6. August 2008 von David Frankfurter - 3 Kommentare

Wenn man Gefährlichkeit an der Zahl der Toten und Verletzten misst, ist die Kohle mit Abstand am unheilvollsten. Alljährlich sterben weltweit Tausende Bergleute bei der Gewinnung dieses Rohstoffs. Nach offiziellen Angaben verloren allein im Jahr 2005 über 6000 Kumpel ihr Leben in chinesischen Kohlegruben – von den langfristigen gesundheitlichen Folgen der staubigen Arbeit einmal ganz abgesehen.

Auch Wasserkraft-Katastrophen können viele Opfer fordern. 1975 ertranken bei mehreren Staudammbrüchen in der chinesischen Provinz Henan 26.000 Menschen.

Wie viele starben letztes Jahr wegen Atomkraftwerken?

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  1. moep

    Achtung Standardantwort: Aber ne Kernschmelze ist vieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeel schlimmer.
    Andererseits gibts überall Unfälle/Unglücke. Für den einzelnen dürfte es eh nicht gross drauf ankommen ob er durch nen Supergau stirbt oder weil ich vor der Haustür über den Haufen gefahren wird.
    Die ganze Anti AKW Hysterie ist meiner Meinung so künstlich wie Flugangst…

  2. habemus

    Warum sollte man vor solchen modernen westeuropäischen KKW’s fürchten, welche auch in der Schweiz existieren?
    Da habe ich eher bedenken, wenn ich im TGV-Zug mit 300 Km/h über tausend Weichen brettert, ob diese Weichen dies aushalten, oder so ein Lümmel Gegenstände in die Weichen steckt. Solches passiert öfters und kann jederzeit wieder passieren, siehe die letzten Anschläge auf dem TGV-Schienennetz.

    Diese Angstmacherei von den AKW-Gegner ist meines Erachtens riesige politische Schaumschlägerei.
    Jeder Umweltpolitiker verdient da sich eine goldene Nase.
    Man denke der Angriff auf FCKW, hat diese betroffene Person sich nicht eine goldene Nase verdient? So hat er sicher eine Prunkvilla mit viel Umschwung und Pool, einen dicken Schlitten vor der Garage, viele hübsche Frauen und Sympathisanten vor seinen Füssen, die ihm unterwürfig huldigen. Äusserlich tritt er mit einem gestrickten grünen Pullover und Leinenhosen und Sandalen auf, dass man meinen könnte, er lebe bescheiden und alternativ.
    Ich könnte noch so viel zitieren, das würde nur noch den Rahmen sprengen. Aber so ist es!!

  3. Waldfee

    Da kann ich euch beiden nur zustimmen! Ich erinnere mich noch an die 1980er Jahre, da gab es bei vielen Autos Aufkleber mit “Atomkraft nein danke”. Das habe ich damals überhaupt nicht verstanden bis Tschernobyl kam. Ich wuchs in der Nähe des Akws Gösgen auf und für mich war das Akw ganz “natürlich”. Wir alle brauchen Strom und in der Schweiz kommt der meiste Strom aus den Akws und Wasserkraftwerken. Ich frage mich jetzt nur, kommt der Strom für die “Grünen” denn nicht aus den Akws? ;-) eben das ist es ja, einerseits sind wir froh gibt es den Strom und wir können ein angenehmes Leben damit führen, andererseits kämpfen wir genau gegen dies, da stimmt doch etwas nicht oder?


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