26. Juni 2008 von Gastbeitrag - 2 Kommentare
Eben ist ein neues, höchst sensationelles Buch erschienen, welches aufzeigt, daß sämtliche ausländischen Arbeiter, die zwischen 1953 und 1973 nach Deutschland kamen, also die sogenannten ‘Gastarbeiter’, nicht etwa vom Bonner Arbeitsministerium eingeladen wurden, sondern uns von den jeweiligen Herkunftsländern aufgedrängt wurden; die Türken sowieso, aber auch alle anderen. In keinem Fall ging die Initiative von Deutschland aus. Und - zweite Sensation - unsere eigenen Motive lagen in der deutschen Außen- und Außenhandelspolitik und nicht in der Beschaffung von Arbeitskräften. Die Autorin behauptet sogar, die Wirtschaft hätte durch die Beschäftigung billiger Arbeitskräfte technikinduzierte Innovationskraft (Rationalisierung, Automatisierung) eingebüßt, was letztendlich zu einer Wachstumsschwäche geführt habe. Das Buch:
Heike Knortz: Diplomatische Tauschgeschäfte. “Gastarbeiter” in der westdeutschen Diplomatie und Beschäftigungspolitik 1953-1973. Böhlau Verlag, Köln 2008. 248 S., 32,90 Euro.
Dieses Buch wird natürlich türkische Funktionäre und deutsche Multikultis keineswegs davon abhalten, uns weiter die alten Märchen zu erzählen, wie verzweifelt Bonn nach Gastarbeitern gerufen habe und wie eigentlich nur die unser Land vor dem Untergang retteten. Aber immerhin - endlich untersuchte einmal jemand die Akten aus jener Zeit! Verdienstvoll! Folgend der komplette Artikel aus der heutigen FAZ:
Initiative der Entsendeländer
Auswärtiges Amt und Ausländerbeschäftigung 1953-1973Deutschland ist kein Einwanderungsland, die Gastarbeiter fahren wieder nach Hause - das waren einmal Glaubenssätze. Aus den Arbeitern wurden Rentner und aus den Gästen “Migranten”, Einwanderer eben. Ein anderer Glaubenssatz ist, dass die Anwerbung ausländischer Arbeitskräfte ein Instrument der Arbeitsmarktpolitik gewesen sei, weil die westdeutsche Industrie diese benötigt habe. Die Karlsruher Wirtschafts- und Sozialhistorikerin Heike Knortz behauptet nun etwas ganz anderes. Sie sieht den Ursprung der wesentlichen migrationspolitischen Entscheidungen in Motiven der deutschen Außen- und Außenhandelspolitik. Für ihre Analyse hat sie die Akten des Bundesarbeits- und des Bundeswirtschaftsministeriums sowie erstmals einschlägige Akten des Auswärtigen Amts ausgewertet. Sie verschiebt damit den Akzent vom Arbeitsministerium hin zu dem seinerzeit federführenden Ressort. Es zeigt sich, dass die Initiative, ausländische Arbeitskräfte anzuwerben, in keinem der untersuchten Fälle von der Bundesrepublik Deutschland ausging und zudem keinerlei arbeitsmarktpolitischen Überlegungen folgte. Es waren die Regierungen der Entsendeländer, die ihre Bitten an die Bonner Ministerien herantrugen. Ihre Beweggründe konnten dabei ganz unterschiedlicher Natur sein.
Italien, das seine Wirtschaft schon früh völlig auf eine europäische Zusammenarbeit ausgerichtet hatte, litt unter einem erdrückenden Handelsbilanzdefizit. Die 1953 laufenden Handelsgespräche wurden auf italienischen Wunsch erweitert. Es sollten Italiener in Deutschland arbeiten dürfen, mit deren DM-Transfers das Bilanzdefizit in der Heimat ausgeglichen und die hohe Arbeitslosigkeit gesenkt würde. Auf dem Weg zum ersten Anwerbeabkommen 1955 gelang es dem Auswärtigen Amt, seinen Vorrang bei den Verhandlungen zusätzlich zum Außenhandel auch auf die Ausländerbeschäftigung auszudehnen und diesen Primat gegenüber dem Bundesarbeitsministerium zu behaupten. Ein von Konrad Adenauer ursprünglich geforderter arbeitsmarktpolitischer Gesamtplan scheiterte am Konflikt der beteiligten Ministerien untereinander. Ohne ein derartiges Konzept machten die Diplomaten fortan die Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte an allgemein außenpolitischen oder außenwirtschaftlichen Bedürfnissen fest.
Die Anwerbevereinbarungen mit Spanien, Griechenland, Türkei, Portugal, Marokko und Tunesien standen alle unter ähnlichen Vorzeichen. Jeweils ging der Anstoß von diesen Ländern selbst aus, die mit der Entsendung ihrer Arbeitskräfte eigene Probleme zu bewältigen suchten. Sie wollten ihre aus der westdeutschen Exportstärke erwachsenen Devisenschwierigkeiten lösen, die heimische Arbeitslosigkeit reduzieren oder die ohnedies im Gang befindliche Emigration im Bereich der qualifizierteren Arbeiter kanalisieren und wenigstens deren Abwanderung verhindern. Die Bundesrepublik hatte wiederum ein Interesse daran, dass Handelspartner als solche erhalten blieben und nicht durch ihre Bilanzdefizite am Handel mit Deutschland gehindert waren. Andere Gründe konnten das Bemühen um die Stabilität eines Nato-Partners sein, der Wille, einen EWG-Mitgliedstaat zu integrieren oder - wie im Falle Jugoslawiens - die Absicht, den Ost-West-Konflikt zu entspannen.
Dass sich solche außenpolitischen Motive durchaus mit den Anliegen der deutschen Wirtschaft decken konnten, liegt auf der Hand. Schließlich herrschte spätestens seit 1960 Vollbeschäftigung, und die Arbeitskraft der angeworbenen ausländischen Arbeiter wurde benötigt. Tatsächlich erwiesen sich die Ergebnisse der Außenpolitik als kompatibel mit den Erfordernissen des Arbeitsmarkts. Frau Knortz legt jedoch großen Nachdruck auf die richtige Verknüpfung. Bei den Anwerbevereinbarungen handelte es sich ihrer Meinung nach ausschließlich um eine der Industrie aus außenpolitischen Gründen ermöglichte vereinfachte Rekrutierung von Arbeitskräften im Ausland und nicht umgekehrt um eine an den Bedürfnissen des Arbeitsmarkts ausgerichtete Außenpolitik. Das ist keineswegs nebensächlich, denn aus Sicht der Verfasserin hatte diese Politik in einem bedeutsamen Punkt nachteilige Konsequenzen. Bis zum Anwerbestopp von 1973 soll die Arbeitermigration nämlich ein stärker technikinduziertes Wachstum verhindert haben. Die zumeist un- oder angelernten ausländischen Arbeitskräfte verrichteten vielfach gerade jene Tätigkeiten, deren Potential zur mechanischen oder organisatorischen Rationalisierung besonders groß war. Die Hypothese einer durch die Migration ausgelösten mittelfristigen Wachstumsschwäche erscheint durchaus plausibel. Martin Kröger
06:45 “Kulturbereicherer”
13:17 Brüssel wird islamisch
13:10 800′000 Türken wurden EU-Bürger
08:42 Beispiel IV
04:43 Der Schwindel der Klimaforschung
- Bürgermeister Hans Waldmann : Die Zeugen-Jehovas-(Staats)Garantie
- Myrtol : Werde Kosovo-Albaner
- mauluege : Werde Kosovo-Albaner
- Fuchs : Werde Kosovo-Albaner
- Die Realität : Kriegsszenarien
- Echnaton : Kriegsszenarien
- Master Of : Brüssel wird islamisch
- Dr.Liffsey : Bedienungsanleitung zum Bodigen eines Referendums
- Oeko-Clown : Brüssel wird islamisch
- Bürgermeister Hans Waldmann : Die Zeugen-Jehovas-(Staats)Garantie
- Oeko-Clown : Brüssel wird islamisch
- schlechtmensch : Brüssel wird islamisch
- Annubis : ihr habt ja sicher alle von den ausschreitungen gehört im kino in deutschland war glaub hamburg wo die linken bei jedem toten gejubelt haben... primitv
- Annubis : ist schon lustig zu sehen wie die durchdrehen wegen einem film
- Echnaton : der letztes Jahr musste den Notter das Wägele abfackeln
- Echnaton : Winkelriedpreis: hab dem Heini gesagt, er kriege den Preis wenn er diesen Job erledige: «link»
- Echnaton : übrigens, haben den Zähler oben wieder drin, können doch nicht sein ohne
- Annubis : grlmz oki schlechtmensch. wenn es winkelried unterlässt mich so zu schocken ;p
- schlechtmensch : @Annubis, bitte unterlasse es in zukunft zu ein solches Arschgesicht zu verlinken, thx :-9
- Annubis : soso was les ich da, winkelried verleiht den jusos einen preis ! PFUI *ggg* «link»
- Echnaton : Werft mal einen Blick auf den Börsenticker unten ... taucht die UBS unter 10 Dollar, haben wir hier ein ordentliches Fest
- Echnaton : Referendum zustandegekommen ... mal schauen
- schlechtmensch : er meint bloggen in der schweiz sein anonym, doch ihr habt behauptet , dass .ch domains sowieso in griffweite der schweizer behörden sind, er schrieb also unwahres.
- Echnaton : ja, hab mit kurt darüber schon früher geredet
- schlechtmensch : @Echnaton, hast den Artikel übers Bloggen in der Lezte weltwoche gelesen?
- schlechtmensch : nein, mittlerweilen im Altpapier.
- Echnaton : punkt.ch ... gibt es die noch? wo ist das interview, unter Livestyle?
- Echnaton : hamros wird am Mittwoch noch ein thema sein
- Echnaton : super, schalten den morgen mittag auf!
- Oxyartes : Habe einen Artikel geuppt, wenn ihr ihn vielleicht mal ansehen könntet, danke
- schlechtmensch : Hat jemand die Ausführungen über st. Blocher vonm Politologe Michael Hermann auf den Blättchen .ch gelesen? Diese Linken haben schon Fantasien...
- schlechtmensch : Schön das harmos im Schatten des Pilatus im See geworfen wurde. Ein wenig erfrischung schadet den mottenden kommunisten nicht...
- schlechtmensch : Zottel wurde ausgeschafft weil er ein Nazi ist
- Echnaton : weiss einer, wo das zottelgame geblieben ist?
- Echnaton : Schwarzes Wochenende für die Rote ...
- Echnaton : Wiederstand gegen Blocher in der SVP: die ewig gleichen Lügengeschichten der Presse, doch diesmal wieder Teil der SP Kampagne: sie Rüstungsprogramm
- Echnaton : Kosovo hat es schwer: die müssen einen Botschafter stellen, der nicht kriminell ist und nicht von unserer IV lebt ... unlösbar
- Echnaton : Wir haben ihn bis heute Mittag zurückgestellt, kommt noch
- schlechtmensch : Der Artikel "Kasperlitheate r für die Öffentlichkeit" kann nicht aufgerufen werden, ist das normal?
- schlechtmensch : Wieso? Ist Thomas widmer wieder dabei?
- Echnaton : Die Weltwoche ist wieder ein paar Franken wert
- Echnaton : Schmid denkt über rücktritt nach ... als berner wird das noch ein paar jahre dauern
- schlechtmensch : Schmids Vergesslichkeit grenzt an Demenz.. cool!
- schlechtmensch : Grunder oder Haller?
- Echnaton : Cool ... BDP hat jetzt drei Bundesratssitze
- Echnaton : Sami wird Bundespräsident ... juhu!
- Annubis : nen bypass is kein weltuntergang
IRadio
Ein echt tolles Gadget ist das IRadio. Die Qualität ist besser als beim normalen Radio und die Senderauswahl ist überwältigend. Der Markenleader ist NOXON. Allerdings sind die Geräte nicht gerade billig. Wenn man noch was drauflegt, kann man auch einen EeePC kaufen und den an die Stereoanlage anschliessen. Read More →
Gehören Sie auch zu denen, die die 6,5x% AHV-Beiträge zahlen?*) Der Arbeitgeber seinerseits zahlt ihnen dann ebenfalls 6.5x% dazu. Sie tragen die Kosten für die Altersvorsorge als paritätisch - so nennt man das. Chabis! Das ist alles reine Augenwischerei. Für ... [Link]
Ein Internettagebuch, ein Weblog, ist etwas spassiges. Und noch lustiger ist es, wenn alle darunter noch kommentieren können. Doch diese Kommentarfunktion ist nur dann sinnvoll, wenn dort auch eine rege Diskussion stattfindet. Betreibt man ein Blöggle irgendwo in der Tiefe ... [Link]
Der kleine Blogbetreiber fragt sich immer wieder, welcher Unterschied zwischen seinem kleinen Wordpress-Blog und einem Newsportal einer Zeitung besteht. Die Antwort ist technisch gesehen folgende: grundsätzlich gesehen keiner! Die Newsportale der Zeitungen sind lediglich sogenannte Multiblogs, d.h. es werden mehrere ... [Link]
In den nächsten Wochen wird in der Stadt Zürich über einen relativ geringen Beitrag an das Cabaret Voltaire abgestimmt. Die SVP hat dagegen das Referendum ergriffen. Wir finden das grundlegend falsch. Das Cabaret Voltaire ist auch die Wiege... [Mehr ...]
Die Ablehnung des Finanzpaketes in den USA kann als ein riesiges Glück bezeichnet werden. Nun ist endlich der Weg frei für die Sanierung der Märkte. Tönt brutal? Ist es aber nicht! Auch die 700 Mrd. Dollar (insgesamt 1000 Mrd.) hätte... [Mehr ...]




OT: “Switzerland: Qataris want to follow Sharia in new hotel” hier, Hotel ist erst in Planung, Gewinne vom Alkoholverkauf sollen an AA-Vereine gespendet werden
Gutes Bild übrigens.
In 20-30 Jahren wird jede Warteschlange am Supermarkt so aussehen, Kuffars müssen separat bezahlen an einer Kasse beim Hinterausgang, natürlich mit Dhimmizuschlag für ungläubige Hunde-Schweine.
Heil Erdogan!