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Calmy-Rey schon wieder im Visier
EDA im Dienst der Farc-Menschenräuber?

von scout | 4. Juli 2008 - 15:32 Uhr | 18 Kommentare

EDA

Im Dienst der Menschenräuber

Geheimdokumente zeigen: Das Schweizer Aussendepartement EDA unterstützte die politischen Manöver der kolumbianischen Terrororganisation Farc. Micheline Calmy-Reys Emissär machte mit den Entführern gemeinsame Sache. Das EDA toleriert sogar eine Farc-Filiale in der Schweiz.

Die Schweiz spielt als «neutrale» Vermittlerin bei der Geiselaffäre eine zentrale Rolle. Eine Analyse des internen E-Mail-Verkehrs der Farc, welcher der Weltwoche auszugsweise vorliegt, zeigt allerdings: Für die Farc stand eine Lösung des Geiseldramas nie im Vordergrund die «Verhandlungen» an sich, die der militärisch angeschlagenen Guerilla eine Präsenz auf dem internationalen politischen Parkett garantieren, waren von Anfang an der Hauptzweck. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) unter der Führung von Micheline Calmy-Rey (SP) übernahm bei diesem zynischen Poker den Part des willfährigen Boten und liess bisweilen jegliche Distanz zu den Erpressern vermissen.

Wie lange kann sich die Schweiz diese Verräterin noch leisten. Was muss noch alles passieren bis die Öffentlichkeit entsprechenden Druck auf diese Dame ausübt? Die Schweizer Staats-Medien werden Stillschweigen üben und über alles hinwegsehen, so wie wir es von ihnen gewohnt sind.

Quelle: Weltwoche



18 Kommentare

  1. Hemi
  2. 4. Juli 2008 - 18:15 Uhr

    Dank diesem Bundeshaus-Geflügel ist man als Schweizer in naher Zukunft seines Lebens nicht mehr sicher, wenn man den Planeten bereisen möchten.
    Schliesslich lässt sich mit der Regierung des Landes ja wunderbar diskutieren und prächtig Lösegelder absahnen.
    Die so “erwirtschafteten” Gelder werden dann grosszügig in ganze Schiffsladungen AK-47 investiert.
    Dafür ist danach das Geheul der Linken wieder umso grösser, wenn es danach zu kriegerischen Auseinandersetzungen kommt (dabei haben Sie es doch erst ermöglicht).

  3. Annubis
  4. 4. Juli 2008 - 22:29 Uhr

    ein wirklich guter weltwoche artikel.

  5. schlechtmensch
  6. 4. Juli 2008 - 23:18 Uhr

    Calmy Rey ist keine Verräterin.
    Von Anfang an ist sie ihren prinzipien treu geblieben.
    Diese Prinzipien haben aber nichts mit Interesseswahrung der Schweiz zu tun.

  7. Die Realität
  8. 5. Juli 2008 - 11:05 Uhr

    Und dann diese Suggestionen aus der Westschweiz von wegen Lösegeldzahlung … da muss man nicht einmal 1 und 1 zusammenzählen, dass dieser Blödsinn aus dem Sozi-Milleu des Linken Uni-Professors Contrand stammt. Uns schlummern immernoch die weiteren Verhandlungen unter Calmy-Rey oder der SP mit Terrororganisationen und islamofaschistischen Diktaturen (den besten Freunden der Linksextremen)…

    Haltet euch gut fest … das kann übel in die Hose gehen, auch wenn man eine weibliche Emanze ist, Frau Calmy-Rey. Und mit Neutralität hat dies schon lange nichts mehr zu tun. Wenig verwunderlich, wenn man die Geschichte der Schweiz kenn. Erstaunlich ist lediglich, dass man sich anscheinend nicht für die Seite der bisherigen Freunde entschieden hat …

  9. schweinsleber
  10. 5. Juli 2008 - 12:47 Uhr

    ich hoffe ihr besen hat einmal einen defekt und sie stürzt ab.

    wenn sich das in diesem artikel bestätigen sollte, ist diese frau sofort für einen rücktritt fällig.
    wird aber eh nicht passieren, weil sie ein sps mitglied ist.

  11. schlechtmensch
  12. 5. Juli 2008 - 17:03 Uhr

    @Schweisleber
    Muss sich für Calmy -Dimitry`s Rücktritt wirklich noch diesen Artikeln bestätigen?
    Hat sie noch nicht genug Mist gebaut, ich meine, schon eine Sps Mitgliedschaft alleine sollte heutzutage bereits ausreichen um jemand vor Gericht zu stellen.
    Schade finde ich aber die Infragestellung vom Weltwoche Artikel deinerseits, schliesslich sind es die Wc Papier marken wie Blick, Tagi und Nzz die ungebremst lügen, wären sie Pinocchio würde ihre Nase bereits bis zum Jupiter reichen.
    Best Regards

  13. schweinsleber
  14. 5. Juli 2008 - 17:52 Uhr

    na, ich glaube den journalisten rein gar nichts mehr.

    zur aussennebelkrähe, die soll sofort verduften basta.
    die nummer im iran war schon unter jedem borstenvieh.

  15. framei
  16. 5. Juli 2008 - 18:54 Uhr

    die Schweiz ist zum Selbstläufer geworden ohne jegliche Kontrolle über sich selbst. Jeder BR macht gerade was er will und kann und das ist herzlich wenig. Der einzige der die Sache noch halbwegs ernst nimmt ist unser Finanzsäckel Merz. Das Volk hat entweder resigniert oder es ist ihm alles gleichgültig oder es ist nicht informiert. Unser Kopftuch-Gugi müsste längst entmachtet worden sein, aber da regt sich wieder nichts. Nie war Politiker sein so einfach wie im Moment. Sauerei

  17. franzwseibold
  18. 6. Juli 2008 - 16:47 Uhr

    Der rote Faden

    Das gehört mittlerweile zum guten Ton der Linken, mit Schwerverbrechern, mit Guerillas, mit Regierungs-Chefs aus Schurkenstaaten und mit zweifelhaften Atommächten zu paktieren und sie noch vor dem Schweizervolk schamlos als gute Partner zur Schau zu stellen und sie zu verhätscheln oder ihnen gar noch finanzielle Hilfe leisten. Das zog sich in den letzten Jahren wie ein roter Fadel durch das Departement des Aeusseren und geichzeitig durch die SPS.
    Unsere Neutralität wird durch das Tun im EDA abgeschwächt und soll eine zunehmende Unglaubwürdigkeit an unserer Neutralität forcieren.

  19. schweinsleber
  20. 8. Juli 2008 - 05:07 Uhr

    gudrun eussner hat einen sehr guten artikel dazu verfasst:

    http://www.eussner.net/artikel.....30-29.html

  21. schweinsleber
  22. 8. Juli 2008 - 05:53 Uhr

    ein artikel aus der grössten käsezeitung der ch:

    http://www.nzz.ch/nachrichten/.....78303.html

  23. frijun
  24. 8. Juli 2008 - 08:31 Uhr

    die NZZ beleuchtet beide Seiten, aber Betancourt die 6 Jahre inhaftiert war, weiß kaum was genau gelaufen ist. Sehr wahrscheinlich hat man ihr empfohlen, der Schweiz zu gratulieren. So schreibt die NZZ:

    Harsche Kritik

    Doch Bogotá tut sich schwer mit den beiden Europäern, wie auch der Friedensbeauftragte der Regierung, Luis Carlos Restrepo, in einem Radiointerview deutlich machte. Nach seinen Angaben hat Präsident Uribe Saez und Gontard erklärt, die Regierung habe kein Vertrauen in ihre Arbeit mehr. Die beiden Emissäre seien wiederholt eher als politische Berater der Farc denn als Fazilitatoren aufgetreten, kritisierte Restrepo. «Wir werden nun einen eigenen Kontakt zur FARC aufbauen», kündigte er an.

    Das sagt doch genügend aus über die Farc-Helfer aus dem Departement unserer Kopftuch-Schluse.

  25. schweinsleber
  26. 8. Juli 2008 - 13:01 Uhr

    ich stelle das auch nicht in abrede, dass dieses käseblatt auch einmal einen ausgewogenen artikel verfasst.

  27. framei
  28. 8. Juli 2008 - 13:17 Uhr

    bei der NZZ ist zu unterscheiden zwischen Inland- und Auslandredaktion. Aber generell driftet die NZZ immer schneller nach Links ab. Vielleicht haben die Linken noch nicht bemerkt, dass es Internet gibt und stellen so die grösste Kundschaft der Zeitungsabonnenten und Käufer dar. Da kommt dann auch eine NZZ nicht darum herum nach deren Munde zu berichten (Inland). Frei nach dem Leitspruch:

    Wessen Brot ich eß, dessen Lied ich sing

  29. Gudrun Eussner
  30. 9. Juli 2008 - 13:05 Uhr

    Lektüre des Figaro, 9. Juli 2008:

    Täglich kommen neue Sachen raus: der französische “Vermittler”, die kolumbianische Regierung bezeichnet ihn inzwischen, erhärtet durch auf dem PC des getöteten Raul Reyes aufgefundene Dokumente, als Berater (!) der FARC: le porteur de valises de la guerilla. Er hat im Jahre 2003 gemeinsam mit dem damaligen Außenminister Dominique de Villepin (der mal wieder!) an angebliche Unterhändler der FARC Lösegeld gezahlt, ohne überhaupt zu prüfen, ob das berechtigte Unterhändler waren. Der Email-Wechsel zwischen ihm, er heißt Noël Saëz und war mal Konsul in Bogotá, und Raul Reyes fiel dem kolumbianischen Militär in die Hände, als sie das Büro des liquidierten FARC-Führers durchsuchten. Der Guerillero war fassungslos, wie man auf die falschen Unterhändler ohne Prüfung hat reinfallen können. Diese Pfeifen hatten auch ein Militärflugzeug aus Frankreich kommen lassen, das sie, ohne die brasilianische Regierung um Erlaubnis zu fragen, vom 9.-13. Juli 2003 im brasilianischen Dschungel parken ließen.

    Irgendwo habe ich vor Jahren gelesen, daß dieser Noël Saëz mit der Schwester von Ingrid Betancourt verheiratet war/ist, das muß ich aber nochmal suchen; denn es kann auch der Botschafter gewesen sein. Wenn es so wäre, kann man davon ausgehen, daß dieser Mann sich und seinen Freund Dominique bereichert hat am Unglück seiner Schwägerin.

    Noël Saëz und seinem schweizer Freund Jean-Pierre Gontard, dem anderen “Vermittler”, von dem man vermutet, daß er im Auftrag von Michèle Calmy-Rey Geschäfte mit der FARC macht, wird jetzt der Vermittler-Status entzogen. Das geschieht sicherlich nicht (!) ohne Einverständnis des Nicolas Sarkozy; denn sonst wäre das ein Affront gegen Frankreich.

  31. framei
  32. 9. Juli 2008 - 16:10 Uhr

    die NZZ auf Seite der Vermittler, keine Spur von Einsicht:

    Uribe will keine Vermittlung

    …Tritt in den Hintern
    Man kann ausländische diplomatische Aktivitäten still oder laut beenden. In Bogotá erhielten die Vermittler zum Abschied zuerst ein Dankeschön und dann einen kräftigen Tritt in den Hintern. Dem Schweizer Jean-Pierre Gontard wurde vorgeworfen, er mache gemeine Sache mit der Guerilla. Die vorgelegten Beweise für diese Behauptung stammen aus Geheimdienstquellen und sind anzweifelbar.

    Das angeschlagene Image der Vermittler kann auch die NZZ nicht wieder schönreden.

  33. schlechtmensch
  34. 9. Juli 2008 - 17:42 Uhr

    Herr Gontard soll besser sich nicht mehr im Dschungel bei der Farc aufhalten.
    Die Kolumbianische Armee schiesst offenbar scharf gegen Feinden.

  35. framei
  36. 10. Juli 2008 - 07:38 Uhr

    Die NZZ mal hüst dann wieder hott. Heute tönt es wieder ganz anders als im gestrigen Kommentar.


    Die Anschuldigungen basieren vor allem auf E-Mails, die im März auf den Computern getöteter Rebellen gefunden wurden und deren Echtheit in einem über 100-seitigen Interpol-Bericht bestätigt wurde. Im Raum steht zudem der Vorwurf, Bogotá habe in den letzten Jahren mehrmals um die Auswechslung Gontards als Mediator gebeten, was das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) aber stets abgelehnt habe.

    Nicht weisungsgebunden
    Das EDA hat auf die happige Kritik aus Kolumbien bisher nur mit knappen Dementis und allgemeinen Erklärungen reagiert. Aussenministerin Micheline Calmy-Rey hat in den vergangenen Jahren ohne zwingenden Anlass Interviews zur Kolumbien-Mediation gegeben. Sie will sich aber just dann nicht mehr öffentlich dazu äussern, wenn die ganze Welt von Bern detaillierte Antworten erwartet und Kolumbien der Schweiz (und Frankreich) das Mandat entzieht. Auch Gontard ist verstummt. Der Genfer Professor für Entwicklungshilfe ist weder Diplomat noch sonst Bundesangestellter, sondern eine Privatperson, die dem EDA über das eigene Treiben keinerlei Rechenschaft schuldig ist.

    Chefsache im EDA
    Der Einsatz einer Privatperson, die keine Weisungen aus Bern entgegennehmen muss und die nur ein rechtlich unverbindliches Mandat ohne Sanktionsmöglichkeiten hat, ist eine absolute Ausnahme unter den rund 20 Mediationen in etwa 15 Staaten, an denen die Schweiz gegenwärtig beteiligt ist….

    Weshalb eine Ausnahme für Kolumbien? Gontard, der seit über zehn Jahren mit den Farc in Kontakt stand, rutschte nach und nach in die Position hinein, die er bis vor wenigen Tagen innehatte. Sein Status wurde nie geändert, eine vertragliche Abmachung als unnötig erachtet, obwohl Calmy-Rey das Kolumbien-Dossier zur Chefsache erklärte. Fortan war ein Sonderbotschafter zuständig, der bis letztes Jahr anders als die anderen Mediatoren direkt der Bundesrätin unterstellt war. Weshalb ausgerechnet der Konflikt, dem die höchste Priorität zugemessen wird, vor Ort von einer Privatperson ohne vertragliche Abmachung bearbeitet wird, war im EDA nicht in Erfahrung zu bringen.

    und kein Schwein fordert die Calmy-Rey zum sofortigen Rücktritt auf. Eine Amtsführung die katastrophaler nicht sein könnte. Der rote Clown ist eine Zumutung für unser Volk und alle Staaten der Welt, außer dem Iran natürlich.

    zum vollständigen NZZ-Artikel

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