2. Oktober 2008 von Gastbeitrag
Die letzten 15 Jahre wurde die Gastronomie immer wieder mit sehr schwerwiegenden, einschneidenden Neuerungen gebeutelt und es wurde entweder vom Parlament oder durch Abstimmungen der Bevölkerung über eine Berufsgruppe gerichtet.
Folgende Ereignisse waren für unsere Branche einschneidend und mit den vielfältigsten Folgen.
Einführung der Mehrwertsteuer
Zu diesem Zeitpunkt, bei der Einführung der Mehrwertsteuer, hätten wir unsere Preis 5-6 % anpassen müssen. Wir konnten nicht zusätzlich zu den 6.5 % ( dann 7.5 % jetzt 7.6% ) Mehrwersteuer noch unsere fällige Preisanpassung geltend machen. Diese Preisanpassung fehlt bis heute in jedem Betrieb!
Pensionskasse für alle Angestellte
Für die Gelder, die Pensionskassen in Immobilien investieren konnten war unser Immobilienmarkt zu klein. Angebot und Nachfrage, es löste eine neue Teuerungswelle im Immobilienmarkt und dann auch in den Wohnungsmieten aus. Also wurde mit den abgezogenen Geldern vom Lohn der Arbeitnehmer das Wohnen und meistens auch das eigene Wohnen teurer!
Verbot Spielautomaten in Gastrobetrieben
Mit dem Vorwand der Spielsucht wurden bei den damals noch existierenden Spielautomaten die Einsätze pro Spiel herabgesetzt, dann das Aufstellen verboten. Escor, ein Spielautomatenaufsteller musste 14 solcher Spielsalons schliessen, viele Angestellte erhielten den blauen Brief und etliche Kneipen konnten nicht mehr weiter existieren.
Im Gegenzug machen die Lottogesellschaften im öffentlich-rechtlichen Fernsehen und in sämtlichen Medien Strassenplakate, Zeitungen etc. Reklame für das Lottospielen und das zocken in den Casinos. Und so ist es z.B. in St.Gallen. Dieselben Leute spielen heute tagtäglich in diesen Spielhöhlen, dass bestätigte auch ein mehrseitiger Artikel im Beobachter. Der Staat hat ja auch schon vorher mit Abgaben pro aufgestellten Apparat und durch die versteuerten Einnahmen mitpartizipiert. An jedem Kiosk kann man beliebige Summe verspielen! Im Internet ist das Spiel alltäglich geworden und wer kontrolliert das?? Sicherlich waren vorher diese Spieler in einem Gastrolokal in einem besseren sozialen Umfeld.
Arbeitsgesetz /Nachtarbeit
z.B die Zuschläge für Nachtarbeit. Das war wieder eine zusätzliche Belastung ohne Preisaufschlag. Jeder, der diesen Beruf lernt, weiss über die Arbeit und Arbeitszeit Bescheid. Die Arbeitszeiten sind übrigens durch den Gesamtarbeitsvertrag richtig geregelt.
Rating der Banken
Wie viele Branchen wurde auch die Gastronomie nicht von dem Rating der Banken verschont und viele mussten ihre Konten und Anlagen für den Lebensabend, ihre zusätzlichen Sparbatzen zur AHV räumen und viele Unternehmer hatten schlaflosen Nächte und brachte sie an den Rand des Ruins. Dieselben Banken zocken mit den Geldern von Anlegern und verlieren Milliarden!
Kartenzahler / Leben auf Pump
Umgerechnet auf das ganze Jahr zahlen in unserm Betrieb ca. 42% der Kunden Ihre Konsumationen mi einer Karte, was uns ca. 1.8 % des Jahresumsatzes kostet.
Besen Beizen / Gesellschaften / Gelegenheits-Gastronomie
In den letzten Jahren haben sich die teils legalen aber auch illegalen Besenbeizen breit gemacht. Sie bieten günstigere Preise, die Umsätze, Angaben, Auflagen, Mehrwertsteuer, Löhne, AHV etc. unkontrollierbar.
Heute ist es Mode, Gesellschaften, wie Hochzeiten, Firmenessen und Anlässe nicht mehr in Lokalen abzuhalten, sondern in unkontrollierbarer Umgebung in Scheunen, Waldhütten etc. Sogar Gemeinde-Stadt-Kantonsangestellte finden es gar nicht mehr nötig, und das nicht nur in der Gastronomie, die ansässigen Geschäfte und Steuerzahler zu berücksichtigen. So machen Sie z.B.Weihnachtsfeiern über der Grenze etc.
Alkoholpromille von 0.8 auf 0.5
Durch die Einführung und die pausenlosen Kontrollen auf den Strassen sind die Gastro Umsätze, vor allem Apéro und längeres Verweilen im Restaurant nach der Essenszeit um durchschnittlich 11-14% gesunken und das bei gleichbleibenden Unkosten!
Der grösste Unkostenfaktor ist wie bei den meistens Dienstleistern das Personal. Leider wissen wir nie genau, wie viele Gäste unser Lokal besuchen und müssen darum eine gewisse Anzahl Angestellte haben, damit wir auch im Ernstfall eine gute Leistung erbringen können.
Leider weiss ich nicht wie weit die Politiker und Bürger über die Statistiken der Unfälle im Strassenverkehr informiert sind.
Strassenverkehrs-Unfälle mit Personenschaden 2005
- Total Unfälle 21′706 Tote 373
- Verletzte und Getötete bei Unfällen ohne Alkohol 19‘137 Tote 294
- Verletzte und Getötete bei Unfällen mit mögl.
- mit Alkohol 2′569 Tote 79
(Zahlen, entnommen Bundesamt für Statistik Unfälle auf der Strasse 2005)
Zur Feststellung meinereits: Klar ist jeder Tote, jeder Leicht-oder Schwerverletzte zuviel! Gilt das aber nur für Autofahrer mit Alkohol, oder auch für Autofahrer die nüchtern bis 8x so viele Unfälle verursachen und so sicherlich die grösseren Uebeltäter dieser Statistik sind. Da würde eine Prävention für alkoholfreie Autofahrer echt etwas bringen !
Zur neuen Thematik Verbot Rauchen in der Gastronomie
Warum kann eine einzelne Person wie Herr Gutzwiler, die von den Sorgen und Nöten der Gastronomie wenig bis gar keine Ahnung haben, einen solchen Vorstoss machen. Der absolute Hohn ist dazu noch, dass derselbe Herr Gutzwiler für die Legalisierung des Kiffens ist!
Die Schäden sind aber in einer letzhin im Schweizer Fernsehen gezeigten Sendung nicht geringer wie beim Rauchen und haben vor allem Langzeitschäden bis zum Ableben ! Ist ja unglaublich, dass Bürger in einer Volksabstimmung über eine Berufsgruppe, die sicher auch der marktfreien Gesellschaft angehört und einer der grossen Arbeitgeber und Gastgeber des Tourismus ist, richten kann! Das ist ein Eingriff in unser selbstständiges Unternehmertum und Gewerbefreiheit! Klar haben die meisten auch noch nie eine Buchhaltung eines Gastrobetriebes gesehen und analisiert !
Wenige Bürgerinnen und Bürger, auch wenn Raucherinnen und Raucher haben nichts gegen ein Verbot auf öffentlichen Plätzen, Schulen, Gebäuden, Spitäler,Zügen, Bussen etc., denn das ist Allgemeingut aller Bürger z.B. wurden uns beim Umbau unseres Lokales scharfe Vorschriften inpuncto Lüftung gemacht.
Jetzt müssten wir das teuer umgebaute Lokal für eine Minderheit der Gäste frei machen. Zuerst das Vorhandensein eines allfällig möglichen Raumes, dann die Eingabe, Einsprache,Vorschriften in puncto Lüftung und was da heute alles anfällt.
Da wird von diesen Initianten darauf hingewiesen, dass sich das alles wieder einlenkt und die Gäste irgend wann wieder kommen!! Wenn es so wäre?? Wer bezahlt den Minderumsatz und die Baukosten?? Dann die sehr einseitige Darstellung im Schweizerfernsehen, dass unsere Angestellten im Rauch arbeiten müssen. Niemand ist gezwungen in einem solchen Lokal zu arbeiten. Es sind erwachsene Staatsbürger, die das selber entscheiden können. Denke, dass jeder weiss, was für eine Anstellung er in einem Betrieb antritt!
Kein Gast /Nichtraucher muss ein Gastro Lokal besuchen, wo rauchen erlaubt ist. Er kann selber urteilen und sich entscheiden ob er das will oder nicht! Bestimme ich als sog. freier Unternehmer selber das Angebot oder die Bürger, die wenig bis gar nie in Gaststätten verweilen?
Dann ist es sicher für einen Gastronomen und das Personal wunderbar zum Arbeiten, das Geläuf zum Raucherraum und immer nur ein Teil der Gäste am Tisch!!
Nach meiner Erfahrung sind in der Regel die Gäste in einem Speiselokal so rücksichtsvoll und belästigen die Gäste während der Essenszeit nicht mit Rauchen. Mit einem generellen Racuhverbot in Gaststätten t einführt wird es Entlassungen bis hin zu Konkursen geben.
Leider werden auch nicht ehrliche Berichte lanciert und durch diese Fanatiker in der Presse verbreitet z.b. vom Tessin, Ausland etc. und überall in den Medien platziert! Diese Berichte sind an den Haaren herbeigezogen und wurden auch nie von der Gastgeberseite kommentiert oder unterstützt.
Habe das in diesem Sommer selber in zwei Lokalen im Tessin erlebt, dass bei einer Nachfrage des Gastgebers viele Gäste ausbleiben und ich frage mich, wer zahlt den Schaden?? der Staat? die Politiker? oder die fanatischen Gesundheitsapostel und Profilierungsneurotiker?
In Baden-Würtenberg, dass „rauchfreie Gaststätten“ kürzlich eingeführt hat, haben nebst andern Bundesländern verschiedene Verfassungsklage eingereicht! In nächster Nähe erleben und von Konstanzer Bürgern zu erfahren. Da gibt es in Konstanz Speiselokale die haben 20 % Umsatzeinbusse, nicht zu sprechen von Bar Lokalen, die einen sehr hohen Raucheranteil haben und die Aufgabe des Geschäftes ins Auge fassen müssen!
Fazit
- Zum Thema Rauchen
Die beste und nachhaltigste Prävention zum Thema Rauchen und Alkohol wäre wohl ein absolutes Rauch-und Alkoholverbot für Jugendliche bis 16 Jahre. Während dem Wachstum eines jungen Menschen entstehen laut der Aertzeschaft die grössten Suchtgefahren! Ueberlasst es doch den Gastro-Unternehmern selbst zu bestimmen, was sie ihren Gästen anbieten wollen! Pflegen wir das selbstständige Unternehmertum, wie es in der Schweiz Tradition hat. Wenn ein Gastro Lokal in dem das Rauchen toleriert wird keine Gäste mehr hat, stellt ein unternehmerischer Gastronom selber um. Für das brauchen wir nicht die Politiker oder den Staat!
Auch in unserm Betrieb könnten wir das kulturelle Angebot, täglich Livemusik und das mit 25 jähriger Tradition, nicht mehr leisten.! Wer würde uns die meistens ein Jahr vorher abgemachten Vertraege der Künstler bezahlen? Und wieder würde, wie bei der Einführung der 0.5Promille Grenze ein Stück Gesellschaft kaputt gemacht!
Wenn Verbot, dann müsste der Staat Hand bieten!
Es ist nicht so, wie viele Bürger erzählen oder meinen, dass wir eine Bewirtungspflicht haben!! Wir selber können bestimmen, wer bei uns ein und ausgeht! Wenn die Gastronomie infolge unverständlicher Vorschriften „Rauchverbot in Gastro Lokalen „ Umbauten machen muss, müsste dies in so einem Falle durch den Staat finanziert werden, z.b. im Erlass der Mehrwertsteuer in gleicher Höhe der Investitionen oder der Staat zahlt wie den Bauern Direktzahlungen, pro geöffneten Tag und Sitzplatz.
Die Gastronomie kann sich diese Umsatzeinbusse nicht leisten, fehlen und schon länger Rückstellungen für Renovationen und Investitionen. Wie jeder weiss sind die Banken auch keine fairen Mitspieler mehr.
Wenn rauchfreie Lokale so gefragt wären, hätten schlaue Unternehmer schon lange solche Betriebe eröffnet. Es ist ein kleiner Markt. Kenne bis heute in unserer Gegend nur ein Gastro Unternehmer, der es geschafft hat, das Restaurant Sternen in Lengwil. Kenne diese Geschichte von Anfang an.
Eigentlich müsste sein Restaurant immer voll besetzt sein, sogenannte Nichtraucher Karawanen müssten nach Lengwil pilgern. Dem ist aber nicht so, auch er kämpft wie alle andern Gastronomen, dass er überleben kann.
Ein Tipp: Alle Nichtraucher-Innen die nicht in unsern Gaststätten verkehren wollen, sollen sich zusammentun und eigene Lokale eröffnen!! Raucherinnen und Raucher sind die häufigsten Gastrolokal Besucher und konsumieren auch mehr. Wir müssen doch unser Angebot den Gästen anpassen, die uns besuchen und nicht den denen, die einfach sagen, sie würden kommen!
“Repräsentative” UMFRAGE in unserm Lokal
Seit ca. 6 Wochen machen wir bei unsern Gästen eine Umfrage, wie sie das als unsere Gaststättenbesucher beurteilen! Wichtig ist doch, dass ich auf meine grosse Gästeschar höre und nicht auf diese vielen, die unser Lokal sowieso nie besucht haben und besuchen werden. 91 % Keine weiteren gesetzlichen Eingriffe in unsere Gewerbefreiheit und die Gastgeber sollen selber entscheiden können zwischen Raucher- Nichtraucherlokal oder gemischt. 9% Sind für ein Verbot per Gesetz
Jetzt kann man sich selber ausrechnen, was wir für eine Einbusse hinnehmen müssten aber das nie tun können. Zum Schluss schlüpfen Sie in die Rolle eines Gastronomen!! Wie würden Sie entscheiden, nach all den oben aufgeführten Fakten? Irgend jemand von den Politikern muss doch auch mal auf unsere Anliegen und Probleme eingehen, uns vertreten und diesem nicht nötigen Gesetzeswahn Paroli bieten!!
Den es geht weiter mit Einschränkungen, Gesetzen und Verordnungen! Was die Generation vor uns unter guten Rahmenbedingungen aufgebaut haben wird heute durch immer mehr Gesetze kaputtgemacht und eingeschränkt! Früher hatten wir viele Unternehmer, die auch in Bern Politik machten und sie kannten die echten Probleme der Bürger!
Die heutigen Gesetze werden von Politiker-Innen inszeniert und sind nicht ein Wunsch oder Wille des Volkes! Das erkennt man bei den Vorstössen in Bern. Da wird krampfhaft gesucht, nicht was die Bürger wollen, sondern was vielleicht der Beamtenstaat Deutschland oder die Amerikaner schon eingeführt haben zu einem Thema zu machen! Das sind nicht freierfundene Voten, sondern sind die echten Fakten, sind wir doch mit unserer Gastronomie hautnah beim Volk und kennen die Sorgen und Nöte.
Ich hoffe, dass Sie in dieser Angelegenheit ein echtes, mutiges Zeichen für die betroffenen Bürger setzen!
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Der hier publizierte Artikel wurde uns Kommentar hinterlegt. Er erschien uns zu lange dafür und ausserdem enthält er die ungeschminkte Darstellung aus der Sicht eines Wirtes, was ihn lesenswert macht.
Ich bin zwar Nichtraucher, aber Alkohol und Ziggis gehören nunmal zusammen.
Die hohen Preise für Bier und das Tabakverbot machen es einem einfach sein Feierabendbier auf dem Balkon zugenissen.
Mal sehen ob auch der “Club Burim” oder “Shqipparte klubi” sich ans neue Anti-Qualm Gesetz halten.
Falls die sogenannten “Kontrolleuren und Inspektoren” , die die Staatsgewalt räpresentieren sollten, sich überhaupt trauen einen Fuss in diesen “Blüten des Multikulturalismus” zu setzen.
Ich kann die Ausführungen des Verfassers sehr gut nachvollzihen, obwohl man sich schon wenig zu verwundern hat ,dass die Gäste gerne ins Ausland speisen und festen gehen.
Für das Gelt wofür ich hier im Kt. SG ein “Hilcona/Folie weg/Mikrowellen rein” Gericht bekomme, speise ich im z.B. Vorarlberg wie ein Fürst inkl. ein anständiger Wein.
Das Österreich (EU) in diesem Bereich weniger reglementiert und liberaler als die Schweiz sein sollte kann ich mir schwer vorstellen, da müssen sogar Bananen die gesetzlich vorgeschriebene Krümmung aufweisen…..
Das wird schon klappen, Schlechtmensch.
Schliesslich wurden ja für diese Art von Lokalen extra die “interkulturelle Suchtprävention” gegründet – ist kein Witz jetzt.
Interkulturelle Suchtprevention?
Besser wäre es doch “Interkulturelle Prevention”, damit es die “Interkulturelle Suchtprevention” gar nicht bräuchte.
Aber eben, dann wäre der Sympatische 68er mit Vollkornpulli und rote Wollsocken von nebenan nicht mehr in der Lage, durch sein gutbezahlter Sozialarbeiter Jöbbli, seine altruistische Berufung auszuleben, er müsste vielleicht sogar ARBEITEN.
Im Städtchen, wo ich mein Büro habe, gilt seit 1. Oktober 2008 ein rigoroses Rauchverbot. Einzig mein Stammlokal – ein kleines Pub, besitzt momentan die Raucherbewilligung. Hier trifft sich seit jeher vom einfachen Bauarbeiter bis hinauf zum Bankdirektor ein gut durchmischtes Publikum. Scherzhaft frage ich einen Nichtraucher, warum er denn noch in dieses Lokal komme wo er doch in den übrigen Gaststätten saubere Luft einatmen könne. “Ohni eu isch es doch numme glatt – mir händs doch immer so gmüetli und luschtig ka”. Im bisher gutgehenden Restaurant, 100 Meter von meinem Büro entfernt, frage ich, wo denn die illustre Züni-Runde geblieben sei. Mit feuchten Augen antwortet der Wirt: “in Rauch aufgelöst”.
“… bis hinauf zum Bankdirektor …” dieser Floskel sollteste Du überarbeiten … hehe
@echnaton
. . . sind wir nicht alle kleine Gaunerlein?
Irgendwann herrscht dann “Beizensterben” die Personalkantinen sind bald alle verschwunden, dann kommen die Migros- und Coop-Restaurants dran.
So wie nun das Parlament entschieden hat, dürfen in kleinen Restaurants mit Ca. 80 Quadratmeter geraucht werden, Bedingung gute und starke Rauchabzüge. Anscheinend ging das Parlament dem Wirteverband entgegen.
Dieser Bericht trifft genau ins Schwarze. Sollte bei uns in Bern ein absolutes Rauchverbot eingeführt werden, trinke ich mein Bier daheim mit Kollegen. Wir haben schon ein Grüppchen gebildet. Kann ja wohl nicht sein, dass ich viel Geld bezahle und ich mich dann einschränken muss. Sicher nicht im Ausgang. Eine Stange Bier kostet bei uns 4 Franken zu Hause bekomme ich für dieses Geld acht Stangen und kann rauchen dazu, resp. meine Kollegen. Und! Herr Gutzwiler: Sie als Präventivmediziner sollten mal zusehen, dass die Luftreinhalteverordnung resp. deren Grenzwerte eingehalten werden. Das ist nämlich schädlicher als Zigirauch in einem Restaurant. Aber Grenzwerte hat man ja, um sie zu überschreiten.