Hessen
Zwangsarbeiter arbeiten mit Freude am Sozialismus.
1. September 2008 von Gastbeitrag - 5 Kommentare

Was freuen wir uns alle darauf, dass endlich, seit 1989 in der DDR klar wurde, dass der Sozialismus ein ökonomisches System praktiziert, das regelmässig scheitert, nun die alten DDR-Wirtschaftsexperten, West-Gewerkschaftsfunktionäre und neue, nachgewachsene Marxanhänger, die sich in der DIE LINKE zusammengefunden haben, einen neuen Anlauf wagen wollen. In Hessen. Mit Hilfe der SPD. Einen Anlauf, das System menschlicher zu gestalten. Gerechter. Also, dass Alle gleich bedürftig werden. Das System Kapitalismus, das gezeigt hat, dass es in der Lage ist, die Menschen satt zu machen, wenn man es nur lässt und es nicht durch Einmischung von Leuten behindert wird, die glauben, sie haben Gottes-PDF-Datei zur Klimaregulierung in der Tasche und Alles müsste sich nach ihren absurden Vorstellungen richten, mit denen sie in der DDR nicht mal das Abitur bestanden hätten.

Also wird gestritten, in Hessen, damit die Fachleute wieder zum Zuge kommen, die von der LINKEN, denn natürlich hat der Untergang des real existierenden Sozialismus nichts mit dem Sozialismus selbst zu tun, sondern mit dem Klassenfeind, Volksverrätern und zu lascher Anwendung der Schusswaffe. So wie Maoismus nichts mit Mao zu tun hat und die 100 Millionen Menschen, die in Folge seiner ökonomischen Weisheit am Hunger krepierten, starben nicht an den sozialistischen Wirtschaftsideen und ihrer Umsetzung, sondern daran, dass nicht genug Nahrungsmittel produziert wurden. Was wiederum nichts mit dem Wirtschaftssystem zu tun hatte und weshalb es Linke immer wieder hoffnungsvoll versuchen dürfen.

Tatsächlich führte der “Große Sprung nach vorn” in eine Katastrophe. Rohstoffe, Energie und menschliche Arbeitskräfte wurden in Hunderttausenden von Kleinprojekten massenhaft verschwendet. Die Kommunen litten unter Versorgungsengpässen, fehlender Infrastruktur, mangelhafter Koordination und katastrophalen hygienischen Zuständen. Im Verlauf des Jahres 1959 wurde offensichtlich, dass dem Land eine schwere Hungersnot bevorstand. Nach unterschiedlichen Schätzungen starben bis 1961 zwischen 20 und 40 Millionen Menschen. Daraufhin brach die kommunistische Parteiführung ihre Kampagne ab. Mao Zedong zog sich aus der tagespolitischen Verantwortung vorübergehend zurück.

Der “Große Sprung nach vorn” war eines der wirtschaftlich und sozial opferreichsten Experimente in der Geschichte der Volksrepublik. In China nennt man die Zeit auch “die drei bitteren Jahre”. Aber wie schon angedeutet, diese 40 Millionen starben am Hunger und nicht an der Verwirklichung des Sozialismus. Sicher hat Mao auch nie vorgehabt, so viele Leute umzubringen, es waren halt unglückliche Umstände und beim nächsten Male, da wird alles besser. Auch in Hessen. Soviel ist schon mal klar. Zur Not gibt es ja immer noch den Länderfinanzausgleich. Das wird ein grosser Trost für die Hessen sein. Garantiert.

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  1. Einmal Diktatur des Proletariats hat denen nicht gereicht.
    Selbst schuld!
    Und los gehts zum 2ter Versuch!
    Da bekommt dann jeder von der Stasi schon bei der Geburt eine Wanze implantiert.

  2. Echnaton

    Sorry … das war unser Grafiker !

  3. hm… naja das deutschland seit langem ne DDR2.0 ist, sollte uns wohl allen klar sein. sie haben ne stasi, gegenseitiges anzeigen ist schon fast pflicht, alle bürger sind per so verbrecher und und und…

    also wundert mich dort überhaupt nix mehr

  4. Die Realität

    Ausgerechnet die SPD die sich bis heute immer wieder damit brüstet, sich gegen den Totalitarismus der National-Sozialisten gestell zu haben. Braucht viel um das Wort Sozialimus zugunsten des Parteilabels “Links” zu übersehen, während man den “Kampf gegen Rechts” propagiert. Soll einer mal sagen, dass dies nicht bereits jetzt pure Anarchie ist.

  5. Für Deutschland sehe ich ganz schwarz. Deutschland bewegt sich wirklich wieder rückwärts Richtung Proletariat. Alles ist viel linker geworden inklusive der CDU. Eine Rechtspartei fehlt. Alles was noch etwas mehr rechts wie die CDU ist, wird als nazistisch und braun abgestempelt. Die Immigrationspolitik hat katastrophale Zustände geschaffen. Wenn beinahe jeder zweite Emigranten-Jugendliche arbeitslos ist und zulasten der Sozialämter sein dasein fristet und gut ausgebildete Deutsche immer mehr das Land verlassen, winken diesem Land wunderbare Perspektiven. Deutschland wird dauernd Steuern erhöhen müssen, um die Sozialämter füttern zu können. Das Land wird wirtschaftlich in der globalisierten Welt sukzessive in die 3. Liga abdriften. Leider hat das deutsche Volk in seiner Geschichte schon mehrmals auf das falsche Ross gesetzt und hat offenbar nicht viel dazu gelernt. So wird er in Gottes Namen erfahren müssen, dass sich auf Dauer weder extrem rechtslastige noch linkslastige Politik auszahlt. Wer nicht hören will, muss fühlen.


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