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	<title>Kommentare zu: 54 Mrd. USD sind nur die halbe Wahrheit</title>
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	<description>Das konservative Newsportal der Schweiz</description>
	<lastBuildDate>Thu, 31 Dec 2009 06:40:22 +0000</lastBuildDate>
	
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		<title>Von: Bürgermeister Hans Waldmann</title>
		<link>http://www.winkelried.info/2008/10/21/54-mrd-sind-nur-die-halbe-wahrheit/comment-page-1/#comment-15438</link>
		<dc:creator>Bürgermeister Hans Waldmann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Oct 2008 10:46:56 +0000</pubDate>
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		<description>&#220;ber 12% Zins von der UBS und nur 2% bei der PK zeigt schon auf wie die Pensionskassen Einzahler beschissen werden. Auch das Bundesgericht sagt bei Kapitalabfindungen k&#246;nne man von einer M&#252;ndelsichere Geldanlage mit 4,5% Zins (Rendite) ausgehen.

Den Politiker und Banken ist es scheiss egal wie viel Geld einem Sparer im Alter &#252;brig bleiben wird. Die haben ein interesse daran dass der Franken wegen der Exportindustrie schwach bleibt, w&#228;hrend die Steuern und Abgaben weiter in die h&#246;he geht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#220;ber 12% Zins von der UBS und nur 2% bei der PK zeigt schon auf wie die Pensionskassen Einzahler beschissen werden. Auch das Bundesgericht sagt bei Kapitalabfindungen k&#246;nne man von einer M&#252;ndelsichere Geldanlage mit 4,5% Zins (Rendite) ausgehen.</p>
<p>Den Politiker und Banken ist es scheiss egal wie viel Geld einem Sparer im Alter &#252;brig bleiben wird. Die haben ein interesse daran dass der Franken wegen der Exportindustrie schwach bleibt, w&#228;hrend die Steuern und Abgaben weiter in die h&#246;he geht.</p>
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		<title>Von: Echnaton</title>
		<link>http://www.winkelried.info/2008/10/21/54-mrd-sind-nur-die-halbe-wahrheit/comment-page-1/#comment-15436</link>
		<dc:creator>Echnaton</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Oct 2008 07:31:42 +0000</pubDate>
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		<description>@gaul
Du kannst die Achse auch auf 300 Jahre ausdehnen und den Dollar in Relation auf den Golddukaten setzen .... babbalabab ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@gaul<br />
Du kannst die Achse auch auf 300 Jahre ausdehnen und den Dollar in Relation auf den Golddukaten setzen &#8230;. babbalabab &#8230;</p>
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		<title>Von: Gaul</title>
		<link>http://www.winkelried.info/2008/10/21/54-mrd-sind-nur-die-halbe-wahrheit/comment-page-1/#comment-15434</link>
		<dc:creator>Gaul</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 21:12:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.winkelried.info/?p=7361#comment-15434</guid>
		<description>Die Grafik mit der Dollarkursentwicklung ist nat&#252;rlich sehr sehr kurzfristig und f&#252;hrt daher zu falschen Spekulationen. Viel mehr ist es so, dass der Dollarkurs in den letzten 40 Jahren ich um ein vielfaches verkleinert hat und dass er allein in den letzten 20 Jahren von &#252;ber 1.50 auf unter 1 gefallen ist.
Nun ist ein kurzzeitiger Anstieg hier. Wer sagt, dass dieser von Dauer ist? Viel mehr k&#246;nnte es genau so gut sein, dass der Dollar weiter sinkt und in 5-10 Jahren auf 0.4-0.8 Franken ist, was den maximalen Verlust auf 30 Milliarden schrumpfen liesse.

Daher ist es im Moment v&#246;llig spekulativ und aufgrund der langfristigen Kursentwicklung eher davon auszugehen, dass es ein Vorteil ist, dass das ganze in Dollar abgeschlossen wurde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Grafik mit der Dollarkursentwicklung ist nat&#252;rlich sehr sehr kurzfristig und f&#252;hrt daher zu falschen Spekulationen. Viel mehr ist es so, dass der Dollarkurs in den letzten 40 Jahren ich um ein vielfaches verkleinert hat und dass er allein in den letzten 20 Jahren von &#252;ber 1.50 auf unter 1 gefallen ist.<br />
Nun ist ein kurzzeitiger Anstieg hier. Wer sagt, dass dieser von Dauer ist? Viel mehr k&#246;nnte es genau so gut sein, dass der Dollar weiter sinkt und in 5-10 Jahren auf 0.4-0.8 Franken ist, was den maximalen Verlust auf 30 Milliarden schrumpfen liesse.</p>
<p>Daher ist es im Moment v&#246;llig spekulativ und aufgrund der langfristigen Kursentwicklung eher davon auszugehen, dass es ein Vorteil ist, dass das ganze in Dollar abgeschlossen wurde.</p>
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	</item>
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		<title>Von: Oeko-Clown</title>
		<link>http://www.winkelried.info/2008/10/21/54-mrd-sind-nur-die-halbe-wahrheit/comment-page-1/#comment-15423</link>
		<dc:creator>Oeko-Clown</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 10:11:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.winkelried.info/?p=7361#comment-15423</guid>
		<description>@Annubis 
@Echnaton

Leider sind Eure Bef&#252;rchtungen des schlimmsten Szenarios durchaus nicht unberechtigt. Meine Einsch&#228;tzungen basierten auf der Annahme, dass das ganze Finanzsystem noch gerettet werden kann. Wenn es kollabieren sollte, ist ein worst case, d.h. ein Totalverlust der &#252;ber 60 Milliarden sehr wahrscheinlich. 
Auch ich bin der Meinung, dass die globale Krise noch weit nicht ausgestanden ist, sondern erst am Anfang steht. Ich bin auch nicht &#252;berzeugt, dass die Staaten &#252;berhaupt in der Lage sein werden, gen&#252;gend Mittel aufzutreiben und bereit zu stellen, um einen Kollaps schlussendlich zu verhindern. Was ein Kollaps bedeuten w&#252;rde, ist kaum auszumalen. Massive Arbeitslosigkeit, massenweise Konkurse, Immobilienkrise, gewaltiger Einbruch der Steuereinnahmen, zusammenbrechen der Sozialsysteme, weil nicht mehr finanzierbar, grassierende Armut. Ueberm&#252;ndung in Chaos, Kravalle, Aufst&#228;nde, Pl&#252;nderungen, Kriminalit&#228;t und b&#252;rgerkriegs&#228;hnliche Zust&#228;nde. 

Fest steht jedenfalls, dass rein aus diesem UBS-Gau die Schweizerische Nationalbank und auch der Staat Schweiz massiv geschw&#228;cht werden. Der Handlungsspielraum der eigenen Staatsbank wird bedeutend enger. Schwache Partner neigen dazu oder werden gezwungen, sich mit anderen zu verb&#252;nden oder anzuschliessen, auch wenn der grosse Partner mit Sicherheit noch schw&#228;cher ist, aber immerhin ist er viel gr&#246;sser. Es w&#252;rde mich gar nicht &#252;berraschen, wenn die Linken die Gunst der Stunde n&#252;tzen w&#252;rden, Volkes Seele wieder einmal geh&#246;rig zu beeinflussen, das Heil in der grossen EU zu suchen, die eigene Nationalbank aufzugeben und den Euro einzuf&#252;hren. 

Sollte es zu einer weltweiten massiven Rezession mit all den negativen Folgen kommen, sehe ich allerdings auch eine gewisse Chance, dass der Zeitpunkt kommen k&#246;nnte, dass unter Volkes Zorn hunderttausende &#252;berfl&#252;ssiger Kostg&#228;nger unser Land verlassen m&#252;ssten, weil einfach die Mittel schlicht und einfach nicht mehr vorhanden w&#228;ren, diese durchzuf&#252;ttern. 

Noch einige Ueberlegungen zum UBS-Debakel, die zwar nichts mehr bringen – der Mist ist schon gef&#252;hrt – aber dennoch gewisse Anst&#246;sse zu Ueberlegungen geben d&#252;rften.

Wenn man die Zahlen nackt betrachtet, ist schon ungeheuer, was die F&#252;hrungsclique dieser UBS f&#252;r einen Riesenschaden angerichtet hat, es ist wirklich kaum zu glauben. Insgesamt hat die UBS &#252;ber CHF 100 Milliarden (CHF 100&#039;000&#039;000&#039;000) 100 Tausend Millionen in faule Papiere investiert, die heute nicht mehr absetzbar und damit wertlos sind. Davon wurden CHF 68 Milliarden Risiken von der Schweiz. Nationalbank &#252;bernommen, um die UBS vor dem Konkurs zu retten. Hinter der Nationalbank steht der Staat und hinter dem Staat stehen Du und ich als Steuerzahler und Haftende. Mit diesen CHF 68 Milliarden wurden bei einer Bev&#246;lkerungszahl von 7,5 Mio. Risiken von &#252;ber CHF 9&#039;000 auf jeden Einwohner inkl. der S&#228;uglinge abgew&#228;lzt. Wenn die in der Regel nicht steuerpflichtigen Jugendlichen bis 19 Jahre ausgenommen werden, sind es sogar CHF 11&#039;600, f&#252;r die jeder erwachsene Schweizer im schlechtesten Fall zur Kasse gebeten wird. 
Nur zum Vergleich. Die USA haben nach einigem z&#246;gern ein Hilfsprogramm in der H&#246;he von USD 700 Milliarden = ca. CHF 791 Milliarden genehmigt. Bei einer Bev&#246;lkerung von ca. 300 Mio. entfallen damit auf jeden Amerikaner rund Fr. 2&#039;600,  d.h. 3,5 x weniger Risiken als auf einen Schweizer allein aus dem UBS-Debakel. Auch das zeigt die ungeheure Dimension des UBS-Desasters. Die haben wirklich jegliche Relationen verloren. Ein aus Banklehrlingen gebildetes UBS-Management h&#228;tte es mit grosser Sicherheit  besser gemacht. 

Personelle Konsequenzen 

Da wurde die eigenkapitalm&#228;ssig st&#228;rkste und solideste Bank der Welt durch Risiko-Engagements von &#252;ber 100 Milliarden Franken konkursreif gemanagt und welche personellen Konsequenzen wurden gezogen? Der Chef des Investment Banking und der Konzern-Finanzchef wurden gefeuert, weil man wirklich nicht anders konnte. Sp&#228;ter nahm auch noch der oberste Chef Marcel Ospel gn&#228;digerweise den Hut, weil man aus Gr&#252;nden der Glaubw&#252;rdigkeit nicht mehr anders konnte. Das war es dann auch schon. Verantwortlich f&#252;r die Risiko-Ueberwachung inklusive der Kreditrisiken war das Konzern-Risiko-Management der Bank. Eine aufgeplusterte Einheit in der Bank, bestehend aus hunderten hochbezahlten, meist studierten Oekonomen  unter F&#252;hrung des Chief Risk Officers, Mitglied der obersten Konzernleitung und nach Zeitschrift Bilanz mit &#252;ber CHF 10 Mio. p.a. bezahlt. Und dieser ganze Haufen hat nicht gesehen, was sich da f&#252;r Risiken in Milliardenh&#246;hen zusammenbrauen? Ein totales versagen dieses Risk Managements, das sich einige Monate vorher noch r&#252;hmte, &#252;ber ausgekl&#252;geltste Risiko-Analayse-Programme zu verf&#252;gen und t&#228;glich mit den hief&#252;r notwendigen Informationen weltweit versorgt zu werden. Bluff, Schau und nichts dahinter. Der Chief Risk Officer ist der Verantwortliche des Konzerns f&#252;r die Risiko&#252;berwachung. Er wurde zwar seines Postens nach Bekanntgabe der ersten Abschreibungen enthoben und durch einen andern ersetzt, ihm aber gleichzeitig ein lukratives neu geschaffenes J&#246;bchen zugeschanzt, das auch mit einigen Millionen Sal&#228;r p.a. dotiert sein d&#252;rfte. Weshalb wurde dieser Mann nicht gefeuert? Er war der oberste Verantwortliche f&#252;r die Risiko-Erkennung im Konzern. In aller Regel werden Leute wegen viel geringerer Sch&#228;den gefeuert. Man kann sich dies nur mit Vetternwirtschaft und gegenseitigem zuviel wissen erkl&#228;ren. Es ist auch schwer nachvollziehbar, weshalb die Eidg. Bankenkommission (EBK)in diesem Fall nicht intervenierte. 

Der k&#252;rzlich publizierte Bericht der Eidg. Bankenkommission &#252;ber die Hintergr&#252;nde dieses Debakels (weshalb es so weit kommen konnte) ist zwar interessant zu lesen, allein mir fehlt der Glaube, dass es sich  tats&#228;chlich so abgespielt hat, wie in dem Bericht dargestellt wird. Der Bericht basiert prim&#228;r auf Informationen, welche die UBS in ihrem Sinn und Geiste der EBK abgeliefert hat. Der Bericht m&#252;ndet schlussendlich darauf hinaus, dass eine Verkettung h&#246;chst ungl&#252;cklicher Umst&#228;nde zu diesem Desaster gef&#252;hrt habe, aber eigentlich niemandem grobfahrl&#228;ssige Schuld zugewiesen werden k&#246;nne. Besonders st&#246;rend an diesem Bericht ist die Aussage, dass man sich in der UBS erst im August 2007 der Risiken in diesen Subprime-Papieren erstmals bewusst geworden sei. Das stinkt bis zum Himmel und ist v&#246;llig unglaubw&#252;rdig. Bereits 2006 und besonders im Fr&#252;hjahr 2007 pfiffen es in den USA die Spatzen von den D&#228;chern, dass die Seifenblase Immobilien am platzen sei. Tausende von Immobilien wurden mit Preisabschlagen von 30 % und mehr gehandelt, sofern &#252;berhaupt absetzbar. Es gab schon damals in diversen USA-Zeitungen und Journalen h&#246;chst warnende Stimmen ausgewiesener Fachleute. Mir pers&#246;nlich wurde von einem UBS-Prokuristen schon im Fr&#252;hjahr 2007 zugetragen, dass die UBS in den USA auf hochriskanten Subprime-Papieren im Ausmass von damals USD 80 Milliarden hocke, die kaum mehr absetzbar seien und sich da ein Debakel ungeahnter Gr&#246;sse abzeichne. Ein UBS-Prokuristli hat die gewaltigen Risiken schon im Fr&#252;hjahr 2007 gesehen und das Risk-Management bzw die oberste Konzernleitung sollen erst im August 2007 etwas davon erfahren haben? Das stinkt doch bis zum Himmel. Da wurde doch in diesem Bericht an die Eidg. Bankenkommission alles so zurechtgebogen, dass m&#246;glichst alle Verantwortlichen ungeschoren davonkommen. Eine Hand w&#228;scht die andere. Und einige dieser Leute sitzen noch am Ruder. Was muss eigentlich alles passieren, bis man Verantwortliche zur Rechenschaft zieht, ihnen die Gew&#228;hr f&#252;r einwandfreie Gesch&#228;ftsf&#252;hrung entzieht und ein Berufsverbot erteilt?  Vielleicht wird die sehr schonende und wohlwollende Behandlung durch die EBK etwas verst&#228;ndlicher, wenn man weiss, dass der Chef der EBK vorher als Uhu (Unterhund) des noch vor wenigen Jahren zum Manager des Jahres erkorenen UBS Starbankers Marcel Ospel besch&#228;ftigt war.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Annubis<br />
@Echnaton</p>
<p>Leider sind Eure Bef&#252;rchtungen des schlimmsten Szenarios durchaus nicht unberechtigt. Meine Einsch&#228;tzungen basierten auf der Annahme, dass das ganze Finanzsystem noch gerettet werden kann. Wenn es kollabieren sollte, ist ein worst case, d.h. ein Totalverlust der &#252;ber 60 Milliarden sehr wahrscheinlich.<br />
Auch ich bin der Meinung, dass die globale Krise noch weit nicht ausgestanden ist, sondern erst am Anfang steht. Ich bin auch nicht &#252;berzeugt, dass die Staaten &#252;berhaupt in der Lage sein werden, gen&#252;gend Mittel aufzutreiben und bereit zu stellen, um einen Kollaps schlussendlich zu verhindern. Was ein Kollaps bedeuten w&#252;rde, ist kaum auszumalen. Massive Arbeitslosigkeit, massenweise Konkurse, Immobilienkrise, gewaltiger Einbruch der Steuereinnahmen, zusammenbrechen der Sozialsysteme, weil nicht mehr finanzierbar, grassierende Armut. Ueberm&#252;ndung in Chaos, Kravalle, Aufst&#228;nde, Pl&#252;nderungen, Kriminalit&#228;t und b&#252;rgerkriegs&#228;hnliche Zust&#228;nde. </p>
<p>Fest steht jedenfalls, dass rein aus diesem UBS-Gau die Schweizerische Nationalbank und auch der Staat Schweiz massiv geschw&#228;cht werden. Der Handlungsspielraum der eigenen Staatsbank wird bedeutend enger. Schwache Partner neigen dazu oder werden gezwungen, sich mit anderen zu verb&#252;nden oder anzuschliessen, auch wenn der grosse Partner mit Sicherheit noch schw&#228;cher ist, aber immerhin ist er viel gr&#246;sser. Es w&#252;rde mich gar nicht &#252;berraschen, wenn die Linken die Gunst der Stunde n&#252;tzen w&#252;rden, Volkes Seele wieder einmal geh&#246;rig zu beeinflussen, das Heil in der grossen EU zu suchen, die eigene Nationalbank aufzugeben und den Euro einzuf&#252;hren. </p>
<p>Sollte es zu einer weltweiten massiven Rezession mit all den negativen Folgen kommen, sehe ich allerdings auch eine gewisse Chance, dass der Zeitpunkt kommen k&#246;nnte, dass unter Volkes Zorn hunderttausende &#252;berfl&#252;ssiger Kostg&#228;nger unser Land verlassen m&#252;ssten, weil einfach die Mittel schlicht und einfach nicht mehr vorhanden w&#228;ren, diese durchzuf&#252;ttern. </p>
<p>Noch einige Ueberlegungen zum UBS-Debakel, die zwar nichts mehr bringen – der Mist ist schon gef&#252;hrt – aber dennoch gewisse Anst&#246;sse zu Ueberlegungen geben d&#252;rften.</p>
<p>Wenn man die Zahlen nackt betrachtet, ist schon ungeheuer, was die F&#252;hrungsclique dieser UBS f&#252;r einen Riesenschaden angerichtet hat, es ist wirklich kaum zu glauben. Insgesamt hat die UBS &#252;ber CHF 100 Milliarden (CHF 100&#8242;000&#8242;000&#8242;000) 100 Tausend Millionen in faule Papiere investiert, die heute nicht mehr absetzbar und damit wertlos sind. Davon wurden CHF 68 Milliarden Risiken von der Schweiz. Nationalbank &#252;bernommen, um die UBS vor dem Konkurs zu retten. Hinter der Nationalbank steht der Staat und hinter dem Staat stehen Du und ich als Steuerzahler und Haftende. Mit diesen CHF 68 Milliarden wurden bei einer Bev&#246;lkerungszahl von 7,5 Mio. Risiken von &#252;ber CHF 9&#8242;000 auf jeden Einwohner inkl. der S&#228;uglinge abgew&#228;lzt. Wenn die in der Regel nicht steuerpflichtigen Jugendlichen bis 19 Jahre ausgenommen werden, sind es sogar CHF 11&#8242;600, f&#252;r die jeder erwachsene Schweizer im schlechtesten Fall zur Kasse gebeten wird.<br />
Nur zum Vergleich. Die USA haben nach einigem z&#246;gern ein Hilfsprogramm in der H&#246;he von USD 700 Milliarden = ca. CHF 791 Milliarden genehmigt. Bei einer Bev&#246;lkerung von ca. 300 Mio. entfallen damit auf jeden Amerikaner rund Fr. 2&#8242;600,  d.h. 3,5 x weniger Risiken als auf einen Schweizer allein aus dem UBS-Debakel. Auch das zeigt die ungeheure Dimension des UBS-Desasters. Die haben wirklich jegliche Relationen verloren. Ein aus Banklehrlingen gebildetes UBS-Management h&#228;tte es mit grosser Sicherheit  besser gemacht. </p>
<p>Personelle Konsequenzen </p>
<p>Da wurde die eigenkapitalm&#228;ssig st&#228;rkste und solideste Bank der Welt durch Risiko-Engagements von &#252;ber 100 Milliarden Franken konkursreif gemanagt und welche personellen Konsequenzen wurden gezogen? Der Chef des Investment Banking und der Konzern-Finanzchef wurden gefeuert, weil man wirklich nicht anders konnte. Sp&#228;ter nahm auch noch der oberste Chef Marcel Ospel gn&#228;digerweise den Hut, weil man aus Gr&#252;nden der Glaubw&#252;rdigkeit nicht mehr anders konnte. Das war es dann auch schon. Verantwortlich f&#252;r die Risiko-Ueberwachung inklusive der Kreditrisiken war das Konzern-Risiko-Management der Bank. Eine aufgeplusterte Einheit in der Bank, bestehend aus hunderten hochbezahlten, meist studierten Oekonomen  unter F&#252;hrung des Chief Risk Officers, Mitglied der obersten Konzernleitung und nach Zeitschrift Bilanz mit &#252;ber CHF 10 Mio. p.a. bezahlt. Und dieser ganze Haufen hat nicht gesehen, was sich da f&#252;r Risiken in Milliardenh&#246;hen zusammenbrauen? Ein totales versagen dieses Risk Managements, das sich einige Monate vorher noch r&#252;hmte, &#252;ber ausgekl&#252;geltste Risiko-Analayse-Programme zu verf&#252;gen und t&#228;glich mit den hief&#252;r notwendigen Informationen weltweit versorgt zu werden. Bluff, Schau und nichts dahinter. Der Chief Risk Officer ist der Verantwortliche des Konzerns f&#252;r die Risiko&#252;berwachung. Er wurde zwar seines Postens nach Bekanntgabe der ersten Abschreibungen enthoben und durch einen andern ersetzt, ihm aber gleichzeitig ein lukratives neu geschaffenes J&#246;bchen zugeschanzt, das auch mit einigen Millionen Sal&#228;r p.a. dotiert sein d&#252;rfte. Weshalb wurde dieser Mann nicht gefeuert? Er war der oberste Verantwortliche f&#252;r die Risiko-Erkennung im Konzern. In aller Regel werden Leute wegen viel geringerer Sch&#228;den gefeuert. Man kann sich dies nur mit Vetternwirtschaft und gegenseitigem zuviel wissen erkl&#228;ren. Es ist auch schwer nachvollziehbar, weshalb die Eidg. Bankenkommission (EBK)in diesem Fall nicht intervenierte. </p>
<p>Der k&#252;rzlich publizierte Bericht der Eidg. Bankenkommission &#252;ber die Hintergr&#252;nde dieses Debakels (weshalb es so weit kommen konnte) ist zwar interessant zu lesen, allein mir fehlt der Glaube, dass es sich  tats&#228;chlich so abgespielt hat, wie in dem Bericht dargestellt wird. Der Bericht basiert prim&#228;r auf Informationen, welche die UBS in ihrem Sinn und Geiste der EBK abgeliefert hat. Der Bericht m&#252;ndet schlussendlich darauf hinaus, dass eine Verkettung h&#246;chst ungl&#252;cklicher Umst&#228;nde zu diesem Desaster gef&#252;hrt habe, aber eigentlich niemandem grobfahrl&#228;ssige Schuld zugewiesen werden k&#246;nne. Besonders st&#246;rend an diesem Bericht ist die Aussage, dass man sich in der UBS erst im August 2007 der Risiken in diesen Subprime-Papieren erstmals bewusst geworden sei. Das stinkt bis zum Himmel und ist v&#246;llig unglaubw&#252;rdig. Bereits 2006 und besonders im Fr&#252;hjahr 2007 pfiffen es in den USA die Spatzen von den D&#228;chern, dass die Seifenblase Immobilien am platzen sei. Tausende von Immobilien wurden mit Preisabschlagen von 30 % und mehr gehandelt, sofern &#252;berhaupt absetzbar. Es gab schon damals in diversen USA-Zeitungen und Journalen h&#246;chst warnende Stimmen ausgewiesener Fachleute. Mir pers&#246;nlich wurde von einem UBS-Prokuristen schon im Fr&#252;hjahr 2007 zugetragen, dass die UBS in den USA auf hochriskanten Subprime-Papieren im Ausmass von damals USD 80 Milliarden hocke, die kaum mehr absetzbar seien und sich da ein Debakel ungeahnter Gr&#246;sse abzeichne. Ein UBS-Prokuristli hat die gewaltigen Risiken schon im Fr&#252;hjahr 2007 gesehen und das Risk-Management bzw die oberste Konzernleitung sollen erst im August 2007 etwas davon erfahren haben? Das stinkt doch bis zum Himmel. Da wurde doch in diesem Bericht an die Eidg. Bankenkommission alles so zurechtgebogen, dass m&#246;glichst alle Verantwortlichen ungeschoren davonkommen. Eine Hand w&#228;scht die andere. Und einige dieser Leute sitzen noch am Ruder. Was muss eigentlich alles passieren, bis man Verantwortliche zur Rechenschaft zieht, ihnen die Gew&#228;hr f&#252;r einwandfreie Gesch&#228;ftsf&#252;hrung entzieht und ein Berufsverbot erteilt?  Vielleicht wird die sehr schonende und wohlwollende Behandlung durch die EBK etwas verst&#228;ndlicher, wenn man weiss, dass der Chef der EBK vorher als Uhu (Unterhund) des noch vor wenigen Jahren zum Manager des Jahres erkorenen UBS Starbankers Marcel Ospel besch&#228;ftigt war.</p>
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	</item>
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		<title>Von: Fuchs</title>
		<link>http://www.winkelried.info/2008/10/21/54-mrd-sind-nur-die-halbe-wahrheit/comment-page-1/#comment-15422</link>
		<dc:creator>Fuchs</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 08:35:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.winkelried.info/?p=7361#comment-15422</guid>
		<description>Wenn wir die Ausl&#228;nder und Papierschweizer loswerden, w&#228;ren wir noch so in etwa 3-4 Millionen. 
Unser Land k&#246;nnte uns dann wieder versorgen und genug Soldaten f&#252;r einen Guerilla-Krieg in den Alpen h&#228;tten wir auch noch.

Brot und Bier ist mir wichtiger als Geld und Gold.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn wir die Ausl&#228;nder und Papierschweizer loswerden, w&#228;ren wir noch so in etwa 3-4 Millionen.<br />
Unser Land k&#246;nnte uns dann wieder versorgen und genug Soldaten f&#252;r einen Guerilla-Krieg in den Alpen h&#228;tten wir auch noch.</p>
<p>Brot und Bier ist mir wichtiger als Geld und Gold.</p>
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