5. März 2008 von Rose_Auslaender - Ein Kommentar
Wie allenthalben in den Gratisblättern und weiteren Zeitungen zu lesen ist, sinkt die Zahl der Inhaftierten in der Schweiz. Immer weniger Verbrecher sind also im Knast. Augenfällig dabei ist, dass sich die Zahl der Inhaftierten jedoch klar in zwei Lager teilt: Ausländer und Schweizer.
Der Anteil letzterer in den Gefängnissen sank im Jahr 2006 abermals um knapp 6 %. Diejenige der Ausländer blieb hingegen konstant. Die linke Presse liefert auch gleich eine Begründung nach:
Das wäre eine Folge der Strafrechtsrevision, welche dazu führt, dass bei Strafen von unter 6 Monaten eigentlich eine Busse verhängt werden sollte. Nur, so moniert bspw Daniel Laubscher vom Bundesamt für Statistik, würden die Gerichte diese neue Regel nur bei Schweizern, nicht aber bei Ausländern anwenden. So folgert der Journalist flugs, nicht der Kriminelle sondern die Gerichte sind an diesen Zahlen schuld. Zur Auflockerung dieser nun doch eher trockenen Materie liefern wir einige Zahlen nach, welche uns die Medien wohlwissentlich verschwiegen:
Am Tag der Erhebung war 29% alle Gefängnisinsassen in Untersuchungshaft. Von den 1653 Personen in Untersuchungshaft waren 21% Schweizer, 22% Ausländer mit Aufenthaltsbewilligung, 16% Asylbewerber und 45% Ausländer ohne Aufenthaltsbewilligung. Während sich der Anteil der Schweizer/innen in Untersuchungshaft seit 2001 kaum verändert hat, ist der Anteil der ausländischen Untersuchungshäftlinge mit Aufenthaltsbewilligung seit 2004 um 12 Punkte zurückgegangen. In derselben Zeitspanne haben die ohne Aufenthaltsbewilligung in Untersuchungshaft gesetzten Personen um etwas mehr als 11 Prozentpunkte zugenommen. Weiters wird nachgeliefert, dass der Grund für die Abnahme der Belegungszahlen in den Gefängnissen darin liegt, dass im Vollzug und in der U-Haft jeweils 200 Personen weniger einsassen.
So, derzeit sind also 70% aller “Knackis” Ausländer. Dass es sich hierbei nicht um deutsche Steuerflüchtlinge oder übereifrige Bond-Trader von den Caymans handelt liegt auf der Hand. Interessant in diesem Zusammenhang ist dabei auch, was Winkelried bereits vor Monaten berichtete.
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Immer mehr handelsübliche Modelle von GPS-Navigationsgeräten sind mit einem System ausgerüstet, welches die Automobilistinnen und Automobilisten mit grosser Präzision vor polizeilichen Geschwindigkeitskontrollstellen warnt. Verbinden sie ihr GPS mit einem Handy, sind die Eigentümer solcher Geräte sogar in der Lage, sich über die Zentrale eines entsprechenden Anbieters innert weniger Minuten gegenseitig vor temporären Polizeikontrollen zu warnen. Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) macht Anbieter und Verkehrsteilnehmende darauf aufmerksam, dass solche Geräte den verbotenen Radarwarngeräten gleichgestellt und daher verboten sind.
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Ich habe auf einem Stück Gratis-Toilettenpapier gelesen, dass Ausländer weiterhin zu Freiheitsstrafen verurteilt werden, wenn die Richter Zweifel haben, ob sie überhaupt eine Geldstrafe zahlen können.