15. April 2008 von Gastbeitrag - 5 Kommentare

Nach der erneuten Abschwächung der Abbauvorgaben bei der Aufgabenüberprüfung wird einmal mehr klar, dass der Bundesrat keine bürgerliche Politik betreibt. Seit die SVP aus dem Bundesrat verdrängt wurde, fehlt der Druck auf entsprechende Kostensenkungen. Statt die Steuern zu senken, gibt der Bundesrat immer mehr Geld aus.

Nachdem das ursprüngliche Einsparziel von 14 Milliarden Franken (Kostensenkung um 20%) bereits während der letzten Legislatur auf 8 Milliarden nach unten korrigiert wurde, legt die neue Mitte-Links-Koalition nun nochmals nach. Die neue Zielvorgabe bis ins Jahr 2015 beträgt nur noch 2,3 Milliarden Franken!

Seit der Abwahl von Christoph Blocher aus dem Bundesrat hat offensichtlich der finanzielle Schlendrian wieder eingesetzt. Eine Tatsache, die unser Land nun bereits 5,7 Milliarden Franken kostet! Wie geht das wohl weiter?

Dem Bundesrat fehlt es an unternehmerischem Denken. Weder Regierungsmitglieder noch Bundesratsparteien übernehmen Verantwortung und niemand macht Druck, um Kosten und Steuern zu senken. Anstatt neue, erfolgsversprechende Massnahmen auszuarbeiten werden vielmehr laufend die gesetzten, bereits sehr tiefen Ziele verfehlt, beschönigt und noch weiter nach unten angepasst. Gleichzeitig fordert der Bundesrat eine Erhöhung der Mehrwertsteuer.

Die Festlegung eines zusätzlichen Zieles, mit aufgeschobenen Einsparungen von 3 Milliarden im Bereich der Sozialwerke bis 2020, ist ein fauler Versuch, von den Misserfolgen der Regierung abzulenken. Jedoch müssen, um eine realitätsbezogene Betrachtung beizubehalten, weiterhin die Sparziele bis ins Jahr 2015 miteinander verglichen werden. Und dieser Vergleich bringt zu Tage, dass die Schweiz heute von einer entscheidungsschwachen Mitte-Links-Regierung geführt wird, welche den finanzpolitischen Schlendrian nicht stoppen wird.

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  1. framei

    die Einwanderungspolitik wird uns schlussendlich die nächsten 10 Prozent MWSt-Erhöhung bescheren, Schritt für Schritt. Dort sieht der Linke noch Luft, sehr viel Luft. Dass er überblicken könnte, was dies volkswirtschaftlich bedeutet, glaubt nicht mal er selbst.

  2. Das nennt man nicht MwSt. Erhöhung, sondern die Anpassung an die EU-Norm.(so die Linken und die Presse)

  3. für diesen satz sollst du in der hölle schmoren. der tönt schon so echt ich glaub du bist nen linker ^^

  4. framei

    der tiefe MWSt-Satz, im Vergleich zur EU, ist den Linken schon lange ein Dorn im Auge. Also möchten sie den Angleich an die EU schaffen, um damit ihre kommenden Löcher zu stopfen. Sie glauben noch immer an Bereicherung durch Einwanderung, halten daran fest und führen die Schweizer immer tiefer in den Sumpf.

  5. In der Internetkolchose habe ich noch was ganz überraschendes zu diesem Thema gefunden;

    http://neuerdings.com/2008/04/.....t-erkannt/


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