16. Februar 2008 von McCarthy - 4 Kommentare
Zur Zeit erschüttert ein Skandal Deutschland, der europäischer nicht sein könnte. Jede Menge Mittelständler haben in Lichtenstein Stiftungen gegründet und Geld am deutschen Fiskus vorbei dorthin verfrachtet. Bei einer Steuerbelastung von 50% ist das kein Wunder. Hätte es nicht diese Möglichkeit gegeben, hätte so mancher den Job erst gar nicht angenommen.
Und wie reagiert das offizielle Deutschland? Die Täter werden als “neue Asoziale” gebrandmarkt und ähnlich wie in der Schweiz wird nun eine Abzockerdebatte vom Zaun gerissen. Vor allem die SPD kann nun so wieder mal richtig ihren Lieblingsgegner bashen, so etwas wie eine Unschuldsvermutung gibt er erst gar nicht. Und die Konsequenzen sind klar: noch mehr Kontrolle und - das betrifft uns - noch mehr Druck auf die Schweiz.
Wir machen uns Illusionen, wenn wir annehmen, dass die EU in der Steuerhoheit gross mit sich Reden lassen wird. Für die EU ist es von entscheidender Wichtigkeit, dass “Steuerloch” Schweiz zu stopfen. Ganz dumm hat es Lichtenstein erwischt. Es verliert seine Glaubwürdigkeit als “save haven” und damit seine wichtigste Einnahmenquelle.
Überraschend ist, das über alles nun gesprochen wird, aber nicht über die Ursache dieser Steuerhinterziehung: die Explosion des Sozialstaates und die linke Politik. Sie machen ihre Bürger zu Staatsklaven, die die Hälfte ihres Einkommens an einen Staat abliefern müssen, um damit die Einwanderung und deren Auswirkungen zu finanzieren. Und eine Besserung ist nicht in Sicht.
Dennoch, eine gewisse Schuld trifft die Steuerhinterzieher schon. Lichtensteinische Stiftungen sind als ziemlich risikoreich zu bezeichnen, da gibt es viel bessere Lösungen. Eine gute Beratung kann hier viele Probleme vermeiden.
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1. Die Alternative zur teuren Einwanderungs- und Integrationspolitik ist nicht eine günstige migrationfreie Politik, sondern eine teure Abschottungspolitik. Die Mangager profitieren selber von der Migrationspolitik und sind deshalb auch nicht gegen Einwandung. Deshalb ist es nur gerecht, dass sie auch einen Beitrag zahlen.
2. Man muss sich entscheiden, ob man die Schere zwischen Arm und Reich immer grösser werden will oder nicht. Grosse Differnzen sind längerfristig der Gesellschaft und der Wirtschaft abträglich. Ausgleiche zwischen Arm und Reich sind praktisch nur über Steuern möglich.
3. Wenn sich einer nicht an die demokratisch aufgestellten Gesetze halten will, soll er das Land verlassen. Wer sich trotzdem nicht daran hält, der verdient eine gerechte Strafe, und sicher kein Mitleid.
4. Es ist schlichtwegs unfair, wenn die Schweiz kriminellen Ausländern hilft, Steuern zu hinterziehen. Es ist auch nicht fair, Steuerflüchtlinge mit Sonderrabatten anzulocken – weder für die hiesigen ehrlichen Steuerzahler noch für die Heimatstaaten der Flüchtlinge. Es wäre für die Schweiz ruinös, wenn die Nachbarstaaten ausgewanderten Schweizern die Steuern erlassen würde. Wärst du einverstanden, wenn Ospel nach Deutschland ziehen könnte und keine Steuern mehr zahlen müsste, wie es Vekselberg hier tut? Darum hat auch die Schweiz ein Interesse an gemeinsamen Regeln.
PS. Einen sicheren Hafen schreibt man noch immer nicht so.
Tante Elfriede meint dazu
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1. Milliardäre sind eine äusserst symphatische Art von Flüchtlingen. Wie sagen die Linken da immer noch: man darf nicht alle in den gleichen Topf werfen-
2. Die Schere zwischen Arm und Reich wird kleiner und nicht grösser, ansonsten wäre ein Blick in die Statistiken nicht schlecht (Der Spruch ist die ewige alte Platte der Linken, jenseits jeder Realität)
3. Die Reichen zu ärgern ist ziemlich teuer. Der Staat braucht die Reichen mehr, als die Reichen den Staat.
4. In der Schweiz ist Steuerhinterziehung ein Vergehen und kein Verbrechen. Insbesondere im Kanton Zug ist die Steuerehrlichkeit sehr hoch.
Die deutschen Sozis müssen ja mit jergend welches $CASH$ ja die neue Staats-Sicherheit finanzieren die sie nun verlangen, der Schritt zur Planwirtschaft ist dann nur noch Formsache…
Dann können Parteigetreue Staatsfunktionäre die gut funktionierenden Unternehmen heimfahren, die momentan den privaten Risikoträgern gehören, um sie dann bis zum Knochen runterzunagen und anschliessend samt dem Land ihren Schicksal zu überlassen.
@david
Eichel hatte auch Geld bei uns, von seiner Mitbürgern verlangte er 50% Abgaben.
Aus diesem Grunde denke ich dass die Forderungen zum Schweizer Steuersystem nur warme Luft sind, oder höchstens PR Publicity.
Wo sollen dann deutsche Politiker, rote inklusive, ihr Geld hinbringen? Die anderen Steuerparadise sind keine wirklichen Alternativen.
ich freue mich für David, wenn unter den angeblichen 900-1000 weiteren Steuerflüchtlingen mindestens 50% Rote dabei sind. Schön wäre natürlich es würde Kurti Beck den Elektriker treffen, aber der hat natürlich nie richtig Geld verdient und zeigt nun seinen Neid der ihm zum Wildschweinbart hinaushängt.
Die Schweiz und Liechtenstein haben in Europa die gleiche Funktion wie die vielen Sozialdienste in diesen Ländern, sie bieten jedem “Armen”, in diesem Fall armen Steuerzahlern, Hilfe an. Ist doch gut so oder etwa nicht lieber David. Fehlsichtige Politiker konstruierten uns eine heile Welt, die Multikulti-Welt. Nun ist diese leider kaum noch zu bezahlen weil u.a. nur noch wenige Linke richtig arbeiten wollen. Diejenigen die am Karren ziehen, verdienen sicher zuviel Geld, aber das bestimmt die freie Marktwirtschaft und kein Grüner oder Roter. Diese Gutverdiener werden richtig schön geschröpft, zu stark wie ich meine. Um sich vor solchen Fehlentwicklungen (Multikulti –> Steuersätze) zu schützen, sucht der Gutverdienende eben sein “Sozialamt” auf und das liegt zum Glück nur um die Ecke, in der CH oder Liechtenstein. Sollen die Neider doch den Rhein verbreitern und alle Brücken einreißen.
David hat noch nicht bemerkt, dass auch er von diesen “Sozialämter für Reiche” mitverdient. Nein er sieht es für wichtiger an, diese Quellen zu kappen und im Gegenzug die Schleusen für das südöstliche Europa- und Bosporus- Gesindel noch mehr zu öffnen. David ist ein waschechter Linker, versteht nichts von Marktwirtschaft und deren Gesetze, aber lebt höchstwahrscheinlich von den Sozialfällen die aus dem Ausland in die Schweiz einreisen. Entweder als “Einwanderer-Zahnarzt” oder als Psychiater oder als Sozialarbeiter oder als Beamter der was zu verteilen hat.
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Der Vergleich ist super. Tante Elfriede
Die wahre Steuerbelastung für ein mittleres Einkommen in Deutschland dürfte eher bei 85 bis 90 % liegen. Der Höchstsatz für Einkommen ist bei einem kleinem Einkommen bereits 65 %. Das schliesst die sogenannten Versicherungen ein für Rente (gibt im Alter etwas Sackgeld), Krankheit, Arbeitslosigkeit, Pflege, und andere. Von dem, was übrig bleibt, zahlt man 19 % Mehrwertsteuer, 60 % Benzinsteuer, Fernsehsteuer, KFZ-Steuer, Steuer auf Steuer. Dann führt der Arbeitgeber noch Lohnnebenkosten an den Staat ab, von denen der Angestellte überhaupt nie was sieht. Es bleiben bei 8000 € Realeinkommen (also mit Lohnnebenkosten) knappe € 1000 Warenwert übrig.
Das kann man zu Recht eine totale Schikanierung und Knechtung des freien Bürgers nennen. Inzwischen bringen sogar die sozialdemokratischen Spitzenbeamten aus Berlin ihre Ersparnisse in die Schweiz in Sicherheit, weil sie nicht an ihr eigenes System glauben. Die Hauptzollamt Singen singt da jedes Jahr herzergreifende Lieder, wieviele Knisterdamen sie doch erwischen. Das sind schöne Frauen im Mercedes mit dicken knisternden Geldbündeln unter den Röcken, welche in die Schweiz einreisen möchten.
Nun schicken sich die totalitären deutschen Steuerbehörden zur Hatz auf diejenige an, welche über ihr selbst verdientes Geld selbst verfügen wollen. Wir sollten die Gejagden in der Schweiz als Flüchtlinge willkommen heissen, da die Schweiz eine grosse humanitäre Tradition hat.