20. August 2008 von paideuo
Für viele Kinder beginnt in diesen Tagen das neue Schuljahr. Jetzt ist es an der Zeit, dass sich nicht nur die Kinder, sondern ebenso die Eltern gründlich auf die Schule vorbereiten. Immerhin werden unsere Kinder eine nicht geringen Zeit des Tages in der Schule verbringen. Diese Zeit wird ganz sicher prägend sein und das Leben unserer Kinder beeinflussen. Die Eltern, das ist sicher, sind dafür verantwortlich, dass jener Einfluss auf ihre Kinder ein fördernder ist und nicht einer positiven Entwicklung schadet. Die folgenden Regeln für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Schule sollen dazu eine Hilfe sein.
1. Denken Sie daran, dass Sie als Eltern voll und ganz für die Erziehung verantwortlich sind. Es ist Ihr Kind, das nun zur Schule geht. Es gehört nicht einen Teil des Tages der Schule oder der Lehrperson. Sie haben als Eltern ihres Kindes letztlich die Entscheidung darüber zu tragen, wovon ihr Kind geprägt werden soll. Lassen Sie sich das Heft von Lehrpersonen und Schulleitung nicht aus der Hand nehmen!
2. Schaffen Sie ein Zuhause, in dem sich Ihr Kind wohl fühlt und ihm hilfreiche Orientierung gibt. Nichts treibt ein Kind so schnell in die Hände von unheilvollen Einflüssen, wie Heimatlosigkeit und Orientierungslosigkeit. Kinder brauchen eine gute Prägung – wollen Beeindruckt werden. Wenn das zu Hause nicht zu finden ist, werden sie sich anderweitig umsehen. Lehrer und Klassenkameraden bieten sich bei dieser Suche sehr schnell an.
3. Informieren Sie sich über die Schule. Lesen Sie alles, was Sie an Informationen von der Schule Ihres Kindes erhalten. Damit zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie sich für sein Alltag interessieren. Lassen Sie sich die Schulordnung geben und informieren Sie sich über die Regeln, denen Ihr Kind während und um den Unterricht unterworfen ist. Viele Schulen und die kantonalen Bildungsdirektionen und Volksschulämter stellen diese Informationen im Internet bereit.
4. Lassen Sie sich nicht abwimmeln und bleiben Sie am Ball. Immer wieder hört man, dass die Lehrpersonen für die schulischen Belange sorgen und die Eltern sich weder um die Hausaufgaben zu kümmern brauchen, noch die Arbeit ihrer Kinder korrigieren sollen. Haben Sie im Gegenteil ein Auge auf die schulischen Fortschritte Ihres Kindes. Nehmen Sie unbedingt Kontakt mit der Lehrperson auf, wenn sie Zweifel am Erfolg einer Lehrmethode haben, oder sehen, dass Ihr Kind nicht weiterkommt. Lassen Sie Ihr Kind und seine Lehrpersonen spüren, dass Sie Bescheid wissen.
5. Konfrontieren Sie die Lehrperson, wenn der ausgesuchte Lehrstoff, oder die Umgangsformen und Äusserungen im Klassenzimmer Ihren eigenen Lebensanschauungen widersprechen. Stehen Sie zu Ihren Überzeugungen und machen Sie die Lehrperson darauf aufmerksam, dass sie den Unterricht frei von Religion und Ideologie zu gestalten hat. Gerade die religiöse Erziehung gehört ganz in die Hand der Eltern (ZGB Artikel 303).
6. Bereiten Sie sich auf Elterngespräche (Warum heissen diese Treffen eigentlich nicht Lehrergespräche?) vor und nehmen Sie aktiv daran Teil. Geben Sie der Lehrperson ungefragt Rückmeldungen darüber, wie Sie den Unterricht beurteilen. Fragen Sie nach, wenn Ihnen etwas nicht einleuchtet. Lassen Sie sich nicht durch Fachausdrücken Ausdrücke einschüchtern. Gerade Lehrpersonen sollten die Fähigkeit haben Ihnen jeden Sachverhalt ihres Metiers verständlich nahe zu bringen. Bringen Sie aber auch das zur Sprache, was Ihnen positiv aufgefallen ist (möglichst konkrete Beispiele). So merken die Lehrpersonen, dass Sie wirklich bemerken, was in der Schule vor sich geht. Machen Sie positive Vorschläge, wie der Unterricht besser gestaltet und wie einer möglichen Schwäche Ihres Kindes geholfen werden könnte. Fordern Sie von den Lehrkräfte die Leistung ein, die sie nach Gesetz und Lehrplan erfüllen müssen. Lassen Sie keine Ausflüchte, wie Klassengrössen und schwierige Kinder gelten, sondern suchen Sie gemeinsam mit den Lehrern nach einer möglichen Lösung.
7. Schützen Sie Ihr Kind von unnötigen Abklärungen. Beinahe die Hälfte der Schüler des Kantons Zürich besuchen neben dem regulären Unterricht noch eine sonderpädagogische Massnahme (von der Sprachschwäche fremdsprachiger Schüler, bis zu allerlei unerwünschten Verhaltensweisen werden hier behandelt). So kann es vorkommen, dass der Zeitplan eines Zweitklässlers schon randvoll ist, weil er an allen Enden gefördert werden muss. Gerade schwächere Schüler haben auf der einen Seite ihren Freiraum nötig und können andererseits nicht sehr gut mit all den Bezugspersonen umgehen (natürlich gibt es für jede Massnahme einen eigenen Spezialisten). Sprechen Sie offen mit der Lehrperson, wie sie gemeinsam Ihrem Kind helfen können. Oft kann die Mutter oder Vater genauso gut helfen, wie einer jener Spezialisten.
8. Lassen Sie es als Vater nicht zu, dass die Bildung und Erziehung Frauensache ist. Gehen Sie zu Elterngesprächen und diskutieren Sie aktiv mit. Nehmen Sie sich Zeit, wenn es Probleme geben sollte, und sprechen Sie direkt mit der Lehrperson. Obwohl man über lange Zeit den Unterschied der Geschlechter verneinte, zeigt doch die Erfahrung, dass ein Vater, der sich deutlich um die Belange seines Kindes kümmert, eine andere Wirkung auf Lehrpersonen hat, als die Mutter.
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Winki hilft bei der Erziehung, super Sache.. Pff..
Ich finde, man soll das Feld nicht den Linken allein überlassen, aber ohne die Linken wird man hier auch nichts erreichen. Fundamentalkritik an der Schule löst daher keine Probleme.
Verdient genug Geld und schickt eure Kinder auf eine christliche Privat-Schule.
Oder lasst das Kinder krigen, dem Kinde zu liebe, bleiben.
ich hab keine kinder
aber ich habe nen haufen freunde mit solch kleinen würmer ;p
ich finde an diesen 8 regeln überhaupt nichts auszusetzen. ich denke es ist besser ein hyperaktive eltern die die lehrer quälen zu haben als desinteressierte erzeuger.
Als Mutter ist es mir sehr wichtig, dass mein Kind eine gute Erziehung geniesst und somit auch eine gute Schulbildung erhält. Diese 8 Regeln hier finde ich genau richtig und gerade in der heutigen Zeit wichtig, denn unsere Kinder verdummen und die Schule ist nicht mehr das was sie einmal war. Sie ist nicht mehr ein Ort wo die Kinder lernen wie man schreibt, liest oder rechnet, nein heute ist die Schule der Ort der Erziehung geworden. Die Erziehung ist immer Sache der Eltern, kein wenn und aber. Gerade auch die Schulpsychologischen Abklärungen finde ich sehr übel, denn diese schaden dem Kind nur mehr als sie nutzen. Kinder brauchen klare Regeln, sie brauchen Sicherheit, sie wollen wissen und lernen. Was sie nicht brauchen ist unser heutiges Schulsystem und Psychologen! Ich werde mein Kind lieber in eine Privatschule schicken als in die Volksschule!
Eben eben, leider hat sich die Volksschule zu einer “Kinder- und Jugendpsychiatrische Beobachtungsstation” entwickelt. Jetzt noch HARMOS, das soll gut kommen?
Kaum war vom Schulbeginn im Frühjahr in Herbstbeginn gewechselt worden, kam dann das Modell 6:3, jetzt eben das erwähnte HARMOS.
Da wissen die Eltern, wenn es noch Eltern gibt (geschiedene, ledige Alleinerziehende Eltern) gar nicht mehr, wo rein und raus.
Das dank der heutigen Erziehungspolitik der Ex-68-er-Bildungsbürger, die heute in den Regierungen kleben.
Da finde ich diese 8 Regeln das Richtige!
Ich habe auch an diesen Regeln nichts auszusetzen. Ich sollte nur Numero 8 unserem Vati unter der Nase schieben – hoffentlich wird es eine Wirkung zeigen
//www.ra-lutzschaefer.com/index.php?id_kategorie=8&id_thema=181
Herr Schaefer hat interessante Themen zu aktuellem Geschehen zusammengertragen
- hier aus ”Wissenswertes” ..[.Bsp No: 84 ist auch bemerkenswert] etc…etc….
In Deutschland sind diese Schweinereien bereits sehr viel weiter. Besorgte Eltern wollen auch schon flüchten….z. Bsp: noch in CH….[?]
Diese negativen Strategien werden alle vollkommen bewusst & gewollt dem ”gemeinen Volk” [=WIR] verabreicht…..Leider sind die Durchschnitts-Schweizer [sowie Deutsche] noch ? viel zu obrigkeitsgläubig & gehorsam, was gut ist, wenns oben stimmen würde …tuts aber nicht!!!
Lasst Euch NICHT länger durch die Mainstream-medien v e r u n s i c h e r n = verarschen.
Dieses innere Gefühl, dass – schon seit Jahren – ”Es” immer weniger stimmt, trügt NICHT!
Verlasst Euch auf dieses Gefühl, da können ”Die” noch so viele Manipulationen lostreten.