15. Februar 2008 von Achilles - 8 Kommentare

jubel-in-bern-schlumpf.jpgNach den jüngsten rhetorischen Ausfällen von Bundesrat Samuel Schmid gegen seine Partei SVP an der Muba gilt sein Übertritt zur CVP als gesichert. Damit wäre zwanglos die Forderung der CVP nach einem zweiten Bundesratssitz erfüllt.Das Parteiausschlussverfahren der SVP gegen Samuel Schmid und seine Kollegin Eveline Schlumpf kommt ins Rollen. Beiden wird parteischädigendes Verhalten vorgeworfen. Eveline Schlumpf wurde bekanntlich nach ihrer Wahl auf dem Bundesplatz mit roten Fahnen frenetisch gefeiert. Sie wird als ein vom Kommunisten Josef Zysadis gesetzter Spaltpilz gesehen. Als früheres Mitglied der Bündner Demokraten ist ein weiterer Schritt in ihrer steilen Karriere mit Wechsel zur SPS naheliegend. Eine mögliche Rochade im Bundesrat nach baldigen Neuwahlen könnte so aussehen: Pascal Couchepin und Moritz Leuenberger treten zurück. Schlumpf und Schmid vertreten als Neumitglieder die Parteien SPS und CVP. Den Freisinnigen verbleibt ein Sitz. Die SVP stellt zwei neue Kandidaten für den Bundesrat zur Wahl. Damit hätten Schmid und Schlumpf endlich die Gelegenheit, mit linker Ratsmehrheit ihre politische Anliegen in die Tat umzusetzen.

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  1. Ich tippe eher auf die FDP, die CVP ist im Kanton Bern ein “Non-valeur”. Parteischädigendes Verhalten ist übrigens der Standardvorwürf für abweichende Meinungen, damit werden Konkurrenten erledigt. Gemäss den Statuten der SVP können die Mitglieder nur von der Ortssektion ausgeschlossen werden. Diese werden das aber wohl kaum tun. Das mit dem Ausschlussverfahren ist wieder so ein Hintergrundsgeschwätz.

    Die Ausflälle von Sämi zeigen viel mehr, dass er keinen Anschluss mehr an die SVP findet und somit wie ein verirrtes Huhn durch das Bundeshaus stürchelt. Egal was er und Schlumpfine anpackt, niemand nimmt die beiden Ernst, weil die Parteien diese Vorlage einfach abschiessen, die Linken wahrscheinlich aus ideologischen Gründen und die SVP aus Prinzip. Die beiden Bundesräte werden mehr und mehr zu Phantomen.

    Und was hat man bisher von der Schlumpfine gehört. Traut die sich überhaupt noch an die Öffentlichkeit?

    Passend zum Thema: http://www.tagesanzeiger.ch/dy.....42162.html

  2. Die beiden Kobolden werden für uns alle in zukunft nur noch eine teure, wirkungslose (besser als noch schädigende) Kostenstelle sein, leider bis sie 65 sind.

    Arme Schweiz

  3. Fram

    Ich fordere euch nochmals auf keine Fotos zu verwenden an denen ihr keine Rechte oder Bewilligung habt.

  4. und_so

    fordern darfst Du immer, nur hören tut Dich keine(r) :) Ich würde eine Klage in den USA vorbereiten, das kostet Dich Geld und bringt Dich nicht weiter.

  5. @Fram
    Unterstellt uns da jemand einen Rechtsbruch? Das ist strafbar …

  6. @fram
    als hätte Gott höchstpersönlich gesprochen….
    Ich befürchte, dass du ein Sp Parteibuch hast, Grössenwahn scheint es dazu gratis zu geben.

    i wott i hett es häppy bett…

    Gehe schlafen!

  7. Achilles

    Jeder weiss, dass der jetzige Bundesrat eine brüchige Hütte ist, welche bei der geringsten Erschütterung zusammenbricht. Bundespräsident Couchepin bimmelt voller Eifer sein eigenes politisches Totengeläute. Bundesrat Leuenberger sammelt nur Fehlleistungen. Bundesrat Schmid glaubt, er kommt gegen seine eigene Partei an. Er ist kein Stratege, ein schlechter Taktiker und hat den letzten Rest seines Ansehens inzwischen auch in seinem Kanton verspielt. Für einen ehrenvollen Rücktritt ist es zu spät und er versucht, die Situation bis zur Rente auszusitzen. Bundesrätin Schlumpf lässt sich von Linken wählen und stellt sich von Anfang gegen das Programm ihrer Partei.

    Die SVP hat ein Problem. Vor 4 Jahren ist ihnen Schmid ungewollt vor die Nase gesetzt worden und sie machten gute Miene zum bösen Spiel. Jetzt wurde ihnen Schlumpf brühwarm serviert und die gesamt Linke verkündet, jetzt wäre alles in bester Ordnung. Wenn den Linken das durchgeht, werden sie bei den nächsten Bundesratswahlen genau so weitermachen und die SVP wird keine eigene Kandidaten mehr durchbringen.

    Die SVP hat ein Problem der Glaubwürdigkeit. Das lässt sich mit Neuwahlen im Bundesrat ändern. Ueli Maurer ist organisatorisch ein Gigant. Er hat bislang 600 Ortssektionen der SVP gegründet. Er weiss auch, wie man Dorfhäuptlinge absetzt, welche glauben. dass ihre Sektion ein Gesang- oder Sportverein sei. Wenn Schmid und Schlumpf nicht durch ihre Sektionen ausgeschlossen werden, dann kann man die Sektion ausschliessen und eine neue gründen. Und es gibt noch Varianten.

    Schmid, Schlumpf, Couchepin, Leuenberger müssen weg. Ein Neuanfang muss her.

  8. zero

    Schmid und Widmer sind ein Dauerärgernis für alle SVP-Wähler. Die sozialistischen Einfaltsmedien sprechen immer sehr süffisant von SVP-Bundesräten. Ich hoffe sehr, dass an der Delegiertenversammlung der SVP diese Kukukseier aus der SVP entfernt werden.


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