8. September 2008 von Antikommunistischer Grasdackel - 19 Kommentare
Man weiss inzwischen, dass der demokratische Präsidentschaftskandidat in einem repräsentativen Haus in Chicago lebt, und es mit Fug und Recht als sicherste Einfamilienhaus in Chicago gelten darf, mit all den Fahrzeugen des Secret Service, die momentan davor parkiert sind und ihn bewachen.
Was weniger bekannt ist, ist allerdings, wie Herr Obama an sein schmuckes Häuschen herangekommen ist. Damals, als er in den US-Senat als Vertreter vom US-Bundesstaat Illinois gewählt wurde, hatte das auch einige Auswirkungen auf sein Einkommen, mit dem er sich dann auch eine bessere Bleibe leisten konnte.
Wie man im Nachhinein allerdings feststellen konnte, zu Konditionen, die zu gut sind, um wahr zu sein:
He locked in an interest rate of 5.625 percent on the 30-year fixed-rate mortgage, below the average for such loans at the time in Chicago.
Wenn man weiss, dass damals die Hypotheken im Zinsbereich um einiges teurer waren, insbesondere, bei so hohen Hypothekardarlehen wie Obama sie für die Erwerb seiner Residenz benötigte (1.32 Mio US-$), dann muss es dafür Gründe geben. Anscheinend hatten die Obamas 3 Mio US-$ über Northern Trust investiert, was die tiefen Hypothekarzinssätze erklären kann:
“The Obamas have since had as much as $3 million invested through Northern Trust,” he said in a statement.
Während Obama in der Villa wohnt, sieht die Realität für viele Amerikaner anders aus.
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Nur, offenbar stimmt das nicht, wie die Washington Post berichtet:
The Obamas had no prior relationship with Northern Trust when they applied for the loan.
Das heisst also, dass die tieferen Zinssätze anderswoher stammen müssen. Könnte es sein, dass die Parzelle neben dem Haus von Obama, die ebenfalls von Northern Trust verkauft werden wollte, ebenfalls ein Grund war, dass die Zinsraten für das Darlehen so niedrig ausfielen? Oder ist das ganze nur eine Erweiterung der Wahlkampfspenden für Senator Obama, wie ein Hinweis aus der Washington Post stipuliert:
Since 1990, Northern Trust employees have donated more than $739,000 to federal campaigns, including $71,000 to Obama, according to the Center for Responsive Politics.
Wenn dem so ist, wäre die günstigere Hypothek ein perfektes Wahlkampfspendenvehikel, da man es in den USA (noch) nicht deklarieren muss:
Under financial disclosure rules, members of Congress are not obliged to disclose debts owed to financial institutions for personal residences.
Somit wäre es möglich, jeden Monat verkappt mindestens 300 US-$ (oder auch mehr, s.u.) an Herr Obama zu spenden, ohne auch nur eine Transaktion durchzuführen. Aber es kommt noch ‘konvenienter’ für Obamas:
The Obamas bought the house for $300,000 less than the asking price of $1.95 million, while Rezko’s wife, Rita, bought the neighboring lot for the full asking price of $625,000. Rita Rezko later sold a portion of the undeveloped lot to the Obamas, enlarging the senator’s yard.
Unter Umständen ist die ganze Sache vollständig legal, aber zumindest anrüchig. Denn Rita Rezko ist die Ehefrau eines gewissen Tony Rezko, Arrangeur, ‘Fixer’ und Geldbeschaffer für eine Anzahl weiterer Politiker aus dem demokratischen Lager, inklusive einem Herren Blagoyevich, der dann Bürgermeister von Chicago wurde. Und sie hat offiziell kein Geld:
In a sworn statement a year later, Mrs Rezko said she got by on a salary of $37,000 and had $35,000 assets. Mr Rezko told a court he had “no income, negative cash flow, no liquid assets, no unencumbered assets [and] is significantly in arrears on many of his obligations.”
Mit anderen Worten - sie konnte sich die 625′000 US-$ für die Parzelle gar nicht von alleine leisten, sondern nur mit Hilfe von ihrem Mann. Intressanterweise war der gleichen Ära war dann auch Herr Obama im Illinois State Senate Abgeordneter, und hatte dort gute Verbindungen zu Northern Trust und vor allem - Tony Rezko, der einige Immobilienprojekte von extrem zweifelhafter Natur durchzog:
In October 1998, Obama wrote city and state officials, urging them to give Rezko $14 million to build an apartment complex outside of Obama’s state Senate district. The Chicago Sun-Times noted last year that Obama’s request included $855,000 in “development fees” for Rezko and for another developer, Allison Davis, who happened to be Obama’s old law-firm boss.
Kurzum gesagt geht es darum, dass Obama seinen Einfluss einsetzte, so dass Rezko und seine ‘Gspänli’ 855′000 US-$ aus der Staatskasse erhielten, plus Geld, um den Apartmentkomplex hochzuziehen. Allison Davis war Obama’s ehemaliger Chef. Wenn da nicht irgendwelche Verbindungen weiterexistierten? Aber das ist noch nicht alles an suspekten Vorstössen von Obama während seiner Zeit im Illinois State Senate:
- In 2001 setzte sich Obama für ein Gesetz ein, dass es Immobilieninvestoren erlauben würde, Steuergutschriften an andere zu verkaufen, und die Hälfte des Gewinnes selber zu kassieren.
- In 2002 und 2004 war der Initiator eines Gesetzes, dass aus einem Fonds für Mietsubventionen Beihilfen direkt an Investoren im sozialen Wohnungsbau auszahlen würde. Siebzig Prozent des Geldes wären in Chicago eingesetzt worden.
- Obama hat dann in 2003 für den “Affordable Housing Planning and Appeal Act” gestimmt, der die Gemeinden gezwungen hat, 10% ‘bezahlbare’ Wohnungen bereitzustellen, inklusive subventionierten Wohnungen. Das hat 46 Gemeinden ausserhalb von Chicago dazu gezwungen, über 7000 Wohnungen zu bauen - sicher nicht ungelegen für Immobilienfirmen und Generalunternehmer wie Tony Rezko.
Wenn man meinen müsste, dass Rezkos Eskapadden nur in Illinois Folgen hatten, muss nur ein bisschen suchen gehen und findet dann heraus, dass Obama eines Tages auch für den Irakkrieg war:
From 2004 until October of 2006 Obama supported US policy in Iraq while Rezko was trying to do a deal with the Iraq government.
Als der Deal dann nicht stattfand, war Obama endlich frei, bei MoveOn mitzumachen.
Sind das alles Zufälle, oder wusste Obama, dass er, um sein finanzielles Fortkommen zu sichern, nach der Pfeife seiner Sponsoren tanzen muss? Mit den oben erwähnten Indizien kann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden, dass beim Hauskauf in “The Windy City” alles mit rechten Dingen zugegangen ist, insbesondere wenn man überlegt, dass Obama beim Hypothekendeal mit Northern Trust nicht nur 0.375 % vorwärts gemacht hat, sondern eher 1%, wie man hier nachlesen kann, und auch das Haus 300′000 US-$ billiger gekauft wurde als ausgeschrieben.
Für diese kleinen Geschenke wird sich Obama, sollte er Präsident der Vereinigten Staaten werden, erkenntlich zeigen - in seinem Programm ist unter anderem sozialer Wohnungsbau als Priorität aufgeführt - wohl nicht aus purem Zufall und christlicher Nächstenliebe.
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Jaja er ist der Kennedy der Gegenwart, so wollen es uns die Medien sagen.
Die Realität sieht bekanntlich anderst aus, nach dem Sieg über Clinton, wechselte er einfach seine Meinung wie andere die Unterhosen. Afrikaner neigen zur Kooruption deshalb sind die schlimmsten und korruptesten Staaten in Afrika. Desto unsozialer eine Gesellschaft ist, desto ärmer ist sie.
Man sehe sich Afrika, Südamerika, und die Muslimischen Länder an.
Dieser Mann besitz definitiv nicht die fähigkeiten die Präsident von Amerika haben sollte.
Interessant ist auch, wie sich unsere Medien hierzulande für den Messias einsetzen. Was Ihnen nicht passt, erfährt man hier nicht.
“Afrikaner neigen zur Kooruption deshalb sind die schlimmsten und korruptesten Staaten in Afrika. ”
Super fundierte Aussage.. Vollidiot
@Moritz
Tu doch nicht so, als sei das für Dich neu. Wenn ja, dann hast Du etwas gelernt und falls Du die Bestätigung brauchst, dann gehe doch mal nach Schwarzafrika. Und wenn Du dafür das Geld nicht hast, dann geh doch mal in eine Zweigstelle einer Ausgleichskasse arbeiten.
Dort meldet jeder Mobutu Helele gleich 10 Kinder zwecks Erhalt von Kindergeld an. Und falls die Ausgleichskasse daran zweifelt, kann Helele umgehend so viele Geburtsurkunde nachliefern, wie soeben oportun sind. Allerdings: vor den Asylbehörden kann er sich nicht einmal erinnern, woher er kommt.
PS: Der beschriebene Fall existiert und ist auch kein Einzelfall
@Moritz L der stilvoller
Beweise das afrikanische Staaten nicht korupt sind und dass dort hohe Lebensstandarts herrschen, ausgenommen in den Gegenden wo weissen Verwalten.
Erkläre warum täglich Menschen in Kokusnusschalen das Mittelmeer richtung Europa durchqueren, wenn Afrika ja so gut unterwegs sein sollte.
Unterlasse beim Erklären bitte die langweiligen,unfundierte und verbrauchten zieglerischen Foskeln.
Afrikaner neigen zur Kooruption deshalb sind die schlimmsten und korruptesten Staaten in Afrika. Desto unsozialer eine Gesellschaft ist, desto ärmer ist sie.
Moritz dann belege mir mal das Gegenteil.
Beispiel Dominikanische Republik gegen Haiti
Weshalb hat Haiti ohne Sextourismus mehr AIDS kranke als die Domrep? Beide Länder sind auf der gleichen Insel haben die selben Chancen und die selben Vorraisetzungen, Traumstrände für Touristen würde es auch dort geben für Touristen.
Weshalb ist Haiti die Ärmste Insel der Karibik? Vielleicht liegt es daran das der Anteil der Europäer in der DomRep höher ist.
Beispiel Südamerika sind nicht gerade die ethisch durchmischten Länder im Norden die Armenhäuser und auch dort ohne Tourismus gibts es überproportional viel AIDS für diesen Kontinent, eben im Zusammenhang mit einer gewissen Mentalität.
Desto unsozialer eine Gesellschaft ist, desto ärmer ist sie.
Nun meine Aussage stimmt noch immer, den die Korruption gibt das Geld der Allgemeinheit in die Hände einiger weniger privilegierter Politiker. Hätten wir zustände wie in Afrika wovon würden den alle Sozialisten leben, wenn nicht vom Vater Staat. Sie wären die ärmsten in unserem Land müssten sie doch arbeiten und sich dem Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt aussetzen.
“Desto unsozialer eine Gesellschaft ist, desto ärmer ist sie.”
da lieferst du ja ein gutes argument für unseren sozialstaat.
@Godi
Das BSP/Kopf in den USA ist höher als in der Schweiz, damit wäre Deine These widerlegt.
@echnaton
bruttosozialprodukt ist ungenau, wenn schon dann bruttoinlandprodukt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Länder_nach_Bruttoinlandsprodukt_pro_Kopf
Wieso wird in allen Schweizer Medien die USA Today/Gallup Umfrage falsch zitiert? Da wird von 50% zu 46% oder von 48% zu 45% zugunsten von McCain geschrieben, McCain führt nach dieser Umfrage aber mit 54% zu 44% vor Obama. Sind da einige Obama-Fanatiker etwas zu sehr erschrocken? (Quelle: RealClearPolitics, USA Today/Gallup national polls 8.september08)
Die Linken haben es halt nicht so mit den Zahlen …
Findet euch damit ab, der Obama wird bald zum Umweltprophet!
“Die globale Verdummung”
Mit einer herkömmlichen afrikanischen Neger- oder Araberwirtschaft würden sogar die USA auf den Hund kommen. Die Regierungskunst in Afrika wird bekanntlich als “African Engineering” bezeichnet. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass sich in USA eine Mehrheit für Obama finden wird.
Ich kam eben aus den Staaten zurück und werde im Herbst nochmals hingehen. Die Amis zeigen sich uns beim Thema Wahlkampf eher zugeknöpft (und man muss als Ausländer auch sehr vorsichtig nachfragen), aber umso lockerer der Abend, umso mehr zeigte sich eine Tendenz. Hier wie dort gilt es als schick, sich betont antirassistisch zu geben. Vermutlich ist dies der Grund, warum Obama trotz fehlendem Programm und mangelnder Erfahrung in den Umfragen gut abschneidet. Denn Umfragen sind ja nicht anonym. Die eigentlichen Wahlen aber schon, und vielen Amis geht es ähnlich wie einigen von uns: Es stellt sich ein mulmiges Gefühl ein beim Gedanken, dass dereinst ein Farbiger mit Migrationshintergrund der mächtigste Mann der Welt sein soll. Es besteht also noch Hoffnung.
@Danke für den Beitrag
genau genommen ist eigentlich nicht zu erwarten, dass er gewählt wird. Aber in 8 Wochen wissen wir mehr.
Kommentar deckt sich mit meinen Erfahrungen in Phoenix AZ. Nun kommt dazu, dass die Nerven von Obama bereits im Roten drehen. Seine Ausfälle gegen Palin (Pig-Lippenstift) zeigen sein schwaches Nervenkostum. Stellen wir uns diesen Gispel vor, wenn wirklich einmal etwas gravierendes passiert - nicht auszudenken.
Kann man im amerikanischen Wahlkampf überhaupt noch einer Aussage oder einem Ereignis glauben schenken? Das ganze ist doch nur noch lächerlich und schlussendlich wahrscheinlich sogar egal wer Präsident wird.
Sehr aufschlussreich!
http://www.youtube.com/watch?v=lM3oww9Vk-c
P.S. Bin ich der einzige, der die Kommentare nicht lesen kann? Naja, ist nicht so schlimm…
Wahlkampf ist und bleibt ein Theaterschmierenstück.
Das ist bei uns so, in der USA entsprechend übertrieben.
Bei anderer Gelegeheit wurde von Neidkampagne geredet, wenn jemand z.B. Ospels Lohn angezweifelt hat.
Auch Obama solltet ihr zugestehen, dass er beweisen kann, dass er eine Niete ist. Bei Bush und den meisten Republikanern weiss man es.
Ospel, Blocher , die “swissairs” und all die Versagermanager hatten auch schon Gelegeheit dazu.