Winkelried

11. April 2008 von Kulturbereicherer - 11 Kommentare

Für unsere ehrenwerten Leser stellen wir hier einen Auszug der Einbürgerungsgesuche in der Stadt Zürich ins Netz. Es kann sich jeder selbst ein Bild machen, was so alles zu unseren Sozialinstitutionen zuwandert (auf das Bild klicken).

Fast alle Gesuchsteller sind Moslems, der Lieblings-Einwanderer- Prototyp der Linken.

In Zürich entscheidet über die Einbürgerungsgesuche der Gemeinderat (= Stadtparlament). Ist jemand bereits hier geboren, entscheidet der (linke) Stadtrat (= Stadtregierung) allein.

In den Gemeinden auf den Land entscheidet in der Regel immer noch der Gemeindeversammlung. Die Kandidaten gehen dabei über den “Catwalk” und die anwesenden Bürger entscheiden.

Jede Gemeinde kann die Einbürgerungsprozedur regeln wie sie will, doch in den letzten Jahren haben Gerichte damit begonnen, Entscheidungen der Gemeindeversammlungen mit juristischen Tricks aufzuheben. Aufgehoben wurden ausschliesslich abgelehnte Gesuche.

Die Grünen in Zürich wollen nun sogar noch weiter gehen:

Die Grünen unterstützen die Initiative der pda und der AL, welche die vollständige Übertragung sämtlicher Kompetenzen, im Zusammenhang mit Einbürgerungen, an den Stadtrat verlangt.

Wenigstens kann man beruhigt zur Kenntnis nehmen, dass die Linken selbst eines Tages die Rechnung bezahlen müssen.

(Markus Alder)



  1. framei
  2. danke für die Liste, sie ist sehr aufschlussreich.


  3. framei
  4. Die Schweizer Regierung ist doch nicht mehr ganz dicht. Unser rotes kleines Büchlein bekommt doch heute jeder Ganove. Die Hürden sind längst weggeräumt und es gilt JEKAMI (jeder kann mitmachen). Die Linken die sich für diese barrierefreien Einbürgerungen bis heute stark machen, haben die Verantwortung zu tragen. Bald weckt uns morgens der Muezzin und die Linken können sich im Bett noch einmal drehen bis das RAV die Pforten öffnet, auch gut so.


  5. asylstrasse
  6. Vielleicht wäre hier noch folgendes anzufügen:

    - der Anteil der Deutschen, Amis, Franzosen, Österreicher ist marginal

    - diese “Liste” erscheint vierzehntäglich in gleichem Umfang.


  7. musli_weg
  8. liegen diese einbürgerungswilligen Listen in den Gemeinden öffentlich auf? oder ist das streng geheimes Material?

    Sie müssen im Amtsblatt publiziert werden.


  9. asylstrasse
  10. Dort steht noch ganz anderes:

    Stadtratsbeschlüsse vom 19. März 2008
    I. Der Stadtrat von Zürich hat folgen­de Personen nicht in das Bürger­recht der Stadt Zürich aufgenom­men: Keine
    II. Der Stadtrat von Zürich hat folgen­de Personen, unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürger­rechtes und der Einbürgerungs­bewilligung des Bundes, in das Bürgerrecht der Stadt Zürich auf­genommen: Adili bis Xheladini, zuviele zum zählen.

    Was aber auch ganz witzig ist:
    ITALIENERKRAWALL

    Wie die Aussersihler 1896 vier Tage gegen die italienische Bevölkerung randalierten.
    Alles begann an einem Sams­tagabend im Langstrassenquartier: Am 26. Juni 1896 kam es zu einer Schlägerei zwischen Aussersihlern und Italienern. Dabei wurde ein elsässischer Scherenschleifer durch einen Messerstich tödlich ver­wundet. Nun kannte die Wut gegen die italienischen Einwanderer kein Halten mehr, und in der folgenden Nacht zog ein Mob durch Aussersihl, « um sich an der italieni­schen Nation zu rächen » . 150 bis 200 Menschen verwüsteten Häuser mit italienischen Restaurants und Unterkünften und bewarfen den Polizeiposten, wo ein verhafteter Randalierer untergebracht war, mit Steinen.
    Wie kam es zu dieser wenig löbli­chen Episode? Die einen erklärten sich damals den Krawall mit der Verwilderung und Gesetzlosigkeit einer Grossstadt. Andere sahen die Ursache in sozialen Spannungen zwischen den Not leidenden Arbei­tern und den italienischen Migran­ten. Innert zweier Jahre war die Zahl der norditalienischen Arbeits­migranten in der Stadt von 2500 auf 6500 angestiegen. In den Italiener­quartieren herrschten Armut, Lärm und fremde Sprachen und Sitten. Dazu sagte man den Italienern nach, sie würden bereits aus nichti­gem Anlass das Messer zücken.
    Am Montag ging das wüste Trei­ben weiter. Die Aussersihler und Wiediker forderten die Behörden auf, Massnahmen gegen die « täglich vorkommenden Excesse der italie­nischen Messerhelden » zu ergrei­fen, und drohten mit der Bildung ei­ner Bürgerwehr. Gleichzeitig waren an die 10 000 Menschen auf den Strassen, wüteten weiter gegen ita­lienische Häuser oder wohnten dem Spektakel als Zuschauer bei.
    Am nächsten Tag strömten meh­rere Tausend Menschen vor die Po­lizeikaserne und forderten die Frei­lassung der verhafteten Randalierer. Erst als das Militär und alle verfüg­baren Polizisten aufgeboten wur­den, kehrte am folgenden Mittwoch langsam Ruhe ein


  11. Winkelruedi
  12. Für Demokratinnen und Demokraten sollten es doch selbstverständlich sein, dass Menschen, die seit Jahren Steuern und Beiträge an die Sozialversicherungen zahlen, auch die politischen Rechte erhalten.


  13. asylstrasse
  14. Genau! Das gleiche gilt dann auch für die Unfallversicherung. Jeder muss mal einen Unfall haben, oder wie stellst Du Dir das vor?


  15. musli_weg
  16. müssen die Einbürgerungswilligen nicht auch noch in grösseren Tageszeitungen erscheinen? Nicht jeder bekommt bekanntlich ein Amtsblatt zugestellt, so zum Beispiel die Auslandschweizer. Die bekommen dafür die beknackte Schweizer-Revue vom Staatsdienst frei Haus geliefert. Dort wird die rosarote Schweizerwelt immer noch als solche dargestellt, wie zu Zeiten von Heidy und Peter. Allein schon das rechtfertigt ein Medium wie Winkelried. Das schonungslose Aufdecken der Misstände in der Schweiz muss sein und das macht Winkelried in einmaliger Manier. Ein tolles Dankeschön den Verantwortlichen, wir brauchen Euch.


  17. asylstrasse
  18. aus der aktuellen schweiz-revue:

    Einbürgerungen als politischer Dauerbrenner

    Sind Einbürgerungen an der Urne zulässig? Darüber entscheiden Volk und Stände am 1. Juni. Ausserdem befinden
    sie über die Initiative gegen Behördenpropaganda und
    über einen Verfassungsartikel zur Krankenversicherung.

    Von René Lenzin

    Einbürgerungen durch Volksentscheide haben insbesondere in der Deutschschweiz Tradition, sind aber umstritten. 2003 hat das Bundesgericht die Ablehnung mehrerer Einbürgerungsgesuche in der luzernischen Gemeinde
    Emmen als willkürlich bezeichnet. Für den negativen Bescheid brauche es eine anfechtbare Begründung, was mit Abstimmungen an der Urne nicht gewährleistet werden könne. Daher seien diese unzulässig, hielt das Gericht fest.
    Für die Schweizerische Volkspartei (SVP) ist klar, dass die Bevölkerung in der direktdemokratischen Schweiz das Recht haben muss, über Einbürgerungen abzustimmen und diese allenfalls ohne Begründung abzulehnen. Mit einer Volksinitiative verlangt die Partei daher, dass jede Gemeinde selber bestimmen kann, welches Gremium einbürgert.
    Und gegen die Beschlüsse dieses Gremiums soll es keine Beschwerdemöglichkeit geben. Der Bundesrat, die Sozialdemokraten (SP), die Grünen, die Freisinnigen (FDP)
    und die Christlichdemokraten (CVP) lehnen die Initiative ab. Vor allem in den Reihen der beiden letztgenannten Parteien tun sich viele aber ebenfalls schwer mit dem Bundesgerichtsentscheid. Sie haben daher einen
    indirekten Gegenvorschlag zur Initiative ausgearbeitet. Dieser will zwar Einbürgerungen an der Urne untersagen, aber an Gemeindeversammlungen weiterhin zulassen.
    Allerdings dürfte eine Ablehnung nur nach einem begründeten Antrag erfolgen. Damit bliebe den Gesuchstellern die Beschwerdemöglichkeit offen. Dieser Gegenvorschlag auf Gesetzesebene tritt nur in Kraft, wenn
    die Volksinitiative abgelehnt wird. Maulkorb für den Bundersrat? Die Initiative «Volkssouveränität statt Behördenpropaganda » will die Informationstätigkeit
    von Bundesrat und Verwaltung im Vorfeld von Abstimmungen stark einschränken. Erlaubt wären nur noch ein einmaliger
    kurzer Auftritt des für den Abstimmungsgegenstand zuständigen Bundesrats sowie das «Bundesbüchlein», also die schriftlichen Erläuterungen der Regierung, die mit den
    Abstimmungsunterlagen verschickt werden. Der Bundesrat lehnt die Initiative ab. Denn die Stimmberechtigten hätten einen Anspruch darauf, die Haltung und Beweggründe
    ihrer Regierung zu erfahren und über mögliche Auswirkungen der Abstimmungsergebnisse auf Staat, Gesellschaft und Einzelne «umfassend, sachlich und objektiv» informiert
    zu werden. Diesen Argumenten hat sich die Mehrheit des Parlaments angeschlossen. Nur die SVP hat dem Begehren zugestimmt. Auch zu dieser Initiative hat das Parlament einen indirekten Gegenvorschlage verabschiedet.
    Dieser verpflichtet die Regierung, «kontinuierlich, sachlich, transparent und verhältnismässig » über eidgenössische Abstimmungsvorlagen zu informieren. Wie bei der Einbürgerungsvorlage tritt dieses Gesetz nur
    in Kraft, wenn die Initiative abgelehnt wird. Mehr Wettbewerb im Gesundheitswesen? Wettbewerb und Transparenz sollen als wichtigste Prinzipien der obligatorischen Krankenversicherung gelten. So will es zumindest
    die Mehrheit des Parlaments in einem neuen Verfassungsartikel festschreiben. Der Text ist ein Gegenvorschlag zur inzwischen zurückgezogenen Volksinitiative der SVP mit dem Titel «Für tiefere Krankenkassenprämien ». Für den Verfassungsartikel sprechen
    sich neben der SVP auch FDP und CVP aus. Hingegen lehnen ihn SP und Grüne ab, weil sie im Gesundheitswesen die staatliche Steuerung dem Wettbewerb vorziehen. Zurückhaltend bis skeptisch hat sich der Bundesrat
    zum Projekt geäussert. Er hätte es vorgezogen, die etappenweise Reform der Krankenversicherung voranzutreiben.


  19. framei
  20. na klar wer stempelt soll auch noch die Möglichkeit haben uns bis ans Lebensende das Blut auszusaugen. Alles andere wäre fremdenfeindlich und asozial. Die arbeitende Bevölkerung unterhält diese Abzocker gerne. Wenn man sich im Innern von Schweizerstädten aufhält, begegnen einem zur Arbeitszeit schwarze Väter mit Kinderwagen und dunkle Stadtstreicher mit aufgesetzten Mützen, auch im Hochsommer. Und solche Zustände werden von den Linken gefördert und gutgeheissen. Es zählt offenbar nur noch der Kick des Neuen, Unbekannten und Mystischen.


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