19. April 2008 von swisspolitics
Gemäss dem Bundesamt für Statistik wird in der Schweiz gar nicht so viel eingebürgert … die Zahlen lassen aufhorchen und zeigen deutlich, wie der Staat uns unverfrohren anlügt.
Während die SVP über die rekordhohe Anzahl von Einbürgerungen berichtet, musste Stefan Schmid vom St. Galler Tagblatt eine neue Behauptung aufstellen: die SVP trickse bei der Statistik zu den Einbürgerungen. Begründung: “ein Land mit mehr Ausländern, bürgere auch mehr ein”, meinte er.
Daher müsse die Statistik anders betrachtet werden: die Einbürgerungen müssen relativ zur Ausländerzahl gesehen werden.
Die Idee kommt von eidg. Fälscherwerkstatt, dem Bundesamt für Statistik. Und natürlich erklärten die linken Journalisten diese Zahlen gleich als die einzig Richtigen.
Die Aussage widerspricht jeglicher Logik. Warum sollten Länder mit einem höheren Ausländeranteil auch mehr einbürgern? Gerade dort ist die Ghettoisierung am grössten. Das sind genau die Länder, die am meisten Probleme mit der ausländischen Bevölkerung haben.
Das Gegenteil ist richtig. Länder mit einem niedrigen Ausländeranteil fällt Einbürgerung sicherlich leichter.
Am Vorabend des Abstimmungskampfes um die Verschärfung des Einbürgerungsrecht, lässt diese amtliche Manipulation aufhorchen. Der Staat lügt und manipuliert seine Bürger schamlos an.
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“ein Land mit mehr Ausländern, bürgere auch mehr ein”
Ist das als ein möchtegerne Gesetz zu verstehen?
Führt das Akzeptieren dieses Satzes dazu, dass in Zukunft mit mehr Einbürgerungen zu rechnen ist?
Persönlich bin ich mit diesem Satz nicht einverstanden, d.h. er mag die Praxis entsprechen, er will aber etwas für selbstverständlich erklären wofür sich
nicht begeistern werden können.
Alles lässt erahnen, dass man bald die Einbürgerung zu einem jedermann zustehendes Recht machen will.
Oder auch: Die gesamte Weltbevölkerung darf Schweizer werden wenn es ihr nur danach ist…
Na dann gute Nacht….
Ganz offensichtlich fehlt Dir ein Baustein in Deiner humanistischen Bildung: die empirische Sozialforschung. Sonst wüsstest Du, dass Zahlen nur in Relationen Aussagekraft besitzen. Aber in Deinem Beitrag wird der Tagblatt-Journalist auch flugs zum Staat erhoben:
Dein Beitrag ist einfach nur dumm.
An einem Fluss wird ein Kraftwerk errichtet. Vor dem Bau wurden – sagen wir – 1000 Fische pro Jahr gefangen. Unter den gefangenen Fischen fanden sich 250 Forellen. Das ist ein Anteil von 25 Prozent. Nach der Fertigstellung des Kraftwerks wurden 300 Fische gefangen, darunter 105 Forellen. Der Fischereiverband beklagt den Rückgang der Fischfänge, die Kraftwerksbetreiber feiern die Zunahme (!) des Forellenanteils von 25 auf 35 Prozent als grandiosen Sieg der Umweltpolitik.
@Jäger
Und von solchen dummen Leuten wie Du lebt die Poltik.
Was mich aber stutzig macht, ist dass Du uns noch versucht den Begriff Sozialempire zu erklären und keine Ahnung hast davon …
Manche denken eben, dass Tagblatt-Journalisten und Staat (zumindest Teile davon) Komplizen sind.
Hast du das beim “Winkelriedisieren” noch nicht gemerkt?
Uiuiui – jetzt wird’s persönlich bei Echnaton. Wie wäre es, wenn Du mir nicht einfach etwas unterstellst, sondern argumentierst? Oder ist das bei Deinesgleichen nicht mehr üblich?
Ich habe lediglich gesagt, dass es “Stand der Technik” ist, statistische Daten zueinander ins Verhältnis zu setzen. Absolute Zahlen wie sie die SVP in ihrem Inserat verwendet, sind nicht wissenschaftlich. Aber ich habe ja keine Ahnung, gell.
das Rezept beruht auf Verwirrung und hat System. Michael Blender, sorry Jäger, ist einer dieser Volkstäuscher und glaubt mit Schulbuch Stichworten hier glänzen zu können. Eine Statistik kann immer empirisch sein, man sollte es nur dazuschreiben. Aber im vorliegenden Fall setzt man absolute Zahlen plötzlich in ein Verhältnis um den Balken, gegenüber anderen Ländern, im Diagramm kürzer werden zu lassen . Würde er kürzer aussehen mit absoluten Zahlen, würde man selbstverständlich die andere Grafik veröffentlichen. Das nennt man schlicht und einfach Manipulation am Bürger.
Die interessante Zahl wäre diejenige, welche aussagt, wieviele Ausländer pro Schweizer eingebürgert werden.
Deshalb ist die obige Tabelle nicht aussagekräftig. Oder wäre Herr Jäger wohl der Meinung, die Schweiz würde zuwenig einbürgern, wenn in der Schweiz 10 Millionen Ausländer wohnen würden und davon nur 4% eingebürgert werden würden??
Aber eben: Relativierungen sind die Pest unserer zwei (vielleicht auch drei oder mehr) letzten Jahrzehnten…
@Jäger
war natürlich nicht persönlich gemeint, sorry!
Ich habe keine Wertung zu den Einbürgerungen vorgenommen, sondern nur gesagt, dass absolute Zahlen relativiert werden müssen und das Journalisten und der Staat zwei verschiedene paar Schuhe sind. Versucht es mal mit ein bisschen Sachlichkeit. Das befruchtet jede Diskussion.
mit wenig Worten alles gesagt.
Sorry, bin wohl ein bisschen reingeschossen.
Dass der Staat und die Presse zwei verschiedene paar Schuhe sind, ist klar. Aber die “Schuh-”rnalisten vertreten eben immer ihre Ideologie und dass die Mehrheit davon links ist, ist wohl unbestritten.
Deshalb ist es nicht unbedingt abwegig, den (linken) Staat resp. die Verwaltung mit den Journalisten in Verbindung zu bringen.
Das absolute Zahlen relativiert werden müssen, stimmt so nicht.
Die Grünen lieben doch absolute Zahlen: Es gibt nur noch soundsoviele Wale und Eisbären, der CO2-Ausstoss muss um genau 30% gesenkt werden, etc.
Die Roten lieben absolute Zahlen doch ebenfalls: Es wurden soviele Leute mit dem Sturmgewehr getötet, es gibt so und soviele Leute, welche unter der Armutsgrenze leben (was die Armutsgrenze definiert, ist dabei uninteressant) etc. Sind doch alles absolute Zahlen, welche immer ins Feld geführt werden.
Nur wenn die Rechte solche Zahlen benutzt, ist das nicht in Ordnung…
Ich bleibe bei meiner Aussage, dass Relativierungen eine Pest unsrer Zeit sind…
Falsche, verzerrend vereinfachende Aussagen sind unabhängig von der politischen Orientierung abzulehnen. Egal ob es Wale oder “Balkanesen” sind, ist es wenig sinnvoll, Köpfe zu zählen und daraus Handlungsbedarf abzuleiten.
Sinnvoll wäre es IMHO, nicht die Einbürgerungen zu thematisieren, sondern den hohen Ausländeranteil. Weshalb sind denn so viele Serben und Kosovo-Albaner hier und warum gehen die nicht wieder zurück? Weil die Journalisten es wollen?
Die SVP veröffentlicht nicht nur die Statistik über die absolute Einbürgerung. Darüber kann man diskutieren. Aber betrachtet doch einmal die Statistik “Einbürgerungen pro 100′000 Einwohner” (zu finden unter http://www.einbuergerungen.ch/index.php?id=73). Hier wird als Relation die Gesamtbevölkerung und nicht nur der Ausländeranteil genommen. Das wäre seriös und sagt etwas aus, wie viele die Schweizer im Vergleich zum Ausland einbürgern. Aber leider hat hier die Schweiz wieder europaweit den höchsten Einbürgerungsanteil. Wie dumm für die Linken
Hier noch so ein netter Link zum Thema:
http://www.wdr.de/tv/quarks/se.....zahlen.jsp
Sinnvoll wäre keine Zeit zu verlieren, die Einbürgerungen zu stoppen und den Ausländeranteil im gleichen Tempo wieder zu verringern. “Thematisieren” hat den Geschmack des absichtlichen Verzögerns und Verschleppens, was Beamte und Politiker immer öfter praktizieren und auch recht gut beherrschen. Die Ausländerpolitik ist gescheitert. Man muss dem Umstand nur in die Augen schauen und keine “Mätzchen” mit dem Volke treiben. Uns darf nur sekundär interessieren wie hoch der Ausländeranteil in den EU-Ländern ist, denn diese sind bekannt als Gutmenschen mit ungebrochenem Einwanderungs-Fanatismus. “Klein Norbert” (Blüm) hat den Deutschen ein sicheres Rentensystem gepredigt und um diese Lüge zu vertuschen, machte man den grössten politischen Fehler der Nachkriegszeit. Man glaubt das Rentensystem mit Ausländern retten zu können. Man will es bis heute nicht wahr haben, dass die 20-30% Ausländeranteil das System noch weiter in den Sumpf ziehen, da viele dieser Analphabeten statt arbeiten, den Staat weiter in die Knie zwingen. Die Auswirkungen der überspitzen Immigration ist für das ganze System tödlich.
Nun kommen in der Schweiz ein paar linke Journalisten auf die Idee, die Statistiken so zu präsentieren, als müsste die Schweiz ein schlechtes Gewissen haben, weil sie sich im unteren Drittel der Einbürgerungsstatistik befinde. Solche Journalisten tragen keine Verantwortung und sind eiskalte Volksmanipulatoren.
Da meldet sich bei Winkelried auch noch einer, der ins gleiche Horn bläst und dann zum Schluss doch noch relativiert. Er hat es versucht und stiess auf Widerstand. Genau so macht es EU-Botschafter Reiterer mit der Schweiz, Steinchen über die Mauer werfen und hören wie das Auftreffen auf der anderen Seite klingt. Je nach Stärke und Klangfarbe des Tons, richtet man danach seine weitere Strategie. Entweder man gibt Gas oder zieht den Schwanz ein.
sag mal Jäger, bist Du auch einer der unablässigen Fragesteller? Beantworte Dir Deine Fragen selber, dann lernst Du denken.
Ich hätte da noch eine Bitte an dich Fdp/Michael:
Falls du mal Herr Couchepin treffen solltest, bitte ihn von mir in Zukunft das Vergleichen von politischen Andersdenkenden mit Kriegsverbrecher aus der Nazi/Fascho-Zeit zu unterlassen, weil es weder stilvoll noch besonders konstruktiv ist.
Dankeschön.
@swisspolitics: danke, genau diese Statistik habe ich gemeint. Das ist eine relative Zahl, welche doch extrem viel aussagt. Aber unsere Journis würden eine solche natürlich nie präsentieren, denn dann würde ihr Weltbild vollkommen zusammenbrechen…
Danke für den Aufschlussreichen Link!
vielleicht lässt sich Winkelried dahingehend beeinflussen, die beiden Statistiken unter einem neuen Thread zu veröffentlichen Motto “Lüge vs. Wahrheit”
wir liegen alle falsch: Pelli pellt das Ei und bringt uns die Erlösung
http://www.nzz.ch/nachrichten/.....14394.html
er hat insofern recht, als er die CVP und SP der Heuchelei bezichtigt.
Aber der SVP steht es ja wohl wirklich frei, eine Person, welche der Partei in den Rücken gefallen ist, auszuschliessen (würde ja wohl jedes andere “Vereinli” so machen…)
Und wenn Pelli wirklich Liberal wäre, würde er diesen Entscheid unterstützen.
Aber falls die FDP die angekündigte Linie wirklich durchzieht (was ich aber stark bezweifle), dann könnte sie in Zukunft wieder vermehrt punkten…
Interessant ist, wie die schwedischen Sozis im Schnellverfahren einbürgern. Die haben es wirklich eilig, sich der arabischen Liga oder Afrika anzuschliessen.
Das eigentliche Problem der Einbürgerung sind ja nicht die Zahlen, ob relativ oder absolut, sondern ihre Qualität oder die fehlende Qualität. Die Schweiz braucht loyale, tüchtige und fleissige Bürger. Eingebürgert werden seit den letzten Jahren ohne die geringste Selektion zuhauf Analphabeten, Sozialschmarotzer, Dauerarbeitslose, Widerstandskämpfer, religiöse und ideologische Fanatiker, Extremisten, Desinteressierte, Asoziale, Diebe, Nutten, Zuhälter, Kriminelle.
Irgendwann werden wir die Rechnung dafür bezahlen.
wenn die fpd wirklich position bezieht, find ich das toll. dann hat ned nur die svp sondern auch die FDP das recht zu regieren – sp und cvp regieren zZ nicht sondern blokieren mehr als die svp
Wenn man sich die Facts hier reinzieht kommt einem die Galle hoch. Wenn man glaubt, man habe ausgekotzt schwappt es schon wieder hoch.
Was raus muss, muss raus!
Vielleicht geht es dir nacher besser.
@kotzmalwieder
deshalb wohl Dein wohlverdienter Nick. Die Linken bewiesen noch nie Nehmerqualitäten, ihr Fortbestand basiert auf der Lüge.