Die Schweiz aus konservativer Sicht  

24. Februar 2008 von Redaktion

serben.jpgAm Samstag demonstrierten etwa 1000 Serben in Zürich gegen die Anerkennung Kosovos. Im Chor riefen sie “SVP, SVP, SVP”. Die ganze Problemantik um den Kosovo hat einen surrealen Touch. Die Linken stellen sich offen hinter die Kosovaren und gegen das Völkerrecht. Sie stehen plötzlich auf einer Linie mit den USA und der Nato (Remember Irak). Die Rechten, allen voran die SVP, stellen sich auf die Seite Russlands und Serbiens.

Statistisch gesehen gehören die Albaner zu den kriminellsten Minderheiten der Schweiz. Komischerweise sind aber auch die Serben in dieser Statistik nicht weniger auffällig. Hat sich die SVP hier die richtigen Freunde gesucht?

Völkerrechtlich gesehen sind die Kosovaren bis zur Anerkennung durch die Schweiz Serben. Entsprechend führt das Bundesamt für Statistik sie unter der Nationalität “Serbien”. Sobald die Schweiz den Kosovo anerkennt, muss das Bundesamt für Statistik die Kriminellen, Sozialbezüger und IV-Empfänger “umbuchen”.

Wie sehen jetzt schon die Schlagzeilen der Presse: “Massiver Rückgang der Kriminalität bei Serben”. Der nächste Satz ist auch schon gesetzt: “Integrationsmassnahmen zeigen Erfolg”.

Neutralitätspolitisch ist die Position der SVP vollkommen richtig. Innenpolitisch aber wäre eine Anerkennung Kosovos ein Segen, auch für die Serben. Sie würden massiv “entkriminalisiert” und die Kosovaren könnten endlich zurückgeschafft werden. Wie uns ja die linke Presse zur Zeit vorsäuselt, ist der Kosovo ein Hort der Eintracht und des Aufbruchs.

Wir freuen uns auch auf den ersten (Bettel-)Staatsbesuch des neuen Präsidenten Thaci. Zumindest das Züricher Sozialamt sollte dann ebenfalls vorstellig werden, denn die Sozialtransfers die er bezog müssen zurückbezahlt werden, sobald der Empfänger zu Geld gekommen ist. Oder aber gilt das bei Kosovaren nicht?

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  1. Achilles

    Inkasso ist ein schwieriges Geschäft, wie jeder Unternehmer weiss. Die Sozialämter sind keine Unternehmer, sondern haben alle Hände voll zu tun, Geld auszuzahlen bzw. Geld zu verbrennen.

    Tatsache ist, dass das Zürcher Sozialamt noch nie irgendetwas zurückgeholt hat. Sie holen nichts zurück, wenn betrügerischen Machenschaften im Spiel waren. Und sie holen auch nichts zurück, wenn ein Sozialhilfeempfänger zu Geld kommt. Der Bettlerkönig Thaci vom Sozialhilfe-Reich Kosovarien macht da keine Ausnahme. Er muss sogar damit rechnen, dass ihm weitere Bündel Geldscheine von seiner Freundin Calmy-Rey nachgeschoben werden.

  2. musli_weg

    die Linken Stadtverwalter sind viel zu faul und feige den Thaci zur Kasse zu beten. Die Fakten wurden geschafft, er bekam Geld aber sich im Nachhinein an Gesetze zu erinnern, ist nicht die Stärke der “loser”- Regenten.

  3. musli_weg

    gemeint war natürlich bitten und nicht beten :)


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