29. Mai 2008 von Kulturbereicherer - 33 Kommentare

Kurt Zimmermann (Weltwoche)  beschreibt die politische “Orientierung” des Tagesanzeigers als SP-Parteiblatt:

Zeitungen, die sich ideologisch positionieren, verraten das in der Sprache. Sie übernehmen den Jargon ihrer politischen Verbündeten. Das ist in unserem Fall nicht anders. Ausdrücke wie «Kasino-Kapitalismus» oder «Armutsfalle» oder «Abzocker» finden sich in den Kommentaren des Tages-Anzeigers so unreflektiert wieder wie in den Statements der SP. 

Damit ist wohl klar, welcher Partei der Leser des Tagesanzeigers angehört:

Links-Grün hat im Einzugsgebiet der Zeitung einen Wähleranteil von 35 Prozent. Viele davon sind urbane SP-Wähler und konsumfreudige Angehörige der Links-Schickeria.

Also, haltet Ausschau beim Nachbarn, welche Zeitung er liesst und fragt ihn, ob Kommunismus noch zeitgemäss ist. Der kündigt das Abo schnell …

(Weltwoche)

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  1. Achilles

    Dieser schmucke Hammer & Sichel fügt sich prima beim Tagesanzeiger ein. Die Redakteure haben die gute alte Agitprop-Schule in Moskau absolviert. Hoffentlich werden sie beim Lohn knapp gehalten. Das üble Geschreibsel ist ja gar nichts wert.

  2. Herakleitos

    Ihr habt die *Basler Zeitung” vergessen!!

  3. Üble Zeitung.
    Sofort verbieten, die DDR brauchen wir nicht mehr.

  4. framei

    Blick, Tagi, 20min, Baslerzeitung uavm. gehören mitunter zu den schrägsten Boulevard-Blättern. Sie machen die Schweizerpolitik und bestimmen über unsere Zukunft. Dazu gesellen sich selbstverständlich Medien wir das Staatsfernsehen und das Staatsradio.

    Wikipedia umschreibt den Begriff Boulevardzeitung wie folgt:

    Eine Boulevardzeitung ist ein periodisch in hoher Auflage erscheinendes Druckerzeugnis, dem nur eingeschränkte Seriosität zugeschrieben wird. Die ersten Vertreter der Gattung waren nur auf der Straße (Boulevard) käuflich zu erhalten, nicht im Abonnement (vgl. hierzu auch Kaufzeitung). Anknüpfend an die Boulevardzeitung hat sich der Begriff Boulevardjournalismus etabliert, der heute eine eigene Gattung im Journalismus bezeichnet

    früher mussten die Boulevardblätter wenigstens noch gekauft werden, heute übergießen uns einige gratis mit ihrem Müll. Eine eingeschränkte Seriosität ist dann überhaupt nicht mehr zu erkennen, sie mutieren zur Unseriosität!
    .

  5. Apfelbaum

    Und die Weltwoche wäre dann dass Gegenstück, die Zeitung der SVP/SD/PNOS

  6. Zero

    Ich habe den Tages-Anzeiger schon vor 20 Jahren gegen die NZZ ausgetauscht. Zwar steht die NZZ auch der Linken nahe, aber wenigstens ist deren Niveau etwas höher als im SP-Parteiorgan TA.

  7. Untertoggenburger

    Früher habe ich jeden Tag den Tagi gekauft, bevor ich in den Zug nach Zürich gestiegen bin. Ich habe dann aber im Verlaufe der Zeit gemerkt, dass sich der Tagi je länger je mehr zu einem richtigen linkspopulistischen mit teilweise Hetzcharakter gegen urbane schweiz. Interessen entwickelt. Ich hatte beinahe das Gefühl, dass der Tagi linksgefederte Journalisten anheuert, die unserer Staatsform negativ gesinnt sind und Stalinschen Ideen nicht partout verschlossen sind. Also weg mit diesem Scheissdrecks-Blatt, das nicht einmal eine Kupfermünze wert ist, weil darin so viel gelogen ist.

  8. Echnaton

    @Herakleitos und andere …

    Basler Zeitung und Berner Zeitung sind in Europa vollkommen unbedeutend.
    Eigenartigerweise ist es so, dass gerade die Schweiz die “linkeste” Presse ins ganz Europa hat.

    Das ist deshalb möglich, weil das Staatsfernsehen selbst stark linkslastig ist und der Bürger das als normal empfindet.

    Test auf’s Exempel: Schaut mal nach 3 Wochen Ferien im Ausland unsere Medien an … ihr kommt Euch vor, wie ein Russe zurück in Moskau.

  9. Marcel Marcus

    An jeder Bushaltestelle in Zürich gibt es 4-6 verschiedene Gratiszeitungen, das sollte doch reichen. Und wenn Du unbedingt den Tagi lesen musst, gehe in ein Cafe und liess ihn dort gratis.

  10. Zorro

    Die Baslerzeitung ist eines der linksten Zeitung der Schweiz. Ich kann diese nicht mehr lesen (tue ich auch schon lange nicht mehr), ohne den Kopfschüttel-Chrampf zu bekommen. Kein Wunder Stimmt und Wählt das BS und BL so links.
    Auch die Gratiszeitungen sind meistens ein Gräuel. Wieso verdammt noch mal muss immer alles so tendenziös und einseitig berichtet werden? Auch das SF, immer gegen Rechts und für Links, mit immer positiven Linken Themen. Auch Fotos von politisch Rechten sind mies, die von Links sind „schön“. Es fehlt nur noch der Film „Schweizermacher“ bis Sonntag.

    Es wäre wirklich mal nötig, von den Bürgerlichen eine “der WeltTag” ;-) in die linke Schweizermedienlandschaft hineinzustellen.
    Ich bin mir sicher, dass würde laufen wie warmi Weggli !!! Die Hälfte der NZZ-Abos hätten die schon auf sicher, später alle, da die NZZ ja dann Konkurs geht.

  11. Echnaton

    @Zorro
    Die SVP hat im Januar (zumindest vorläufig) das Projekt einer rechten Tageszeitung verworfen. Und zwar, weil es gar keine rechten Schreiberlinge gibt. Journalismus ist letztlich nicht so einfach, wie es aussieht.

    Sollte die SVP aber die Abstimmung am Sonntag verlieren, wird sie diesen Entscheid überdenken müssen.

    Zorro sei bitte so nett und trage eine E-Mail ein. Sonst müssen wir jeden Kommentar einzeln freischalten.

  12. @Zorro

    für was denn, vorgekauten linken Brei in sich hineinziehen? Stelle Dir im Internet zusammen was Du möchtest und installiere den Feedreader mit den feeds Deiner Wahl. Du sparst Geld und bist frei was Du Dir antun willst. Winkelried darf aber nicht fehlen ;)

  13. Boris

    schlechtmensch
    30. Mai 2008 - 05:55 Uhr

    Üble Zeitung.
    Sofort verbieten, die DDR brauchen wir nicht mehr

    «Sofort verbieten» und «die DDR brauchen wir nicht mehr» in einem Zuge zu sagen, braucht definitv Mut!

  14. Echnaton

    @Schlechtmensch
    Mit verbieten ist nix … das sind die Methoden der Linken. Es widerspricht auch unserer Auffassung von Demokratie - ob wir die Texte der Linken mögen oder nicht, sie dürfen - oder noch besser - sie sollen ihre Meinungen immer frei äussern dürfen.

  15. Achilles

    @Charakter

    Ich würde dir die NZZ empfehlen. Die hat immer noch viele fundierte und gut recherchierte Artikel. Die anderen Zeitungen inklusive Tagesanzeiger und BAZ beschäftigen sich mit dem Wiederkäuen von Meldungen der Presseagenturen. Oder sie verbreiten ungefragt ihre Meinung. Ein solcher Brei ist unerträglich.

    Bei der NZZ ist die Situation wie folgt. Es gibt dort Im internationalen Teil Topleute wie Beat Ammann. Der schreibt so gute Berichte aus Lateinamerika, dass mir nur so die Ohren wackeln. Und dann sind da linke Typen aus der Meinungsmacherzunft wie Viktor Kocher und Rene Vautravers. Kocher liegt faul am Strand von Nikosia fern von der Schusslinie im Nahen Osten, saugt sich dort Nachrichten aus den Fingern oder aus anderen Zeitungen und schreibt wehleidige Berichte, wie schlecht es doch den Arabern im Gazastreifen geht. Ein anderes wandelndes Fiasko ist Rene Vautravers, spezialisiert auf tendenziöse oder triviale Nachrichten aus Brüssel.

    Besonders abschreckend ist leider die Inlandsredaktion der NZZ. Die Inlandsredaktion versucht die Welt nach besten linken Rezepten zu verbessern, indem sie die staatliche Verwaltung in den höchsten Tönen loben, x-beliebige Steuererhöhungen für sowieso gerechtfertigt erklären und milde über Missstände bei Freisinnigen und Sozialämter hinwegschauen.

    Der Wirtschaftsteil der NZZ ist gut. Die sollten gelegentlich einen Artikel über ihre Inlandsredaktion schreiben, weil die letzteren regelmässig Wirtschaft mit Misswirtschaft verwechseln.

  16. fundichrist

    An den heutigen Schweizer Staatsmedien kann man nichts verbessern, sie sind genauso wie oben beschrieben, das geht selbst mir als Fundichrist so, welcher am liebsten die Bibel, vor 2008 Jahren geschrieben, liest, weil das eben noch immer aktuell ist im Gegensatz zu diesem Gesäusel, welches uns hierzulande tagtäglich zugemutet wird. Ich kriege regelmässig Kopfschüttelkrämpfe deswegen und bin aber in guter medizinischer Behandlung diesbezüglich.

    Eine Abhilfe wäre z.B. eine landesweite SVP-Zeitung. Der Mörgeli hat dies aber vor einiger Zeit abgesagt mit der Begründung, eine solche Zeitung würde 100 Mio Fr. kosten. Aber was ist denn mit dem Blocher los? Hat er nicht mehrere Milliarden auf dem Konto, für ihn wären 100 Mio. ja ein Pappenstiel. Und via Inserate kommt das Geld dann ja auch wieder rein, es wäre also eigentlich möglich und eine reine Investitionsfrage.

    Das Publikum würde sich täglich freuen, denn nur mit der Weltwoche kann man nicht den ganzen Monat leben.

    Und mit Winkelried schon gar nicht. Ein netter Versuch, aber zu einseitig.

  17. asdf

    »Die SVP hat im Januar (zumindest vorläufig) das Projekt einer rechten Tageszeitung verworfen. Und zwar, weil es gar keine rechten Schreiberlinge gibt. Journalismus ist letztlich nicht so einfach, wie es aussieht.«
    Heißt das, Journalismus ist für Rechte nicht möglich, weil er nicht so einfach ist, d.h. für Rechte nicht praktizierbar?

  18. einseitig?

    oho - blick, tagi sind ausgewogene dinger gell und erst die bibel total ausgewogener. JAJA das ist ja echt ein grosser bockmist. jedes dieser beispiele sind mehr als nur parteieisch, weil jede eigene ziele verfolgt.

    winkelried aber ist ein kostenloses medium mit guten artikeln und vorallem eine ausgewogene leserschaft

  19. Echnaton

    Wir haben in der Schweiz einfach keine brauchbaren Journalisten. Und Deutsche kann man für diesen Job auch nicht verwenden, weil sie keine Ahnung haben von unserem politischen System.

  20. Achilles

    @Echnaton

    Die deutschen Journalisten sind absolut unbrauchbar. Das sind meist politische korrekte Weicheier, welche automatisch jeden Artikel untertänigst bei der Zensur abliefern.

    @Charakter

    Die schönsten Traueranzeigen teilen uns mit, dass Extremisten zur Hölle gefahren sind (Achmed Huber, Daniele Jenni). Ich warte immer noch darauf, dass uns das Ableben von SP und CVP per Traueranzeige mitgeteilt wird. Da wären wir alle wirklich traurig.

  21. @Boris und Echanton
    Bleibe bei meiner Meinung, der tagi kann von mir aus verboten werden, ich würde 100% mich nicht deswegen beschweren.
    Er hat munter mitgeholfen die Schweiz zu degradieren.

    Und denkt daran, dass es den Bürgern auch nicht mehr erlaubt ist alles zu sagen was sie wollen, unter diesen umständen wäre der Verlust des Tagis definitiv nichteinmal würdig, zur Kenntnis genommen zu werden.

    Aber keine Sorge!
    Dieses subversive “blättchen” der unterste Schublade wird es noch länger geben als wir alle…

    Es bleibt mir nur die Hoffnung, dass es niemand mehr kauft, oder bei denen inseriert.

  22. Echnaton

    Aber das stimmt jetzt nicht ganz. Gestern war die SD wieder auf der Frontseite eines Abendblattes …

  23. Achilles

    @Schlechtmensch
    Ich setze mich ebenfalls voll für eine Volksinitiative ein, welche Blick, Tagesanzeiger und Basler Zeitung ächtet. Per Gesetz müssen sie gezwungen werden, sich jeden Tag auf der Frontseite für üble journalistische Tätigkeit und Desinformation beim Leser zu entschuldigen. Als Vorbild dient die Zigarettenindustrie, welche inzwischen auch gross auf der Verpackung vor den Gefahren des Rauchens warnen muss. Meine Textvorschläge sind:

    Das Lesen dieses Blattes kann zur frühen Debilität führen.
    Die Behauptungen in dieser Zeitung sind möglicherweise durch nichts belegt.
    In diesem Blatt werden häufig nur persönliche Meinungen vertreten.
    Hier werden konsequent linke Standpunkte vertreten.
    Die Nachrichten, sofern vorhanden, werden sorgfältig durch hausinterne Zensur aufbereitet.
    Das Ziel unserer Zeitung ist die Verbesserung der Welt und nicht die Verbreitung von Informationen.

    Weiterhin plädiere ich für eine Sondersteuer auf diese Blätter. Sie verursachen geistige Umweltverschmutzung, für welche sie gemäss dem Verursacherprinzip haftbar sind.

  24. @Achilles
    Deine Idee müsste man mal genauer analysieren…. :-)

  25. fundichrist

    @Achilles

    So wie Du es formuliert hast, trifft man den Punkt, so schön und humorvoll hätte ich diese vorgeschlagene Medienzensur nicht erfinden können.

    Du solltest diesen Super Kommentar veröffentlichen, ich hab’ selten so gelacht.

    Frag doch die Medien, ob sie Lust hätten, mal etwas sinnvolles zu schreiben, dann dürfen Sie gegen Gebühr (Inserattarif) Deinen Text abdrucken, das Publikum wäre bestimmt sehr dankbar und die Leserzahl würde sofort massiv steigen.

  26. Echnaton

    Loool
    Das wäre eine tolle Idee wenn die Zeitungen eine Warnung aufdrucken müssten …

  27. fundichrist

    Irgendwie ist es komisch:

    Ich als Fundichrist lese hier seit über 5 Monaten alles, und irgendwie habe ich Euch gern, Ihr alle seit sehr gescheit und glaubt nicht einfach alles. Gestern habe ich mich hier erstmals zu Wort gemeldet, weil es um diese “Christendemo” in Bern ging und wurde sofort angefeindet und ausgegrenzt.

    Ich werde weiterhin mitlesen und vielleicht sogar gelegentlich einen Kommentar plazieren (keine Angst, keine Bibelstellen, das mache ich nur, wenn es auch um dieses Thema geht).

    Ok für Euch?

  28. bebel

    Kurt W. Zimmermann war mal eine grosse Nummer beim Tamedia-Konzern. Dort hat er Dutzende von Millionen in den Sand gesteckt, u.a. mit dem Fernsehsender TV3. Jetzt ist er böse auf den Tagi, weil er noch viel mehr Geld verlochen wollte; es war ja nicht sein eigenes.
    Zimmermann ist ein Besserwisser mit grosser Klappe. Seine schludrigen Kolumnen sind im Blocher-Blatt “Weltwoche” bestens aufgehoben: die Fakten stimmen selten. Typisch für seine journalistischen Glanzleistungen: Bereits 1989 stellte Zimmermann in der Zeitschrift «Politik & Wirtschaft» den Wirtschaftskriminellen Werner K. Rey über acht Seiten als Finanzgenie dar.

  29. @Boris & Echnaton

    Noch was:

    “Der Stürmer”

    http://de.wikipedia.org/wiki/Der_St%C3%BCrmer

    wurde auch verboten.
    Weiter, wurden bestimmte Parteien und Unternehmen immer wider verboten, da sie einfach gefährlich für die Freiheit und Integrität der Menschen waren.
    Ich sehe zwischen Tagi und Stürmer mehr Parallelen als Divergenzen.

  30. Antiprop

    Eigentlich müsste man die TA-Media, Blick und NZZ nur als politische Partei deklarieren. Dann wäre jedem klar, dass er mit seinem Abo für ein Parteiprogramm zahlt.

  31. Antikommunistischer Grasdackel

    Na, der Tagi hat nicht für nichts den Titel “Prawda an der Limmat” abbekommen. Und eigentlich - wie oben sollte der Tagi jeden Tag mit Hammer und Sichel daherkommen. Dann würde es sicher einigen Leuten auffallen, dass der Tagi beinahe so schlimm ist wie die WoZ.

  32. Zorro

    @Achilles
    “…welche inzwischen auch gross auf der Verpackung vor den Gefahren des Rauchens warnen muss. Meine Textvorschläge sind:”

    Tatsächlich, gute Idee. Ich stelle mir Abziehbilder vor, die man an die Kästen der Gratiszeitungen und SoBli usw. klebt… als sogenannter Rechts-Aktivist darf man das, man bekäme ja nur bedingt… ;-)

    Vorsicht, Gutmenschen am Werk
    Vorsicht, linklastige Zeitung
    Diese Zeitung manipuliert einseitig Ihre Meinung

    So mit einem Warnzeichen und so.

    Leider nützt so ein Kleber nichts auf meinem Fernseher, wenn ich auf SF umschalte. :-(

  33. Stauffacher

    @Achilles

    Bei dieser Aufzählung von meinungsmachenden linksidealistischen NZZ-Redaktoren darf natürlich Martin A. Senn (enn.) nicht fehlen. Mit seinen Träumereien und seinem unendlichen Glauben an das Völkerrecht etc. hat er seine Glaubwürdigkeit schon längst verspielt…


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