29. Juni 2008 von David Frankfurter
Der Nationalrat und der Bundesrat hebeln zunehmen die Demokratie in unserem Land aus. Sie befinden sich dabei in einem Art Guerillakrieg gegen die Demokratie unseres Landes. So wurden die Abschaffung der Grenzen lediglich als Referendum vor das Volk gebracht, um das Ständemehr auszuhebeln. Bei der Ausdehnung der Personenfreizügigkeit wurde die Einheit der Materie grundlos verletzt.
Die Zerstörung unserer Demokratie und damit unseres Wohlstandes sind erklärtes Programm der Internationalisten aller Parteien. Und niemand, auch nicht die SVP, kann zur Zeit ernsthaft dagegen antreten. Man muss sich also die Frage stellen, wie man dennoch diesen Prozess zumindest so lange verzögern kann, bis der Entsatz eintrifft, d.h. bis die Rahmenbedingungen sich so ändern, dass der Internationalismus keine Option mehr darstellt.
Lernen kann man da von den Linken. In den 70iger Jahren waren sie ebenfalls in der Minderheit und hatte die Medien gegen sich. Insofern ist die Situation vergleichbar. In Deutschland und Italien gab es zwei Phänome: der Terrorismus und die gewaltfreien Aktionen. Übertragen wir diese Überlegungen auf die Schweiz von heute …
Die Schweiz gewaltsam lahmlegen ist ein Kinderspiel
Die Schweiz lebt von ihrem Image als “save haven” für Kapital und deren Besitzer. Wir haben eine blühende Tourismusindustrie und wickeln zudem einen bedeutenden Teil des Alpentransit ab, der durch wenige Nadelöhre geschleust werden muss.
Entsprechend einfach wäre es, diesen Transitverkehr lahmzulegen. Die Sprengung eines Lastwagens in Gotthardtunnel im Winter oder die Zerstörung der Gleise würden den Nord-Süd-Verkehr schnell zum Erliegen bringen. Zumindest müsste man die Schweiz umfahren, was in ganz Europa zur Verteuerung der Waren führen würde.
Würden dann noch ein paar deutsche oder amerikanische Touristen werbewirksam entführt, wäre der Schaden für die Tourismusindustrie und damit vor allem für die Bergregionen schlichtweg katastrophal. Wenn dann noch der eine oder andere Steuerflüchtling mit einem Schild um den Hals seiner Lösegeldforderung Nachdruck verleiht, wird sich kein Deutscher mehr mit seinem Schwarzgeld in die Schweiz verrirren.
Der Staat müsste sämtliche Ressourcen darauf konzentrieren, sich selbst zu schützen. Das Schienennetz und sämtliche Touristen kann er aber unmöglich überwachen. Bald schon würde das Geld statt in Migrationsämter in den Aufbau neuer sicherer Polizeistationen fliessen müssen. Der abnehmende Wohlstand hätte zudem Steuererhöhungen zur Folge, was die Unzufriedenheit der Bevölkerung noch weiter erhöht.
Etwa 30, zu allem entschlossenen Personen, würden ausreichen, um den schweizerischen Staat vollkommen zu destabilisieren. Uns überrascht, dass die Politik ein solche Szenario nie in Betracht gezogen hat. Kann man sich den nicht erinnern, was die RAF damals in Deutschland angerichtet hat?
Gewalt ist nie eine Option
Doch es stellt sich die Frage, ob Gewalt eine Option ist? Wenn man den Umgang der Institutionen mit den linken Gewalttätern und Migranten betrachtet, scheint es für einen Terroristen schlimmstenfalls ein Weg in eine bessere Welt zu sein. Doch andererseits sind die Institutionen der Schweiz demokratisch legitimiert, so dass diese Gewaltoption nicht gerechtfertigt ist. Doch welche Mittel gibt es, mit gewaltfreien Aktionen (nonviolent actions) für die politischen Ziele zu kämpfen?
Aus der Erfahrung der UNIA wissen wir, dass die stundenlange Sperrung einer Autobahn lediglich ein paar Bussen zur Folge hat. Farbbeutel gegen Häuser von prominenten Steuerflüchtlingen werfen, hätte kaum ernsthafte Konsequenzen. Die Untersuchungsrichter würden die Verfahren möglichst schnell einstellen – stellt man einmal auf die Erfahrungen ab, die die Autonomen mit ihren Attacken gemacht haben. Regelmässige Sit-ins in Innenstädten würden besonders die Händler nicht sehr freuen und Störungen der Ski-Abfahrten während der Live-Übertragungen wären auch nicht nach dem Geschmack der Organisatoren.
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Das kann doch auch nicht sein, dass ein so guter Beitrag innert neun Tagen keinen einzigen Kommentar erhält. Hier scheinen neben mir noch einige andere ausgesperrt zu sein. Ich komme immer mehr zur Befürchtung, dieses Board sei krank.