr haben.
Ich sags mal so obwohl ich noch SVP wähle, so muss man auch klar erkennen das es in der SVP viele Asoziale gibt dennen nur der eigene Profit zählt und die SVP nur als Trittbrett benutzen, dennen sind ihre Mitmenschen egal.
Der Artikel ist Top, gratuliere.
Nun muss man diese Fakten nur noch an den geistig angeschlagenen UBS Demonstranten plausibel machen.
Vielleicht verstehen sie dann, dass die “Boni” der “üblen Abzockern” um “Al Ospelone” einen Klecks im Vergleich zu den durch Umverteilungspolitik in den Sand gesezten Gelder sind.
Meine Hoffnung ist jedoch klein, da diesen demonstrierenden Weltverbesserern zu linke Lehrern zur Schule gingen, und deshalb eher für “interkulturelle Dialoge” ausgebildet sind als für einfachste Mathematik.
Die Linken sind verantwortlich für
-eine komplett falsche Einwanderungspolitik
-eine überbordende Sozialindustrie,
-die, wie Peter Scholl-Latour sagt, “multikulturelle Verharmlosung”
-die massive Erhöhung der Strompreise (Gebühren für Oekostrom, Windenergie)
-den ruinösen Ausbau der Bahninfrastruktur (2 neue Alpentransversalen, vermutlich keine davon je rentabel!)
-die Klimahysterie und die daraus abgeleiteten Abgaben (CO2-Steuer)
etc. etc. etc.
aber Ich sehe wirklich nicht, wie man sie für die Finanzkrise verantwortlich machen kann!
Sozis sind kaum je Bankdirektoren oder Hedgefond-Manager und erfinden auch
keine Finanzprodukte (von denen Prof. Hankel sagt, dass sich im Wildwuchs von immer neuen “Papieren” selbst Experten nicht mehr richtig auskennen!).
Eine minimale Verantwortlichkeit sehe Ich höchstens bei linken Initiativen
wie z.B. “Stopp dem Rentenklau”. Die geforderte hohe Rendite für Pensionskassen führt unweigerlich zu riskanten Investitionen.
Einen interessanten Aspekt erwähnt Christoph Blocher im neuen Teleblocher :
Er nennt als einen Vorteil der wettbewerb-orientierten Martwirtschaft, dass
Firmen, die schlecht arbeiten, pleite gehen können und somit durch bessere
ersetzt werden, ohne dass die restliche Volkswirtschaft darunter gross zu leiden hätte.
Blocher sagt aber ausdrücklich, dass das für die UBS und CS nicht gilt und dass sie gestützt werden müssen, weil sie bedingt durch ihre Grösse (too big to fail!)und Firmenstruktur (keine Trennung in Holding und Tochterfirmen!) bei ihrem Untergang die Volkswirtschaft der Schweiz mit in den Abgrund ziehen würden.
Die für die Schweiz potentiell lebensgefährliche Grösse und Struktur dieser zwei Banken, ist sicher nicht das “Verdienst” der Linken!
Die Hypothekarkrise ist eigentlich ganz einfach zu erklären: falsche Anreize führten dazu, dass die verschiedenen Überwachunsorgane der Kreditgeber Kredite durchgewinkt haben, die unter objektiven Kriterien nie gegebn hätte dürfen. Dabei entstand eine riesige Investitionsblase, und diese ist nun geplatzt.
Dieses Phänomen hat hingegen aber auch rein gar nichts mit “linker” Politik oder einem gewissen amerikanischen Präsidenten zu tun…dass die SP sich in der CH nun als “Retterin” der sozialen Marktwirtschaft aufspielen kann, liegt auch daran, dass die (Wirtschafts)Konzepte (Liberalisierung über alles) der bürgerlichen Parteien hier in dieser Situation eben einfach nicht funktionieren!