5. März 2008 von Rose_Auslaender - Noch kein Kommentar

mhmdmsh Seit mittlerweile mehr als 60 Jahren ist die “friedliche Gemeinschaft der Ahmadiyya” (Zitat Blick) in Zürich neben dem Balgrist Spital beheimatet. Es war die erste Moschee welche in der Schweiz gebaut wurde, mit Minarett, mit muslimischem Glaubensbekenntnis (šahÄda) in grosser arabischer Schrift an der Wand zur Strassenseite.

Da wir hierzulande die Glaubensfreiheit kennen, darf demzufolge auch der Moslem denken was er will - in diesem Fall, dass es nur einen Gott auf der Welt gibt und keinen anderen. Was er zudem noch glaubt ist, dass jeder Ungläubige (sprich Nicht-Moslem) schlecht ist und er deshalb bekehrt werden muss. Ob sich aus diesem Grund immer wiedermal ein Cervelat-Prominenter oder Politiker einschlägiger Couleur in die Mahmud-Moschee verirrt, sei dahingestellt.

Wir mögen uns selber ein Bild darüber machen:

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Zuerich, 26.10.2006 Empfang der Imame im Zuercher Stadthaus © Kurt Schorrer / foto-net

 

 

 

 

 

 

Damit aber auch jeder verstehen kann, was hier von einer Bundesrätin unde dem Stadtpräsidenten der grössten Schweizer Stadt unterstützt wird, einige Worte aus einer Dissertation zum Thema “Islamische Ahmadiyya Bewegung”:

Die Ahmadiyya-Bewegung des Islam ist eine 1889 in Qadian im indischen Punjab von Mirza Ghulam Ahmad gegründete rnillenarische Bewegung. Ihr Gründer beansprucht Messias, Mahdi, Prophet, die geistige Wiedergeburt Jesu, Mohammeds, Vishnus, Krishnas, Buddhas und der Reformer am Anfang der 1000jährigen Endzeit zu sein, den wahren Islam zu vertreten und ihn durch seine Bewegung innerhalb von 300 Jahren zum Sieg über alle anderen Religionen zu führen. Für die ihm nachfolgenden Führer richtete er das Kalifat und eine Oberhaupt-Dynastie ein. 1914 spaltete sich ein kleiner Teil der Gemeinde, der das Prophetentum Mina Ghularn Ahmads und das Kalifat nicht anerkannte, ab und gründete seine eigene Zentrale in Lahore. Diese Gruppe nennt sich “Ahmad Sya Anjuman-i Zsha ‘at-i Zslami”, Ahmadjya Vereinigung für die Verbreitung des Islam. Seitdem werden die Gruppen auch Qadianis und Lahoris genannt. Die deutsche Zentrale der Qadianis befindet sich in Frankfurt am Main, die der Lahoris in Berlin. In dieser Studie habe ich mich nur mit den Qadianis befasst.
1947 emigrierte die Mehrzahl der Gemeindemitglieder von Indien in den neu gegründeten islamischen Staat Pakistan. Als neues Weltzentrum wurde die Stadt Rabwah, 80km süd-westlich von Lahore, erbaut. Mitglied wird man durch Geburt oder Bai’at. Die Bai’at ist ein archaischer Akt der Anerkennung eines Führers und des Gelöbnisses lebenslangen Gehorsams. Die Ahmadiyya selbst erklärt die Bedeutung des Wortes Bai’at folgendermaßen: „Ein Gelübde der Treue und des Gehorsams eines Jüngers an seinen geistlichen Lehrer. Wörtlich: Akt der Selbstverpflichtung.” Wer in die Ahmadiyya eintritt, gelobt mündlich und schriftlich lebenslangen Gehorsam gegenüber dem Gründer der Bewegung, dem Kalifen und dem Kalifat. Außerdem verpflichtet man sich schriftlich zur Zahlung eines monatlichen Mitgliedsbeitrags.

Die Ahmadiyya breitet sich weltweit aus. Die Zahl der Mitglieder betrug nach eigenen Angaben auf der Frankfurter Buchmesse im Jahr 2000 weltweit rund 50 Millionen, nach Angabe des Kalifen am 26.08.2001 auf der Jalsa Salana in Mannheim über 80 Millionen, nach Angabe des deutschen Sprechers der Gemeinde H. Hübsch in seiner Rede in der Frankfurter Nuur-Moschee am 03.10.2001, dem Tag der offenen Tür, und in einem Brief vom 24.10.2001 weltweit über 200 Millionen in mehr als 170 Ländern. In Deutschland hat sie nach eigenen Angaben 50.000 Mitglieder.

Inhaltlich handelt es sich bei der Lehre der Ahmadiyya um ein eklektizistisch und synkretistisch zusammengebasteltes Gedankengebäude mit Elementen aus dem sunnitischen und schiitischen Islam, aus der hinduistischen Avam-Lehre, aus christlichen und jüdischen Quellen sowie aus Legenden, Reiseberichten und Phantasiegeschichten. Vom Islam weicht sie vor allem in ihrer Jesus-Lehre und in ihrer Prophetenlehre mit Kalifatanspruch ab. Sie behauptet den einzig wahren Islam zu vertreten. Aus diesen Gründen kann man sie als häretische Abspaltung vom Islam oder als islamische Sekte bezeichnen.

Die Ahmadiyya verbreitet mit einem Teil ihrer Schriften antichristliche, anti- westliche und getarnt anti-jüdische und antiamerikanische Propaganda und trägt auf diese Weise zur Erzeugung und Verbreitung von Hass bei. Ihr Werbeslogan, ,,Liebe für alle, Hass für keinen”, steht dazu im Widerspruch. Ihr politisches Ziel ist die Errichtung einer islamischen Ordnung auf der ganzes Welt, somit auch in Deutschland. Das bedeutet: Abschaffung der freiheitlich demokratischen Grundordnung und Etablierung eines Führertums in Form des Kalifats. Sie setzt eine Doppelstrategie ein aus Anpassung und Integration einerseits und Machterweiterung der Führung andererseits. Wie andere islamistische Gruppierungen verbindet sie uralte mythische eschatologische Ideen mit islamischen Dschihad-Vorstellungen, erteilt allerdings jeder Anwendung physischer Gewalt eine klare Absage. Strukturell ist die Ahmadiyya eine totalitäre Brain-washing-Sekte, die mit modernen Medien und Marketingmethoden, vor dem mit dem Mittel der Suggestion, gekonnt und strategisch raffiniert vorgeht. Religion wird auf ein am Markt zu positionierendes Produkt und auf Kulturindustrie reduziert. Sie folgt der allgemeinen Gesetzmässigkeit von Erneuerungssekten. Beerbt wird eine ehrwürdige Religionstradition, sie wird als verdorben dargestellt und der Reinigung für bedürftig erklärt. Damit einher gehen die Fundamentalisierung (ad fontes) und die Logik der Überbietung des Monotheismus. Sie ist eine gesteigerte Form der islamischen Herrschafts- und Gehorsamsreligiosität. Das Mitglied gelobt lebenslangen Gehorsam gegenüber Allah, Mohammed, dem Gründer der Ahmadiyya, dem Kalifen und dem Kalifat. Wie moderne Sekten, etwa Scientology, behauptet die Ahmadiyya, in ihrer Lehre auf dem Stand moderner Wissenschaftlichkeit und Rationalität zu sein - das Gegenteil ist der Fall. Wissenschaftliche Arbeiten, z.B. die des Indologen Guter Grönbold und des Religionswissenschafters Norbert Klatt über die Jesus-Lehre der Ahmadiyya und über ihre Legende von den Kaschmir-Juden, werden von der Ahmadiyya nicht zur Kenntnis genommen bzw. es wird nicht auf sie eingegangen. (Hiltrud Schröter, Ahmadiyya-Bewegung des Islam, FFM: Dr.Hänsel-Hohenhausen, 2002, S. 153ff.)

Es stellt sich nun also die Frage, warum sich Schweizer Politiker gegenüber totalitären Führer-Sekten tolerant zeigen, und diese darüber hinaus noch in ihrem Tun unterstützten. Vielmehr wäre es an der Zeit, dass hiesige Bürgervertreter die Interessen der Bevölkerung gegenüber Institutionen schützen, welche keinerlei Achtung zeigen vor der einheimischen Gesellschaft.

Wer sich selber ein Bild über diese islamische “Wir predigen liebe und nicht Hass”-Sekte machen will, gemäss eigenen Angaben des Emir der Ahmaddiyya Schweiz, Walter “Walid” Tarnutzer, steht die Türe jedem und jederzeit offen!

 

 

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