22. September 2008 von Gastbeitrag
Bastien Girod, Nationalrat der Grünen Partei, preist auf seiner Homepage die Wichtigkeit der persönlichen Freiheit: „Persönliche wie wirtschaftliche Freiheit sind mir wichtig. Bei allen meinen Forderungen achte ich darauf, dass diese Freiheiten gewahrt bleiben.“
Wird es konkret, bleibt allerdings nicht mehr viel übrig von dieser Freiheit. Girod ist nämlich Mitinitiant der sogenannten Anti-Offroader-Initiative. Dabei ist diese umgangssprachliche Bezeichnung noch vergleichsweise harmlos, wie ein Blick auf den Initiativtext zeigt. Verboten würden bei Annahme der Initiative nämlich alle Motorfahrzeuge mit folgenden Kriterien: Autos ohne Partikelfilter (bei Dieselmotoren), mit einem Benzinverbrauch von mehr als 10,5 Liter auf 100 Kilometer, mit einem Leergewicht von mehr als 2,2 Tonnen sowie mit einer „aggressiven Frontpartie“.
Kastration des Automarktes
Hier also eine Auswahl von Autos, mit deren Kauf man sich in Zukunft zum Kriminellen machen würde: Nicht nur typische Offroader wie z.B. der Hummer, sondern auch jeder Ferrari, Lamborghini, Aston Martin, Maserati, Bentley, Rolls Royce sowie die meisten Porsche-Modelle. Der Schweizer Autolandschaft stünde eine partielle Kastration bevor.
Ebenso aussergewöhnlich wie rechtsstaatlich bedenklich ist die im Initiativtext statuierte Rückwirkung des Begehrens für bisher angeschaffte sowie im Ausland gehaltene Fahrzeuge oberhalb der kritischen Abgasgrenze. Für diese gälte neu eine maximal zulässige Höchstgeschwindigkeitsgrenze von nur noch 100 km/h.
Im Initiativkomitee sitzen etwa die grünen Nationalräte Franziska Teuscher und Bastien Girod. Auch der Verkehrsclub der Schweiz VCS unterstützt das Begehren. Nachdem der Verhinderungsclub schon das neue Zürcher Hardturm-Stadion und einige Einkaufszentren auf dem Gewissen hat, sind nun also Luxusautos ins Visier der Taliban-Linken geraten. Der Zuschauer im helvetischen Polit-Kasperlitheater ist irritiert. Vom Ferrari bis zum Hummer: Ungeachtet wie vorsichtig der Halter tatsächlich fährt. Ungeachtet wie sparsam er fährt. Ungeachtet wie oft er fährt. Ab sofort gälte ein totales Verbot. Werden da nicht verschiedene Fälle über denselben Leist geschlagen?
Haben wir es nicht mit einem Fall von Diskriminierung zu tun? Wäre dieses Auto-Verbot nicht auch ein völkerrechtlich verpönter Eingriff in die persönliche Freiheit des Menschen.
Diskriminierungsverbot und Völkerrechtswidrigkeit?
Offenbar muss man Minarettbauer, diffuser Einbürgerungskandidat, Kopftuchträgerin oder schwerkrimineller Ausländer sein, um in den Genuss des linken Menschenrechtsaktivismus zu kommen. Otto-Normalverbraucher darf sich derweil mit dem Verbotsstaat herumschlagen.
Offroader-Halterin Andrea Vetsch erzählte im „Zischtigsclub“ vom 19. August über ihre Erfahrungen als Autofahrerin: Tagtäglich Beleidigungen, Beschimpfungen, Stinkefinger bis hin zu Schlägen an die Autotüre. Ohne dass sie irgendwo jemanden gefährdet hätte. Immer offensichtlicher wird die spiessbürgerliche Penetranz des politisch angeheizten Ökofaschismus. Selbst Wissenschaftler wie ETH-Dozent Anton Gunzinger entrinnen den Klauen des Ökofaschismus nicht. So verstieg sich der Professor in der erwähnten „Zischtigsclub“-Debatte über Offroader zu Äusserungen wie „Dreck-Karre“.
Wie jede Form von Faschismus werden auch beim Ökofaschismus die angeblichen Übeltäter anhand oberflächlicher äusserer Merkmale ausgemacht.
Mal ist es die Rasse, mal die Klasse, nun das Auto. Dies obwohl der Ausstoss von Treibhausgasen pro Einwohner und Jahr in der Schweiz mit 7,2 Tonnen [Stand 2002] im europäischen Vergleich gering ist.
Wie jede Form von Faschismus versucht auch der Ökofaschismus, die ihn treibenden niederen Motive moralisch zu rechtfertigen. Sorge um die Heimat, Sorge um soziale Gerechtigkeit oder eben Sorge ums Klima. Das effektive Motiv bleibt meistens dasselbe: Neid. Neid auf sozial Bessergestellte. Neid auf Mitmenschen mit schöneren Autos.
Die Neidgenossen
Wer kennt es nicht? Statt selber reich zu werden, möchte man lieber den Reichtum des Gegenübers mindern. Statt für einen eigenen Ferrari zu sparen, verbietet man also lieber dem Nachbar seinen Ferrari; und die rebünzlisierte Neidgenossenschaft schwelgt in Zufriedenheit.
Der deutsche Kulturhistoriker Stephan Reimertz kam vor rund 10 Jahren zur Feststellung: „Deutschland ist das einzige Land der Welt, in dem der Neid stärker ausgeprägt ist als der Geschlechtstrieb”. Nachdem die Schweiz ihre Tore für deutsche Einwanderer vollständig geöffnet hat, sollte sie dieselben nicht noch für die deutsche Neidkultur offen haben.
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“Persönliche wie wirtschaftliche Freiheit sind mir wichtig.” Damit meint er seine eigene Freiheit. Und da er keinen Off-Roader besitzt (besitzt er überhaupt ein Auto?), ist seine persönliche Freiheit bestens gewahrt.
Typisch kommunistische Planwirtschaft. Mütterchen Staat muss die Genossen bevormunden weil die nicht wissen was gut für sie ist.
“Off-Roader sind gefährlich – weil sie keine Knautschzonen besitzen ist man in kleineren Autos arm dran.”
Demnächst wird bestimmt auch noch der Bau von Gebäuden verboten…. die Mauern haben nämlich keine Knautschzonen und sind ne Todesfalle für kleine Autos
Heute war ich wieder in Zürich, auf einer vielschichtigen äusserst(extremsten) beunruhigenden Expedition.
Leider kann ich das aus ethischen Gründen noch nicht ausführlich dokumentieren. Erkenntnisse muss man sich mühsam erarbeiten, oder man wird durch Zufälle von Erkenntnissen bereichert.
Ich war weder im Puff, Strassenstrich, noch stand ich unter Einflüssen von Drogen.
Einerseits bestätigten sich die von mir auf einer anderen Platform geschilderten Umständen die in Zürich herschen. Ich werde morgen auch den Psychiater aufsuchen um das besser verarbeiten zu können.
Eine Wahrnung sollte aber der kommende 28September sein, sollte jemand mit dem Auto in dieser psychiatrischen Anstallt unterwegs sein, dann wäre es angezeigt die Jeans und BMW mit den Hippiekleider und Velo einzutauschen.
Ich weiss auch nicht ob die Pilzzüchter bis dahin eine Ausreichende Versorgung garantieren könnten.
Die Zeitungsfritzen hatten dort auch frei, worauf die TA und andere Zeitungen es unterlassen haben dies zu kommunizieren.