30. März 2008 von Redaktion
In Wien fand eine Grossdemo gegen den EU-Reformvertrag statt. Etwas davon in unseren Medien gelesen?
Wenn man keine Volksabstimmung über die geplante neue EU-Rechtsgrundlage mache, dann komme dies einer “Vergewaltigung des österreichischen Volkes” gleich, sagte der Jurist Adrian Hollaender bei der Demonstration und fügte hinzu: Die Meinung des Volkes sei zu respektieren.
Peter Weish, Präsident des Forums Wissenschaft und Umwelt, erinnerte an den sogenannten Anschluss Österreichs an Nazi-Deutschland vor 70 Jahren und erklärte, dass die österreichische Bevölkerung aufpassen müsse, dass sie nicht die letzten Reste der Demokratie verliere.
Transparente mit der Aufschrift “Nein zur EU-Diktatur”, “Frei und Neutral” und “Ihr Vaterlandverräter – Wir haben ein Recht auf Volksabstimmung” waren auf dem Stephansplatz zu sehen.
Tja, liebe Nachbarn, wer in der Unabhängigkeit schläft, wacht in der EU wieder auf.
Aber unsere schweizerischen Medien sind grossartig! Unsere “Qualitätsjournalisten” erzählen uns immer den “richtigen” Teil der Wahrheit aus der Aktualität der Welt. So wissen sie von irgendwelchen Bemerkungen Obamas zu berichten, von Sexskandalen um Formel-1-Bosse, von streikenden Bauern in Argentinien … Und ist ist ebenso klar: diese Demo interessiert überhaupt niemanden (bzw. hat niemanden zu interessieren?).
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Das ist ja unglaublich, dass die Österreicher so aufmüpfig sein können. Sonst ist man ja eher gewohnt, dass in Wien Genossen solidarisch für den RAF-Terroristen Christian Klar (als Mehrfach-Mörder verurteilt) demonstrieren.
Die sind wahrscheinlich grad aus dem Hochzeitstraum aufgewacht.
Gegen die totalitäre EU(dSSR)!
http://de.youtube.com/watch?v=_yOyUpU8Yqo
Der Film mit der EUdSSR ist wirklich gut, das ist der Brüller der Woche. Die Linken heulen schon auf Youtube wie ein russisches Wolfsrudel, dem auf den Schwanz getreten wurde.
@Achilles
So war’s gedacht.
ich habe schon fast alle abos gekündigt.
das letzte wird der spargel sein…
was ich von den msm halte, wisst ihr bereits.
nur soviel, es überrascht mich nicht im geringsten, was hier geschrieben wurde.
zu glück gibt es eben eine alternative (internet) zu zeitungen, radio und der gruselglotze.
http://derstandard.at/?url=/?id=3282979
danke an pi für den hinweis.
also wenn man für eine volksabstimmung demonstrieren geht, wird man dort von den qualitätsmedien in die rechtsextremen ecke gestellt.
na dann prost allerseits.
wie war das gerade noch mit verunglimpfungen?
mehr unter
http://rettet-oesterreich.at/
interessant wie wenig Widerstand sich gegen die hinterlistigen, volksverachtenden Euroverträge in Großeuropa formiert. Sollte doch eigentlich ein Lehrstück für unsere Linken Freunde in der Schweiz sein, Presse inklusive!
zu spät ihr lieben Nachbarn, Eure Vertreter haben Euch an Europa verkauft, ihr habt zu arbeiten und abzuliefern was man von Euch verlangt. Nicht Eure Meinung wird in Europa vertreten, – nein – das ziemt sich nicht, sondern die Gleischaltung mit 26 anderen Vögten wird demonstriert und zwar über die Köpfe von über 250 Millionen EU-Bürger.
Demokratie war gestern! Ihr kommt zu spät, das Rad lässt sich nicht mehr zurückdrehen.
Die EU würde anders ausschauen, hätte man die Bürger befragt.
Die EU ist ein völlig undemokratisches Sammelsurium.
Die einzige Partei in Österreich, welche eine Volksabstimmung über den EU-Reformvertrag v erlangte, waren die Freiheitlichen. Der Antrag wurde aber im Parlament von den grossen Parteien ÖVP und SPÖ abgeschmettert und der EU-Reformvertrag mit Mehrheitsbeschluss ratifiziert. Für mich steht ganz klar fest, Parteien, welche Volksabstimmungen verhindern, wissen ganz genau, dass sie an Volkes Meinung vorbei politisieren, sonst müssten sie ja keine Angst vor der Abstimmung haben. Solche Parteien wären für mich total unglaubwürdig und unwählbar, eine richtige Politikerkaste im wahrsten Sinne des Wortes. Und was ist daraus abzuleiten, dass praktisch alle massgebenden Regierungen der EU Volksabstimmungen fürchten wie der Teufel das Weihwasser. Daher, die EU vertritt alles andere als ihre Völker, sondern die Interessen einer Pöstli-schachernden und korrupten, meist linksgerichteten Politikerkaste.