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Einbürgerungsinitiative
Statistische Verschleierungstatktik der Medien

von Gastbeitrag | 3. Mai 2008 - 10:00 Uhr | 2 Kommentare

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Mit Statistiken lässt sich beinahe Alles beweisen. Und im Abstimmungskampf zur Einbürgerungsinitiative ist dies für viele Medienschaffende die Gelegenheit, der ungeliebten SVP Manipulationen und Fehler vorzuwerfen. Dass die Zahlen, welche von diesen Kreisen als Beweise angeführt werden, im aktuellen Zusammenhang keinen Sinn machen, bleibt unerwähnt.

Die Linken verschleiert ihre Migrationspolitik

Zum wiederholten Male wurden Ende letzter Woche in Zeitungsberichten die Zahlen der SVP zu den Einbürgerungen angezweifelt oder als falsch dargestellt. Diese Berichterstattung ist absurd, basieren doch alle Statistiken und verwendeten Grafiken im Abstimmungsmaterial auf Daten des Bundesamtes für Migration. Der Unterschied zwischen den beiden Positionen liegt aber darin, dass die SVP in seinen Unterlagen die Missstände im Bereich der Einbürgerungspolitik beleuchtet, während die linksdominierte Medienlandschaft diese zu verschleiern versucht.

Nur so kann erklärt werden, warum der Ansatz der SVP die Anzahl der Einbürgerungen im Verhältnis zur gesamten Wohnbevölkerung zu betrachten, laufend kritisiert wird. Diese Sichtweise jedoch zeigt die Realität auf und liefert Zahlen und Antworten auf die Frage, wie gross der Anteil der eingebürgerten Ausländer ist, die in unserem Land mitbestimmen.

Die Einbürgerungsquote

Die von den politischen Gegnern und nun auch diversen Zeitungen portierte Sicht, dass die sogenannte Einbürgerungsquote als Vergleichswert zu verwenden sei, ist für die SVP inakzeptabel. Denn diese Statistik, bei welcher die Anzahl eingebürgerten „nur“ mit der Anzahl Ausländer in einem Land verglichen wird, sagt nichts über die effektiven Kräfteverhältnisse im inländischen politischen System aus, sondern nur, wie stark der Ausländeranteil im Betrachtungszeitraum reduziert wurde.

So würde beispielsweise ein Land, in welchem lediglich 4 Ausländer leben, bei Einbürgerung von 3 dieser möglichen Kandidaten urplötzlich zum absoluten Spitzenreiter mit 75% Einbürgerungen – und dies unabhängig von der Grösse der Gesamtbevölkerung dieses Landes!

Eine solche Statistik ist ungeeignet, um fundierte Aussagen zur Einbürgerungssituation zu machen. Und diese gar als Gegenargumentation zu den von der SVP veröffentlichten Zahlen einzusetzen ist offensichtlich unredlich, ja unseriös.

Quelle: Alain C. Hauert, Pressesprecher SVP Schweiz



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2 Kommentare

  1. Echnaton
  2. 3. Mai 2008 - 11:10 Uhr

    Ich dachte, es herrscht Blogger-Shabbat?

  3. framei
  4. 3. Mai 2008 - 16:47 Uhr

    wer kennt eine Statistik der obigen Länder aber mit der Gegenüberstellung der Einbürgerungen pro Einheimischer und nicht Einbürgerungen pro bereits eingebürgerter Ausländer . Auf der SVP-Seite wurde ich nicht fündig, aber die haben doch mal so eine Statistik veröffentlicht? Will man dem Leser den Beschiss der Linken klar vor Augen führen, so helfen zwei Grafiken schneller weiter. Per Excel wäre sowas ja schnell erledigt, nur fehlt das Datenmaterial.

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