Die Schweiz aus konservativer Sicht  

28. März 2008 von McCarthy

ausschaffung1.jpgDer Tagesanzeiger veröffentlichte gestern wieder mal vollkommen unkritisch eine Staatspropaganda-Mitteilung. Eine Ausschaffung koste den Bund durchschnittlich 8800 Fr. (ca. 5000 Euro). Im Jahr 2006 seien 383 Personen ausgeschafft worden.

Der Zufall wollte es, das am selben Tag die Zahlen für Frankreich veröffentlicht wurden. Dort gibt der Steuerzahler 600 Mio. Euro pro Jahr für die Ausschaffung aus. Pro Ausschaffung fallen somit 25000 Euro (!) an. Anders ausgedrückt, eine Ausschaffung kostet in Frankreich 5mal mehr als in der Schweiz (Quelle). In Deutschland liegen die Kosten noch höher.

Was zeigt dieses Meldung?

  1. Das Bund lügt schamlos die Öffentlichkeit an.
  2. Unsere Medien drucken jeden Blödsinn staatlicher Propaganda ab.
  3. Die Qualitätsjournalisten sind Nachplapperer.
  4. Diese Qualitätsjournalisten sind vollkommen unqualifiziert, weil es selbst einem Kind aufgefallen wäre, dass die Zahlen gar nicht stmmen können.

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  1. Rütliborat

    wenn man bedenkt, was jede nicht-Ausschaffung kostet…

  2. framei

    mit wenigen Ausnahmen, plappern die Journalisten einander einfach nur noch nach, was bei dieser Bezahlung auch nicht sonderlich verwundern mag. Wer von all denen kann noch richtig Recherchieren und bekommt von seinem Verlag die Zeit dazu? Aber was will unsere Staatspropaganda uns mitteilen? Wie günstig und effizient sie arbeitet? Vielleicht aber handelt es sich beim Tagi lediglich um einen kleinen hilfreichen Druckfehler und es sollte heißen:

    “Im Jahr 2006 kostete die Rückführung eines Asylbewerbers per Sonderflug durchschnittlich 88´000 Franken.”

  3. Dabei gäbe es wesentlichen günstigerne Methoden…

  4. Achilles

    Anstatt den fröhlichen Asylanten ein Cüpli Champagner auf Kosten des Steuerzahlers zu servieren, empfehle ich, dieselbigen Steine Klopfe zu lassen. Granit wäre da genau das richtige. Das kommt viel billiger und hat noch einen hohen Nutzwert. Am besten sollen sie den Gotthard abtragen, dann müssen wir nichts mehr für das Geldloch NEAT zahlen.

  5. Jedenfalls spart es die Unterhaltskosten.

    Lieber eine Einmalzahlung als Dauerzahlungen.


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