11. September 2008 von Redaktion
Der Begriff des Bünzli, oder wie die Deutschen sagen, des Spiessers, geht zurück auf die im Mittelalter in der eigentlichen Stadt wohnenden Waffen tragenden Bürger, die ihre Heimatstadt mit dem Spiess als Waffe verteidigen konnten. Später wurden eher ärmere Bürger so benannt, die nur mit einem Spiess bewaffnet bei den städtischen Fusstruppen Dienst taten. Der Spiess als Waffe war relativ billig herzustellen, zugleich effektiv gegen die adligen Ritterheere des Hoch- und Spätmittelalters.
Seit etwa 100 Jahren bezeichnete das Establishment mit diesem Begriff abwertend den Teil des Volkes, das sich durch seine geistige Unbeweglichkeit, ausgeprägte Konformität mit gesellschaftlichen Normen, Abneigung gegen Veränderungen der gewohnten Lebensumgebung, Konformismus und starkem Bedürfnis nach sozialer Sicherheit auszeichnet.
Diese Beschreibung trifft genau auf die linke Wählerschaft zu. Diese hat ihren Marsch durch die Institutionen bereits hinter sich (es sind vor allem Staatsangestellte) und ist selbst zum Establishment geworden. Schröder nannte sie die “Neue Mitte” und aus Amerika ist uns der Begriff des Mainstream bekannt. Seit einiger Zeit ist auch der Begriff des Neo-Spiessers im Gebrauch.
Amerikanische Soziologen haben jetzt herausgefunden, dass Spiesser zum “Cocooning” neigen, wenn ihre Welt ins Wanken gerät. Das erklärt die offensichtliche Realitätsverblendung der Linken sehr gut. So gibt es für diese kein Ausländerproblem, keine Staatsverschuldung, kein Asylmissbrauch und keine sozialistischen Verbrechen.
Dieses Modell hilft auch die linke Politik zu verstehen. So verteilen sie z.B. bewusst Asylanten im Rahmen interkantonaler Konkordate flächendeckend über das Land. Dadurch fallen diese weniger auf. Die Presse verschweigt zudem die Probleme ganz bewusst im Sinne einer sog. “sozialen Verantwortung”. Diese ist jedoch weniger Rechtfertigung als Ausrede.
Aber – die Probleme werden damit nicht gelöst, sondern nur hinausgezögert.
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Die Mitglieder unser Parlament sind ab der Wahl nur noch darauf bedacht sich persönliche Vorteile zu sichern.
90000Sfr werden jedem von diesen “Volksvertreter” hinterhergeworfen, ungeachtet der Leistung.
Ein kurzer einblick in den Vorstössen dieser Leuten öffnet einem die Augen:
Therese Frösch, Lumengo, Mario Fehr, bei denen liess sich z.B. nicht ein Vorstoss finden der darauf aus war unser Wohlstand zu festigen oder auszubauen.
Damit sollen aber nicht die von rechts freigesprochen werden, bei denen hat es auch noch faule Eier die aussortiert werden müssen, die können dann unbesorgt zur BDP wechseln.
Das schlimme am ganzen ist, dass jeder dieser Parlamentariern praktisch keien Verantwortung trägt für das was er sagt oder macht.
Persönlich fände ich es angemessen, dass bei solcher Entlöhnung bei ein Paar Wochen Session, dass die Politikern auch für Misserfolgen gerade stehen müssten.
Stattdessen wird jeder von seiner Kumpeln gedeckt um dem politischen Gegner keine Angriffsfläche zu bieten, egal was es dem Steuerzahler so kostet.
Die löhne für Parlamentarier müssen drastisch reduziert werden.
Andy Gross soll als erster die Auswirkungen eines solchen Kurswechsels zu spühren bekommen, in dem man ihn als Fracht zu den Wahlfangskommission Sitzungen schickt.
Cocooning ist eigentlich das Stichwort, d. h. man nimmt einfach nicht mehr wahr was ist. Beim Einzelnen ist es eine Krankheit (und daher verständlich) im Kollektiv ist es aber gefährlich. Denkt mal darüber nach …