26. März 2008 von Winkelried - 2 Kommentare
Am 6. April finden die Kantonsratswahlen im Kanton Thurgau statt. Den Thurgau könnte man schon als SVP-Kanton bezeichnen. Wird es auch diesmal gelingen, diesen Wähleranteil zu halten. Winkelried sprach mit der Kantonsrätin Fabienne Schnyder (SVP):
Frau Schnyder, die SVP hat im Kanton Thurgau 47 der 130 Sitze im Kantonsrat. Das entspricht 36 %. Damit war die SVP schon vor 4 Jahren da, wo die St.Galler SVP nun aufgeschlossen hat. Ist eine Steigerung noch möglich?
Ja, auch bei uns ist noch eine leichte Steigerung möglich. Da wir bereits seit einigen Jahren eine staatstragende Partei im Kanton Thurgau sind und uns bezüglich der Anzahl Mandate bereits auf einem hohen Niveau bewegen, ist eine Erhöhung der Sitzzahl sicherlich nicht einfach, aber in einzelnen Bezirken durchaus realistisch.
Zusammen mit der FDP hat die SVP die absolute Mehrheit. Funktioniert diese Zusammenarbeit oder wackelt auch hier die FDP wie eine Babuschka?
Die FDP steht uns inhaltlich sicher am nächsten. Zurzeit sind vereinzelt Misstöne im Verhältnis zwischen SVP und FDP zu vernehmen. Jedoch pflegen wir zur Mehrheit der FDP-Kolleginnen und -kollegen ein sehr gutes Verhältnis. Bis auf ein paar Ausnahmen vertreten wir bei den Geschäften im Grossen Rat auch die gleiche Meinung. Genau diese Ausnahmen darf es aber auch geben, denn jede Partei pflegt wiederum ihr eigenes Programm.
Der Kanton Thurgau ist ein Grenzkanton. Welche Erfahrungen hat er mit der Personenfreizügigkeit bisher gemacht?
Vor allem in den direkten Grenzgebieten (z. B. in Kreuzlingen) ist eine Zunahme der ausländischen Wohnbevölkerung feststellbar. Auch auf dem Arbeitsmarkt bemerkt man eine Erhöhung ausländischer Arbeitskräfte.
Beruflich, als Lehrerin, bewegen Sie sich ja in einem Umfeld, das eher SP dominiert ist. Ist das im Kanton Thurgau nicht so?
Der Schein trügt nicht. Grundsätzlich ist der Lehrerberuf eher links ausgerichtet. Dieses Bild entsteht jedoch, denke ich, weil die „offizielle Lehrerschaft“, sprich der Verband, tendenziell links-sozial ausgerichtet ist. Es gibt aber auch eine erfreulich grosse Anzahl sehr bürgerlich denkender Lehrpersonen. Persönlich begegne ich jedoch auch immer wieder Leuten, die über meinen Beruf und meine Parteizugehörigkeit vereint staunen.
Wenn Sie Nationalrätin wären, was würden Sie an der Bildungspolitik in der Schweiz ändern wollen?
Die Bestrebungen in einzelnen Kantonen (auch im Thurgau), wieder vermehrt die Eltern oder Erziehungsberechtigten mit in die erzieherische Verantwortung einzubeziehen, begrüsse ich sehr. Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus ist sehr wichtig. Die Schule kann neben der Stoffvermittlung nicht auch noch die volle Erziehungsarbeit übernehmen. Vor allem dürfen Lehrpersonen nicht durch einzelne verhaltensauffällige Jugendliche so stark absorbiert werden, dass die grosse Mehrheit der folgsamen und lernwilligen Schülerinnen und Schüler unter geht.
Hinter die teilweise starken Integrationsbemühungen stelle ich Fragezeichen. Es gibt Unterschiede in der Gesellschaft und diese können nicht durch Schulreformen, Namensänderungen der Schultypen oder durch totale Individualisierung weggeräumt werden. Man muss die Unterschiede in der Intelligenz, in gesundheitlichen Aspekten oder im Auftreten von Kindern und Jugendlichen akzeptieren. Es gab schon immer Personen, die ihre Schulkarriere erfolgreicher absolvierten und jene, die weniger erfolgreich abschnitten, und das wird auch in Zukunft so sein. Ein afrikanisches Sprichwort trifft diesbezüglich den Nagel auf den Kopf: „Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.“
Frau Schnyder, vielen Dank für das Gespräch
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- schlechtmensch : nein, mittlerweilen im Altpapier.
- Echnaton : punkt.ch ... gibt es die noch? wo ist das interview, unter Livestyle?
- Echnaton : hamros wird am Mittwoch noch ein thema sein
- Echnaton : super, schalten den morgen mittag auf!
- Oxyartes : Habe einen Artikel geuppt, wenn ihr ihn vielleicht mal ansehen könntet, danke
- schlechtmensch : Hat jemand die Ausführungen über st. Blocher vonm Politologe Michael Hermann auf den Blättchen .ch gelesen? Diese Linken haben schon Fantasien...
- schlechtmensch : Schön das harmos im Schatten des Pilatus im See geworfen wurde. Ein wenig erfrischung schadet den mottenden kommunisten nicht...
- schlechtmensch : Zottel wurde ausgeschafft weil er ein Nazi ist
- Echnaton : weiss einer, wo das zottelgame geblieben ist?
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- Echnaton : Wiederstand gegen Blocher in der SVP: die ewig gleichen Lügengeschichten der Presse, doch diesmal wieder Teil der SP Kampagne: sie Rüstungsprogramm
- Echnaton : Kosovo hat es schwer: die müssen einen Botschafter stellen, der nicht kriminell ist und nicht von unserer IV lebt ... unlösbar
- Echnaton : Wir haben ihn bis heute Mittag zurückgestellt, kommt noch
- schlechtmensch : Der Artikel "Kasperlitheate r für die Öffentlichkeit" kann nicht aufgerufen werden, ist das normal?
- schlechtmensch : Wieso? Ist Thomas widmer wieder dabei?
- Echnaton : Die Weltwoche ist wieder ein paar Franken wert
- Echnaton : Schmid denkt über rücktritt nach ... als berner wird das noch ein paar jahre dauern
- schlechtmensch : Schmids Vergesslichkeit grenzt an Demenz.. cool!
- schlechtmensch : Grunder oder Haller?
- Echnaton : Cool ... BDP hat jetzt drei Bundesratssitze
- Echnaton : Sami wird Bundespräsident ... juhu!
- Annubis : nen bypass is kein weltuntergang
- Annubis : das ist doch kein prob
- Echnaton : Oha ... jetzt hat auch die FDP ein Bundesratsproble m
- Echnaton : Interessantes im Post: gute Musik
- br_schmid : echnaton ist neoch im ZEUS, dauert etwas gar lang!
- br_schmid : und tschüsssssss
- br_schmid : nimm nächstes mal schlüer mit, dann wird er lockerer.
- br_schmid : kompliment, dass du den kennst ! ich musste googlen
- br_schmid : der club wird nun konkurs gehen, und staatsbeiträge erhalten ...gg
- br_schmid : hab ich schon...Blocher war schneller ...
- Echnaton : frag doch mal beim ZEUS an, vieleicht können die Dich gebrauchen
- br_schmid : oder des Schwerverkehrs
- br_schmid : oder die der Bauernlobby
- br_schmid : ups
IRadio
Ein echt tolles Gadget ist das IRadio. Die Qualität ist besser als beim normalen Radio und die Senderauswahl ist überwältigend. Der Markenleader ist NOXON. Allerdings sind die Geräte nicht gerade billig. Wenn man noch was drauflegt, kann man auch einen EeePC kaufen und den an die Stereoanlage anschliessen. Read More →
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Ein Internettagebuch, ein Weblog, ist etwas spassiges. Und noch lustiger ist es, wenn alle darunter noch kommentieren können. Doch diese Kommentarfunktion ist nur dann sinnvoll, wenn dort auch eine rege Diskussion stattfindet. Betreibt man ein Blöggle irgendwo in der Tiefe ... [Link]
Der kleine Blogbetreiber fragt sich immer wieder, welcher Unterschied zwischen seinem kleinen Wordpress-Blog und einem Newsportal einer Zeitung besteht. Die Antwort ist technisch gesehen folgende: grundsätzlich gesehen keiner! Die Newsportale der Zeitungen sind lediglich sogenannte Multiblogs, d.h. es werden mehrere ... [Link]
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Das Misswirtschaft vom Steuerzahler berappt werden muss, kennen wir Schweizer schon lange. So vermelden zwar jedes Jahr die Staatsmedien, die SBB mache Gewinn, doch in Wahrheit macht sie über 9 Mrd. Verlust - nur das nennt man dann halt “Infrastrukturbeitrag”.... [Mehr ...]





nur sind die weniger erfolgreichen Schul-Abgänger nicht mehr bereit, die weniger attraktiven Arbeiten auszuführen. Eines der Grundübel unserer Entfremdung.
Eine SVP-Lehrerin, hätte ich nie für möglich gehalten. Sie wird sicher schwer zu kämpfen haben, im ewig andauernden Auswärtsspiel, gegen die roten Stoff- und Ideologien-Vermittler.
Prognose:
Sp verschwindet vollkommen.
Wird zwar nicht eintreffen aber soll ein gutes Omen sein!