6. Juni 2008 von Echnaton - 19 Kommentare
Der Nachfolger der Abendzeitung Heute Blick am Abend scheint ebenso wenig erfolgreich zu sein, wie sein Vorgänger (Winkelried berichtete). Der Inhalt ist schlecht recherchiert bis frei erfunden. Auch die Webseiten von Ringier scheinen immer schlechter anzukommen. War früher noch Blick der absolute Renner, ist es zunehmend die Webseite von 20min.ch. Sie ist aktueller und vielseitiger.
Nun versucht die Blick-am-Abend-Redaktion verzweifelt, die Frequenz auf ihrer Webseite zu erhöhen, in dem Sie hochfrequentige Webseiten wie etwa winkelried.info angreift, in der Hoffnung so mehr Besucherzahlen zu generieren.
Wir sprachen mit unseren Grafiker über diesen Versuch und über das Bloggen im allgemeinen:
Richard Fluehmann, warum greift man immer Sie an, wenn es um Winkelried geht?
Für die linke Szene bin ich halt eine Hassfigur. Für einige Linke ist Diffamieren eine genetische Veranlagung.
Aber sie sind doch der Eigentümer vom Winkeried?
Lach, nein, ich habe sie vor einem Jahr verkauft.
Warum?
Erstens habe ich seit 14 Jahren nie Ferien gemacht, zweitens habe ich meine Tätigkeit verändert, drittens bin ich seither nur noch selten in der Schweiz und viertens kostet der Aufbau eines Nachrichtenblogs etwa 1,5 Mio. Fr.
Aber mit Blogs lässt sich doch Geld verdienen?
Das müsst ihr besser wissen … nein, im Ernst, diese Vision überlassen wir getrost dem Hogenkamp.
Aber es gibt Blogs, die Geld verdienen?
In den USA vielleicht. Sie haben aber auch einen Heimmarkt von 300 Mio., weltweit vielleicht sogar 500 Mio. potentiellen Lesern. Zudem ist die Mediendichte in den USA viel niedriger. In der Schweiz können sie an jeder Bushaltestelle zwischen 6 verschiedenen Gratiszeitungen auswählen.
Und warum verdient der Hogenkamp dann Geld?
Der verdient kein Geld. Blogwerk ist die klassische New Economy Nummer. Er baut was auf, dichtet ein paar Zahlen hinzu, lässt sie vom Spezie next door bestätigen und organisiert so Werbeaufträge. Doch er kommt wohl kaum raus.
Aber das ist doch Betrug ..
Nee, jeder Inserateverkäufer macht das gleiche. Die beste Nummer war der Börsengang 1999 von zwei Zürcher Freaks, deren 12 Mann Unternehmen (inkl. Tippse) mit 1,7 Mrd. an die Börse gebracht wurde. Kaum waren die Aktien emittiert, verkauften die beiden Eigentümer für je 300 Mio. ihre Aktienpakete und gönnten sich eine Auszeit. Kurz darauf war das Büdeli wieder zur Bedeutungslosigkeit verkommen. Diese Nummer war kein Einzelfall.
Und die restlichen 1,1 Mrd?
Wie in diesen Fällen üblich, bekamen die Journalisten ein paar Aktien für das hypen und der Rest ist wohl überwiegend bei der Bank und seinen Mitarbeitern gelandet. Auf jeden Fall ist das Geld nicht mehr bei den Kleinsparern, die die Aktien kauften, weil sie den Fernseh- und Medienberichten glaubten.
Dann ist Blogwerk auch so eine Masche?
Nein, in einem gewissen Mass glaubt der Hogenkamp auch an diese Konstrukt und es ist auch gar nicht so schlecht - egal ob Ihr ihn mögt oder den nicht. Ich persönlich finde Blogwerk ganz interessant, auch wenn er immer wieder mich statt Euch diffamieren lässt.
Was ist dann so besonders gut an Blogwerk?
Besonders gut ist gar nichts. Das Layout ist von vorgestern. Ganz gut finde ich imgriff.com. Medienlese ist die Soft-Linke-Mainstream-Masche, gewürzt mit den üblichen “Achtung Nazi”-Beiträge. Somit unterscheidet es sich nur formell von der Alltagsberichterstattung in jedem anderen Medium auch. Netzwertig und der Photoblog sind eher etwas für Insider und neuerdings ist 50% interessant, 50% neben den Schuhen. Immerhin hebt er sich von einem eeeBlog oder ähnlichem ab.
Sie meinen also, bloggen wird nie ein Geschäft?
Lieber Echnaton, auch dieser Blog hier wird nie rentieren. Bloggen ist für die meisten Spass, für Firmen vielleicht eine Notwendigkeit, weil sie Webseiten aufbauen können, die immer aktuell sind. Für Medien sind Blogs ein absolutes Muss und nicht eine Frage der Rentabilität. Per se werden sie aber nie rentieren.
Dann hat Winkelried also keine Zukunft?
Da müsst Ihr euren Sponsor fragen - aber schlagt Euch aus dem Kopf, Euren Laden mit Werbung zu finanzieren. Wie ich gehört habe, habt ihr noch genug Reserven, Blogwerk werdet ihr auf jeden Fall überleben … Winkelried hat aber sicherlich eine Zukunft, er ist parteiunabhängig und bringt Informationen, die die Systemmedien verschweigen. Deshalb wird er auch so von den Linken bekämpft. Auch ist das politische rechte Spektrum publizistisch das Eldorado. Ausser der Schweizerzeit und der Weltwoche ist nur noch Winkelried hier präsent.
Dann ist Blick am Abend links?
Die ganze Redaktion von Blick am Sonntag sind Linke, das ist bekannt, ja. Das ist auch der Grund, warum man politische Andersdenkende als Realsatire bezeichnet. Die Linken können sich überhaupt nicht vorstellen, dass es jenseits ihrer Welt noch eine andere Realität gibt - ausser natürlich Nazis.
Warum kommen die Angriffe von Winkelried immer von Heute, bzw. von Blick am Abend?
Das liegt an der Zusammenarbeit von Benkö und Hogenkamp. Die haben so eine Art Symbiose. Benkö hypt den Hogenkamp und verdient dafür ein paar Fr. als anonymer Blogger bei Blogwerk dazu.
Darf man das? Er hintergeht doch so seinen Arbeitgeber ..
Grins, nein, er macht auch noch Hauswart. Schade nur, dass er es auf unsere Kosten macht. Das zeichnet nicht gerade einen guten Journalisten aus. Was mich besonders überrascht, ist das er bei Blick am Abend für die News zuständig ist. Wenn Benkö für etwas total ungeeignet ist, dann für die News. Er schrieb zwei Jahre lang immer wieder Berichte über das iPhone, vergass aber, dass man es in der Schweiz fast nicht kaufen konnte. Immerhin sorgte diese neue Stellenbesetzung bei der Konkurrenz für viel Erheiterung, sie machten mit jedenfalls darauf aufmerksam.
Warum greifen die Linken immer Winkelried an?
Es ist auch das typische Schema der Linken. Zuerst greifen sie mit persönlichen Diffamierungen an. Verschwindet man nicht, versuchen sie es mit ignorieren. Geht das auch nicht, machen sie mit Diffamierungen weiter. Winkelried ist nun mal die meistgehasste Webseite der Linken überhaupt. Sie denken, sie hätten den Blocher erledigt, nun kommt Winkelried als nächstes.
Aber die Meinungsfreiheit gilt auch für Winkelried?
Da wäre ich nicht so sicher. Die Meinungsfreiheit in der Schweiz ist links. Das tönt dann jeweils so: “Die Meinungsfreiheit gilt für alle, aber …”. Und dieses aber wird natürlich zugunsten der Linken ausgelegt.
Beispiel?
Kritik an der Einwanderungspolitik der Linken ist immer rassistisch, xenophob, usw.
Als Graphiker geben Sie ja dieser Webseite die Form. Was wird sich in Zukunft daran noch ändern?
Danke für den “Titel” des Graphikers. Ändern wird sich an Winkelried vorläufig nicht viel, mal abgesehen von ein paar graphischen Retuschen. Ich habe noch andere Webseiten und Prospekte, die ich gestalte ..
Für wen den?
Vor allem für karitative Organisationen. Ich mache es kostenlos und bevor ihr mir jetzt die dumme Frage stellt: Ja, ich mache vor allem Webseiten für Linke. Wenn ihr schlau seit, findet ihr es sogar raus.
Aha .. Wir danken für das Gespräch.
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danke fürs Interview. vorallem der Schluss ist ein lachen wert.
Peinlich, diese Selbstbeweihräucherung. Mögen eure “Feinde” selbstgerecht und schlecht sein - ihr seid keinen Deut besser.
Na wer ist den nun der Inhaber von winkelried.info?
Und wer der Sponsor?
Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass man “Heute” noch an Blödheit übertreffen kann…und dann kommt “Blick am Abend”.
Man kann aber beobachten, dass weniger Leute zum Blick am Abend greifen als zum “Heute”. “Heute” konnte man als Erwachsener noch so “nebenbei” durchblättern und so tun, als möchte man nur schnell das Wetter nachschauen. Jetzt wo noch “Blick” drauf steht, dürfte die Hemmschwelle, sich damit öffentlich zu zeigen, erheblich grösser sein.
@Gwunderäsli
So blöd wirste wohl nicht sein, um das nicht selbst herauszufinden. Ah, übrigens, das Ding vor Dir heisst Computer und Dir ist sicher ein langes Leben bestimmt. Das ist die gute Nachricht.
Hoffentlich hat bald jeder ein Jesusphone, dann könnt ihr beim Heimfahren Winkelried lesen.
Das heisst nicht Hauswart, dass heisst Facility Manager ihr Banausen.
Sind genau die, die danach hier als Kritiker den winki als unbedeutend klassifizieren.
Nicht vergessen: ernstzunehmenden Feinde werden beachtet, nichtstaugenden nicht.
Desto mehr der Winki in den Medien beschimpft wird, desto grösser ist also sein Einfluss, oder der ihn zugemuteter Einfluss.
Der Sprung in der Blick Kollonne ist als Erfolg zu werten.
Hogenkamp fragt was ein Linksfaschist sei: er nehme ein Spiegel zur Hand.
der Jochen Hoff fühlte sich bei Winkelried gar nicht wohl, ihm wurde oft widersprochen und das mag er nicht. Was wollte er aber bloß auf Winkelried erreichen? Sein EU-Gelaber interessiert hier keine(n) und er ist einer von jenen, der die Schweiz gerne in der EU sehen würde. Da wär ihm sogar die offene Meinung von Winkelried noch egal, wenn er nur unser Geld bekäme, das ist es was all die Typen von uns wollen.
“Warum greifen die Linken immer Winkelried an?
Es ist auch das typische Schema der Linken. Zuerst greifen sie mit persönlichen Diffamierungen an. Verschwindet man nicht, versuchen sie es mit ignorieren. Geht das auch nicht, machen sie mit Diffamierungen weiter. Winkelried ist nun mal die meistgehasste Webseite der Linken überhaupt. Sie denken, sie hätten den Blocher erledigt, nun kommt Winkelried als nächstes”
Wow, diese Bescheidenheit ;-)…. Linke aller Länder: vereinigt euch im Kampf gg. Winkelried.info! ….auf gleicher Ebene wie “Neoliberalismus” und “amerikanischem Imperialismus”…
@ahhorn mit dem Anti-Blocher-Spleen
>> vergleicht man den cb mit zB. dem viktor giaccobo, dann muss man festellen, dass blocher doch wesentliche vorteile hat: er brauch keine rolle zu spielen, sondern ist so geboren!
Vergleicht man den cb aber z.B. mit dem ahhorn, muss man feststellen, dass ersterer nicht nur um Dimensionen intelligenter ist und in seinem Leben wesentlich mehr geleistet hat, sondern anders als der letztere auch keine Minderwertigkeitskomplexe zu haben braucht.
Und vergleicht man gar den Giaccobo mit dem ahhorn, dann muss man feststellen, dass der Giaccobo in ganz seltenen Fällen sogar noch ein klein wenig origineller ist und zusätzlich auch noch wesentlich mehr verdient und mehr Publicity geniesst.
>> er ist ein richtiger künstler! nur richtige künstler verstehen es, lausige sachen an den mann zu bringen, und das sind noch etwa 30%!
Der ahhorn ist dagegen ein erfolgloser Künstler, weil er es nicht versteht, mit seinen lausigen Kommentaren auch nur läppische 30 Promille der Leser zu begeistern.
Wir haben die Besucherzahlen mal genau angeschaut aufgrund der kleinen Erwähnung im Blick am Abend. Die Reaktionen waren +/- “Null”. Wir haben keinerlei zusätzliche Besucher festgestellt.
Das ist erstaunlich. Ein Medium, dass angeblich 259′000 Leser haben soll, generiert faktisch keinen Traffic. Wenn das die Inserent mitkriegen, ist das Ding tot …
Als ob es noch diesen Beweis bedurft hätte:
Hogenkamp lässt seine Spezies hypen. Nur schade das es kaum jemand liest.
http://medienlese.com/2008/06/.....r_comments
Wer ist Hogenkamp?
@Fundichrist
Ein Kommunistischer Gummihals mit einen Blog (Blogwerk) den er nur selbst besucht, dafür täglich hunderttausende von male…..
seine Oma und Mutty kommen auch wenn sie mit dem “Lismen” seinen Witersocken fertig sind.
Ok, in diesem Fall verpasse ich ja nicht viel, wenn ich mich weiterhin nicht für Hogenkrampf interessiere, oder?
Sorry, ich meinte “Hodenkrampf”.
@Fundy
Doch, er ist ein gutes Beispiel für “Wie tief kann man sinken?”.
Google ein wenig nach ihn und seiner Kollegin Baldran (schrieb ich es richtig?), die nüntigen Expertisen für den Staat anfertigt.
Die Winki Redaktion gibt dir bestimmt die Links zu den betreffenden Artikeln durch.
Wo ist eigentlich der “Eunuch”? Habe in letzte Nacht gefragt, wie es sich anfühlt, wenn er einen Prügel in der Hose hat, ob er dann Phantomschmerzen hätte.
Es gibt Ärzte in den USA, die können das neuerdings scheinbar behandlen können, diese Phantomschmerzen.
Er steht um 23 Uhr auf und frühstückt (Asti Cinzano, ca. 4 Dl) um den Tag zu begrüssen.
Wie da in der Bibel steht, vonwegen solchen die im Dunkeln handeln müssen…..