Fällt Schmid, fällt Calmy-Rey
Calmy Rey will vom Volk gewählt werden. Sie entnimmt ihre angebliche Popularität der Hofberichterstattung der Presse und Auftragsstudien,
7. September 2008 von Echnaton - 6 Kommentare

Calmy-Rey will die Volkswahl des Bundesrates, wie heute aus der Sonntagspresse zu entnehmen ist. Sie wärmt damit einen alten Hut von Christoph Blocher wieder auf. Unsere Aussenministerin begründete ihre Forderung damit, dass Schmid im Volk sehr populär sei.

Für den Bundesrat sei seine Legitimität sehr wichtig, stellte Calmy-Rey zu Recht fest. Und tatsächlich, es steht nicht allzu gut um dieses Gremium. Der Präsident ist ein notorischer Lügner, der Verkehrminister ein schöngeistiger Versager, die Justizministerin eine Königsmörderin, der Verteidigungsminister ein über Leichen gehender Sesselkleber und sie selbst hat dem Ansehen der Schweiz etwa so viel genützt, wie seinerzeit der Kommunist Jean Ziegler. Doch sind Charackterschwächen nicht die Misere allein. Auch in der Qualität der Arbeit hapert es ganz gewaltig. Seit Christoph Blocher aus dem Haus ist, offenbart sich mehr und mehr, was dieses Gremium für ein Sauladen ist.

Nicht desto trotz fordert nun unsere angeschlagene Aussenministerin die Volkswahl. Christoph Blocher hatte tatsächlich auch den Support der Bevölkerung, wie die letzten Wahlen in den Nationalrat zeigten (Wählt Blocher …). 

Calmy Rey hingegen leitet ihre Popularität aus den linken Medien ab, die im Gegensatz zu Schmid sämtliiche Skandälchen einfach wegschweigen - sicherlich nicht aber aus dem Volk. Was in unseren Medien über sie zu lesen ist, ist nicht viel mehr als Hofberichterstattung.

Rabenschwarzes Image im Ausland

Ganz in Gegensatz zum Ausland. Denn würde dieses unsere “Aussen-”ministerin wählen, wäre sie ihren Job schnell los - zumindest wenn man dort auf die dortige Presse abstellt. 

Manchmal traut unsere Landesregierung selbst den Medien nicht. Dann geben sie beim linken Longchamp eine Studie in Auftrag, die zwar viel kostet, dafür aber dem Bundesrat oder ihren Beamten bestätigt, wie toll sie seien.

Aber auch all das erklärt noch nicht diese Forderung unserer Aussenministerin. Wahrscheinlich kann sich unser EMD-Chef Schmid nicht mehr lange halten. Aus parteitaktischem Kalkül müsste bei seinem Rücktritt auch ein zweiter Bundesrat ersetzt werden und das wäre dann eben unsere Schleiereule. 

Sie fühlt ihr Ende nahen …

(Photo von Monika Flückiger)

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  1. “Calmy Rey hingegen leitet ihre Popularität aus den linken Medien ab, die im Gegensatz zu Schmid sämtliiche Skandälchen einfach wegschweigen - sicherlich nicht aber aus dem Volk”

    Ich denke , dass Linke wähler ihre “Heldentaten” in der Aussenpolitik eben doch begrüssen und als mutig applaudieren.
    Immerhin 18% SP und vermutlich ein grossen Teil der Ökonazis.
    Den ausgesprochenen Wunsch nach Bundesratswahl durchs Volk deute ich eher als taktisches Manöver um Titelseiten zu füllen, der ,wie bei MCR üblich, am ende sich in Rauch auflösen wird, denn eine solche Wahl wäre das einzige Szenario der das St. Blocher Comeback denkbar machen würde.
    In der Überzeugung, dass ausserhalb der SVP ,niemand die Leistungen von St. Blocher als Spiegel vor der Nase gehalten haben will, gehe ich davon aus, das die Forderung nach Bundesratswahl durchs Volk schneller verschwunden sein wird, als Winkelried.info sein Outfit wieder ändert :-)
    Alles natürlich unter der Voraussetzung, dass Herr Blocher bereit wäre den ganzen Theater erneut mitzumachen, denn schliesslich ist er nicht auf den Bundesrat/Altbundesrat Salär angewiesen wie der Rest dieser Plündererbande.

  2. vakna

    Schön gegiftelt, aber Blocher ist auch kein Heiliger und Charakter wird nicht mit “ck” geschrieben.

  3. Sokrates

    Es gab wohl nie eine unfähigere Aussenministerin als der Dimitrie.
    Sie ist ebenso unfähig wie Schmid.

  4. ich finde das eine wirklich tolle idee - volkswahl des bundesrates. ABER dann müsste es noch ein gesetz geben, der die finanzierung der kandidaten regelt. calmy-rey würde da sicher sehr gerne steuergelder dafür verballern. wenn die kandidaten/parteien das selber finanzieren müssten, würden echt nur die besten der besten zur wahl aufgestellt werden und solche mogelpackungen wie schlumpfine durch sphämmerle würde es dann nicht mehr geben.

    oder seh ich das falsch?

  5. habemus

    Kopie, Kopie.
    Typisch, Chamäleon-SP. Die SP kann sich gut tarnen und die Farben ändern. Aber beim Kopieren sind sie wahre Weltmeister, gratuliere gratuliere. Das ist, wie in der Schule bei einer Probe, wenn der Nachbarschüler am Anderen beim Schreiben abschaut, so macht es ähnlich die SP!

    Die SP muss nicht mit Steuergeldern die Kandidaten finanzieren, sie haben in ihrem Parteikässeli mehrere Millionen Franken auf der Seite.
    Sie (die SP) versucht verbittert wieder ihre “Schäfchen” eh Pardon, ihre Genossinnen und Genossen zurück zu gewinnen, sie wandern zu den Grünen und Grünliberalen ab, wie die SVP-Mitglieder zur BdP.

  6. Master Of

    Na ja, als “Gläubige” ist sie ja voll dabei.
    Denn die Anzahl der Gläubigen ist wohl schon bei 5%.
    Nur ist es so, dass die 5% über 50% der Gewaltdelikte in unseren Schweiz erbringen.
    Leider wird in der “öffentlichen” Stochastik keine Religionsangehörigkeit
    ausgewiesen.
    Aber auch der Terror muss ja gefördert werden. Gääl Calmi.


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