3. Juni 2008 von Winkelried
Man kann es lange schönreden, doch die SVP hat am Sonntag einen Wendepunkt in ihrer Geschichte erlebt. Und es ist nicht etwa so, dass der Ausschluss vom EWS der Auslöser war, wie die Meden behaupten.
Auf der rechten politischen Seite wurde nicht wahrgenommen, dass der SVP 70% “Andere” geschlossen gegenüberstehen. Man gab sich der Hoffnung hin, dass gegen die grösste Partei nicht wirklich politisiert werden könne. Doch da hat man sich getäuscht. Und als Demokraten haben wir das zu akzeptieren.
Die SVP ist nun in der Realität angekommen. Sachverlagen wird sie lediglich in Einzelfällen durchbringen und solange ihr die andere Seite kein zu grossen EU-Knochen hinwirft – der Kernkompetenz der SVP – wird sie auch hier immer wieder scheitern.
Die Zauberformel ist tot
Am Sonntag ist aber noch etwas anderes endgültig gestorben: die Zauberformel. Die zwei Bundesräte sind wohl kaum mehr als provisorische Sitzmeister. Es wird nicht lange dauern, bis die Grünen den einen und die CVP den anderen Sitz beanspruchen und wahrscheinlich erhalten werden.
Die SVP hat taktisch zwei Möglichkeiten. Sie kann Opposition bleiben und warten, bis die anderen grössere Fehler machen oder sie kann sich der Mitte annähern und hoffen, dass sie irgendwann wieder im Bundesrat mitspielen darf. Das ist wie die Wahl zwischen Sodoma und Gomorha. Spielt sie Liebkind, ist sie bald wieder bei 17% Wähleranteil zu Hause und für eine wahre Opposition fehlt ihr der mediale Rückhalt.
Opposition ohne eigenes Medium macht zwar Lärm, aber ändert wenig.
Ältere Beiträge zum Thema
Abstimmung Antifa Ausländerkriminalität Balkan Bern Blocher Blogwerk Bundesrat Deutschland EDA Einwanderung EU Euro Europa Experte Finanzplatz Grüne Internet Islam Italien IV Journalismus Justiz Kanton Kommunismus Korruption Kryptomarxismus Meinungsfreiheit Migranten Nationalrat Personenfreizügigkeit Rassismus Schengen SCHWEIZ Sozialhilfemissbrauch Sozibusiness SP Sport Statistik Steuern SVP USA Verwaltung Wahlen Welt
Der Schweiz steht ein «Jahrhundert-Ereignis» bevor. Bundesrätin Calmy-Rey darf es – pardon: Darf sich selber für dieses Ereignis – inszenieren. Für ihre grosse Show verlangt Bundesrätin Calmy-Rey volle 35 Millionen aus der Bundeskasse. Schliesslich würden dreitausend Gäste erwartet. Die Kosten pro Gast belaufen sich... [Mehr ...]
(von Fact-Fiktonen) Claudia von Werlhof (Foto) ist parawissenschaftliche Professorin für Frauenforschung in Innsbruck. Sie gilt zusammen mit Maria Mies und Veronika Bennholdt-Thomsen als Begründerin... [Mehr ...]
22:29 Linke ChampignonsSelten. ganz selten, ist auch bei den Linken so was wie Intelligenz erkennbar. Sie erheben sich wie Champigons über den Mist, auf dem sie kultiviert werden. Unlängst machte ein deutsche Abgeordnete... [Mehr ...]
16:07 Griechenland soll kaufenSarkozy drängt Griechenland, die Bestellung von mehreren Fregatten nicht rückgängig zu machen – und verspricht Hilfe. Westerwelle will, dass Griechenland 90 Eurofighter bestellt und... [Mehr ...]
-- Die unteren Sieben --> 15:25 Burkaverbot ist “too much”08:00 Longchamp wird “rekonstruiert”
08:47 Presse hyperventiliert
13:05 Lieber Herr Ministerpräsident
08:17 Baraks Eingebungen
03:59 Sicherheitsrisiko Bundesrat
00:03 Eigenartiges aus Luzern
17:10 Nazikeule auf die eigene Birne
11:46 Politisch korrekte Einzelfälle
15:37 Der Abschiedsbrief von Andrew Joseph Stack
Zuhören statt berieseln lassen
Probieren Sie es aus: Suchen sie bewusst im Autoradio bewusst Diskussionen, statt sich von Musik berieseln zu lassen. Sie nutzen so Ihre Zeit effektiver. Auch Hörbücher sind eine gute Alternative. Andere BeiträgeProf. Griffels Intelligenz greift zu kurzBerlusconi gewinnt WahlenBosnier mit zahlreichen EinbrüchenDie KolumneSoziale Kosten... [Mehr ...]
Antidiskriminierungsgesetze dienen in erster Linie der Diskriminierung des politischen Gegners und wirken sich sehr positiv auf die Reisemöglichkeiten der Beamten aus (siehe Teil 1). Ausländergewalt, Sozialmissbrauch und Integrationsprobleme,... [Mehr ...]
Das Gesetz gegen die Rassendiskriminierung (ARG) dient der Diskriminierung der politischen Rechten. Doch das war nicht immer so. Alles begann viel mondäner: die Bundesbeamten leiden notorisch unter Fernweh. Jedes neue Abkommen, jede neue Konvention,... [Mehr ...]
Das Bankendebakel ist noch nicht ausgestanden und schon droht der Schweiz das nächste Schlachtfeld: die Briefkastenfirmen. Schon in den Jahren 2008 und 2009 sorgten sie für rote Köpfe in der EU – vergebens. Doch diesmal will die... [Mehr ...]
Das uns der Longchamp seine in Zahlen gefasste Meinung als Umfrage um die Ohren haut, ist mittlerweile bekannt. Doch es geht noch schlimmer: in diesen Tagen wurden korrekte Zahlen zur Wirtschaftsentwicklung veröffentlicht, doch kein Journalist hat... [Mehr ...]
Wir können noch viel lernen von unseren sozialhilfeabhängigen Kulturbereicherer. Mit “Sofort Bargeld” kaufen sie Autos zusammen – keine Steuern, keine Abgaben. Bargeld hat der Staat nicht unter Kontrolle. Selbst wenn der Händler... [Mehr ...]
Schaffhausen: Kapo überführt jungen Velodieb kosovarischer Nationalität Am Dienstagnachmittag (16.03.2010) hat eine Patrullje der Schaffhauser Polizei in der Stadt Schaffhausen einen Velodieb überführt. Der junge Mann hat gegenüber der Polizei gestanden, daß er ein Velo zum Gebrauch entwendet ... [Link]
Langnau am Albis ZH: Gegen den Willen der Kantonspolizei Zürich Täterfotos veröffentlicht Schweiz skurril: In der Schweiz, dem Land mit dem mildesten Strafrecht der Welt, das erst kürzlich nochmals massiv vermildert wurde, gibt es den alltäglichen Irrsinn (anders kann man das wohl wirklich nicht mehr nennen), daß ... [Link]
Uster ZH: Rentner bestohlen - Portmonee aus Gesäßtasche geszogen, dann das Opfer mit Körpergewalt an ein Geländer gedrückt und geflüchtet Ein unbekannter Dieb hat am Donnerstagvormittag (11.3.2010) in Uster einen Rentner bestohlen und dabei mehrere hundert Franken erbeutet, berichtet die Kapo Zürich: Der 77-jährige Mann durchquerte um 10.30 Uhr zu Fuß die ... [Link]
Urdorf ZH: 100.000 Fanken Beutegut bei Einbruch - Uhren und Schmuck gestohlen Bei einem Einbruch in Einfamilienhaus in Urdorf haben unbekannte Täter zwischen Freitagabend (12.3.2010) und Sonntagabend (14.3.2010) Uhren und Schmuck im Gesamtwert von etwa 100‘000 Franken erbeutet. Die Diebe brachen ein Fenster ... [Link]



Die Groteske beginnt dann noch von neuem, wenn man sich darüber im klaren ist, dass nun die Schlumpf (schon de fakto) und der Schmid (nach eigenem bekunden ja auch nicht mehr) eigentlich parteilose oder aber Bundesräte von Splitterparteien sind. Was heisst das also?
Es braucht – so meinte ich – ca 12% um als Partei auf einen BR Sitz anspruch erheben zu können. Was aber für 1 oder 2 neue SVPen wohl ziemlich unrealistisch ist.
So gesehen fehlt den beiden derzeit jeglicher parteipolitischer Hintergrund (der EWS ja ohnehin schon länger, beim Schmid wusste mans ja nicht so genau) . Ergo müssten diese Nationalpsychopathen sofort raus aus dem Bundeshaus. Und genau das müsste eigentlich Grund genug sein, dass die Linken, Grün- und Weichgespülten einen sofortigen Rücktritt des No-Party-Duos aus dem Bundesrat fordern müssten. Denn es sind ja genau die selben Kreise, welche der SVP mangelnde Konkordanzfähigkeit vorwerfen.
Aber eben. Schöne Welt, wenn man das Riesenpuff selber provoziert und danach den anderen in die Schuhe schiebt.
Das kommt einem ja bekannt vor:
http://www.youtube.com/watch?v.....re=related
Und wie soll die neue Zeitung aussehen: sechs mal die Woche “Klartext”?
Sicher nicht …
es müsste etwa eine Zeitung im Siil von “Der Welt” oder ein “rechter Tagesanzeiger” sein. Eine Gratiszeitung wäre ein Blödsinn, die Schweiz hat diesbezüglich schon einen overkill und es fehlt das Geld von Abonnenten.
Der Online-Teil müsste ausserordentlich gut ausgebaut sein, damit der Leser auch untertags mit aktualisierten Nachrichten beliefert wird.
Das ganze kostet eine Stange Geld … bis dann müsst ihr Euch mit Winkelried begnügen.
dass sich Linke nicht vorstellen können, wie man eine Zeitung gestaltet die nicht Lügen verbreitet ist doch klar. Es fehlt ihnen an Ideen und am Vorstellungsvermögen. Aber eine Zeitung alleine genügt nicht, das würde Silvio Berlusconi sicher unterschreiben.
Eine Zeitung wäre schon mal ein guter Anfang, man müsste aber eigene Recherche machen. Das was man von der SDA bekommt ist samt und sonder linke Ka***.
Der kleinste gemeinsame Nenner von FDP, CVP, SPS und Grüne ist, dass Geld ausgegeben werden soll. Das ist sehr wenig für eine langfristige gemeinsame Politik. FDP und CVP werden als Bürgerliche mit der SVP zusammenarbeiten müssen, sonst werden sie wie bisher von den Wählern abgestraft und werden irgendwann verschwinden.