So wird die Justiz gebeugt
Die Schweiz hat ein Problem mit Lybien weniger, dafür ein paar Asylanten mehr.
2. September 2008 von Echnaton - 7 Kommentare

Schon seit Wochen wird darüber gerätselt, wie sich unser Aussenministerium aus der Affäre im Lybien herauswinden will. Nun haben wir die Antwort erhalten. 

Vor ein paar Wochen wurde der Sohn von Muamar Gaddafi, Hannibal, festgenommen und nur gegen 500000 Fr. Kaution wieder freigelassen. Ihm und seiner Frau wurden schwere Körperverletzung, Freiheitsentzug und Tätlichkeiten vorgeworfen, begannen an den Hausangestellten.

Dabei handelt es sich allesamt um Offizialdelikte, die die Staatsanwaltschaft von Amtes wegen verfolgen muss. Nun erfährt die schweizerische Öffentlichkeit plötzlich, die Antragsteller hätten die Anzeige zurückgezogen. Damit hat die Schweiz ein Novum in der Justiz. Überfällt jemand in Zukunft eine Bank und kann er diese dann davon überzeugen gegen die Herausgabe eines Teil des Geldes die Anzeige zurückzuziehen, hat sich die Sache erledigt.

Das Ganze stinkt mehr als nach einem Kuhhandel. Zuerst wartet man ab, bis die Angelegenheit etwas in den Hintergrund rückt und dann serviert man der Öffentlichkeit einfach ein Halbwahrheit. Calmy-Rey, als Linke, kann sich darauf verlassen, dass die Medien da nicht genauer hinsehen und wie immer einfach schweigen.

Was für die Angestellten herausgeschaut hat, ist wohl klar: Asyl! Und wahrscheinlich inkl. Familiennachzug. Winkelried macht jede Wette, dass die nicht zurückkehren, sondern den Rest ihres Lebens auf der Tasche des Steuerzahlers hocken.

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  1. ich sollte echt mehr zu buchmacher gehen. ich habs mehrmals gesagt, wie das hier ausgeht - die wenigsten haben mir geglaubt - diese wettquote wäre traumhaft gewesen und ich nun Millionär…

  2. schweinsleber

    das ist schlicht und ergreifend eine mordssauerei.
    wozu noch ein rechtsstaat, wenn man einen herr g. so davonkommen lässt.

  3. Rechtsstaat nur wenn er sich hergibt um den steuerzahlender Bürger die schnauze zu verbieten.
    Zahlen ja, mitreden nein.

  4. Sokrates

    Ich dachte immer häusliche Gewalt sei ein Offizialdelikt.
    Wer sich noch an Gesetze hält ist blöd.

  5. Moritz L.

    Wer die Kohle hat, wird solche Lapalien immer heil überstehen. Geld ist auch stärker als Linke oder Rechte Besinnung.

  6. Jetzt wundert es mich auch nicht mehr, dass Politiker aus Tiefstafrika die Korruption der Schweizer Behörden anprangert - jetzt sind wir ja wie in Haiti.

  7. Als es um Einbürgerungsinitiative ging, sagten Rechtsgelehrte, mann könne das lezte Wort nicht dem Volk überlassen wegen der Willkürgefahr.
    Dieselbe Elite von Kognitoren und Pharisäer sezt der Rechtsstaat ausser kraft damit ein Cous-Cous fressender Beduin aus der Wüste von Niergendwo in genfer 5 Sternen Hotels auf unseren Gesetzen unbestraft einen riesen Haufen schei**en kann….
    Doch SP-DRS und die Fussabtreter Medien der Schweizer Kommunistennomenklatura versuchen uns weiter einzutrichtern, dass was unsere Staatsadvokaten rauslassen der Weisheits lezter Schluss sei….
    Nun haben unser Rechtsystem und den hochgeschworener Rechtsstaat bewiesen, dass vor ihnen nicht alle gleich sind, deshalb kann man sie reuelos als Märchen abstempeln.


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