Winkelried

17. Juni 2008 von Gastbeitrag - 10 Kommentare

Nichts begeistert die Linksgrünen mehr als Windkraft-Anlagen. Sie sehen darin den Schlüssel zu einer “nachhaltigen” Energiepolitik. Genau das Gegenteil ist wahr. Windkraftanlagen sind die grössten Dreckschleudern, die es gibt. Folgendes Zitat stammt aus der FAZ:

„Eine einzelne Windkraftanlage kostet die Volkswirtschaft bei gutem Wind 500 Euro pro Tag, bei Flaute deutlich weniger, weil die Energieversorger und die Verbraucher weniger belastet werden. Das führt zu der eigenartigen Erkenntnis, dass der volkswirtschaftlich wirtschaftlichste Betriebszustand von Windkraftanlagen der Stillstand ist.“
(Dr. Runge, Leserbrief in der FAZ)

Hier die Details …

  • 1. Lüge: Windkraft ist ökologisch

      - Verfügbarkeit nur 3 Monate im Jahr
      - Nur wenn der Wind weht
      - Windprognosen so viel Wert wie die Wettervorhersage
      - „Schattenkraftwerke“ (Kohle + Gas) müssen in Reserve stehen
      - diese produzieren mehr CO2, weil pro kWh mehr Kohle verbraucht wird (schlechterer Wirkungsgrad)
      - das ist wie beim PKW im Stadtverkehr, wo durch ständiges Bremsen und Beschleunigen mehr Benzin verbraucht wird. Damit nimmt die Luftverschmutzung mit jedem Windrad zu

  • 2. Lüge: Windkraft ist billig

      - In Deutschland werden jeden Tag 3 Windräder neu aufgestellt für 1,5 Mill. € pro Stück pro Jahr 1,6 Mrd. €
      - Energiebilanz: wie lange muß ein Windrad laufen um den Strom zu erzeugen, der zur Herstellung des Windrades erforderlich war:
      - Stahl für Mast und Armierung im Fundament: 2-3 Jahre
      - Betonfundament: 2-3 Jahre
      - Kunststoffflügel 7 t pro Flügel/insges. 21 t :
      - Windräder an der Küste, Verbraucher im Binnenland
      - Dazu 1000 km neue Hochspannungsleitungen erforderlich, Kosten 500 Mio. € über 10 –15 Jahre

  • 3. Lüge: Windkraft wird nicht subventioniert

      - gesetzliche Sonderregelung, dazu z.T. Verstoß gegen den Landschaftsschutz
      - Subventionierung wie früher beim Butterberg
      - Garantierte Pacht für das Grundstück 7 000 bis 10 000 € pro Jahr
      - Abnahme und Preis des Windstroms unterliegen nicht der Marktwirtschaft
      - Die Kraftwerksbetreiber müssen den Strom abnehmen
      - Konventioneller Strom kostet 2-3 cts./kWh, für Windstrom müssen insges. 9-10 cts./kWh von den Kraftwerksbetreibern bezahlt werden. Die Differenz von ca. 7,5 cts./kWh bezahlen die Verbraucher mit dem Strompreis
      - Die Verbraucher zahlen heute 2 Mrd. € für den unsteten Wind (umgerechnet sind das jede Stunde 230.000 € = 10 Mittelklasse PKW’s)
      - 50 % der Windräder werden über Fonds errichtet. Es wird über 20 Jahre Einnahmesicherheit garantiert. Die Fons locken mit 250 % Verzinsung des eingesetzten Kapitals.
      - Das Umverteilung von unten nach oben

  • 4. Lüge: Windkraft sichert Arbeitsplätze

      - Es werden Arbeitsplätze gefährdet und vernichtet bei energieintensiven Industrien: Chemie, Aluminium, Stahl, Metalle
      - Beispiel Norddt. Affinerie in Hamburg, Deutschlands größte Kupferhütte: Kostenbelastung durch Ökostrom: 4-5 Mill. €/Jahr. Das geht an die Ertragslage des Unternehmens und ist nicht verkraftbar. Es ist eine Ermäßigung der Ökostrombelastung erforderlich.

  • 5. Lüge: Windkraft ist eine Investition in die Zukunft

      - Die Windanlagen im Binnenland sind begrenzt
      - Die Zukunft im Meer liegen: „Offshore-Anlagen“ , aber: Es treten besondere Probleme auf: längere Leitungen, technische Probleme im Meer, schwierige Instandhaltung und teuer
      - Die Windkraft-Zukunft ist ein Luftschloß

Die Monumente der Öko-Ideologen werden uns noch lange erhalten bleiben !

Autor: Dr. Ludwig Lindner

PDF Präsentation zum Thema

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  1. Anno_Domini
  2. Beinahe hätte mich die euphorische Stimmung um die Windkraft auch kritiklos gemacht, nun aber muss der Fall (bei mir jedenfalls) noch einmal neu aufgerollt werden. Hurry up, es geht los.

    mit der Windkraft lässt sich nicht mal der alljährliche Mehrverbrauch an Energie decken. Dieser Nimbus ist an eine einzige kleine Partei geknüpft und verschwindet gleichzeitig mit ihr wieder.

    freude herrscht. windräder auf dem mattehorn, piz buin, rütliwiese, platzspitz und natürlich auf dem züritümpel


  3. und_so
  4. wenn der Verstand aussetzt sind die Grünen meist unweit. Obschon belegbar, dass die Nachteile bei weitem überwiegen und der Verschandelungsfaktor ein unerträgliches Mass annimmt, folgen noch immer Bürger diesen Scharlatanen. Daran kann man auch schön ableiten, welchen Schaden falsch informierende Medien anrichten.


  5. Oggo
  6. Dänemark produziert 15 % seines Energiebedarfs mit Windkraft. Diese Zahlen werden in der Schweiz sicher nie erreicht werden, dafür bläst es hier zu wenig. Aber ganz so doof wie hier dargestellt, kann die Windkraft nicht sein. SOnst wäre Dänemark schon lange pleite.


  7. schweizer
  8. klar kommt es eine vwl billiger zu stehen, ein windrad nicht laufen zu lassen. das ist bei einem atomkraftwerk nicht anders. wenns läuft gibts halt abnutzung und es erfordert wartung, aber es gibt STROM.
    durch ständiges beschleunigen und bremsen des windrades nimmt die luftverschmutzung zu? an was? wie beim auto? ah, halt, das ist CO2, aber beim windrad? tote fliegen? wieso denn muss ein schattenkraftwerk ein kohlekraftwerk sein? wie wärs mit wasser?
    das einzige, was gegen windkraft spricht, ist der unstete wind, der rest ist angstmacherei von den grossen lobbys.


  9. tobias hoeffer
  10. Meine Güte, wer hätte gedacht, dass die Schweizer so weit hinterm Berg leben!
    In Deutschland hat sich die Nutzung der Windenergie bestens bewährt. Alle großen Hersteller sind auf Jahre ausgebucht, nicht zuletzt durch die enorme Nachfrage aus dem Ausland.
    Wenn der Wind nicht weht, produziert ein Winddrad keine Energie! Juchuu - herzlichen Glückwunsch zu dieser weisen Einsicht. Ist aber leider kein Problem, denn was passiert wohl, wenn ein Atomkraftwerk ausfällt? Dann wird die fehlende Energie durch Regelenergie ersetzt. Braucht man schon seit ca. 100 Jahren, weil die Nachfrage immer schwankt! Und wer jetzt meint, der Regelenergiebedarf steigt mit der Anzahl der Windräder, dem sei die Internetseite des VDEW empfohlen. Seit 2001 sind in Deutschland ca. 16.000 WEA ans Netz gegangen - und der Regelenergiebedarf ist seitdem ständig gesunken. Schleswig-Holstein wird bis zum Jahre 2020 mehr als 100% des Strombedarfs aus Windenergie herstellen. Und das Schöne daran: Wenn unseren Kindern die Anlagen als nicht sinnvoll erscheinen, werden diese einfach wieder abmontiert und die Landschaft sieht aus wie vorher! Dann strahlt euer Atommüll noch mindestens 50.000 Jahre weiter. Deshalb heißt es bei uns: Energie aus Wind, erfreut das Enkelkind.
    Ob Windkraftanlagen in der Schweiz akzeptiert werden, müssen die Bürger dort selbst entscheiden, aber bitte nicht die alten, längst widerlegten Argumente deutscher Windkraftgegner aufwärmen. Die Argumente werden nicht im Geringsten besser, wenn Sie mehrfach dargestellt werden. Die Autoren machen sich nur lächerlich.

    Gruß

    Tobias

    Ja ja, Deutschland, Friede Freude Eierkuchen….
    Träum weiter.


  11. Oxyartes
  12. Was für ein Depp, der Tobias.

    “In Deutschland hat sich die Nutzung der Windenergie bestens bewährt”

    Siehe: http://www.sturmlauf.de/

    Bestens bewährt als Milliardengrab für Steuergelder!

    der tobias hoeffer ist sicher ein subventionierter Jungbauer der nicht arbeiten will und dafür den Wind einsetzt, auf Kosten aller Anwohner. Er spricht von Regelenergiebedarf und von übervollen Büchern bei den Produzenten. Die grüne Schmierentour eben. Ich dachte nur die Sozis könnten nicht rechnen, dem ist nicht so. Die Grünen verteidigen stur ihre Fehlentwicklung und lügen auch weiterhin das Volk an, man höre nur mal dem pornierten Trittin zu.


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