Die Schweiz aus konservativer Sicht  

27. Juli 2008 von Winkelried

Hitlers Rassengedanke war vollkommen falsch. Nicht die Genetik ist der Erfolgsfaktor einer Zivilisation, sondern die Fähigkeit, sich mit Energie zu versorgen. 

In der Antike bedeutete das die Versorgung mit Sklaven, die Motoren der damaligen Zivilisation. Als das römische Reich nicht weiter expandieren konnte, weil sich immer mächtigere Gegner an seinen Grenzen sammelten, begann endgültig der Untergang. 
Im Mittelalter bis zur Neuzeit jagten sich die Fürsten gegenseitig die Ländereien ab, denn je mehr sie davon besassen (sprich tributpflichtige Bauern), um so mächtiger waren sie. Als sich in Europa der Nationalstaat etablierte, wurden stattdessen Kolonien geplündert. Kriege unter den Staaten fanden zwar statt, waren aber zunehmend selbst bei einem Sieg ein Verlustgeschäft.

Ohne Verbrennungsmotor keine Menschenrechte

Die Erfindung des Motors brachte die Trennung zwischen Motor und Energieträger mit sich. Menschen waren fortan nicht mehr die Motoren selbst, sondern deren Erbauer. Die Anstrengungen der Industrieländer, so nannte man sich fortan, richteten sich nun auf die Sicherung der Energieversorgung.

Als schönes Nebenprodukt verkündeten die Grossmächte die Menschenrechte: Sklaven waren überflüssig. Von der neuen Energie war so viel vorhanden, dass sie Wohlstand in die Industrieländer brachte und dann noch einen märchenhaften Reichtum für die Erzeuger abwarfen. Auch arme Länder wurden zu Herstellern, weil sie ihre Produkte billig in die reichen Länder schaffen konnten. Die Menschheit erlebte einen noch nie dagewesenen Reichtum.

Eine Zeitenwende?

Doch der grosse Nachfrage nach Erdöl steht das allmählich abnehmende Angebot gegenüber. Das Engagement der Amerikaner am Golf ist lediglich der Anfang eines längeren Konfliktes – je weniger Energie vorhanden ist, um so engagierter wird unsere Zivilisation um diese kämpfen müssen.

Wenn wir Frieden – oder vielleicht ehrlicher ausgedrückt – nicht all zu viel Krieg wollen, muss unsere Kultur andere Energiequellen nutzen. Und nur eine Art Energie steht unbegrenzt zu Verfügung: Atomenergie. Sich dafür zu engagieren, ist Engagement für den Frieden. Alles andere ist zwangsläufig Krieg.

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  1. Du liegst falsch. Atomkraft oder besser Kernenergie ist durch die Uranvorräte begrenzt und selbst der Einstiegt in die Plutoniumwirtschaft mit ständiger Wiederaufbereitung würde das Problem nicht lösen. Die einzige Energie die für menschliches Denken unendlich ist, ist die Solarenergie aus der mit thermischen Solarkraftwerken Strom und Wasserstoff erzeugt werden kann.

    In praktisch unbegrenzten Mengen zu minimalen Kosten. Die einzige Voraussetzung dafür ist die Bereitschaft zu Frieden und zur Teilhabe für Afrika.

    http://www.duckhome.de/tb/arch.....rtung.html

  2. Echnaton

    Man Du bist ein richtiger Frühausteher, solltest Dich doch am Sonntag morgen auch ein bischen um Dein Schätzeli kümmern …

    also: Uranvorräte hat es für 50 Jahre, daher wird nicht weiter danach gesucht. Nimmt man die Wiederaufbereitung dazu, würde diese Vorräte etwa für 800 Jahre reichen. Ein AKW braucht etwa eine Tonne angereichertes Uran pro Jahr und produziert ebenso viel Abfall.

    Du hast insofern recht, als das man nicht alles mit Atomenergie betreiben kann: Flugzeuge z.B. werden immer Kerosen benötigen, Baumaschinen auch. Vieles aber, was wir heute mit Erdöl erledigen, kann aber auch mit Strom gemacht werden, z.B. Heizen (der grösste Stromfresser), ein stückweit sogar der Transport.

  3. Lach. Ich hab drei kleine Kinder die sind spätestens um 6 Uhr auf den Beinen. Da habe ich meine Schreiberei meist schon erledigt. Dann geht es rund.

    Es sind übrigens nur 35 Jahre und es wurde gesucht, aber nichts mehr gefunden. Auch nicht in Russland. Auch beim Abfall liegst du etwas daneben. Deine Tonne Abfall im Atomkraftwerk entspricht eben nur dem Brennstoff. Im jetzigen Wiederaufbereitungskreislauf entsteht das 16-fache an Abfall der 25.000 Jahre verwahrt werden muss, während deine Tonne ca. 250.000 Jahre verwahrt werden muss.

    In der Plutoniumwirtschaft streiten sie die Gelehrten Herren. Die niedrigste Zahl liegt beim 60-fachen an Abfall die höchste beim 250-fachen. Zudem muss ein Großteil dieses Abfalls 50.000 Jahre überwacht werden.

    Ich muss dir doch nicht vorrechnen wie teuer die Bewachung würde und deine Variante es im Berg zu vergraben funktioniert auch nicht wenn du dir einfach mal anschaust wie unterschiedlich die Schichtungen beim aktuellen Tunnelprojekt sind. Asse II kann doch niemand ernsthaft wollen.

    Was spricht gegen thermische Solarkraftwerke in Nordafrika und die Wasserstoffwirtschaft?

  4. Echnaton

    Zitat aus der Welt:

    6. Der Mythos vom Uran, das – wie Kohle oder Öl – bald ausgeht
    Das ist im Prinzip richtig. Wenn man die derzeit bekannten Lagerstätten nimmt und davon ausgeht, dass keine neuen gefunden werden, kommt man auf 50 Jahre. Zurzeit wird jedoch kaum nach weiteren Uranvorkommen gesucht, da die Unternehmen nicht in etwas investieren, das erst in fünf Jahrzehnten benötigt wird. Der Einsatz von Wiederaufarbeitungsanlagen und der Brütertechnologie kann die Reichweite der bekannten Vorkommen um das 30- bis 60-Fache verlängern. Uran bliebe auch bei einem deutlichen Preisanstieg immer noch wirtschaftlich, da der Rohstoff nur fünf bis zehn Prozent des Strompreises ausmacht. Ein weiterer Vorteil gegenüber Öl ist, dass Uran zu einem Großteil aus politisch stabilen Ländern kommt, zum Beispiel aus Kanada und Australien.

  5. Marcel Marcus

    @Jochen Hoff

    Leider ist es so, dass Germanisten, bzw. Linke generell sehr selten Naturwissenschaftler sind. So kann man Ihnen jeden Humbug aufschwatzen, wenn es nur ein paar milieaukonforme Floskeln enthält.

    Zum Wasserstoff:

    Wasserstoff ist nämlich keineswegs eine »Energie«, wie es in den Visionen immer wieder heißt. Vielmehr ist er lediglich ein »sekundärer Energieträger«, etwa wie das heiße Wasser in der Zentralheizung. Und noch ein ziemlich schlechter Träger dazu. Bei der Wasserstoffherstellung mittels Elektrolyse wird Elektrizität durch Wasser geleitet, aus dem H2O entstehen H2 und Sauerstoff. Dabei gehen über 40 Prozent der wertvollen elektrischen Energie verloren. Wird der Wasserstoff dann wieder in einer Brennstoffzelle zwecks Stromerzeugung verbrannt, geht erneut viel Energie durch Wärmeverluste flöten, diesmal rund die Hälfte.

    Eine weitere Verlustquelle ist das Speichern von Wasserstoff. Da er, bezogen auf sein Volumen, nur sehr wenig Energie enthält, muss er aufwändig in Druckbehältern komprimiert oder durch Abkühlen auf minus 253 Grad verflüssigt werden. Auch das kostet Energie. Noch schlechter steht es um den Transport. Ein mit Druckwasserstoff in Stahlflaschen beladener Lkw für die Versorgung von Tankstellen verbraucht auf 200 Kilometern 12 Prozent der geladenen Energie. Am Ende der Umwandlungs- und Verteilungskette bleiben von der ursprünglich eingesetzten elektrischen Energie nur noch 20 bis 25 Prozent übrig (siehe Grafik Seite 36). Würde sie dagegen direkt ins Stromnetz gespeist, kämen 90 Prozent beim Verbraucher an.

    Noch Fragen?

  6. Zorro

    Das Wasser müsste direkt vor der Verbrennung im Auto gespalten werden. Also, man nehme eine Axt…

    Habe mal eine Doku om SP-DRS gesehen (Thema Wasser), von Russland mit diesem “Zauber”-Kästli welches Wasserstopf erzeugt. Weiss noch jemand wie der Film hiess?

    Aber vielleicht gibt es ja das schon, mit Powerwater :-)
    http://www.greenoptimistic.com.....-on-water/

  7. Pit

    Ich teile gewiß ungern die Seite mit Herr Hoff, welcher anscheinend den Mohammedanismus für so unterstützenswert hält, daß er an dem Thema gewiß nur Mohammedanismuskritiker für problematisch hält.
    Leider also teile ich die wesentlichen Positionen. Ich bin kein Fachmann, meine Position ist aber:
    -Endlagerung nicht gelöst und eine verheerende Hypothek für die Nachkommen
    -wäre man nicht längst bei regenerativen Energien bei Vollversorgung, wenn darin so viel Geld investiert worden wäre wie in die Atomenergie?
    -wäre eine geringe Effektivität solarer Energieerzeugung in Wüstengegenden nicht unrelevant, wenn fast belieibg viel Energie auf diese Weise gewonnen werden kann?

    Wie gesagt, kein Experte, aber keine Zustimmung zu Atomkraft auf dieser Grundlage.

    Bereitschaft zu faulem Frieden mit faschistischen Mordsystemen habe ich nicht, darum ist für mich die Platzierung in Nordafrika nicht wünschenswert. Aber Her Hoff hat ja sicher gute Gründe für die Kooperation mit faschistischen Mordsystemen (z.B. daß sie ja doch nur spielen wollen).

  8. Zorro

    Das Auto das mit Luft fährt (gesehen auf RTL):
    http://www.bluegreen.net/deuts.....aircar.htm

  9. @Zorro
    hat noch kein araber die Firma gekauft und geschlossen?


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