3. Juni 2008 von asylstrasse - 5 Kommentare

Je weniger sich die SVP letztes Jahr in Punkto Ausländer in den Wahlkampf einmischte, desto grösser war die Replik welche sie auf ihr Schweigen erhielt. Das ist zwar nichts Neues, aber dennoch interessant. Nicht zuletzt deshalb, weil wiedermal klar ersichtlich wird, dass sich die anderen Parteien offenbar gar kein eigenes Programm leisten möchten oder dieses aber nach Veröffentlichung gleich zu Makulatur erklären. Das wurde nun auch wissenschaftlich erhärtet. Und zwar von der Uni Zürich. Dabei drehte sich das Thema eigentlich nur um den Satz, dass die “SVP als Urheber der Problematisierung des Fremden” an der Spitze allen Übels steht. 

Aber zurück zum Titel. Die untenstehende Grafik zeigt recht deutlich, wer sich auf welche Art gegen wen in Pose stellte. Interessant ist, dass die FDP gleich gar nie in Erscheinung tritt. Weiters aber auch, das es fast nur “Experten” sind, welche sich gegen die SVP zur Wehr setzen.  

 

 Grafik in gross

Auch wenn es in dem Papier um Ausländer und ethnische Minderheiten im Wahlkampf geht, ist in dieser Studie der Universität Zürich nachzulesen, wie sich die anderen Parteien vornehmlich um die SVP anstelle ihrer eigenen Probleme kümmerten. Ach ja, die Studie wurde von der Rassimuskommission EKR publiziert.

(Universität Zürich)

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  1. framei

    das grösste Problem aprpos den “anderen” Parteien aber ist, dass die Schweiz politisch total verkümmert. Statt sich den anstehenden Probleme anzunehmen, posaunen sie gegen die SVP, die klare Programmpunkte vertritt. Leider sind diese durch das entstandene Chaos nicht mehr durchsetzbar. Ablenken statt Lenken, das ist die Devise der verbliebenen Bundesratsparteien, inkl den Grünen natürlich. Der Fluch lebt mit uns.

  2. das ist das einzige worin sich ALLE parteien einig sind. “Nieder mit der SVP” und damit hat es sich auch schon. Keine eigene Ideen für die schweizer politik

  3. Echnaton

    Alles lamentieren nützt solang man in der Öffentlichkeit nicht gegenhalten kann. Das Land mit Plakaten tapezieren und ein paar schlaue Sprüche vom Chrigel sind halt nicht mehr genug um Mehrheiten zu eringen.

    Die Leute brauchen ein Medium, dass sie täglich mit unserer Sicht der Dinge versorgt. Das ist die Knacknuss, wenn man wieder Wahlen/Abstimmungen gewinnen will.

  4. Weiss jemand ob diesbezüglich etwas Konkretes am laufen ist? Ich habe schon an verschiedenen Ecken gehört, dass “gewisse” Bestrebungen im Gange sind.

  5. Echnaton

    Zuerst wurde die Zeitung angekündigt, dann hat man es durchgerechnet und gemerkt, das man die Kohle nicht zusammenkriegt (150 Mio.). Publizistisch hat die SVP “Klartext” zu bieten, welcher eine typographische Katastrophe ist und der Inhalt ist kaum mehr als ein Parteienprospekt. Etwas aktueller ist die Schweizerzeit, die sich aber an ein Publikum richtet, dass irgendwo zwischen bettlägerig und scheintot ist. Immerhin haben sie jetzt mal ihre Webseite überbeitet.

    Die gesamte Rechte ist publizistisch eine Katastrophe. Der Schlüer schreibt immer interessante Artikel, versucht sich dann aber auch als Entertainer vor der Kamera. Ok, auch Reagan war Schauspieler und ging dann in die Politik. Ob das umgekehrt funktioniert ist nicht unbedingt gesagt.

    Dann gibt es noch so Witzblättli, die religiösen/sektierieschen Einschlag haben aber kaum jemand ansprechen.


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