23. Juli 2008 von Herakleitos - 6 Kommentare

Es ist ein ganz gewöhnlicher Tag eines Studenten. Er steht morgens (mehr oder weniger) früh auf, macht sich auf den Weg zur Uni, bekommt vor dem Eingang einen Flyer des Asta, auf dem eine Skizze des Hauptgebäudes versehen mit der roten Fahne zu sehen ist. Daraufhin hört er eine Vorlesung, verlässt die Uni in Richtung Mensa, wobei er von einigen weniger gebildeten „Berufsdemonstranten“ weitere äußerst lehrreiche Informationen zum deutschen faschistischen System vernimmt. In der Mensa angekommen, entdeckt er im Aushang des Asta neben zahlreichen anderen Plakaten auch eines der sogenannten Antifa, die auf eine Gegendemo zu einem Naziaufmarsch aufmerksam macht.

Der Tag geht ohne erwähnenswerte Ereignisse weiter. Am darauffolgenden Tag findet ein äußerst populäres Musikfestival statt. Da sich der Student mitten in der Klausurphase befindet, ist er erst gegen Abend in der Lage dieses zu besuchen, sodass er nur noch die letzten drei Bands hört. Zwei dieser Gruppen sind deutschsprachig und werben nach ihrer Spielzeit beide für die Anti-Nazi Demo der Antifa (es handelt sich bei beiden nicht um Punk- oder sonstige linke Musik). Auf dem Rückweg begegnen ihm in der Innenstadt dann wieder endlose Plakate dieser Organisation.

Wer steckt hinter dieser Antifa?

Zunächst einmal ist das Wort Antifa die Abkürzung für Antifaschiste Aktion. Historisch waren Antifaschisten zunächst Widerstandskämpfer gegen Mussolini, später wurde der Begriff im Kampf gegen Hitler auch in Deutschland von Kommunisten verwandt. Es dauerte dann bis in die 1980er Jahre, bis sich wieder eine Gruppierung unter diesem Namen zusammenschloß, um auf angeblich zunehmenden Faschismus zu reagieren. Wie jeder inzwischen weiß, ist ein Kampf gegen „rechts“ heute das Nonplusultra. Unter diesem Deckmantel ist man nahezu in der Lage, alles zu rechtfertigen und erhält von der Gesellschaft Zuspruch und Anerkennung.

Was sind die Ziele und wie glaubt man diese realisieren zu können?

Auf der Antifa-Internetseite findet sich neben den sprachlich sowie inhaltlich schwachen Artikeln wie „GelönNIX 2008“, „Gegen rechten Kongress in Köln“ auch ein Artikel über die „Liebe zum Kommunismus“ sowie zahlreiche andere „antikapitalistische Texte“. Die Antifa ist also keineswegs nur eine Organisation, die sich gegen „rechts“ richtet. Sie ist inhaltlich, und das wird in den Verfassungsschutzberichten von Bund und Ländern bestätigt, eine äußerst militante linke Gruppe.

Warum sie als militant bezeichnet wird, versteht man schnell, wenn man ein paar antifaschistische Aktionen näher betrachtet. Da wären zunächst die militanten, zerstörerischen Handlungen am Tag der Arbeit und die Verbrechen des schwarzen Blocks während des G8-Gipfels. Auf der Antifa-Diskussionsplattform Indymedia findet man schnell Texte, in denen sich Personen mit genau diesen Verbrechen brüsken und auf dem als linksextrem eingestuften Internetportal „Nadir“ findet sich ein Interview mit den Antifaschisten Uli und Rainer, die ganz offen sagen: „Für uns bedeutet Antifa, als Teil einer linksradikalen Bewegung, einen Schwerpunkt zu setzen (…) Da gibt es symbolisch sehr wichtige Geschichten, daß sich drei Antifas z.B. einen Nazi-Chef herausnehmen und verprügeln…“ Dies alles ist nur die Spitze des Eisbergs. Es genügen zwei Minuten Recherche, um allein diese Untanten aufzudecken.

Kartell aus Linken und Linksextremisten im „Kampf gegen rechts“

Falls in Zukunft also eine Studentenvertretung, eine Musikgruppe oder sonst wer meint, etwas im Kampf gegen „rechts“ tun zu müssen, so sollten sie sich doch wenigstens darüber bewusst sein, welche militanten, verbrecherischen, demokratiefeindlichen Organisationen sie damit unterstützen.

(gefunden auf dem Blog \"Blaue Narzisse\")

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  1. habemus

    Es ist noch nicht alles gesagt. Zum Beispiel:
    Familien, die ihre Kinder in Privatschulen schickten, oder sogar diese zu Hause unterrichten, weil sie nicht wollen, dass ihre Kinder irgendwie negativ beeinflusst werden, werden mit Busse und Gefängnis verurteilt. So das Bündnis 90, die *Grünen. *= Linke Organisation.

    Die Linken haben die rote Nelke auf ihren Flaggen. Eine rote Nelke, wenn sie verdorrt ist, hat die Farbe B R A U N ! Nazis werden oft als Braune betittelt.
    Also, Rot steht ganz nahe bei Braun.
    Schlussendlich kommt der Nazionalsozialismus nicht vergeblich aus dem Sozialismus heraus. Hitler und seine Schergen wollten auch eine Art von nationalem Kommunismus aufbauen.

    Antifaschistische Organisationen wollen Rechtsfreiheit und Chaos, dies sollen sie haben, wenn der künftige Weltdiktator- und Führer mal da ist. Was der Führer sagt, muss befolgt werden, sonst…. Da tönte ja auch anno 1936 bis 1945!!
    Das will ja die heutige Menschheit.

  2. Zorro

    “Schlussendlich kommt der Nazionalsozialismus nicht vergeblich aus dem Sozialismus heraus. Hitler und seine Schergen wollten auch eine Art von nationalem Kommunismus aufbauen.”

    das sind die schlagenden worte, welche ich bei einer diskussion mit linken immer wieder benutze. die fallen danach in eine regelrechte ohnmacht, können sich nicht mehr rauswinden…

  3. Der Führer wollte ebenfalls die “Stände” abschaffen.

    Unkraut bleibt eben Unkraut, da kann es Farbe wechseln si viel es will….

  4. Waldfee

    Sehr gute Beiträge die es genau ins schwarze, eh braune treffen! Ich habe es auch schon mehrmals erlebt, da wollte ich zu einem Konzert gehen und dies wurde abgesagt, weil die Antifa mobil gemacht hat und nein, es waren keine rechten Konzerte, eben gar nicht. Die Antifa liess nicht mit sich diskutieren und schlussendlich wurden die Konzerte abgesagt, resp. im privaten Bereich durchgeführt ;-) Ich könnte euch noch einige Beispiele nennen wo die Antifa gegen Menschen vorging, die in ihren Augen rechts waren und auch da konnte überhaupt nicht mit ihnen diskutiert werden und die Polizei die hatte schlussendlich “de Gag i de Hose”. Traurig aber wahr.

  5. Elisabeth

    Antifa klingt romantisch, Antifa klingt mystisch. Antifa heiligt den Menschen. Antifa ist originell und witzig, und auch wirklich unkonventionell.

    Antifa könnt fast eine heidnische Göttin sein.

    Wäre ich zwanzig, weiblich, blöd, würde ich die natürlich auch toll finden.

    Als Clownsarmee gegen ein Gelöbnis der Bundeswehr antreten! Wie provokativ, wie avantgardistisch, wie entlarvend.
    Und das Entlarven, was eigentlich nichts anderes ist als Denunzieren, ist doch das Hauptanliegen jedes Kultur- und Politikexperiments dieser Doofies.

    Nur sind die mittlerweile eine außerparlamentarische Exekutive.
    Und sehr effizient, weil sakrosankt. Man glaubt es nicht.
    Ich hör schon Dutschke postum jubilieren.

  6. Elisabeth

    Wie lange wollt Ihr mich noch abchecken, ob ich nicht Osamas kleine Schwester bin? Eine Stunde Moderation langt ja wohl. Vergessen Sie es.


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