3. Februar 2008 von Rose_Auslaender - 4 Kommentare

sphnhgl Der Berner Polizeidirektor, Ex-Freisinniger und Verantwortlicher für die Krawalle vom 6. Oktober in der Hauptstadt, gab seinen Rücktritt aus seiner Partei bekannt. Nicht ohne dabei darauf hinzuweisen, dass wer “für mehr Polizeipräsenz in der Stadt sei, sachlich widersinnig argumentiere und gleichzeitig eine bedenkliche Ignoranz gegenüber der polizeilichen Aufgabenerfüllung aufweise”.

Um was geht es aber wirklich? Hügli trat aus seiner Partei aus, weil ihm diese die Unterstützung für die anstehenden Gemeinderatswahlen entzog. Ihm wäre deshalb sein Posten als Polizeichef entzogen worden, denn niemand hätte ihn gewählt. Hügli, noch nie verlegen um biedere und anmassende Töne - am Abend des 6.Oktober liess er verkünden, die Polizei hätte alles im Griff gehabt- macht nun seine eigene Rechnung:

Er wird als Parteiloser wild für den Gemeinderat kandidieren. Die Rechnung wird aufgehen - denn die Unterstützung der Ex-Zaffaraya, Reitschul, Schwarzes-Schaf und Randständigen-Fraktion ist ihm garantiert. Damit hätte er aber auch gleichzeitig den Beweis angetreten, dass er am vergangenen 6. Oktober die Krawalle der Linksextremen in Bern wohlwissentlich in Kauf nahm, darüber hinaus duldete und sie somit zuliess um sich an der ganzen Sache persönlich zu bereichern. Das wird ihm für die nächsten 4 Jahre 800′000 Franken an Lohn plus Zulagen einbringen und der Stadt Bern wohl oder übel noch mehr Verslummung und Abwanderung der Wirtschaft und finanzstarken Steuerzahler.

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  1. Immer von neuem bin ich überrascht wie Wändig und vielfältig das Ideologische Gut der Parteien der “Mitte” ist.
    Wer diese unterstüzt kauft die Katze im Sack, einmal im Amt können solchen “Volksvertretern” ihren Ansichten um 180 Grad drehen um es anschliessend mit jegliche Art von Foskeln zu rechtfertigen.
    Da sie jedoch bei den Leuten immer das Gefühl geben die Extremen abzulehnen, den besonnenen Mittelweg zu beschreiten (was beim CH Stimmberechtigter immer noch gut ankommt, da der Schweizer kein Extremist ist), schaffen es FDP und CVP zusammen immer noch ca. 30% der Wähler zu verführen.
    Ihren nichtssagende zig-zag / wischiwaschi / Schönwetter / Geldvwerschleuder Politik können sie auch noch für viele überzeugend kaschieren, doch wie lange noch?
    Obwohl ich persönlich die SP verabscheue, muss ich sagen dass sie und die SVP wenigstens ein Hauch von Konsequenz in der Umsetzung ihrer Programmen zum Tage legen, oder zumindest für weniger Ueberraschungen als die “Mitte” sorgen.
    Herr Hügli ist in diesen Zusammenhang ein weiterer Paradenbeispiel, er würde wahrscheindlich noch sein eigener Namen leugnen um an einem 200.000 sfr / Jahr Pöstchen zu kommen.

  2. framei

    der Austritt hat doch auch seine Vorteile, die Linken können nicht mehr auf die FDP zeigen und die Chaoten-Stadt bekommt was ihr gehört.

  3. David

    Ich glaube nicht, dass die Reitschulfraktion Hügli wählen wird. Und auch nicht, dass eine Mehrheit der Berner ihn wählen wird, wenn die FDP einen anderen valablen Kandidaten bringt.

  4. Achilles

    Stephan Hügli war ein willfähriges Werkzeug der Rot-Grünen in Bern und hat sich für den Posten des Polizeidirektors als Vogelscheuche und Buhmann zur Verfügung gestellt. Es war allerhöchste Eisenbahn, dass seine Partei die Bremse zog, bevor sie den letzten Rest an Glaubwürdigkeit verlieren. Stimmen der Linken wird er trotzdem keine bekommen, diese gehen ja an die ausgewiesenen Linken.


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