4. Juli 2008 von Echnaton - 33 Kommentare

Heute hat die EZB den Leitzins auf 4,25 % erhöht. Damit hat endgültig in Europa und damit auch bei uns die Rezession begonnen …

Die Prämissen

In den letzen Monaten ist der Rohölpreis massiv gestiegen. Teilweise wurde Europa davon verschont, weil der Dollar gerade parallel dazu in den Keller ging. 

Doch nun hat der Dollar die Talsohle überschritten und steigt wieder. Die Teuerung schlägt nun langsam aber sicher durch, zuerst auf die Benzinpreise, dann auf alle Produkte, dann auf die Löhne. Um diese Inflation zu bekämpfen, erhöht die Nationalbank unter anderem die Zinsen. Das wiederum erhöht die Mieten und reduziert die Investitionen. Die Gewerkschaften fordern nun noch mehr Lohn was die Preisspirale noch weiter nach oben drehen lässt. 

Die Unternehmen wälzen die steigenden Kosten auf die Preise ab. Dadurch sinkt die Nachfrage und die Unternehmen müssen die Produktion verringern, d.h. es gibt Entlassungen. Diesen Prozess nennt man Stagflation und ist eine typische Begleiterscheinung der Rezession. Ändern können wir daran nichts, dafür ist die Schweiz in der Weltwirtschaft zu unbedeutend.

Wie wird es die Schweiz treffen?

Es wäre eine Illusion zu glauben, wir könnten uns von den negativen Entwicklungen in der Weltwirtschaft abkoppeln. Doch ist die Frage berechtigt, in wie fern die Politik der letzten Jahre uns zusätzlichen Risiken ausgesetzt hat.

Zuerst werden wir die normale Arbeitslosigkeit erleben wie alle anderen auch. Doch sie wird diesmal überproportional die *”Eingeborenen” treffen. Wir haben in den letzten Jahren massiv Arbeitskräfte aus dem Ausland ins Land geholt - zum Teil sehr gute Leute. Im Zweifelsfall behält man zuerst den Besseren und das könnte der Ausländer sein. Doch selbst wenn der Ausländer von der Arbeitslosigkeit betroffen wird, wird er kaum grosse Lust haben, in Deutschland von Hartz 4 zu leben.

Hinzu kommt, dass in den letzten Jahren immer mehr Familiennachzug aus dem Balkan stattgefunden hat. Dieser findet sich kaum in den Arbeitsstatistiken wieder, eher in der Kriminalstatistik. Die Medien haben das ausgeschwiegen. 

Weniger Arbeit und höhere Steuern für alle

Die Folgen für die arbeitende Bevölkerung kann sich jeder ausrechnen: höhere Steuern, höhere Sozialausgaben. Viel dagegen kann man nicht tun. Die Linken kontrollieren die Medien und mit jeder Messerstecherei fordern sie mehr Sozialarbeiter, statt die Ausschaffung jener, die unser Sozialsystem belasten.

Wir werden also in den nächsten Jahren vermehrt lesen müssen, dass die Ausländer uns Wohlstand bringen. Das stimmt - zumindest für die Gefängniswärter und die zusätzlichen 1500 Polizisten, die die SP mehr einstellen will. 

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  1. fundichrist

    Der Kollaps des Finanzsystems steht uns womöglich noch dieses Jahr bevor.

    Wer vorsorgen will, sollte sich jetzt mit Gold zum Discount-Preis eindecken, SOLANGE ES NOCH ZEIT IST!

    http://www.gsorc.net/

    Das stammt übrigens NICHT aus der Bibel: Spare in der Zeit, so hast Du in der Not.

  2. Echnaton

    Lieber Fundichrist,
    wenn man mir einen Franken geben würde, für jedes mal, wo man den Kollaps des Finanzsystem voraussagt, wäre ich schon Milliardär. Das Finanzsystem funktioniert wunderbar, wenn auch nicht so, wie wir es gerne hätten.

    Und auf keinen Fall Gold kaufen, Der Goldpreis ist viel zu hoch, Du ruinierst ja unsere Leser hier …

  3. Echnaton. stimmt der Kollaps wurde in den letzten Jahren immer wieder Prophezeit. Nur leider steht diesmal eine grossBank kurz vor dem Aus. Ich glaube nicht, dass die UBS noch lange alleine bleibt sondern wird bald von einer anderen Bank gekauft.
    Es gibt nur 1 Lösung - die einheitsBank. Aber das ist ne ilusion die eh nie eintreten wird.

    Ich freu mich auf jedenfall wenn diese scheiss Bank UBS all ihre Leute entlassen muss und Bankrott geht. Diese Scheissbank hats verdient.

  4. @Fundi

    eine wirtschaftliche Abkühlung wird mit großer Wahrscheinlichkeit kommen, aber von einem Kollaps zu sprechen ist wohl stark übertrieben. Jetzt Gold zu kaufen ist ein grosses Risiko, da erfreue ich mich eher meiner Acriculture-Fonds, denn die Welt will ernährt werden, auch in wirtschaftlich schlechten Zeiten.

  5. fundichrist

    @framei, annubis und echnaton

    Habt ihr den Link oben gelesen?
    Ich hab’s getan.
    Selbst ich konnte etwas lernen.

    Also los, lesen bevor Vermutungen verbreiten!

  6. Echnaton

    @Annubis
    Die UBS geht nicht hopps, sondern ist eine gute Gelegenheit für die Saudis über ihre Singapurfonds an das Eigenkapital der Bank zu kommen. Die pumpen die 40 bis 60 Mrd. Eigenkapital in die Bank rein und haben so die Kontrolle über die Bank.

    Mit weiterem Kapital investiert dann die “Swiss Bank” weiter fleissig in den USA. Und so schliesst sich der Kreis.

    Was sollen die Saudis sonst mit ihren Oelmilliarden machen?

    Wie gesagt, die “Finanzkrise” ist zur Zeit eher ein amerikanisches Problem, die Saudis merken davon nichts.

  7. fundichrist

    in ein paar Jahren soll mir dann niemand kommen und jammern: “hätte ich doch damals auf den fundichrist gehört…” :-(

  8. Echnaton

    Keine Angst, das macht keiner …

  9. fundichrist

    Wir werden einen schwarzen Oktober 2008 erleben.
    Das ist meine Prophezeiung!

  10. Fundi Du bist gläubig, aber doch nicht abergläubisch, oder? Es gibt tausende von Ansichten, wieso soll gerade Dein Link die richtige sein. Nö, ich komme mich bei Dir nicht beklagen, auch im Oktober nicht :)

  11. fundi mach doch endlich ein lustiges Gravatar, z.B. ein Chart der steil absackt oder obiger Chart mit dem roten Pfeil. Nun aber im Ernst, wieso hast Du kein Gravatar, das ist hier Pflicht ab einem bestimmten Status. Soll Dir die Redaktion was zusammenzimmern? Wo ist Dein Kreuz geblieben?

  12. dussel

    Also auf Gold würde ich in keinem Fall setzen. Klar besteht da kurzfristig noch ein gewisses Potenzial nach oben - zumindest solange die Börsen weltweit auf einer Talfahrt sind. Doch auch das ist nicht garantiert!

    Irgendwann wird sich die Weltwirtschaft wieder erholen - wie bisher immer. Und falls es wider Erwarten doch zu einem totalen Zusammenbruch der gesamten Weltwirtschaft kommen sollte, macht Gold auch nicht satt!

    Da würde ich noch eher in Nahrungsmittel investieren - wobei ich auch da der Meinung bin, dass wir momentan eine grosse Blase bei den Rohstoffpreisen haben, die jederzeit platzen kann!

    Denn geht die Weltwirtschaft wirklich bachab, wird auch wieder weniger Öl gebraucht und somit dürften die Öl- wie auch die Rohstoffpreise (vor allem Nahrungsmittel) sich nach unten korrigieren! Denn einen grossen Teil des Anstieges der Rohstoffpreise ist auf die Produktion von Bio-Ethanol und natürlich auf Spekulation zurückzuführen.

    Wenn ich an die ganzen Horrorszenarien glauben würde, würde ich mir am ehesten ein Grundstück kaufen, auf welchem ich mein eigenes Dach überm Kopf bauen und wo ich notfalls einen Gemüsegarten anlegen und vielleich noch ein paar Hühner und Kaninchen halten kann… ;-)

  13. dussel

    @fundi

    Sorry, aber dieser Link erscheint mir äusserst unseriös! Irgendwie erinnert mich das eher an Spam als an lesenswerte Informationen… Schon alleine die Darstellung ist äusserst laienhaft, ganz zu schweigen von den angeblichen “Informationen.” Also wenn Du so für das Christentum Werbung machen würdest - ich glaube, ich würde Moslem ;-)

    Solche und ähnliche Seiten findet man immer wieder im Netz - vorwiegend von Firmen, welche einem das grosse Geld versprechen, wenn man in ihre Aktien investiert. Und hat man sich erst einmal mit Aktien dieser “Goldesel” eingedeckt, gehen sie Konkurs oder pendeln Monate- bzw. Jahrelang bei ein paar Rappen / Cents pro Aktie herum, bis sie schliesslich von der Bildfläche verschwinden.

  14. C.N.

    @fundichrist
    Wer den Braten frühzeitig gerochen hat, hat Gold schon vor Jahren zu Tiefpreisen gekauft. Physische Edelmetalle als Wertaufbewahrungsmittel könnten vor allem dann dienlich sein, wenn die Inflation in eine unkontrollierbare Hyperinflation abgleiten würde. Insbesondere gravierend wäre ein weiterer starker Wertzerfall der Weltreservewährung $. Ob so ein Szenario in den USA einmal aktuell wird, kann niemand mit Bestimmtheit voraussagen, viel zu komplex sind die Gefüge in der globalen Finanz- und Wirtschaftswelt, die Wahrscheinlichkeit gilt aber als gering.
    Bei Webseiten wie in Deinem Link angegeben ist grösste Vorsicht geboten, da dort in der Regel Halbwahrheiten in reisserischer Form aufbereitet serviert werden. Das soll Dich aber keineswegs davon abhalten, Dich mit der Thematik zu beschäftigen. mfg

  15. fundichrist

    uuppsss, vielleicht wurde ich falsch verstanden, aus den Reaktionen zu schliessen.
    Nach wie vor gilt natürlich:

    “Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, da sie die Motten und der Rost fressen und da die Diebe nachgraben und stehlen. 20Sammelt euch aber Schätze im Himmel, da sie weder Motten noch Rost fressen und da die Diebe nicht nachgraben noch stehlen.”

    Matthäus 6.19

    (Gottes Wort bzw. Worte von Jesus Christus höchst persönlich).

  16. C.N.

    Zum Thema des Threads:
    Der Inflations-Schwelbrand in der globalen Finanz- und Wirtschaftswelt ist schon geraume Zeit am Glimmen und erhält durch die dauernden Geldmengenausweitungen der Zentralbanken (FED, EZB etc.) immer neuen Sauerstoff. In Verbindung mit der Überfremdungsproblematik wird sich daraus auch hierzulande ein hübsches Mottfeuerchen entwickeln.
    Selbst die RotGrünInnen werden in Zukunft ihre Solidarität zu ihren geliebten Migranten-Schützlingen vermehrt mit Ihrem eigenen Portemonnaie (durch höhere Steuern und Abgaben und/oder Einschränkungen bei Sozialleistungen) unter Beweis stellen dürfen. Ich freue mich schon auf all ihre kommenden Versuche, allein den bösen Kapitalismus dafür verantwortlich zu machen. Gegenrede wird in ihren Einheitsmedien ja kaum zu erwarten sein.

  17. fundichrist

    @C.N.

    Du hast vermutlich den fundiertesten Kommentar plaziert.
    Trotzdem verstehe ich einen Satz nicht: “die Wahrscheinlichkeit gilt aber als gering”.
    Wie kommst Du darauf?
    Worauf stützt Du Dich dabei?
    Ich erwarte das Gegenteil: Die Wahrscheinlichkeit ist ENORM!!!

  18. fundichrist

    Und hier noch ein konkretes Beispiel der Wirtschaftskrise:

    Die UBS-Aktie ist ja bekanntlich innerhalb eines Jahres von 80 CHF auf mittlerweile unter 20 CHF abgesackt.

    Heute morgen war sich selbst die alte Dame “NZZ” nicht zu schade, Optimismus zu verbreiten und hat gesagt, die Quartalsergebnisse der UBS wären besser als erwartet….

    Bereits heute mittag titelt dasselbe Blatt, “kaum Pulver im Feuerwerk der UBS-Aktie”… (im Moment steht der Kurs trotzt optimistischer Medienberichterstattung bei 0.02 Franken im Plus gegenüber gestern).

    Soviel zur Glaubwürdigkeit der NZZ.

  19. Echnaton

    Die Wahrscheinlichkeit ist deshalb sehr gering, weil
    1. die Banken heute wesentlich besser kontrolliert werden als früher,
    2. sie entsprechende Eigenmittel zur Verfügung haben müssen

    Das verhindert aber keine Krise, auch keinen Bankenkonkus … wenn es aber den USA schlecht geht, dann leidet die ganze Welt darunter, trifft aber auch für die EU oder Fernost zu. Ein Kollaps wie 1929 ist aber heute so nicht mehr möglich.

  20. hollyday

    Es gibt keinen Wirtschaftsabschwung, die fundementalen Daten sind zu gut. ;-)
    Ich sehe den SMI bis ende Jahr bei 10000Punkten, diees Jahr setzt die Railly morgen ein.

    Ne im ernst es kann doch nicht immer aufwaerts gehen. Warten wir noch 2-3Monate und der SMI ist zwischen 5-6000Punkten. Dann gibts die UBS fuer weniger als 15Fraenklie, die ZFS fuer weniger als 200Fr. was wollt ihr mehr. Auf diesen Kollaps habe ich mit Sehnsucht gewartet und meine Kriegskassen sind gefuellt.

    Bei dem nicht die Sirenen schrillten als der SMI das allzeit hoch erreichte, der kann sich ebensogut fuer seine Dummheit die Knarre an den Kopf halten.
    Das es nach all den Milliarden verlusten zu einer Rezession kommt ist nur logisch, wer glaubt den an die Maer das Billionenverluste keinen Einfluss auf die Weltwirtschaft haben.

  21. fundichrist

    Ich glaube auch noch nicht an den totalen Kollaps, aber die UBS-Aktienempfehlung habe ich schon vor Monaten auf 20 Franken revidiert und wurde ausgelacht. Jetzt habe ich die Prognose auf “Einsteigen bei 11 Franken” revidiert und werde immer noch ausgelacht. :-(

  22. hollyday

    Kurse vorhersagen kann niemand oder wer ist ein richtiger Prophet?

  23. fundichrist

    Nichts ist unmöglich bei Gott!

  24. Salamandro

    Wie hier nahtlos von Wirtschaftskrise, Leitzins, Rezession, Rohölpreis und Inflation übergegangen wird in Balkan, Ausländer (Kriminalität) und Messerstechereien ist schon erstaunlich :-)
    Das wird eigentlich nur noch davon getoppt, dass in dem Artikel viele Behauptungen aufgestellt worden, ohne auch nur eine Quelle dafür anzugeben. Oder gehört das hier zum allgemeinwissen?

    “Dieser findet sich kaum in den Arbeitsstatistiken wieder, eher in der Kriminalstatistik. Die Medien haben das ausgeschwiegen.”
    Nein?
    -> “In der Schweiz ist die Arbeitslosigkeit im Mai auf den tiefsten Stand seit August 2002 gesunken.” - http://news.search.ch/wirtscha.....er-schweiz

  25. fundichrist

    Wo sind Deine Quellen für Deine Behauptungen, mal abgesehen von der Lügenstatistik auf news search?

  26. C.N.

    @Salamandro
    Bei den RAV sind meines Wissens nur die Arbeitsuchenden mit Anspruch auf ALV angemeldet. Ausgesteuerte, Temporärarbeitende, frühzeitig Pensionierte, anderweitig über IV oder Sozialamt aus dem Arbeitsleben Ausgeschiedene werden nicht erfasst. Ebenfalls nicht Familiennachzügler (wie Grosis, Onkel, Nichten, Schwager des Freundes des Bekannten des Cousins etc.) aus balkanischen Grossfamilien, die hierzulande in ihren Familienbetrieben nur rein spasseshalber mitarbeiten und freundlicherweise keinen Antrag auf ALV stellen. Im Weiteren glaube ich nicht nur an die offizielle Arbeitslosenstatistik und Inflationsrate, sondern auch an den Weihnachtsmann und den Osterhasen. Aber Du hast natürlich schon Recht, die Arbeitslosigkeit ist in der Schweiz, verglichen mit dem Ausland, immer noch sehr gering. Wir sind hierzulande eben in jeder Beziehung verwöhnt.

    Apropos nahtlose Übergänge und Allgemeinwissen: glaube gestern auf der roten Welle gehört zu haben, dass die Inflationsrate in der Schweiz seit Mai auf 2,9% verharre. Wieso hört man eigentlich noch keine LinkInnen aufheulen, dass der Minimalzinssatz auf BVG-Guthaben nur 2,5% betrage? Sind sie im Moment zu sehr mit ihren Ferienplänen beschäftigt?

  27. fundichrist

    Inflationsrate in der Schweiz 2.9%
    hahahahaha, wer’s glaubt. Der schlechteste Witz des Tages, des Monats und des Jahres!!!
    Die versteckte Inflation, welche nicht publiziert wird, beträgt nochmals 5%, ergibt also mindestens 7.9%.

  28. fundichrist

    @Salamandro: Quelle = http://de.uncyclopedia.org/wiki/Inflation

    Inflation
    Aus Uncyclopedia
    Wechseln zu: Navigation, Suche

    Der Begriff Inflation ist abgeleitet von “inflatare” (lat. aufblähen, in der römischen Ugs.auch furzen -> Flatulenzen) und bezeichnet gemeinhin die Geldentwertung oder den Kaufkraftverlust des Geldes. Man kann also bereits aus der Bezeichnung heraus erkennen, dass das gesamte Weltfinanz-System ein einziger lauter Furz ist.

    Die Entwertung des Geldes liegt im Interesse von Politik und Wirtschaft und ergibt sich aus dem Verhältnis der Warenmenge einer Volkswirtschaft zu der Geldmenge. Sinkt die Warenmenge oder steigt die Geldmenge, kommt es zur Inflation. Finanzexperten stellen dann fest: “Wir haben eine Inflation! Es war aber zu erwarten - bei den Preisen.”

    Weil Geldentwertung über kurz oder lang zum Zusammenbruch der Währung führt, ist unkontrolliertes Gelddrucken in der Regel verboten. Dafür gibt es nicht unter 2 Jahren. Ausnahme: Man ist der Staat oder die Zentralbank selbst. Wenn sich die Beiden gut verstehen, ist Geldschöpfung eine wirksame Methode, ohne große öffentliche Diskussion die Staatsschulden abzubauen und die faule Bevölkerung zum mehr Arbeiten zu animieren, denn durch das Drucken von neuem Geld, wird den Normalbürgern der Wert aus den Noten gesogen, ohne dass die was davon merken. Voraussetzung ist allerdings, dass die Staatsschulden in der eigenen Währung gemacht wurden. Die USA haben es aus diesem Grund etwas leichter als z.B. Deutschland und die anderen Länder der Dritten Welt mit ihren Auslandsschulden. Die Schweiz löst ihre Probleme auf andere Weise sehr gut. Der Staat macht bei den Banken im eigenen Land Schulden, welche die daraus gewonnenen Zinsen gleich wieder zurück an die Regierung versteuern können. Aber auch Vermögen in Milliardenhöhe aus dem Ausland werden in der Schweiz, bzw. überhaupt nicht versteuert. Dank-Geheimnis.

    Gute Beispiele für eine versteckte Inflation sind die Umstellung der Reichsmark und später auch der Ostmark auf die D-Mark und kurz darauf wiederum der D-Mark auf den Euro. Um den Wertverlust einer solchen Aktion zu kaschieren, ist es für eine Regierung wichtig, die Messverfahren der Inflationsrate vorteilhaft zu manipulieren (siehe in dem Zusammenhang auch Arbeitslosenquote). Aus diesem Grund wird das regierungseigene Statistische Bundesamt nicht müde, jedes Jahr aufs Neue zu belegen, dass dank dem Euro alles billiger und nicht etwa teurer geworden sei, wie es irrtümlich von 80 Millionen ungebildeter Menschen angenommen wird.

  29. fundichrist

    Nach intensiven Recherchen und prüfen, verwerfen etc. von Artikeln über die Wirtschaftskrise bin ich im deutschsprachigen Raum bei spiegel-online.de fündig geworden.

    Die Schweizer Presse verschweigt alles, um die Konsumenten, die wichtigste Konjunkturstütze, nicht in Panik zu versetzen. Es gibt da keine Ausnahme in der Schweizer Medienlandschaft, selbst die NZZ getraut sich nicht, die Wahrheit zu schreiben :-(

    http://www.spiegel.de/wirtscha.....40,00.html

  30. fundichrist

    Wichtiger Nachtrag für die Schweizer auf Winkelried:

    Die Welle “Wut, Angst, Endzeitstimmung” wird wie immer aus Amerika nach Europa überschwappen, meistens mit einer zeitlichen Verzögerung von 6 Monaten bis 2 Jahren.
    Wir leben aber in einer schnellebigen Zeit, es könnte heutzutage auch weniger lang dauern als in der Vergangenheit, wegen der intensiven globalen Vernetzung.

  31. fundichrist

    Diese Verschweigungstaktik der Schweizer Medien muss ich anprangern.
    Was, wenn nicht die Information der Bevölkerung, wäre die ur-eigentliche Aufgabe der Medien gewesen? Stattdessen werden wir tagtäglich konfrontiert mit billigen Kampagnen, um den Volkszorn in eine bestimmte, gewünschte Richtung zu lenken, meist auf unschuldige Einzelpersonen.

    Das Kapital, welches durch diese Nicht- bzw. Falschinformation vernichtet wird, ist enorm. Wie hat nicht schon Gorbatschow gesagt: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben (oder in der Schweiz die Medien, die Banken und die Politik, zuletzt dann der eigene Arbeitgeber). :-(

  32. fundichrist

    Möglicherweise werden jetzt hier gewissen Lesern wie alten Kartoffeln im Keller die Augen geöffnet :-) Ein Phänomen, welches mich immer wieder erstaunt!

  33. fundichrist

    Bevor ich mich jetzt endgültig von Winkelried verabschieden muss, weil es den “Machern” nicht gefällt, hier nochmals als Erinnerung mein letzter, heutiger Kommentar, auf dass es Euch wohl ergehe!


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