3. April 2008 von Echnaton - 10 Kommentare

Zuerst hat Widmer-Schlumpf aus “Sicherheitsüberlegungen” ihre Teilnahme am Sächsiläuten abgesagt. Kurz darauf tat es ihr der SBB-Chef Meyer gleich. Statt Kuhfladen hätte er wohl die Pickel seiner Lavoratori an den Kopf gekriegt, das ist weniger angenehm.

Nun aber fangen auch die Sozis mit Absagen an. Der erste Solibruder ist der Sozialfall Schriftsteller Capus (Schon mal gehört?). Auch er boykottiert die Veranstaltung. Zum Glück hat der Tagesanzeiger etwas darüber geschrieben, sonst hätte wahrscheinlich niemand etwas gemerkt.

Aus Protest, dass Capus nicht geht, möchte nun auch Winkelried ein starkes Zeichen setzen. Wir verurteilen die Aktion von Capus und werden aus Protest gegen diesen Boykott ebenfalls boykottieren.

Unserer Solidaritätsaktion schliessen sich an: Hanf-Ueli, d’Pesche, Schwanen-Silvi, der Schweizer Demokrat und Stadtratskandidat Markus Alder, der gesamte Fanclub von Monkia Stocker und der Verein der Euro-Abgezockten.

Wir hoffen allerdings, dass nicht die chinesische Delegation nun in die Bresche springt.

Update: Soeben haben wir vom Mediationsbeauftragten Solari erfahren, dass Widmer-Schlumpf doch teilnehmen würde, wenn die SVP ihr Ausschlussverfahren einstellt. Gemäss Solari sei die SVP dazu bereit, sofern Widmer-Schlumpf sich bereit erklärt, den Böög zu ersetzen. Ueli Maurer fügte hinzu, wenn sie Glück habe, werde jemand in 200 Jahren ein Film über sie drehen - sofern die Filmförderung mtmacht.

Wir freuen uns über die weitere Berichterstattung unserer Medien.

Hinweis für die Qualitätsjournalisten: das ist ein Satirebeitrag!

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  1. Achilles

    Wenn Schlumpf auf dem Böög hocken sollte, komme ich auch. Setzt sofort das Ausschlussverfahren ab! Eine Kuh hier nebendran auf der Nachbarweide hat Durchfall, ich bringe 2 Kübel davon mit.

  2. Scheisse, wenn Capus(noch nie gehört, offenbar ist er nur auf der liste der Kulturfördergelder zu bekannt) nicht kommt ist es nur noch halb so lustig, selbst wenn sie den gesamten Bundesrat abfackeln lassen.
    Widmer-Schlumpfine, tsk…

  3. asylstrasse

    Alex Capus’ “Palmarès”:

    1995 Literaturpreis Regiobank Solothurn
    1996 Werkjahr des Kantons Solothurn
    1998 Werkjahr Pro Helvetia
    1998 Förderpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI
    2005 Förderpreis des Kantons Solothurn
    2005 Anerkennungspreis der Stadt Olten

    Er wohnte mal in der Wohnung eines französischen Polizeichemikers der gleichzeitig sein Grossvater war. Mit fünf Jahren zog er dann mit seiner Mutter nach Olten (ACHTUNG: Umzugs-Trauma!!!) und wurde so ca 30 Jahre später an hiesigen Universitäten sozialisiert (…schönes Wort!).

    Sein Kindheitstrauma konnte er dann in Form von Arbeitstherapien bei verschiedenen Zeitungen und zuletzt auch bei der Dep(p)eschenagentur kurieren.

    Mittlerweile hat er etwa 20 Bücher geschrieben und lebt, wen wunderts, in Olten…

  4. framei

    Wenn Schlumpf nicht anwesend ist, könnte doch das Ersatz-Gnagi Dimitri-Galmy als Böög herhalten. Die Flamme wäre allerdings nicht sehr hoch.

  5. framei

    Alex Capus steht womöglich noch auf der pay roll der Wohltätigkeitsfirma “RAV”. Fast alle Auszeichnungen kommen vom Kanton SO oder der Stadt Olten. Für Tagesanzeiger ist jeder Pinsel schon ein Promi. Das fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl um so mehr, wenn Steuergelder an solche Leute fließen.

  6. asylstrasse

    Während ich mir jetzt den Bericht zu Capus zu Gemüte führte ist mir fast der Kaffe im Hals steckengeblieben.

    Schon interessant wie sich die Linken jetzt über den schlechten politischen Stil der SVP (einmal mehr!) aufregen und sich damit moralisch über die wählerstärkste Partei stellen.

    Gleichzeitig hagelt es von den Kommunisten bis zu den Weichsinnigen kommentare wie: “Typisch SVP, schon früher konnten sie sich nicht den politischen Themen widme(r)n, sondern hackten nur immer auf den anderen rumm..”, als wäre politische Untätigkeit eine Erfindung von rechts. Wenn dann zudem noch von “Verführern aus der Teppichetage” und “dem Diktat von Schlägertrupps” gesprochen wird, kommt mir dann vollends das Kotzen.

    Schade eigentlich, mein Lavazza Kaffee hätte besseres verdient.

    Die Schweiz hätte das wohl auch. Nicht zuletzt deshalb, weil seit letztem Dezember hierzulande endlich mal richtige Politik betrieben wird und nicht einfach weiterhin tagein tagaus der gleiche Zucker welcher jedem Trottel schon Meter hoch in den Arsch geblasen wurde einem gutmeinenden und verständnisvollen Parteigspänli im hohen Bogen vor die Füsse weitergeschissen wird. Aber eben, wer sich dann aus dem grossen Haufen lediglich die Loorbeeren welche sich andere verdient haben herausliest, und sich diese stolz an den eigenen Kopf steckt, hat wohl keine bessere Behandlung verdient.

    Pardon für meine Wortwahl, aber manchmal gehts halt nicht anders…

  7. Reinhard

    Interessant, die Menschenverbrennungsphantasien, die hier manche haben …

  8. Ein Bundesrat/tin ist kein Mensch, sondern ein Teil der Landesreigierung, also Politische Institution.
    Eine Politische Institution kann nicht phisysch leiden, auch in den Flammen nicht.
    Die Privatpersonen als solchen körperlich zu quälen beabsichtigt hier keiner.
    Den Bundesrat als Institution im übertragenem Sinne anzupissen begrüsse ich persönlich mit Begeisterung.
    Es gibt genug Länder wo man Politische gegner phisysch eliminiert, mehrheitlich unter derselbe Flagge die hier bei uns sich als höchste moralische Instanz des Landes betrachtet.
    Ein wenig Phantasie und Humor würde wirklich keinem schaden…

  9. DiniMuetter

    davon kriegt man ja Augenkrebs…

  10. Justin Case

    Ich gehe nur wenn Calmy-Rey anwesend ist und aus dem Koran vorliest.


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