8. August 2008 von David Frankfurter - 12 Kommentare

Der Tagi, die BAZ und die Berner Zeitung haben sich gemeinsam ein neues Layout geben. Zwar gehören sie (noch) verschiedenen Eigentümer, doch es ist unverkennbar, dass hier zumindestens über die Hintertür eine Mega(-linke)-Zeitung entsteht. Erstaunlicherweise dürften die drei Zeitungen als Printausgabe kaum fusionieren können, im Internet ist da aber anscheinend kein Problem. 

Jenseits dieses Mammutportals bleibt nicht mehr viel übrig: die NZZ, der Blick, etwas Lokalzeitung und WINKELRIED.

Beim Layout fühlt sich an die Memoiren von Stalin erinnert – als diese kleiner ausgefallen waren als die von Lenin, hat man einfach die Buchstaben vergrössert. Die Wahl der Schrift ist zudem falsch. Die haben das Ding an einem Mac entwickelt und erst dann geschaut, wie es auf Windows und anderen Betriebssystemen funktioniert.

Interessant sind die horizontal moving elemtents. Winki hat das als erster Blog gemacht (mussten es selbst entwickeln, weil nix vorhanden war) und nun scheint die Idee zu grassieren. Auch andere Blog basteln das nach. Die Idee dahinter ist, die Nachrichten länger im Blickfeld des Lesers zu halten.

Auch wenn uns das neue Eloborat nicht beieindruckt, die Blickredaktion scheint doch aufgerüttelt zu sein. Der Onlinechef wurde per Ende September in die Wüste geschickt.

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  1. Tagi, Tagi, Tagi…
    Parteiblatt der SP!

  2. Zorro

    die bz ist (immer) noch lesbar, auch wenn sie ein bisschen zuviel Werbung für die bpd (?) macht.
    Vergleicht mal http://www.bild.de und http://www.blick.de, vor kurzem ware diese Webseiten praktisch nicht zu unterscheiden, bild.de hat wieder einiges verändert.

    OT: (Weiss nicht wohin damit, finde kein Thema dafür.)
    1. China, Respekt !!! Diese Eröffnung hat mich berührt. Ich hoffe, dass durch die O-Spiele, die Kommunisten vermehrt in Frage gestellt und zurückgedrängt werden, ohne Gewalt, mit politischen Mittel, in den eigenen Reihen beginnend.

    2. Georgien, tja, wie es schon dazumal beim Kosovo von Russland und Co. erwähnt wurde, werden nach der Anerkennung von Kosovo noch mehr Konflikte/Kriege durch Abtrünnige entstehen. Wieder Krieg dank den Linken, aber die dürfen das, keine Leuchterketten zu erwarten…

    3. Es ist schon lustig, viele Länder wollen sich von der “Union” lösen (Kosovo, Georgien, Tschetschenien, Basken, usw.), also wieder ein selbständiger Nationalstaat sein (Nationalistisch? ist belastet durch die Linken), und hier in Europa beginnt man die Dummheit mit der EU von vorne… echt peinlich dämlich. Die Geschichte zeigt schon immer, dass das nicht funktioniert, denn jeder will seinen eigenen Garten und darin selber bestimmen.

  3. Antikommunistischer Grasdackel

    Dann hat man neben der “Prawda an der Limmat” bald auch die “Prawda an der Aare”. Gut, das hatte man sowieso schon, ich habe keine der beiden Zeitungen abonniert und es auch nicht vor.

    Handkehrum, espace.ch hat es nicht geschadet, vom Interface und der Usability her, wenn man mal die politische Brille ablegt und die Brille des Softwareentwicklers und Users anlegt.

    Intressant ist auch, dass wenn man auf dem iPhone http://www.bernerzeitung.ch als URL eingibt, “i.tagesanzeiger.ch” herauskommt….alleine Aufgrund dieses Lapsus würde ich mal vermuten, dass TA Media Espace Medien AG aufkaufen will oder das zumindest sehr gerne möchte…

  4. dussel

    Also die neuen WEB-Auftritte der drei Zeitungen sind optisch wirklich gelungen, mir gefallen sie ganz gut – Gratulation! Nur bei der Schrift bin ich nicht ganz glücklich – mir gefallen Schriftarten ohne Serife einfach besser! Doch z.B. gerade der Blick könnte sich vom neuen Layout wirklich eine Scheibe abschneiden!

    Aber eben, leider nur optisch, denn inhaltlich wird sich wohl kaum etwas ändern… und wenn, dann eher zum Negativen.

    Auch ich dachte, Espace Media und Tamedia seien eigenständige Firmen, doch da habe ich mich getäuscht. Anscheinend hat die Tamedia bereits im Mai 2007 die Aktienmehrheit der Espace Media Gruppe übernommen.

    Und die WEKO hat dieser Übernahme natürlich grosszügig bewilligt: http://www.weko.admin.ch/publi.....ml?lang=de

    “Mit Entscheid vom 20. August 2007 hat die Wettbewerbskommission (Weko) die Übernahme der Espace Media Groupe (Espace) durch die Tamedia AG (Tamedia) zugelassen. Die vorläufige Prüfung hat keine Anhaltspunkte für die Begründung oder Verstärkung einer marktbeherrschenden Stellung ergeben.”

    Häää? Keine Begründung oder Verstärkung einer Marktbeherrschenden Stellung? Aber wenn da Migros den Denner übernehmen will, ist die WEKO die erste, die laut schreit und Auflagen erteilt, um eine marktbeherrschende Stellung zu verhindert! Also ehrlich – ich glaube im Detailhandel gibt es mehr Konkurenz und das breitere Angebot als in unserer eintönigen Medienlandschaft!

    Doch verwunderlich ist dies ja eigentlich kaum, denn es liegt doch durchaus im Interesse der Linken, eine möglichst einseitig berichtende und flächendeckende Medienlandschaft zu haben – solange diese auf der Seite der Linken ist! Und den Moritz wirds ganz besonders gefreut haben…

    Doch mann muss auch das positive an solchen Fusionen sehen. Je eintöniger die Medienlandschaft wird, desto einfacher wird es für eine neue Zeitung mit eigenen Inhalten, Erfolg zu haben… Nur leider fehlt diese “neue Zeitung” noch immer. Dies wäre doch eine echte Chance für die SVP, ihre “versprochene” eigene Tageszeitung zu realisieren?

  5. Hartmeier

    Bereits an diesem Artikel kann man die dümmliche Recherchearbeit von Winkelried erkennen (mal von der aufdringlichen Selbstüberschätzung abgesehen): Espace Media Groupe gehört bereits dem Tagi bzw. der Tamedia. Da erscheint es auch logisch, dass die ohnehin gleichgeschaltete Presse nun eben auch im gleichen Gewändchen daherkommt. Dass sich dabei Winkelried, ein putziges Portal mit den immer gleichen Schreiberlingen, deren Wortschatz sich irgendwo zwischen einem Migratenkind und einem 5. Klässer einpendeln, darüber echauffiert und gleich die Stalinkeule aus dem Sack krämert, ist selbstredend für den kläglichen Versuch, nur irgendwie Aufmerksamkeit zu erheischen. Nein, natürlich würde es nicht reichen, die Gleichschaltung der Medien im Zeitalter des totalitären Liberalismus als unverrückbare Tatsache zu betrachten; man muss noch mit polemischer Keule die Suppe anrühren und mit weinerlicher Stimme und erhobenem Zeigefinger das Unrecht anklagen. Gratulation.

  6. Tagi-totalitären Liberalismus-Aufmrksamkeit-Stalinkeule-polemischer Keule-Wortschatz
    mmmm……

    Deine schriftlichen Flatulenzen überzeugen aber nicht.
    Ich rate dir professionelle Hilfe zu suchen, oder gehe einfach zur Streetparade.
    mfG

  7. Echnaton

    @Hartmeier
    Lieber Peter, wir wissen, dass Du Winki nicht magst und Du hast tatsächlich Recht, dass bei uns immer die gleichen Leute schreiben oder vorbeischauen. Ist übrigens in deinem SP-Parteiblatt auch nicht anders – aber das scheint Dir zu entgegen. Stell Dir mal vor, du müsstest jedesmal Dir Deine Abonnenten neu auf der Strasse zusammenkratzen, dann würdest Du nicht mehr lang Deinen Offroader fahren.

    Polemisch, Stalinkeule …. dann liess doch mal wieder Dein unbedeutendes Blatt von Welt; kaum pinkeln ein paar Glatzen auf eine Wiese, fällt Deine ganze Redaktion in Ohmacht.

    PS: Du predigst zwar überall den Liberalismus … lass das sein und sag einfach Sozialismus. Ist für Dich eh das gleiche.

    PPS: Ja der Frankfurter ist ein Migrantenkind.

  8. Hartmeier

    Nicht mögen? Das verbinde ich eher mit einem Pickel am Hintern. Winkelried hingegen ist halt eben so ein Forumchen für unzufriedene, enttäuschte Internetjunkies, die hier gerne das grosse Wort schwingen. Mal im Ernst: Die Artikel hier sind zwar lustig, aber schlussendlich doch ohne irgendeine politische Relevanz. Die Artikel richten sich pauschal gegen alles Grüne, Rote, Braune und Islamische; jede Fähigkeit zur kleinsten Differenzierung scheint allen Autoren hier abhanden gekommen zu sein.

    Nur weil sich einige SPler für Migranten, Gewerkschaften und so Müll einsetzen, schreit hier jeder Hahn gleich nach Stalin. Ihr seid keinen Deut besser als mein guter Tagi, der wegen ein paar Glatzen auf dem Rütli gleich das Weltgericht und Gott anruft und an die Zivilcourage der wehrhaften Demokratie heraufbeschwört. Beides ist überaus polemisch und realitätsfremd. Dogmatischer Einheitsbrei von Menschen eben, deren Tellerrand bis knapp vor ihre eigene Nase reicht.

    Winkelried ist irgendwie eine krause Mischung aus Zionismus, Konservatismus, thumber Islamophobie, Menschenrechtsimperialismus und: Flennen.

    Ich und mein Tagi scheinen dabei bei über 500 000 Lesern Anklang zu finden – ihr Versager!

  9. zionismus – gopf ich hab mit den juden überhaupt nichts am hut. die führen sich zZ auf wie die deutschen im 3. reich.
    also du kleiner marxist namens hartmeier – dein tagi ist wie viele der sogenannten medienhäuser eine reine kopieragentur und nichts weiter- kein wunder liesst ihr roten diese zeitungen. leichte texte text für leichte leute…

  10. @Hartmeier
    Es gibt wenige Pickel am Hintern die mich um 22.34 nachts zum Beiträge schreiben bewegen.
    Deine Gewissheit über unsere Unzufriedenheit u.s.w. scheint auch pauschal zu sein. Du musst ja auch was zum motzen haben.
    Alles rote, grüne, braune und islamische zu differenzieren ist sinnlos, alles gehört bekämpft, ob es dir passt oder nicht.
    Migranten im allgemeinen als “Müll” zu bezeichnen ist zumindest rassistisch, aber eben, der Dr. Kreis muss einen richtigen Sozi wie du nicht fürchten, denn ihr jasst in der Freizeit zusammen.
    Aber zumindest gibst du zu, dass dein 500000 Tagi demnach schlecht ist (”Ihr seid keinen Deut besser als mein guter Tagi, der wegen ein paar Glatzen …”) oder ist das ein Kompliment?
    Wie gesagt, du überzeugst nicht. Deine wirren Aussagen ergeben keinen Sinn, stehen nicht aus eigener Kraft, wie dein Käseblatt übrigens.
    “Dogmatischer Einheitsbrei von Menschen eben, deren Tellerrand bis knapp vor ihre eigene Nase reicht.” um eine solche Aussage zu machen musst du aber einige Stunden beim “umbedeutenden” Winkelried verbracht haben, du unzufriedener enttäuschter Internetjunkie!

    “Winkelried ist irgendwie eine krause Mischung aus Zionismus, Konservatismus, thumber Islamophobie, Menschenrechtsimperialismus und: Flennen.”

    Und der Tagi ist einfach Dreck, ihn als Schei**e zu bezeichnen wäre für die Schei**e eine Beleidigung.
    Ich werde fleissig weitererzählen, dass der Tagi Chefredaktor bei Winki jammert und sich abschätzig über Juden äussert, Migranten als Müll bezeichnet, und offenbar schwerste Zyklon B Nostalgien hegt.

    Doch danken soll man auch.
    Danke “Hartmeier” (ob die Eier da so hart sein sollen bin ich mir nicht sicher), dass du den Beweis erbracht hast, dass unsere Tageszeitungen auch Taugenichtse und Behinderte beschäftigen können, selbst in hohen Positionen.
    Der Untergang der Schweizer Presse ist nun zumindest begreifbar.

    Und wenn du eines schönen Tages beim Haus verlassen auf etwas stinkendes und braunes auf der Matte vor der Haustür trittst, dann weisst du “Auf bewährte, traditionelle Rheinthaler Weise hat mir der Schlechtmensch nun seine Achtung erwiesen”
    Ciao

  11. habemus

    @hartmeier
    Wie ich deine Meinungen so gelesen habe, könnte fast meinen du seist der Gerechte.
    Wir haben noch in der Schweiz die Meinung- und Pressefreiheit, auch du. Wenn es dir stört, was im Winki geschrieben steht, dann schreibe in Zukunft deine Kolumnen im Tagi oder im Blick, oder in der Prawda.

    Anscheinend ist wieder mal ein “Projektteam” am Werk um die Zeitungen im Retrolook zu gestalten. Diese Projektleute sind ja sooooo begehrt, sie verdienen sooo viel. Abonnenten bezahlen das ja mit immer teurer werdenden Preisen.

  12. spürnase marcello

    zu Hartmeier.

    Schön, Sie auf diesem Blog begrüssen zu dürfen. Da Sie mitkommentieren, scheint Sie am Füdli doch zu irgendwas zu jucken. Seit ich mich auf Winkelried «verirrt» habe, stelle ich fest dass die Anzahl Besucher zunimmt und sich langsam aber stetig mehr Kommentatoren zu Wort melden. Da kann man als Printmedium schon mal eifersüchtig werden. Man muss nicht immer gleicher Meinung sein. Aber im Gegensatz zu den Blättern wie der Tagi werden hier ungeschminkt Missstände in Politik etc. angeprangert. Kritische Leserbriefe landen hier nicht im Papierkorb! Und Sie werden feststellen, dass auch die Linke gebührend zu Wort kommt.


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