28. Februar 2008 von Redaktion
Als Verräter kann man sich in der Regel nur im Ausland verstecken. Samuel Schmid hat noch einen zweiten Ort gefunden: das Bundeshaus. Hier wartet er nun darauf, dass man ihn wieder rehabilitiert. Rückendeckung hat er eigentlich nur noch bei der SVP-Sektion Seeland, dort wo er selbst Mitglied ist. Zuerst versuchte er sich anzubiedern, als das nicht gelang, schwang er die Nazikeule. Der Siegenthaler liess kurz nach einem Treffen mit ihm verlauten, die SVP verwende “braune Methoden”. Kaum ausgesprochen, doppelte Schmid von der Muba aus nach.
Wahrscheinlich würde die SVP eher Bundesrat Leuenberger in die Fraktion aufnehmen als den Schmid. Die Rechnung Schmids, er würde ja bald wieder mitmachen dürfen, scheint nicht aufzugehen und deshalb versuchte er die Flucht nach vorne.
Auch die anderen Mitglieder des Bundesrates scheinen sich langsam dessen bewusst zu werden. Schmid und Schlumpf sind zwei Non-Valeur. Werden sie von den anderen Mitgliedern überstimmt, hat das keinerlei Konsequenzen. Faktisch wird die Schweiz nun von fünf Bundesräten regiert. Kein Wunder, wenn es Bundespräsident Couchepin wieder so gefällt, so dass er heute sogar eine Pressekonferenz geben musste, um sich mit seinen zwei Angestellten zu solidarisieren.
Und so zieht der Schmid als Festredner durch’s Land, beobachtet einäugig Manöver und appelliert an die Bevölkerung, mehr Sport zu machen. Immerhin ist er als Pausenclown noch gut. Bei der Schlumpfine reicht es nicht mal dazu. Von ihr hört man in letzter Zeit so viel, wie von einem U-Boot auf Feindfahrt. Wir freuen uns schon auf die erste Pressekonferenz: “100 Tage im Bundesrat”. Sie wird uns dann erzählen, wie erfolgreich sie schon war und wie gross die Solidarität der Bevölkerung mit ihr sei. Und der Blätterwald wird voll des Lobes sein. Abwarten.
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BR Schlumpf und BR Schmid bauen auf die Zeit, welche bekanntlich alle Wunden heilt. Bei der Delegiertenkonferenz der SVP am 1. März wird sich wohl der Nebel lichten. Sie werden kaum als besonders geschätzte Ehrengäste dort auftreten.
Wenn sich der Bundespräsident Couchepin kräftig für die beiden ins Ruder legt, hilft das nichts. Der hat sein Ansehen auch verspielt.
Manchmal glaube ich, man könnte Schmid auf den Grind scheissen und und der würde immer noch nicht aus der SVP austreten. “Wenn Charakter ein lebenswichtiges Organ wäre müsste man BR Schmid künstlich am Leben erhalten.” wie Herr Professor Mörgeli schon sehr treffend formulierte.
@Rudenz
loooool
Der arme Papa-Moll versuchts mit der Nazi-Keule? Das soll er den Profis dieser Sportart überlassen, Dr. O (Kreis) z.B.
Es schmerzt nur dass dieser wirbelloser Cretin von uns allen einen haufen Geld bekommt um die Vogelscheue zu spielen.
Normale Menschen müssen dafür etwas machen….
was muss das für ein Gefühl hervorrufen, von niemandem geschätzt zu werden und wie ein lahmer Sami von Turnhalle zu Turnhalle zu pilgern. Er will es einfach nicht einsehen, er will mit dem Kopf durch die Wand.