Wahlprognosen sind nicht repräsentativ
2 x 3 macht 4, Widdewiddewitt und drei macht Neune, ich mach' mir die sozialistische Welt, Widdewidde wie sie mir gefällt...
10. September 2008 von Herakleitos - 10 Kommentare

Die “Unabhängige” Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat zwei Beschwerden gegen das Schweizer Fernsehen abgewiesen, bei denen es um die Meinungsumfragen vor Abstimmungen und Wahlen ging. Fritz Ulmer, Mathematikprofessor an der Bergischen Universität in Wuppertal, kritisierte in seinen Beschwerden die Umfrageergebnisse vor den Volksabstimmungen vom 24. Februar 2008 sowie vor den eidgenössischen Wahlen 2007.

Die Umfrageergebnisse seien nicht repräsentativ gewesen. Das Schweizer Fernsehen sei sehr locker mit dem Zahlenmaterial umgegangen. Das Publikum habe sich keine eigene Meinung zu den Umfragen bilden können. Und die Fehlerquote sei zu wenig sichtbar gewesen, bemängelt Ulmer.

Die UBI wies beide Beschwerden mit der Begründung ab, das Fernsehen habe sachgerecht informiert und die eigenen Leitlinien beachtet. Das Publikum habe sich aufgrund der präsentierten Ergebnisse eine eigene Meinung bilden können. Umfragen hätten bei der Meinungsbildung zwar Gewicht. Ihre Wirkung sei aber begrenzt, sagte UBI-Präsident Roger Blum am Freitag. Das Fernsehpublikum wisse, dass Umfragen keine mathematisch exakten Ergebnisse lieferten.

Allein schon diese Begründung deutet darauf hin, dass Blum entweder nur Sprüche klopfen kann und einfach nicht hinreichend ausgebildet ist, um mit den Methoden der Sozialempirie vertraut zu sein. Umfrageergebnis werden nämlich mathematisch errechnet. Sollten sie zumindest.

Fritz Ulmer kündigte am Rande der UBI-Sitzung an, dass er seine Beschwerden an das Bundesgericht weiterziehen werde. Er kritisierte vor allem, dass nicht alle Elemente seiner Beschwerden von der UBI behandelt worden seien.

Der Wissenschaftler hatte sich während der deutschen Bundestagswahlen 2002 mehrfach zu Wort gemeldet und verschiedentlich die Umfrageergebnisse kritisiert - vor allem die Ergebnisse der sogenannten «Sonntagsfrage» in den deutschen TV-Sendern. Prof. Dr. Fritz Ulmer schreibt dazu:

«Mit ihrem Messinstrument - der Sonntagsfrage - berichten die `Wahlforscher` von Allensbach bis Infratest fast täglich über den Zustand der Nation. Wie in einem Schlussverkauf werden haufenweise Zahlen auf den Markt geworfen. Auf der Zielgraden wird meist auch noch die Stelle nach dem Komma mitgeliefert, als sei mit einer Schieblehre gearbeitet worden und nicht mit einer Elle aus Gummi. Medien und Politiker weiden das hingehaltene Zahlenfutter für ihre Zwecke aus. Niemand fragt, wie die Musterwähler für Umfragen zusammengetrommelt werden und wie ihre weichen Antworten zu harten Prozentzahlen gebacken werden. Es wäre Aufgabe der Medien, auch darüber zu berichten.»

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  1. Echnaton

    Die Wahlprognosen von Longchamp sind keine Orientierungshilfe, sondern bewusste Täuschung und Wahlbeeinflussung zugunsten der Linken und/oder der Mitte (remember Schengenabkommen).

  2. Wird er mit oder ohne Fliege am Pranger befestigt?

  3. Geschieht diesem Strolchi recht. Er ist wohl kaum ein ganz Böser und er lässt sich einfach sehr gerne sehr gut bezahlen zulasten SF DRS, entschuldigung zulasten der Abonnementszahler. Aber der Longchamp muss ja auch von etwas leben, wenn er nichts anderes kann, als etwas zu prognöselen. Mir hat einer vom TV gesagt, der es wissen muss, SF DRS ist der grösste Schlampi-Laden und Günstlings-Club, den er je angetroffen habe. Da könne man mit wenig tun noch richtig Geld verdienen, wenn man den richtigen den Hintern lecke.

  4. Echnaton

    Na ja gut, das kannste beim Bund auch haben …

  5. das ist ein typischer gutmensch. er glaubt vermutlich wirklich an seine zahlen und merkt nicht wie manipuliert er von sp-drs wird. der tut mir echt leid. und das ist keine ironie

  6. Echnaton

    Nee, der glaubt nicht daran. Der kennt die Wirkung seiner Zahlen genau. Er verwendet sie um politisch Abstimmungsergebnisse zu manipulieren, sei es, in dem er die eigenen Leute motiviert oder die Gegner demotiviert. Der ist sich der Wirkung sehr wohl bewusst.

    Zudem ist er der Hof-Gutachter des Bundes.

  7. Achilles

    Longchamp ist ein typischer moderner Analphabet, der ein wenig lesen und fast nicht schreiben kann. Dank PC-Kenntnis kann er aber erfundene Zahlen in eine Excel-Tabelle einsetzen und dank Mitgliedschaft in der SPS das Zahlenwerk an das Schweizer Fernsehen Ideee Swize teuer verkaufen.

  8. glaubt ihr wirklich das er sich dessen bewusst ist? dann muss er wohl schauspielunterricht bekommen haben. ich könnte ned vor leuten so ein käse erzählen ohne zu lachen anzufangen oder rot zu werden….

  9. Echnaton

    … Du meinst die Linken?

  10. linke?


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