29. April 2008 von Redaktion
Sie jammern wieder: Die für die Bildung verantwortlichen Ämter einiger Kantone. 30’000 Schüler sollen im nächsten Schuljahr noch keine Lehrer haben, konnte man den Medien entnehmen. Das klingt nach Panikmache. Kommt nach dem Waldsterben, dem Feinstaub und der Klimaerwärmung jetzt die Lehrermangel-Hysterie?
Das Wichtigste vorweg: Das Einzige, was an unseren Schulen effektiv fehlt, sind männliche Lehrkräfte. An diesem Zustand beginnt langsam das gesamte Bildungssystem zu kränkeln. Die Fachhochschulen für Pädagogik (früher Lehrerseminare) melden seit Jahren einen immer kleineren Anteil männlicher Absolventen. Mittlerweile ist das Verhältnis zwischen Männern und Frauen an einigen Fachhochschulen für Pädagogik nur noch 1:10. Oder anders formuliert: Unter zehn frischgebackenen Lehrpersonen sind neun Frauen und nur noch ein Mann.
Ganze Generation ohne männliche Bezugspersonen
Für die Schülerinnen und Schüler bedeutet dies, dass heute ganze Generationen ohne männliche Bezugspersonen aufwachsen. Wenn man davon ausgeht, dass jede zweite Ehe geschieden wird, nimmt die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die ihren Vater bestenfalls noch jedes zweite Wochenende sehen, rasant zu. In der Primarschule treffen diese „vaterlosen“ Kinder dann jahrelang auf Lehrerinnen. Ich will überhaupt nicht sagen, dass Frauen im Lehrberuf schlechter sind als Männer. Aber es gibt nun mal keinen Beruf, der eine grössere pädagogische Wirkung auf die jungen Menschen hat, wie der Lehrerberuf. Deshalb ist gerade hier eine gesunde Mischung der Geschlechter besonders wichtig.
Zur Frauendomäne hochgespielt
Der Männermangel unter den Lehrern ist kein Produkt von wirtschaftlich guten Zeiten. Jahrelang haben die Kantone nämlich nichts gegen das „Männersterben“ an den Lehrerseminaren unternommen – im Gegenteil: Man bekam als Politiker und Vater sogar den Eindruck, dass der Lehrerberuf mit Absicht zu einer Frauendomäne hochgespielt wurde.
Mit Aussagen wie: „Der Lehrerberuf eignet sich hervorragend für Frauen, die später mal Teilzeit arbeiten wollen (arbeiten am Wohnort, viele unterrichtsfreie Zeit)“, hat man den Frauenanteil erheblich gefördert. Dass damit gleich mehrere neue Probleme geschaffen wurden, hat man nicht berücksichtigt.
Die Schere klafft auseinander
Obwohl die Kinderzahlen an unseren Schulen in den nächsten Jahren sinken, in gewissen Kantonen sogar um über zehn Prozent, wächst die Zahl der benötigten Lehrpersonen von Jahr zu Jahr. Die Kinder werden immer früher eingeschult, bestimmte Fächer immer früher angeboten (Frühenglisch/Frühfranzösisch) oder neue Fächer kreiert (Ethikunterricht etc.). Dass dies nicht weniger, sondern mehr Personal braucht, liegt auf der Hand. Doch immer mehr Lehrpersonen (primär Lehrerinnen) arbeiten Teilzeit. Und die Männer, die traditionell und tendenziell eher Vollzeit arbeiten, fehlen zunehmend in diesem Beruf. Neue, angeblich pädagogisch begründete Lehrformen (integrativer Unterricht zusammen mit Heilpädagoginnen) verstärken diesen Trend noch. Die Schere klafft weit auseinander. Eine Folge bildungspolitischer Fehler.
Kein Image- sondern ein politisches Problem
In einigen Kantonen sprechen die Bildungsverantwortlichen bereits davon, mit teuren Imagekampagnen dafür zu sorgen, dass der Lehrerberuf für Männer wieder interessanter wird. Das ist zum Fenster hinausgeworfenes Geld. Zuerst müssen Fehlentwicklungen in der Bildungspolitik eingestanden und korrigiert werden. Sonst wird dieser Beruf für Männer auch mit einem Millionenaufwand nicht attraktiver.
Kürzlich sagte mir ein ehemaliger Lehrer (45 Jahre alt), der seinen Job an den Nagel gehängt hat: „Ich hatte es satt, in jeder Schulpause als einziger Mann mit zehn linksgrün gestrickten Lehrerinnen Tee zu trinken und über die Klimaerwärmung zu diskutieren.“ So machomässig diese Aussage klingen mag, so umfassend zeigt sie, wo das Problem liegt. Es fehlt heute an unseren Schulen in jeder Beziehung am „männlichen Element“. Und dieses wird durch die aktuelle Bildungspolitik regelrecht aus den Lehrerzimmern verdrängt.
Die Weiterbildungsangebote für Lehrkräfte mit ihren „Gspürschmi-Fühlschmi“-Kursen tragen ebenfalls wenig zu einer andern Entwicklung bei. Aufstiegs- oder andere Entwicklungschancen gibt es sowieso nicht. Zusätzlich erworbene Qualifikationen erzeugen auch kein höheres Einkommen. Fachlehrerprinzip, Tandembildung mit „Individual-Feedback“, administrative Gängelung durch die Bildungsverwaltung in den Kantonen und ein regelrechter Reform-Wahnsinn sind weitere Gründe für die heutige Situation.
Lösung ist einfach und kompliziert zugleich
Die Schulbehörden sind aufgerufen, Männer bei Bewerbungen auf Lehrerstellen zu bevorzugen. Notfalls sind männliche Lehrer mit attraktiven Angeboten aus anderen Kantonen oder Schulen abzuwerben – und zwar so lange, bis der Geschlechteranteil unter den Lehrpersonen an den einzelnen Schulen wieder ausgewogen ist. Das gibt Bewegung in den Lehrermarkt und macht den Beruf schlagartig wieder interessant für Männer. Im Weiteren sind Gesuche auf Teilzeitarbeit nicht mehr oder nur mit erheblichen finanziellen Einbussen zu bewilligen. Pro Klasse sollen maximal nur noch zwei Lehrkräfte zugelassen werden, die sich die Stelle teilen. So macht man aus wenigen Lehrern viele Lehrer und ermöglicht an den Schulen wieder ein pädagogisch ausgewogenes und wertvolles Geschlechterumfeld.
Der Abbau von verordnetem, administrativem Aufwand ermöglicht den Lehrkräften (weibliche wie männliche), sich endlich wieder ihrer Kernaufgabe zu widmen- nämlich dem Unterrichten. So erhalten die Kinder wieder eine echte Bezugsperson und die Eltern einen respektierten, kompetenten Ansprechpartner, was unweigerlich zu einer „besseren Schule“ führen wird.
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öffnet die Schleusen für deutsche Lehrer, die arbeiten zum halben Preis. Aber da käme natürlich sofort der Lehrer-Schutzmechanismus zum Zuge. Lehrer dürfen keine Konkurrenz im Nacken verspüren, sie werden staatlich geschützt wie das Edelweiß in den Bergen.
Oder man könnte doch für die notorischen Lernverweigerer aus Südosteuropa nur 1/3 der Lehrer einsetzen und die dadurch freiwerdenden Kräfte bei den Lernwilligen aufstocken. Einfach nur so handeln wie in der freien Marktwirtschaft, ökonomisch denken.
In 10-20 Jahren sind die städtischen Schulen eh größtenteils von Alis belegt, also braucht es eher weniger und nicht mehr Lehrer. Wer dann seine Kinder halbwegs gut ausbilden will, präferiert Privatschulen oder zieht in die Berge. Alle anderen haben Pech gehabt und bedanken sich bitte bei den Linken (SP, Grüne, CVP, und 30% FDP steigend)
Doa soag ia dia wos!
Richtig ist, was in dem Artikel steht. Die Lösung wird nicht klappen. Aber darum gehts ja hier auch gar nicht. Was als der ursächliche Fehler dargestellt wird, ist auch nicht verkehrt. Nur ist das ein “Folgefehler”. Der ursprüngliche Fehler liegt 30 Jahre zurück. In der Schweiz vielleicht nur 20 Jahre. Ihr hoabts ja mit dera Emanzipation net so bald angfanga. (Ich will übrigens nicht irgendeinen schweizer Dialekt paraphrasieren. Wenn ich zornig werde rutsche ich in meine Mundart. Schriftlich ist des halt a Kreiz). Ob man da noch was korrigieren kann – weiß ich nicht.
Vor langer langer Zeit waren die Frauen und Männer nicht gleichberechtigt. Und weil des zum Nachteil von den Frauen gwen is, hat des den Frauen net gfallen und sie ham die Emanzipation gmacht. Angfangt hams ja scho im vorletzten Jahrhundert. An dem seim End. Aber so richtig in die Gäng kumma is des bei uns in Deitschland so vor 30 Jahrn.
Soweit wäre die Geschichte ja noch gut. Ich wette, was ich jetzt schreibe werden die Herren Winkelried Autoren nicht gerne lesen mögen – und vielleicht ist es eh zu spät es niederzuschreiben. Damals als wir Emanzipation gmacht ham, weil ich bin aa a Frau, hamma gwisst, des ko nur woas wern, wenn die Männer ah woas tuan. Und woas hoams gmoacht? Nix hoams gmoacht!
Ja, es hat sich was verändert – die Männer sind verweichlicht und … allem, was auch der bärbeissigste Winkelried Autor an den Männern kritisieren kann, stimme ich zu – so von wegen “Gspürschmi-Fühlschmi”- Kursen – das Problem ist nur, die machen des mit – oder verweigern sich. Weil sie nichts eigenes entwickelt haben, als wir uns emanzipiert ham und sie ihre alte Rolle verloren hatten.
Des is scho immer klar gwen – wenn die Frauen sich ändern, werdn die Männer sich auch ändern. Wir ham so ungefär gwußt, woas wir ändern wolln – wir wollten mehr ins öffentliche Leben, mehr Karriere machen, besser Geld verdienen, und daß auch die Frauen, die nicht frauentypische Begabungen haben, als Musikerin oder als Ingenieurin im Erwerbsleben stehen kann.
Und damals haben wir gesagt: Männer, ihr müßt Euch positionieren, ihr müßt wissen, wo ihr hin wollt, wenn wir uns anders positionieren. Euer alter Platz geht nicht mehr – und ihr werdet doch nicht einfach da hin rutschen wollen, wo dann Platz ist. Ach, da ham die Männer sich überlegt, daß man mit einer rosaroten Latzhose auch f***n kann, und ham sich net weiter Mühe geben.
Jetzt ham mer den Salat. Frauenbashing, auch wenn des “Gspürschmi-Fühlschmi” durchaus seine Berechtigung hat, bringts nicht. Weil das die Männer immer noch nicht positiv positioniert. Wird langsam Zeit für Männergruppen. Daß Ihr die damals nicht gemacht habt, war ein Fehler. Ich weiß schon, warum ihr die nicht habts machen wolln – weil ihr gedacht habt, ihr müßts die machen wie die Frauen. Des ist aber falscher Blödsinn.
Wir haben uns unsere Art der Kommunikation und Selbstfindung auch erarbeitet. Des war ja nix da. Und die Weiberart die taugt für die Männer nix. Die Männer müssen sich schon selber Mühe geben, ihre eigene Art von Positionierungsfindung zu erarbeiten. Vielleicht brauchts ihr netamal a Selbstfindung. Aber a Position brauchts ihr – und zwar eine, wo sich positiv bestimmt. Nicht durch ein Hierarchiegefälle und nicht durch Geschehenlassen.
Da kommt Frau Sesemann angetanzt und schon stehen 4/5 unserer Clowns stramm vor ihr. Aus der zahlenmässigen Überlegenheit lässt sich aber so einiges ableiten. Die beiden freischaffenden Bundesräte hält man lieber versteckt, doch die Merkel weiss nicht mal dass es die gibt, sie ist interessiert an unserem Geld und dem weiterhin ungebrochenen Integrationswillen.
Das Hohelied der Schweizer Lehrer und ihrer Gewerkschaften ist seit Jahrzehnten immer das Gleiche: Mehr Lohn, weniger Stunden, mehr Spezialisten für irgendetwas, mehr Frühpensionierung, ohne jemals auf eine vernünftige Lebensarbeitszeit zu kommen.
Ich kenne einen Lehrer, der hat sein Pensum auf 4 Wochenstunden (!!) reduziert. Der Grund: Er leidet am Burnout-Syndrom und fühlt sich 6-jährigen Kindern nicht gewachsen. Oder im Kanton Zürich werden 6-Jährige sehr früh sexuell aufgeklärt. Die Lehrer finden das unheimlich toll und die Lehrerinnen lassen sich dann gern mal von den lieben Kleinen als Frau Schlampe titulieren. Der Grund für die Begeisterung: Die Sex-Aufklärung müssen die Lehrer nicht selber machen, da kommen die hoch entlöhnten Spezialisten (wahrscheinlich mit Strassenstrich-Erfahrung) in die Klasse.
Mein bescheidener Vorschlag zur Lösung des Lehrermangels ist: Der Rauswurf von unfähigen Politikern ohne Führungsfähigkeiten, die Absetzung von gefälligen Schulpflegen und die Einführung der 40-Stunden-Woche für Lehrer. Dann sind 70 % von den Lehrern überflüssig und können sich eine Arbeit in der Industrie suchen, wo die Arbeitskräfte knapp sind. Für manche wird es auch nur zum Härdäpfelschälen in der Küche des Migros-Restaurant reichen.
…”Für manche wird es auch nur zum Härdäpfelschälen in der Küche des Migros-Restaurant reichen.”
Hammer!!
sorry falsche Rubrik erwischt
Von mir aus sollten es 100% Frauen sein.
Leider leiden auch die Frauen, die nicht dem „grünen und linken Strich“ entlang gehen.
Da in den Augen einiger Kulturbereicherer und Religionsfanatiker die Frauen eh nur als ein Gebrauchsgegenstand gilt.
Somit könnten sich die Frauen in Zukunft auch ihr Recht in der ersehnten sozialen Multikultur sichern.
Nur ist dann die Frage wie?
erst wenn es nur noch Lehrerinnen gibt, werden diese mit Schrecken feststellen, dass die Männer diesen Scheißjob längst nicht mehr ausüben wollen. Dann werden sie den Männern nacheifern und wollen auch nicht mehr, so wie immer. Kaa überschätzt die Cleverness der “Waiber”
> Oder im Kanton Zürich werden 6-Jährige sehr früh sexuell aufgeklärt. Die Lehrer finden das unheimlich toll und die Lehrerinnen lassen sich dann gern mal von den lieben Kleinen als Frau Schlampe titulieren.
Wer keine Ahnung hat und unterdrückter einer “Religion” ist?
Da kommen solche Reaktionen.
Von welcher “Religionsrichtung” und sozialem “Umfeld” kommen diese Schlampenschimpfer?
Ich denke, da sehe ich die Probleme.
“Mittlerweile ist das Verhältnis zwischen Männern und Frauen an einigen Fachhochschulen für Pädagogik nur noch 1:10. Oder anders formuliert: Unter zehn frischgebackenen Lehrpersonen sind neun Frauen und nur noch ein Mann.”
-fand ich recht lustig.
mathe war wohl nicht die stärke von Echnaton.
linker Würmler, rechts liegen lassen
Die rot-grüne-multi-kulti-Cliqueria hat schon einen großen Teil der Gesellschaft, hier
die Schule, fest im Griff !
Bald errichten sie überall in Europa die Diktatur der Ahnungslosigkeit und der Täuschung
und Verdrehung, aus diesem Konglomerat erwächst dann das nach deren Vorstellungen “neue” Europa – das Kalifat Eurabien !
Die Menschen der Zukunft werden erklecklichen Tribut abführen müssen nach Mekka,
der “Hauptstadt der Welt” !