7. September 2008 von Redaktion
Mit der Stellungsnahme für den Internetbrowser hat Winkelried einen ziemlichen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Vakna, einer unserer Kommentatoren schrieb:
Und um auf Google/Chrome zurückzukommen: Gestern habe ich Chrome deinstalliert und GoogleEarth gleich noch mit (hat sich so ergeben). Der Google-Updater bleibt trotzdem gestartet, obwohl nicht googeliges mehr auf dem System ist und auf der Festplatte finden sich viele Überreste von jemals benutzten Google-Zeugs, ob das GoogleEarth, GoogleTalk, Picasa oder Chrome ist. Bei anderen Herstellern wird wenigstens angefragt, ob man Konfigurationsdateien behalten will, bei Google bleiben sie einfach drauf. Wenn ihr so einer Firma vertraut – bitte! Ich tue das nicht.
Über Nacht hat es Google geschafft mit seinem Open Source Browser zum Buhmann zu werden. Zu Recht?
Daten sammeln alle
Zuerst einmal zu den Fakten: Google speichert so oder so die Daten, egal mit welchem Browser er auf der Webseite von Google unterwegs ist. Und jene, die die Google Toolbar installiert haben – wahrscheinlich fast alle – deren Daten kann Google ebenfalls auslesen und das seit Jahren – und niemand hat sich daran gestört. Bei Chroma kann man wenigstens diese “Kommunikation” in den Einstellungen deaktivieren, aber auch das scheint der Internetgemeinde entgangen zu sein.
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Stattdessen üben sich unsere linken Medien wieder in ihrem Lieblingshobby: dem Alarmismus. Doch dahinter ist nichts, jedenfalls nicht mehr als bei allen anderen Browser auch. Wir können uns jedenfalls nicht vorstellen, dass ein so hervorragende Browser wie Firefox einfach aus reinster Nächstenliebe entwickelt und verteilt wird – natürlich ist auch er eine Datenkrake.
Doch was kommt nun?
Die Geschichte von Microsoft zeigt es deutlich. Seinerzeit kam Bill Gates in das Visier der vereinigten Internationale und es setzte ein Microsoft-Bashing ein. Die Folge war, dass der Browser, wie auch das Betriebssystem sicherheitsmässig derart hochgezüchtet wurden, dass der User nur noch lahme Enten aus Redmont erhielt. Der Erfolg vom Vista spricht da Bände. Hoffen wir, dass Google nicht diesen Fehler macht und sich nicht weiter um diese Kritik kümmert.
Ausserdem: Chroma ist Open Source … jeder kann das Programm umbauen.
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An diesem Beispiel zeigt sich das Grundproblem der Winkelried-Macher: Die ideologische Verblendung. Was aus der genehmen Ecke kommt ist immer gut, egal was ist und was aus der angefeindeten Ecke kommt, ist immer schlecht, oder hat zumindest das Potential, schlecht zu sein. Und wer was anderes behauptet macht Propaganda. Linke Propaganda natürlich, in diesem Fall.
Damit bewahrheitet sich einmal wieder, daß Leute das vehement bekämpfen, was ihnen am ähnlichsten ist.
“Ausserdem: Chroma ist Open Source … jeder kann das Programm umbauen.”
“Wir können uns jedenfalls nicht vorstellen, dass ein so hervorragende Browser wie Firefox einfach aus reinster Nächstenliebe entwickelt und verteilt wird…”
Wer hat hier nicht bemerkt, daß auch Firefox Open Source ist und jeder dran mitentwickeln kann?
Aber blind und blöd sich ja immer nur die anderen…
Wer freude daran hat?
http://www.heise.de/newsticker.....ung/115544
Aber bitte Winki, Ihr seid doch für die Politik da.
Übelasst doch die Technischen sachen den Leuten die es….
Passt gut auf! Ich habe diesen Browser installiert, um ihn einmal auszuprobieren. Natürlich wollte ich vorläufig weiter meinen bewährten Firefox benutzen. Leider sind alle Bookmarks im Firefox verschwunden und alle Einstellungen gingen verloren. Ich werde diesen Browser einige Zeit lang
nicht mehr antasten.
R.