9. Juni 2008 von Herakleitos - 15 Kommentare
“Das letzte eidgenössische Schützenfest soll hundertfünfzigtausend Festteilnehmer angelockt haben. Polizei musste dafür- abgesehen von der Verkehrsregelung- keine aufgeboten werden. Obwohl die Schützen Waffen trugen.
Kommen aber die Fussballer ganz Europas samt Anhang in die Schweiz, müssen sämtliche Polizisten des Landes, serienweise ausländischer Polizeieinheiten, zusätzlich fünfzehntausend Mann der Armee sowie deren Luftwaffe und weiss ich noch was alles zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit aufgeboten werden. Dabei tragen Fussballer- im Gegensatz zu den Schützen- ja keine Waffen.
Politisch offenbar folgerichtig, dass in der Schweiz zwecks angeblichem Schutz der Oeffentlichkeit vor allem die Schützen ins Visier genommen werden. Ihnen, von denen nicht die geringste Bedrohung ausgeht, wenn sie zu hundertfünfzigtausend an der Zahl auftreten, ist die Waffe abzunehmen. Von Fussballfans, zu deren Beherrschung Zehntausende von Polizisten nötig sind, spricht derweil niemand”. (us)
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Die Probleme - bzw. deren Folgekosten - mit gewalttätigen Ausschreitungen bei Sportanlässen (gilt auch für politische Demonstrationen) sehe ich vor allem als Folge der von den volksverblödenden Medien zunehmend geschürten Emotionalisierung der Massen. Während ein Schütze Konzentration, Besonnenheit und Ruhe braucht, um ein gutes Resultat zu erzielen, geht es im Gegensatz dazu bei vielen Massenanlässen in Sport und Politik nur noch darum, die Sau raus zu lassen.
Es wurde schon oft argumentiert, dass der Schweizer (gilt auch für andere Europäer) in der Vergangenheit ein wenig zu vergeistigt gewesen sei, dass der verknorzt-verklemmte Schweizer generell Mühe habe, Emotionen zu zeigen etc. – was meinetwegen eine gewisse Richtigkeit haben mag. Das heraufbeschworene 68-Gegenmittel, sich einfach völlig enthemmt allen Leidenschaften hinzugeben, brachte aber keine Verbesserung, sondern nur ein neues Extrem. Die Verbindung aus einer exzessiv hedonistischen Jugend und der Massenimmigration von hitzköpfigen „Heissblütlern“ aus südlichen Gefilden ergibt in unserer emotionalisierten Gesellschaft jene explosive Mischung, die noch zu vielen blutigen Nasen (und deren Folgekosten) führen wird.
@Herakleitos
Hat funktioniert Bravo
@Echnaton
Endlich. HEUREKA!! Danke für den Tip!!
Herzlichen Dank für diesen treffenden Beitrag. – Auch am diesjährigen Eidgenössischen Feldschiessen am 23./ 24. /25. Mai haben auf mehr als 100 Plätzen über
140 000 aktive Schützinnen und Schützen sportlich diszipliniert und konzentriert das Wettkampf-Programm absolviert. – Unfallfrei und ohne Störung der öffentlichen Ordnung. - In den «Mainstream-Medien» war darüber kaum eine Randnotiz zu lesen oder zu sehen.
Wenn hingegen ein paar höchstbezahlte «Fussballprofis» einer Lederkugel nachrennen, und abertausende enthemmter Fans und Hooligans die Städte verstopfen und den Verkehr behindern, berichten seit Wochen alle Medien nur noch über dieses sogenannten «Sportereignis».
Die Sicherheitsaufwendungen, die Verkehrsmassnahmen und das «Engagement» der sogenannten «Prominenz» aus Medien, Politik, und Wirtschaft sind hier im Gegensatz zu andern Sportarten wirklich beispiellos – warum eigentlich??
Rindlisbacher
Ein Schützenfest hat in der Welt nunmal ein Stiefmütterchendasein zu fristen so wie der Walliser Kuhkampf oder das Schwingerfest.
Medien stürzen sich nur auf Dinge die Leser bringen. Je mehr Skandälchen umso mehr Leser.
Und nicht zu vergessen. in der heutigen Waffendiskussionszeit darf man eh nicht über ein schützenfest berichten.
solange es keine wirklich lobby gibt wird sich daran auch nichts ändern.
ehrlich gesagt bin ich auch froh, dass es nicht wirklich ein mediales echo gibt. so kann man in ruhe ans schützenfest gehen, meine bratwurst /Stumpen essen und in ruhe den tag geniesen. kaum vorzustellen was passiert wenn chaoten antanzen und hooligens…
Läuse vermehren sich auch, wenn man den Kopf nie shampooniert. Die 68-er Chaoten waren die Nissen der heutigen Linken Gesellschaft. Wir waren und sind die Wirtshaare. Dieses Ungeziefer zu entfernen ist nicht ganz einfach. Da nützt Haareschütteln nichts, das Shamoo ist auch weitgehend wirkungslos, die Bewohner hingegen bereits resistent (Polizei, Rechtsstaat, Gerichte). Steckt man aber in der Haut einer Laus, gefällt einem das System offenbar ungemein.
Es macht mich stolz, dass ich einer der von Rindlisbacher erwähnten140′000 bin. Der einzige Polizist, den ich am Feldschiessen sah, ist auch Sportschütze.
hallo Drahtzieher, das ist aber ein passendes Gravatar zum Schützenfest
Offenbar sind beide Versionen gültig, der oder das Gravatar. Gib einfach bei Google ein “der Gravatar” und beachte die Anzahl Treffer und dann gibst Du “das Gravatar” ein. Es gibt also ungefähr gleich viele Seiten im Netz. Die “….” Anführungszeichen gehören bei der Suche dazu! dann sucht Freund Google nach der Phrase und nicht nach zwei Wörtern.
Für einen, der viermal pro Woche mit der Pistole trainiert, passt dieses Gravatar. Nach der fundierten Erklärung habe ich mit mir auf DAS Gravatar geeinigt.
Sei willkomm Drahtzieher!
Bestimmt zählst du zu denen die sich enorm freuen über die geplante Entwaffnung des Schweizer Volkes seitens der Bolschewisten.
Bei evtl. Abstimmung könnt ihr auf mich zählen!
Gruss Schlechty
Danke, Schlechty! Für mich bist Du ein Guter.
Jeder Vagant im Land hat eine Waffe, die er einfach so irgendwo kaufen konnte. Der rechtschaffene Bürger braucht einen Erwerbsschein in dreifacher Ausführung!
Eines kann ich sicher sagen: wenn einer mich zu entwaffnen versucht, wird er in die Schlagzeilen kommen.
Tja die EU wird euch genauso fressen wie uns Österreicher und die Entwaffnung in jeder Hinsicht kommt dann von ganz allein.
Wachsam sein, Eidgenossen!
@Rhodium
Haben euch die Russen nach 45`Waffen gelassen?
Auch 100 Volltreffer an einem gemütlichen Schützenfest treffen nicht den Kern der Gefahr:
Die EU ist die Gefahr, welche uns entwaffnen will und dank dem “Vertrag von Lissabon” dann ungehemmt versklaven kann, nach Lust und Laune, mit der Kompetenz, die Gesetze zu ändern, aufzulösen oder einfach neue Waffengesetze und Steuergesetze einzuführen.
Vielleicht sollte man das nächste Schützentreffen in Bern und in Brüssel abhalten (das ist ein Scherz, kein Aufruf zu Gewalt, wovor ich mich entschieden distanziere).
hier wird sicher nix entwaffnet.